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Förderung lernbehinderter SchülerInnen im Unterricht. Lernstörungen LRS und Dyskalkulie

Title: Förderung lernbehinderter SchülerInnen im Unterricht. Lernstörungen LRS und Dyskalkulie

Term Paper , 2015 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Maximilian Posch (Author)

Pedagogy - General

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Zu Beginn der Arbeit werden die beiden Lernstörungen LRS und Dyskalkulie kurz dargestellt und im Anschluss wird sich der Frage gewidmet, welche Chancen und Möglichkeiten eine Lehrperson hat lernschwache Schülerinnen und Schüler in den normalen Unterricht zu integrieren und entsprechend zu fördern, damit die Lernschwäche kein Hindernis im Lernprozess mehr darstellt. Anschließend wird erörtert, welche besonderen Herausforderungen sich für eine Lehrperson daraus ergeben und welche Kompetenzen vorhanden sein müssen.

Im Schulalltag trifft eine Lehrperson tagtäglich auf verschiedene Lerngruppen, die sich in sämtlichen Merkmalen unterscheiden. Sei es das Alter, die Größe der Gruppe, der Anteil von Mädchen und Jungen oder allein die Persönlichkeiten der Schülerinnen und Schüler. Allein dies erfordert von einer Lehrperson besonders die Fähigkeit sich immer wieder auf neue Unterrichtssituationen einzustellen und den Unterricht entsprechend zu planen, um den Schülerinnen und Schülern einen bestmöglichen Wissenszuwachs zu ermöglichen.

Zusätzlich zu dieser Heterogenität der Schulklasse kann nicht davon ausgegangen werden, dass jeder dieser Schülerinnen und Schüler gleich leistungsfähig ist und an den gleichen Voraussetzungen und Maßstäben gemessen werden kann, sei es aus körperlichen, sozialen oder kognitiven Gründen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die aufgrund von Lernstörungen nicht die normalen Leistungserwartungen erbringen können. Genauer gesagt Kinder, bei denen eine Lese – Rechtschreibschwäche (LRS) und/oder Dyskalkulie diagnostiziert wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Lernstörungen

2.1) Allgemein

2.2) Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

2.3) Dyskalkulie

3.) Chancen und Möglichkeiten der Integration von lernschwachen Schülerinnen und Schülern

3.1) Unterrichtsplanung und Unterrichtsmethode

3.2) Umgang mit Fehlern der lernschwachen Schülerinnen und Schüler und Schwierigkeiten in der Praxis

4.) Herausforderungen und Kompetenzen der Lehrperson

4.1) Diagnostik

4.2) Umgang mit lernschwachen Schülerinnen und Schülern

4.3) Soziale Integration und Motivation der lernschwachen Schülerinnen und Schüler

5.) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie lernschwache Schülerinnen und Schüler, insbesondere mit Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie, erfolgreich und ohne dauerhafte Segregation in den regulären Schulunterricht integriert werden können, wobei der Fokus auf den didaktischen Möglichkeiten und den erforderlichen Kompetenzen der Lehrkraft liegt.

  • Integration und Förderung von Kindern mit Lernstörungen im Regelschulalltag.
  • Methoden der Binnendifferenzierung und Unterrichtsgestaltung.
  • Konstruktiver Umgang mit Fehlern als Lernchance.
  • Diagnostische Kompetenzen und soziale Einbindung von Lernschwachen.
  • Herausforderungen für Lehrkräfte im pädagogischen Alltag.

Auszug aus dem Buch

3.2) Umgang mit Fehlern der lernschwachen Schülerinnen und Schüler und Schwierigkeiten in der Praxis

Fehler, die von SuS gemacht werden, sind ein elementarer Bestandteil jeden Unterrichts. Nur durch Fehler kann die Lehrperson erkennen, wo Probleme und Schwierigkeiten bestehen. Für lernschwache SuS ist es sehr frustrierend, wenn ihnen immer wieder vor Augen geführt wird, dass sie etwas falsch gemacht haben. Trotzdem können diese Fehler als wichtiger Ansatzpunkt genutzt werden, um bei Lernschwächen zu helfen. Lehrerinnen und Lehrer machen oft den Fehler, dass sie lernschwachen SuS die Lösung bzw. den richtigen Lösungsansatz zeigen. Dabei entsteht das Problem, dass SuS die Lösung nur „nachreden“, aber kein Verständnis dafür entwickelt haben. Daher ist wichtig, dass die Lehrperson zusammen mit den SuS nach der Ursache des Fehlers sucht. Mithilfe der Fehleranalyse kann überhaupt erst richtiges und langfristiges Wissen entstehen, wodurch die lernschwachen SuS lernen, warum sie einen Fehler gemacht haben (Scherer/Opitz 2010; 66). In gewisser Weise müssen Fehler von der Lehrperson provoziert werden. Es würde den lernschwachen SuS keinen Lernfortschritt ermöglichen, wenn diese nur reproduktive Aufgaben einer bereits verstandenen Thematik bearbeiten würden. Durch herausfordernde Aufgaben und die daraus entstehenden Fehler können die SuS an ihren Schwächen arbeiten und einen Kompetenzgewinn erzielen (Scherer/Opitz 2010: 67f.).

