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Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit. Motivierende Gesprächsführung

Titel: Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit. Motivierende Gesprächsführung

Hausarbeit , 2020 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Luise Brandner (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Motivational Interviewing ist ein patientenzentrierter Ansatz, der die individuellen Bedürfnisse und Perspektiven des Klienten aufgreift, aber bei der Exploration dessen Ambivalenz direktiv das eindeutige Ziel verfolgt, über change talk die Wahrscheinlichkeit für eine Verhaltensänderung zu erhöhen, indem Motivation als interpersoneller Prozess begriffen wird.

In der Grundhaltung der Motivierenden Gesprächsführung gibt es vier miteinander zusammenhängende Schlüsselelemente, die jeweils eine Erlebens- und eine Verhaltenskomponente umfassen: Partnerschaftlichkeit, Akzeptanz, Mitgefühl und Evokation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Schlüsselelemente der Grundhaltung

1.1 Partnerschaftlichkeit

1.2 Akzeptanz

1.3 Mitgefühl

1.4 Evokation

2. Prozesse der Motivierenden Gesprächsführung

2.1 Beziehungsaufbau

2.2 Fokussierung

2.3 Evokation

2.4 Planung

3. Transtheoretisches Modell der Veränderung am Beispiel eines Alkoholabhängigen

3.1 Sorglosigkeit/Absichtslosigkeit

3.2 Bewusstwerdung/Absichtsbildung

3.3 Vorbereitung einer Handlung

3.4 Handlung

3.5 Aufrechterhaltung

3.6 Beendigung

4. Bedeutung des Transtheoretischen Modells für Sozialarbeiter*innen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Motivierenden Gesprächsführung (Motivational Interviewing) auseinander, um deren theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit zu erläutern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende Grundhaltung und stadienspezifische Interventionen Veränderungsprozesse bei Klienten initiiert und nachhaltig begleitet werden können.

  • Schlüsselelemente der beraterischen Grundhaltung
  • Prozessphasen der Motivierenden Gesprächsführung
  • Anwendung des Transtheoretischen Modells der Veränderung
  • Fallbeispiel zur Suchtproblematik (Alkoholabhängigkeit)
  • Reflektion der Bedeutung für die professionelle Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

1.1 Partnerschaftlichkeit

Man geht davon aus, dass jeder Mensch Experte in den Dingen ist, die ihn selbst betreffen und stützt sich daher in der Motivierenden Gesprächsführung eher auf Nachfragen, Interesse und Unterstützung, sodass der Berater möglichst weniger als die Hälfte der Redezeit beansprucht (vgl. Miller/Rollnick 2012, S. 30). Der Klient ist dabei Experte seiner Veränderung (vgl. Weigl/Mikutta 2019, S. 10). Zwar führt der Berater das Geschehen, versucht jedoch dabei, eine positive Atmosphäre entstehen zu lassen (vgl. ebd., S. 30 f.). In dieser beraterischen Beziehung wird die Autonomie des Klienten akzeptiert (vgl. Warschburger 2009, S. 93). Der Berater will dadurch erreichen, dass die essenziellen Kenntnisse des Klienten aktiviert werden und dieser so dazu beiträgt, dass eine Veränderung herbeigeführt werden kann, anstatt selbst als (Besser-)Wissender aufzutreten (vgl. Miller/Rollnick 2012, S. 31). Unter Berücksichtigung beider Erwartungen und der Akzeptanz deren Unterschiedlichkeit können beide Seiten durch die immanente Partnerschaftlichkeit offen damit umgehen (vgl. ebd.). Indem durch die Brille des anderen auf die Welt geschaut wird, entsteht ein respektvolles Miteinander (vgl. ebd., S. 32).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Schlüsselelemente der Grundhaltung: Dieses Kapitel definiert die essenziellen Pfeiler der Motivierenden Gesprächsführung, bestehend aus Partnerschaftlichkeit, Akzeptanz, Mitgefühl und Evokation.

2. Prozesse der Motivierenden Gesprächsführung: Hier werden die vier prozessualen Phasen der Beratung – Beziehungsaufbau, Fokussierung, Evokation und Planung – als dynamisches und zirkuläres Modell erläutert.

3. Transtheoretisches Modell der Veränderung am Beispiel eines Alkoholabhängigen: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand eines Fallbeispiels die sechs Stadien der Veränderung, von der Absichtslosigkeit bis zur Beendigung des Suchtverhaltens.

4. Bedeutung des Transtheoretischen Modells für Sozialarbeiter*innen: Abschließend wird der Mehrwert des Modells als methodisches Handwerkszeug für die professionelle Reflektion und stadienspezifische Intervention in der Sozialen Arbeit reflektiert.

Schlüsselwörter

Motivierende Gesprächsführung, Motivational Interviewing, Soziale Arbeit, Grundhaltung, Partnerschaftlichkeit, Akzeptanz, Ambivalenz, Veränderungsprozess, Transtheoretisches Modell, Suchttherapie, Klientenzentrierung, Beratung, Reflexion, Verhaltensänderung, Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode der Motivierenden Gesprächsführung und deren Anwendung im Kontext der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die beraterische Grundhaltung, die Prozessphasen der Motivierung sowie das Transtheoretische Modell der Veränderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische und praxisorientierte Darstellung, wie Klienten in Veränderungsprozessen professionell und wertschätzend unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine fallbeispielorientierte Anwendung des Transtheoretischen Modells auf eine Alkoholabhängigkeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Grundhaltung, die Prozessphasen der Gesprächsführung und die praktische Anwendung der Stadien-Theorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Motivierende Gesprächsführung, Veränderungsprozess, Klientenzentrierung und stadienspezifische Intervention.

Warum ist das Transtheoretische Modell für die Soziale Arbeit relevant?

Es dient als wertvolles Handwerkzeug, um Klienten dort abzuholen, wo sie in ihrer Veränderungsbereitschaft stehen, und ermöglicht so zielgenauere, nachhaltige Interventionen.

Wie wird das Fallbeispiel im Text genutzt?

Das Fallbeispiel illustriert detailliert, wie ein Klient die verschiedenen Phasen der Suchtentwöhnung durchläuft und welche Rolle der Sozialarbeiter dabei einnimmt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit. Motivierende Gesprächsführung
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
1,3
Autor
Luise Brandner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
11
Katalognummer
V540821
ISBN (eBook)
9783346182555
ISBN (Buch)
9783346182562
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Barth Spezifische Methoden Soziale Arbeit Motivierende Gesprächsführung FH Münster Fachhochschule Münster Münster BASA BASA online P5 Präsenzmodul 5 Präsenzmodul Modul Sozialpädagogik Transtheoretisches Modell TTM MI Motivational Interviewing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luise Brandner (Autor:in), 2020, Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit. Motivierende Gesprächsführung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540821
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Leseprobe aus  11  Seiten
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