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Wie empfinden Männer den Umgang von Frauen in Führungspositionen?

Title: Wie empfinden Männer den Umgang von Frauen in Führungspositionen?

Seminar Paper , 2019 , 33 Pages , Grade: 2,30

Autor:in: Josef Jendrek (Author)

Leadership and Human Resources - Management Styles

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Summary Excerpt Details

Ich möchte herausfinden, wie Männer den Umgang von weiblichen Führungskräften empfinden. Insbesondere soll diese Arbeit prüfen, ob es Vorurteile oder bestimmte Eigenschaften gibt, die mit weiblichen Führungskräften in Zusammenhang gebracht werden. Auch soll in diesem Zusammenhang geprüft werden, inwieweit das traditionelle Familienbild, die Gesellschaft und die Erziehung die Denkmuster von männlichen Arbeitnehmern beeinflussen. Ich bin mir bewusst, dass in diesem Zusammenhang viele weitere Faktoren wie Kultur und persönliche Erfahrungen der Arbeitnehmer in der Arbeitswelt eine Rolle spielen. Um diese Arbeit möglichst allgemeingültig zu gestalten, werden diese Faktoren nicht weiter untersucht. Vielmehr soll geprüft werden, ob das „maskuline Managerbild" ausgedient hat und welche Soft Skills Frauen zugerechnet werden. Es ist fraglich, ob Frauen aufgrund anderer Soft-Skills bessere Führungskräfte sind oder ob dies vielmehr von individuellen Fähigkeiten abhängig ist.

Wenige Tage ist es her, da hat die Deutsche Post DHL Group den internationalen Catalyst Award für die Förderung von Frauen in Führungspositionen erhalten. Das Thema Frauenförderung bei einigen großen Unternehmen scheint ein wichtiger Baustein der Personalpolitik zu sein. Dennoch, in Anbetracht einer Studie der Bosten Consulting Group aus dem Jahre 2018 gibt es gerade im obersten Management eine starke Minderheit an Frauen in Führungspositionen - so ist nur jedes 14. Vorstandsmitglied weiblich. Lediglich 22 % aller Aufsichtsräte in börsenorientierten Unternehmen sind weiblich. Eine aktuelle Studie der Hans Böckler-Stiftung zeigt, dass sich der Anteil an Frauen innerhalb der letzten zehn Jahre in Aufsichtsräten verdoppelt hat. Es stellt sich dennoch die Frage, weshalb Frauen in Führungspositionen so unterrepräsentiert sind. Historische Daten zu der Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen sind weitgehend nicht vorhanden. Speziell in den 60er und 70er Jahren haben Frauen nahezu keine Führungspositionen bekleidet. In diesem Zeitraum wurde der Fokus mehr auf die geschlechtliche Erwerbsstruktur gelegt. Speziell die 60er Jahre waren von einem „traditionellen Familienbild" geprägt. Frauen bekleideten oftmals einfache Tätigkeiten, erst in den 1980er Jahren nahm das Qualifikationsniveau von Frauen stetig zu. Mittlerweile sind junge Frauen im Hinblick auf den erreichen Bildungsabschluss oftmals sogar besser qualifiziert als Männer.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

1.3 Zielsetzungen

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Geschlechtsspezifische Eigenschaften & führungsrelevante Kompetenzen

2.2 Stand der Forschung

2.3 Das Rollenbild von Frauen in unserer Gesellschaft

3 Kritische Beurteilung von Frauen in Führungspositionen

3.1 Möglichkeiten

3.2 Grenzen

4 Qualitative Datenerhebung

4.1 Vorstellung der Methode und des Leitfadens

4.2 Ergebnisse der Befragten

4.3 Qualitativer Vergleich

5 Fazit und Grenzen der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Empfinden von Männern gegenüber weiblichen Führungskräften, um zu analysieren, ob traditionelle Rollenbilder oder spezifische Vorurteile die Wahrnehmung von Frauen in Führungspositionen aus männlicher Sicht beeinflussen. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Faktoren und Denkmuster das männliche Urteil über weibliche Führungskompetenzen prägen.

