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Über den Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit

Title: Über den Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2018 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Hubig (Author)

Social Work

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Was macht im beruflichen Kontext eine Profession aus? Könnte die Soziale Arbeit eine Profession sein oder sich zu einer entwickeln? Um diese Fragen zu beantworten wird zunächst die Entstehung des heutigen Berufsbildes der Sozialen Arbeit betrachtet.

Weiterhin stellt sich die Frage, welche Anforderungen es für ein Berufsbild gibt, um als Profession anerkannt zu werden: Was sind die Kriterien? Auch stellt sich die Frage, wie eine mögliche Anerkennung der Sozialen Arbeit als Profession das Berufsbild beeinflussen bzw. verändern würde.

Wichtige Aspekte sind die Ethik, hier die Berufsethik, die wissenschaftlichen Grundlagen und die akademische Ausbildung, aber auch die Berufsnormen und die Selbstkontrolle durch Verbände o.ä. Letztlich sind die personellen Handlungskompetenzen und die Autonomie des professionell Tätigen neben der Bedeutung für unsere Gesellschaft ein wichtiges Bewertungskriterium.

In der Arbeit sollen Pro und Contra betrachtet und abschließend versucht werden, den aktuellen Stand des Professionalisierungsdiskurses auf einer Bandbreite zwischen Semi-Profession und Profession zu erfassen.

Wie kann die Soziale Arbeit ihr Image dem der Tätigkeit entsprechenden Stellenwert anpassen, welcher der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung der Profession entspricht? Ist die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung einer Profession Soziale Arbeit schon in greifbare Nähe gerückt?

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Was ist unter der Begrifflichkeit „Professionalisierung“ zu verstehen?

1.2 Entstehung des Berufsbildes der Sozialen Arbeit

1.3 Heutiges Berufsbild Soziale Arbeit / Anforderungen einer Profession

1.4 Wie würde eine Profession „Soziale Arbeit“ das Berufsbild verändern?

1.5 Positionierung als zukünftiger Sozialpädagoge/Sozialarbeiter

2 Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

2.1. Soziale Arbeit – Historische Entwicklung und heutiges Berufsbild

2.1.1 Definition des Berufsbildes „Soziale Arbeit“

2.1.2 Die Ethik in der Sozialen Arbeit

2.1.3 Blick in die Zukunft des Berufsbildes

2.2 Beruf vs. Profession

2.2.1 Wissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit

2.2.2 Die akademische Ausbildung in der Sozialen Arbeit

2.2.3 Professionsethik, Berufsnormen und Selbstkontrolle

2.2.4 Handlungskompetenzen und Autonomie in der Sozialen Arbeit

2.2.5 Bedeutung der Sozialen Arbeit für unsere Gesellschaft

2.3 Der Weg zur Profession

2.3.1 Geschichte des Professionalisierungsdiskurses

2.3.2 Pro und Contra Profession „Soziale Arbeit“

2.3.3 Welche Folgen hätte eine Professionalisierung der Sozialen Arbeit?

2.3.4 Ausblick in die Zukunft – Semiprofession oder Profession?

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Professionalisierungsdiskurs innerhalb der Sozialen Arbeit, um zu klären, inwieweit die Disziplin als vollwertige Profession betrachtet werden kann und welche Herausforderungen sowie Chancen mit dieser Entwicklung verbunden sind.

  • Historische Entwicklung des Berufsbildes
  • Differenzierung zwischen Beruf und Profession
  • Bedeutung der Professionsethik und Handlungskompetenzen
  • Zukunftsperspektiven im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen
  • Argumentationslinien im Professionalisierungsdiskurs

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Professionsethik, Berufsnormen und Selbstkontrolle

Im Hinblick auf eine Professionsethik könnte man sich fragen, welchen Stellenwert diese für das normative Selbstverständnis der als Profession zu begreifenden Sozialen Arbeit hat. Laut Kaminsky kommt diesem eine besondere Bedeutung zu, denn Sinn und Zweck einer Professionsethik besteht vor allem darin, identitätsstiftend und orientierend zu wirken (Kaminsky, 2018, S.22). Sie erfüllt damit eine Orientierungsfunktion nicht nur für die sozialberuflich Tätigen, sondern für die Profession Sozialer Arbeit insgesamt. Anhand einer Professionsethik soll deutlich werden, was Soziale Arbeit ist und will und wovon sich Soziale Arbeit unterscheidet und abgrenzt (op.cit., S. 42).

