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Welche Herausforderungen entstehen bei einer Inklusion von Kindern mit Behinderung in allgemeinen Schulen?

Titel: Welche Herausforderungen entstehen bei einer Inklusion von Kindern mit Behinderung in allgemeinen Schulen?

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Robert Sielski (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie die Vor- und Nachteile der Inklusion aussehen können, was Inklusion bedeutet und warum dieses Thema in der Gesellschaft so umstritten ist, wird in dieser Hausarbeit herausgearbeitet. Vielfach wird diskutiert, wie die Gesellschaft mit Schülerinnen und Schülern mit Behinderung in Bezug auf Schule und Unterricht umgehen soll. Sollten sie anders behandelt werden als Menschen ohne Behinderung und dementsprechend auf eine gesonderte Schule gehen, in der sie durch Sonderpädagogen betreut und ihrer geistigen bzw. körperlichen Entwicklung angemessen unterrichtet werden? Oder sollten sie am „normalen“ Unterricht von Grund- und Weiterführenden Schulen teilnehmen und keine gesonderte Betreuung erfahren? Angehende Lehrerinnen und Lehrer stellen sich viele Fragen: „Welche Herausforderungen entstehen für Lehrkräfte bei einer Inklusion?“ „Macht es überhaupt Sinn, dass Kinder mit Behinderungen am „normalen“ Unterricht teilnehmen?“ „Welchen Nutzen tragen die Schülerinnen und Schüler mit Behinderung bei einer Teilnahme am „normalen“ Unterricht?“ und „Welche Auswirkungen hat eine Teilnahme von behinderten Schülerinnen und Schülern auf die Lernergebnisse der Kinder ohne Behinderung?“

Der Begriff „Inklusion“ ist erstmals im Jahr 2008 durch die Ratifizierung der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderung (im Folgenden abgekürzt mit UN-BRK) aufgetreten, bevor es im darauf folgenden Jahr (2009) durch das Inkrafttreten zu einem prominenten Schlagwort geworden ist. Das Ziel der UN-BRK ist es, die bereits geltenden Menschenrechte für Menschen mit Behinderung zu bekräftigen und zu konkretisieren. Demnach soll für alle Menschen von vornherein eine uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten möglich sein. Dabei soll es nicht zur Normalität werden, dass Behinderungen mit einem negativen Verständnis in Verbindung gebracht werden, sondern Ziel ist es, ein gemeinsames Leben aller Menschen mit und ohne Behinderung zu realisieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Was bedeutet der Begriff „Inklusion“?

2.2 Was bedeutet der Begriff „Integration“?

2.3 Abgrenzung von Inklusion und Integration

3. Herausforderungen für Inklusion im Bildungssystem Deutschlands

4. Schulbegleitungen durch Sonderpädagogen – Hilfe für Lehrkräfte oder zusätzliche Belastung?

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Inklusion von Kindern mit Behinderung an allgemeinen Schulen. Dabei wird analysiert, inwiefern das deutsche Bildungssystem den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht wird und welche Rolle unterstützende Maßnahmen wie die Schulbegleitung im Schulalltag einnehmen.

  • Theoretische Differenzierung zwischen Inklusion und Integration
  • Strukturelle Hürden des deutschen Bildungssystems bei der Umsetzung von Inklusion
  • Mangelnde sonderpädagogische Qualifizierung von Regelschullehrkräften
  • Rolle und Konfliktpotenziale beim Einsatz von Schulbegleitungen
  • Perspektiven für eine gelingende inklusive Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

3. Herausforderungen für Inklusion im Bildungssystem Deutschlands

Eine Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung in allgemeine Schulen bringt Herausforderungen mit sich, die vielleicht auf den ersten Blick nicht ersichtlich scheinen. Zum Beispiel muss man sich Gedanken darüber machen, wie Schulen auszustatten sind, wie Lehrkräfte qualifiziert sein müssen und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, um Schüler und Schülerinnen optimal zu fördern (Werning, 2014).

Bei allen geplanten Veränderungen und Anpassungen ist darauf zu achten, dass „Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen an jedem Lernort ihren Bedürfnissen und Ansprüchen entsprechend lernen, die notwendige Qualität und der erforderliche Umfang der Unterstützung für alle Kinder und Jugendlichen gesichert sind, die Zusammenarbeit aller an der Förderung des jeweiligen Kindes bzw. Jugendlichen beteiligten Personen und Einrichtungen gewährleistet ist, sonderpädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote ein qualitativ hochwertiges gemeinsames Lernen ermöglichen“ (Kultusministerkonferenz, 2011, S. 3f).

Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderungen sind Aufgaben aller Bildungseinrichtungen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, die in der Schule sonderpädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote benötigen, besteht die Aufgabe aller Beteiligten darin, dass diese Kinder und Jugendlichen eine auf ihren persönlichen Lern- und Entwicklungsstand zutreffende Bildung und Erziehung erhalten. Dabei spielt das gesamte Lernumfeld mit seinen Bedingungen eine pädagogisch bedeutsame Rolle (vgl. Kultusministerkonferenz, 2011, S. 4).

Die Entwicklungsschritte der Bundesländer in Deutschland auf dem Weg zu einer inklusiven Schule verlaufen sehr unterschiedlich. Zum einen liegt das an den verschiedenen Ausgangslagen und den jeweiligen bildungspolitischen Traditionen der Bundesländer, zum anderen aber auch daran, dass bundesweit kein Konsens über die Bedeutung der Forderungen aus der UN-Konvention besteht, was den Vergleich zwischen den Bundesländern erschwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz der Inklusion und führt die zentrale Fragestellung der Hausarbeit ein, welche Herausforderungen die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung mit sich bringt.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Inklusion und Integration, arbeitet deren Abgrenzung heraus und stellt das Modell der vier Entwicklungsphasen nach Bürli vor.

3. Herausforderungen für Inklusion im Bildungssystem Deutschlands: Es wird erörtert, warum die Umsetzung der Inklusion in Deutschland durch das gegliederte Schulsystem, die Parallelstrukturen von Regelschulen und Förderschulen sowie die unzureichende Qualifizierung von Fachkräften erschwert wird.

4. Schulbegleitungen durch Sonderpädagogen – Hilfe für Lehrkräfte oder zusätzliche Belastung?: Hier wird die Rolle der Schulbegleitung kritisch hinterfragt, wobei insbesondere Konfliktpotenziale in der Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Schulbegleitern thematisiert werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Inklusion bei einer verbesserten Koordination und klar definierten Rollenverteilung eine sinnvolle und erreichbare Alternative darstellt.

6. Literaturverzeichnis: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Sonderpädagogik, UN-Behindertenrechtskonvention, Bildungssystem, Regelschule, Förderschule, Schulbegleitung, Lehrkräftequalifizierung, Behinderung, Teilhabe, Schulentwicklung, Förderbedarf, Barrieren, Schulalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung in deutschen allgemeinen Schulen und untersucht die damit verbundenen Herausforderungen für das Schulsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Inklusion und Integration, die strukturellen Barrieren im deutschen Schulsystem sowie die Rolle von Schulbegleitungen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, welche Faktoren die Inklusion behindern oder fördern und warum die Umsetzung in der Praxis so komplex ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Forschungsbefunde, Stellungnahmen und pädagogischer Modelle zum Thema Inklusion und Schulbegleitung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Begriffe, die strukturellen Probleme wie das gegliederte Schulsystem und die Qualifizierungsproblematik sowie die Interaktionsprobleme zwischen Lehrkräften und Schulbegleitern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Inklusion, Integration, Schulbegleitung, sonderpädagogischer Förderbedarf und bildungspolitische Rahmenbedingungen.

Wie unterscheidet sich Inklusion laut dieser Arbeit von Integration?

Inklusion wird als ein umfassenderes Konzept verstanden, bei dem sich das System den individuellen Bedürfnissen aller Kinder anpasst, während Integration oft nur eine teilweise Aufnahme in bestehende Strukturen beschreibt.

Warum wird der Einsatz von Schulbegleitungen kritisch betrachtet?

Der Einsatz wird kritisch hinterfragt, weil häufig eine klare Regelung der Verantwortlichkeiten fehlt, was zu Rollenkonflikten und zusätzlichem Arbeitsaufwand für Lehrkräfte führen kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Herausforderungen entstehen bei einer Inklusion von Kindern mit Behinderung in allgemeinen Schulen?
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Schule und Unterricht
Note
1,0
Autor
Robert Sielski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V539334
ISBN (eBook)
9783346139351
ISBN (Buch)
9783346139368
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Integration Exklusion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Sielski (Autor:in), 2018, Welche Herausforderungen entstehen bei einer Inklusion von Kindern mit Behinderung in allgemeinen Schulen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/539334
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Leseprobe aus  17  Seiten
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