  • Männliche Wahrnehmung von Frauen in Führungspositionen
  • Einfluss traditioneller Rollenbilder auf die Karriere von Frauen
  • Vergleich von weiblichen und männlichen Führungsstilen
  • Kritische Analyse der Frauenquote als Instrument zur Gleichstellung
  • Qualitative Untersuchung mittels Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

3.1 Möglichkeiten

In der Diversitätsforschung wurde gezeigt, dass Vielfalt sowohl positive als auch negative Konsequenzen haben kann. Dabei kann Diversität beispielsweise beim Treffen von Entscheidungen förderlich sein. Eine größere Ideenvielfalt und Kreativität, also eine erhöhte Teamleistung kann sich aus gemischten Führungsteams ergeben. In einer Meta Analyse von Joshi & Roh (2009) wurde in 39 Studien gezeigt, dass in Branchen mit einem ausgeglichenen Geschlechtsverhältnis negative Einflüsse auf die Unternehmensleistung reduziert sind. Es ist jedoch nicht ausreichend im Topmanagement Positionen mit Frauen und Männern zu besetzen um positive Synergieeffekte zu erzielen. Vielmehr müssen positive Rahmenbedingungen geschafft werden. Liegen diese Rahmenbedingungen vor, können durch gemischte Topmanagement Teams bessere strategische Entscheidungen getroffen werden, welche die Kennzahlen des Unternehmens positiv beeinflussen. Unter den vorbenannten Aspekten erscheint es sinnvoll die geschlechterspezifischen Stärken von Frauen in Topmanagementteams zu integrieren. Die Veränderung der Arbeitswelt und der klassischen Rollenverteilung kann künftig in diesem Zusammenhang zu einer deutlichen höheren Quote von Frauen in Führungspositionen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen trotz steigender Qualifikationen und führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Karrierehürden ein.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert führungsrelevante Kompetenzen und diskutiert den aktuellen Stand der Forschung sowie die Rolle des gesellschaftlichen Bildes von Frauen.

3 Kritische Beurteilung von Frauen in Führungspositionen: Es werden die Chancen diverser Führungsteams gegenüber den bestehenden Hürden, wie gesellschaftliche Erwartungen und starre Strukturen, abgewogen.

4 Qualitative Datenerhebung: Der Autor stellt die Methode der Experteninterviews vor, präsentiert die Ergebnisse der Befragung und führt einen qualitativen Vergleich der gewonnenen Aussagen durch.

5 Fazit und Grenzen der Arbeit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach traditionelle Denkmuster trotz gesellschaftlichen Wandels fortbestehen, und reflektiert die methodischen Grenzen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Führungspositionen, Frauenförderung, Männerperspektive, Rollenbild, Experteninterviews, Diversität, Führungsstil, Frauenquote, Geschlechterrollen, Arbeitswelt, Karriere, Management, traditionelles Familienbild, Führungskompetenzen, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und dem Empfinden von Männern gegenüber weiblichen Führungskräften im modernen Arbeitsumfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind geschlechtsspezifische Führungseigenschaften, gesellschaftliche Rollenbilder, die Bedeutung der Frauenquote und der Einfluss der Kindererziehung auf die Karriere von Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, ob männliche Vorgesetzte oder Mitarbeiter weiblichen Führungskräften aufgrund von Vorurteilen oder traditionellen Familienbildern anders begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine qualitative Analyse in Form von drei halbstrukturierten Experteninterviews mit männlichen Arbeitnehmern durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Möglichkeiten und Grenzen für Frauen in Führungspositionen sowie die Auswertung und den Vergleich der geführten Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Führungspositionen, Frauenförderung, Männerperspektive, Rollenbilder, Karriere und Führungskompetenzen stehen im Mittelpunkt.

Welche Rolle spielt das traditionelle Familienbild in den Ergebnissen?

Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Rollenverteilungen, in denen die Frau primär für die Kindererziehung zuständig ist, weiterhin tief verwurzelt sind und die Wahrnehmung von Karrierechancen beeinflussen.

Wie bewerten die befragten Männer die Frauenquote?

Die Meinungen sind zwiegespalten; während sie teilweise als notwendiges Instrument gesehen wird, lehnen sie andere als Eingriff in das Leistungsprinzip ab.

Gibt es einen Konsens bezüglich weiblicher Führungskompetenzen?

Die befragten Experten heben durchweg Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Sozialkompetenz und Teamorientierung bei weiblichen Führungskräften positiv hervor.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur allgemeinen Repräsentanz?

Der Autor schlussfolgert, dass trotz steigender Qualifikationen ein gesellschaftliches Umdenken notwendig ist, um Frauen in Führungspositionen langfristig stärker zu etablieren.

Excerpt out of 33 pages  - scroll top

Details

Title
Wie empfinden Männer den Umgang von Frauen in Führungspositionen?
College
University of applied sciences, Siegen
Grade
2,30
Author
Josef Jendrek (Author)
Publication Year
2019
Pages
33
Catalog Number
V541194
ISBN (eBook)
9783346148773
ISBN (Book)
9783346148780
Language
German
Tags
männer umgang frauen führungspositionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josef Jendrek (Author), 2019, Wie empfinden Männer den Umgang von Frauen in Führungspositionen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/541194
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