Den geforderten Ethikkodex für die Soziale Arbeit hat der Deutschen Berufsverband für die Soziale Arbeit e.V. (DBSH) entwickelt und 1997 beschlossen. Zu den Berufsnormen schreibt MOTZKE: Als Vertretung des Berufsstandes der Sozialen Arbeit in Deutschland hat der DSBH auch ein Berufsbild für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen mit den Abschlüssen Diplom, Bachelor und Master (DBSH 2009) entwickelt, in das die berufsethischen Prinzipien einfließen. [...] Inzwischen ist das Berufsbild Bestandteil von allen berufspolitischen Informationen des Verbandes und gilt als gemeinsam erarbeitete Verständigung über den Beruf von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen. Es ist Ausdruck des normativen Selbstbilds des Verbands und soll Wirkung in der Außendarstellung zeigen (Motzke, 2014, S. 65).

Die Frage, ob die als wichtige Voraussetzung für professionelles Handeln geforderte Selbstkontrolle bzw. Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit gegeben ist, bejaht SPITZER und erklärt: Soziale Arbeit als Professionsfeld interagiert in komplexen lebensweltlichen Zusammenhängen und interveniert im Schnittpunkt der biographischen Bezüge ihrer KlientInnen und der strukturellen Gegebenheiten in der Gesellschaft. Dabei sind SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen herausgefordert, die eigene Verstrickung und unauflösbare Involviertheit in die professionellen Beziehungen und Organisationsstrukturen zu reflektieren, um sich nicht in Fallstricken zu verlieren und um handlungsfähig zu bleiben. Selbstreflexion wird somit als eine zentrale Handlungskompetenz sozialer Arbeit und als wichtiges Element professioneller Identität sichtbar (Spitzer, Höllmüller, Hönig, 2011, S. 271).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Professionalisierung ein, beleuchtet die historische Entstehung des Berufsbildes und definiert die Anforderungen, die eine Profession erfüllen muss.

2 Professionalisierung in der Sozialen Arbeit: Hier werden die historische Entwicklung, die Abgrenzung von Beruf zu Profession sowie ethische und handlungstheoretische Grundlagen detailliert analysiert.

3 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung des professionellen Selbstverständnisses für die Zukunft der Sozialen Arbeit zusammen und betont die Rolle der Berufsverbände bei der weiteren Etablierung.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Professionalisierung, Profession, Berufsethik, Berufsbild, Sozialpädagogik, Handlungskompetenz, Selbstreflexion, Identitätsbildung, Wissenschaftliche Disziplin, Gesellschaftliche Anerkennung, Strukturwandel, DBSH, Menschenrechte, Sozialstaat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Status der Sozialen Arbeit als Profession und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die notwendigen Kriterien für eine erfolgreiche Professionalisierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung, der Unterschied zwischen Beruf und Profession, ethische Grundlagen, akademische Standards sowie zukünftige Herausforderungen durch gesellschaftliche Veränderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Professionalisierungsgrad der Sozialen Arbeit kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung eines gefestigten professionellen Selbstverständnisses für die Zukunft darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender fachwissenschaftlicher Diskurse und Theorien zur Professionsentwicklung.

Was wird im Hauptteil detailliert erörtert?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Genese, dem Vergleich zwischen allgemeinem Berufsbegriff und Profession, der Rolle der Ethik und Selbstreflexion sowie den Chancen und Risiken einer vollständigen Professionalisierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Professionalisierung, Ethik, Handlungskompetenz, Identität und gesellschaftliche Wertschöpfung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Ethik für das Ziel der Professionalisierung?

Ethik fungiert als identitätsstiftendes und orientierendes Element, das die Soziale Arbeit als Profession nach außen hin abgrenzt und als moralische Instanz legitimiert.

Wie bewertet die Arbeit die Zukunft der Sozialen Arbeit?

Die Arbeit bewertet die Zukunft positiv, sieht jedoch die Notwendigkeit, dass sich die Profession durch starke Berufsverbände, Selbstbewusstsein und eine klare fachliche Ausrichtung aktiv positioniert.

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Details

Title
Über den Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit
College
(International University of Applied Sciences)  (Internationale Hochschule)
Grade
1,3
Author
Michael Hubig (Author)
Publication Year
2018
Pages
20
Catalog Number
V540599
ISBN (eBook)
9783346164773
ISBN (Book)
9783346164780
Language
German
Tags
Berufsbild Professionsethik Semiprofession Profession Rollenverständnis Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Hubig (Author), 2018, Über den Professionalisierungsdiskurs in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/540599
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