Oft sind Lehrpersonen der Meinung die SuS müssen nur genügend üben, nach dem Motto „Übung macht den Meister“. Manchen SuS mag dies vielleicht helfen, es kann allerdings auch der falsche Weg sein. Übung ist zwar ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts, aber Übung ist nicht wirksam, wenn für eine Thematik kein Verständnis besteht. Lernschwache SuS tendieren in solchen Situationen dazu Lernwege auswendig zu lernen, verstehen aber nicht, warum etwas so ist. Wie oben bereits beschrieben ist es daher nicht produktiv immer wieder dieselben Aufgabentypen zu üben. Natürlich haben die SuS vorübergehend einen Erfolg zu verzeichnen. Die Entwicklung von thematischem Verständnis bleibt hier jedoch aus (Scherer/Opitz 2010; 62). Von daher müssen SuS mit Lernschwächen immer wieder gefordert werden und in die Lage versetzt werden trotz Lernschwäche Lernerfolge zu verzeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Heterogenität heutiger Klassen und definiert das Ziel der Arbeit, Wege für eine erfolgreiche Integration von Kindern mit LRS oder Dyskalkulie aufzuzeigen.

2.) Lernstörungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Lernstörungen und erläutert spezifisch die Symptomatik sowie Ursachen von Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie.

3.) Chancen und Möglichkeiten der Integration von lernschwachen Schülerinnen und Schülern: Hier werden didaktische Ansätze wie verschiedene Formen der Differenzierung und der produktive Umgang mit Fehlern als zentrale Integrationschancen diskutiert.

4.) Herausforderungen und Kompetenzen der Lehrperson: Das Kapitel behandelt die notwendigen pädagogischen Kompetenzen bezüglich Diagnostik, Leistungsbewertung sowie der sozialen Integration und Motivation der betroffenen Kinder.

5.) Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass integrativer Unterricht bei hoher Arbeitsbereitschaft der Lehrkraft möglich ist, sofern soziale Kompetenzen gefördert werden und ein Verständnis innerhalb der Klassengemeinschaft herrscht.

Schlüsselwörter

Lernstörungen, Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, Integrativer Unterricht, Binnendifferenzierung, Fehleranalyse, Lehrkompetenz, Förderdiagnostik, soziale Integration, Unterrichtsplanung, Lernmotivation, Lernbehinderung, Schulpraxis, Inklusion, pädagogische Herausforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Herausforderung, Schülerinnen und Schüler mit diagnostizierten Lernstörungen wie LRS oder Dyskalkulie erfolgreich in den regulären Klassenunterricht zu integrieren, anstatt sie auszugrenzen.

Welches ist das zentrale Themenfeld der Untersuchung?

Das Hauptthema ist der integrative Unterricht, konkret die Frage, wie durch differenzierte Unterrichtsmethoden und einen veränderten Umgang mit Fehlern Lernschwächen im Schulalltag bewältigt werden können.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte aufzuzeigen, wie sie lernschwache Kinder fördern können, um deren Lernschwierigkeiten im Unterrichtsverlauf abzumildern und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger pädagogischer und sonderpädagogischer Fachliteratur, um den Ist-Zustand und die Chancen der Integration theoretisch zu durchleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: die Definition und Analyse der Lernstörungen, die praktische Gestaltung des differenzierten Unterrichts sowie die Reflexion der Lehrerrolle hinsichtlich Diagnose, Beratung und sozialer Begleitung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Lernstörung, Integration, Differenzierung, Lehrperson-Kompetenz und soziale Teilhabe im schulischen Kontext.

Warum ist laut der Arbeit eine rein "klassische" Unterrichtsstunde oft nicht ausreichend?

Klassische Methoden berücksichtigen oft nicht die individuellen Voraussetzungen lernschwacher Schüler, weshalb differenzierte Ansätze notwendig sind, um individuelle Lernziele und Erfolge trotz bestehender Schwierigkeiten zu ermöglichen.

Welche Bedeutung misst die Autorin der Fehleranalyse bei?

Fehler werden nicht als bloße Defizite betrachtet, sondern als essenzieller Ansatzpunkt für die Lehrkraft, um gemeinsam mit den Schülern Ursachen zu ergründen und dadurch nachhaltiges Verständnis statt reinem Auswendiglernen aufzubauen.

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Details

Title
Förderung lernbehinderter SchülerInnen im Unterricht. Lernstörungen LRS und Dyskalkulie
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,7
Author
Maximilian Posch (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V538086
ISBN (eBook)
9783346144782
ISBN (Book)
9783346144799
Language
German
Tags
förderung schülerinnen unterricht lernstörungen dyskalkulie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Posch (Author), 2015, Förderung lernbehinderter SchülerInnen im Unterricht. Lernstörungen LRS und Dyskalkulie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/538086
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