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Ist Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg?

Titel: Ist Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg?

Seminararbeit , 2017 , 29 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es, folgende Fragestellung zu beantworten: "Ist Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg?" Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig, die Konstrukte Intelligenz, berufliche Leistung und Berufserfolg theoretisch aufzuarbeiten. Das zweite Kapitel schafft somit eine wissenschaftliche Grundlage für den weiteren Verlauf der Arbeit. Auf dieser Grundlage aufbauend kommt es im dritten Kapitel zur Studienin- und -exklusion. Das vierte Kapitel widmet sich der systematischen Analyse und dem Vergleich der Studien hinsichtlich der Fragestellung. Anhand von Synopsen werden die Ergebnisse dargestellt, verglichen und interpretiert. Aufbauend auf diesen Ergebnissen erfolgen im fünften Kapitel die Beantwortung der Fragestellung und eine kritische Reflexion der Ergebnisse. Darüber hinaus werden Grenzen dieser Arbeit formuliert und ein Ausblick über mögliche Inhalte weiterführender Arbeiten gegeben.

Ein Unternehmen steht und fällt mit der Qualität seiner Mitarbeiter. Dementsprechend verfolgen Unternehmen und deren Personalabteilungen das Ziel, Mitarbeiter einzustellen, die bestmögliche berufliche Leistungen erbringen und dadurch einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Nach Judge et al. kann, neben der beruflichen Leistung von Mitarbeitern, auch der Berufserfolg die Performance von Organisationen positiv beeinflussen. Berufliche Leistungen und Berufserfolg sind dementsprechend entscheidende Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Zahlreiche Unternehmen setzen Intelligenztests ein, um eben diese Faktoren bereits in der Personalauswahl abschätzen zu können. Es ist daher für Unternehmen aus berufseignungsdiagnostischer Sicht besonders relevant zu wissen, inwiefern Intelligenz berufliche Leistungen und Berufserfolg vorhersagen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Intelligenz

2.2 Berufliche Leistung und Berufserfolg - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

3 Studienin- und exklusion

4 Intelligenz als Prädiktor für berufliche Leistung und Berufserfolg

4.1 Intelligenz als Prädiktor für berufliche Leistung

4.2 Intelligenz als Prädiktor für extrinsischen Berufserfolg

4.3 Intelligenz als Prädiktor für intrinsischen Berufserfolg

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wissenschaftliche Fragestellung, ob Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg darstellt. Dabei werden theoretische Konstrukte aufgearbeitet und empirische Studien analysiert, um die Vorhersagekraft von Intelligenz in unterschiedlichen beruflichen Kontexten zu bewerten.

  • Grundlagen der Intelligenzforschung und Definitionen
  • Differenzierung zwischen beruflicher Leistung und Berufserfolg
  • Analyse der prognostischen Validität von Intelligenztests
  • Einfluss von Berufskomplexität und Alter auf die Korrelationen
  • Betrachtung von extrinsischem und intrinsischem Erfolg

Auszug aus dem Buch

2.1 Intelligenz

Seit Jahrhunderten steht der Begriff Intelligenz im wissenschaftlichen Diskurs. Hauptaugenmerk des folgenden Kapitels ist es nicht bestehende Definitionen darzustellen und zu vergleichen, sondern einen kurzen historischen Überblick zu gewährleisten und zu beleuchten, inwiefern Intelligenz in der Berufseignungsdiagnostik von Bedeutung ist und operationalisiert werden kann. Der Ursprung der Intelligenzforschung liegt im Jahr 1884. Der britische Naturforscher und Schriftsteller Sir Francis Galton war der festen Überzeugung, dass biologische Faktoren und Unterschiede in den geistigen Fähigkeiten nicht nur vererbbar sind (Hereditary Genius, 1869), sondern auch für die Leistung eines Individuums in der Gesellschaft verantwortlich sind. Er führte demzufolge verschiedene, sensorisch ausgerichtete, Intelligenztests durch. Ergebnisse dieser Test waren jedoch nur geringe positive Korrelationen zwischen Intelligenz und Leistung.

Im Jahr 1905 veröffentlichen Binet und Simon einen völlig unterschiedlich konzipierten Intelligenztest, dessen Ziel es war, die Schulfähigkeit französischer Jungen und Mädchen zu Beginn der Schulpflicht zu überprüfen und Kinder mit besonderem Förderungsbedarf zu identifizieren. Binet und Simon kritisierten die sensorische Ausrichtung von Intelligenztest nach Galton und ließen ihre Probanden komplexe Denk- und Wissensfragen beantworten (Stemmler, Hagemann & Amelang, 2011, S. 110). Binets und Simons Intelligenztest fand weltweit schnell Adaption und bildet auch noch heutzutage die Grundlage von vielen Intelligenztests. Die Ansätze von Binet und Simon galten als Vorreiter für den Intelligenzquotienten und weitere verbale Definitionen. Letztendlich dienen diese verbalen Definitionen als Orientierung, jedoch wird kein substantieller Beitrag zur Erforschung durch diese wenig informativen Tautologien geleistet (ebd., S. 139). Dieser Umstand und die Tatsache, dass zentrale Anstöße für die Intelligenzforschung von den Verfahren ausgingen, die für die Erfassung des Konstruktes Intelligenz konzipiert wurden, verstärkten die Notwendigkeit und Berechtigung einer operationalen Definition.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Intelligenz für den Unternehmenserfolg dar und definiert das Ziel der Arbeit, die Validität von Intelligenz als Prädiktor für berufliche Leistung und Erfolg zu hinterfragen.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Konstrukte Intelligenz, berufliche Leistung und Berufserfolg definiert sowie deren historische Hintergründe und Operationalisierungsmöglichkeiten erläutert.

3 Studienin- und exklusion: Dieses Kapitel beschreibt den methodischen Prozess der Literaturauswahl, inklusive der genutzten Datenbanken und der Kriterien für die Ein- und Ausschluss von Studien.

4 Intelligenz als Prädiktor für berufliche Leistung und Berufserfolg: Dieser Hauptteil vergleicht ausgewählte Metaanalysen und Einzelstudien hinsichtlich der Korrelation von Intelligenz mit Arbeitsleistung sowie extrinsischem und intrinsischem Berufserfolg.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach Intelligenz ein valider Prädiktor ist, und identifiziert weiteren Forschungsbedarf, insbesondere im Bereich des intrinsischen Berufserfolgs.

Schlüsselwörter

Intelligenz, Berufserfolg, Berufliche Leistung, General Mental Ability, GMA, Personalauswahl, Eignungsdiagnostik, Prognostische Validität, Metaanalyse, Arbeitsleistung, Berufszufriedenheit, Humankapital, Intelligenztest

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Frage, ob Intelligenz ein valider Indikator ist, um künftige berufliche Leistungen und den Erfolg von Mitarbeitern im Berufsleben vorherzusagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Abgrenzung von Intelligenz, beruflicher Leistung und Erfolg sowie deren empirische Verknüpfung in der Eignungsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch die Auswertung bestehender Metaanalysen und Studien zu klären, wie stark die Korrelation zwischen Intelligenztests und verschiedenen Erfolgsindikatoren im Beruf ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener Metaanalysen sowie Einzelstudien, die methodisch mittels Synopsen aufbereitet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vorhersagekraft von Intelligenz in Bezug auf die Arbeitsleistung, den extrinsischen Berufserfolg (wie Gehalt oder Beförderungen) und den intrinsischen Erfolg (Zufriedenheit).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders relevant sind Begriffe wie General Mental Ability (GMA), prognostische Validität, berufliche Leistung, Eignungsdiagnostik und Metaanalyse.

Warum spielt die Berufskomplexität eine Rolle?

Die Studie zeigt auf, dass der Zusammenhang zwischen Intelligenz und beruflicher Leistung variieren kann, insbesondere da Intelligenz bei komplexeren Aufgaben oft eine stärkere Vorhersagekraft entfaltet.

Wie unterscheidet sich extrinsischer von intrinsischem Berufserfolg?

Extrinsischer Erfolg misst objektive Faktoren wie Gehalt und Karriereaufstieg, während intrinsischer Erfolg die subjektive Arbeits- und Karrierezufriedenheit des Individuums beschreibt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg?
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
29
Katalognummer
V539494
ISBN (eBook)
9783346139658
ISBN (Buch)
9783346139665
Sprache
Deutsch
Schlagworte
intelligenz prädiktor vorhersage leistung berufserfolg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Ist Intelligenz ein valider Prädiktor zur Vorhersage von beruflicher Leistung und Berufserfolg?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/539494
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Leseprobe aus  29  Seiten
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