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Mesoteslehre. Aristoteles' Konzept der guten Mitte

Titel: Mesoteslehre. Aristoteles' Konzept der guten Mitte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tobi Fröhlich (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die im Alltag häufig als Kritik benutzten Formulierungen "Von einem Extrem ins andere" und "man muss auch nicht übertreiben" stehen beide bezeichnend für die Unzufriedenheit mit zu extremen Handlungen und Sichtweisen. Oft wünschen sich die beteiligten Personen dabei eine gemäßigtere Handlung, Emotion oder Sichtweise der gegenüberstehenden Person. Dies ist allerdings kein modernes Phänomen.

Bereits in der Antike kannte man wohl bereits den Wunsch nach der Mäßigung von Extremen. Der griechische Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles baute auf diesem Denken schließlich einen ganzen Teilbereich seiner Ethik auf, die sogenannte „Mesotes- Lehre“ – die Lehre von der richtigen Mitte. Denn schließlich gibt es extreme Handlungen, Sichtweisen und Emotionen auch in der Ethik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der aristotelischen Mesotes - Lehre

2.1 Darstellung der Mesotes- Lehre in der Nikomachischen Ethik

2.2 Anwendungen der Mesotes Lehre

2.3 Stärken der Mesotes Lehre

2.4 Schwächen und Probleme der Mesotes-Lehre

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mesotes-Lehre des Aristoteles anhand seiner „Nikomachischen Ethik“, um deren theoretische Grundlagen, ihre praktische Anwendung sowie die damit verbundenen Stärken und Schwächen kritisch darzustellen und zu analysieren.

  • Grundlagen der aristotelischen Mesotes-Lehre
  • Die Rolle der Eudaimonia in der Tugendethik
  • Anwendungsbeispiele für die richtige Mitte
  • Alltagsbezug und individuelle Charakterbildung
  • Kritische Reflexion der Subjektivität und Objektivität

Auszug aus dem Buch

2. Definition der aristotelischen Mesotes - Lehre

Der griechische Begriff „mesotes“ bedeutet Mitte. Aristoteles benutzt diesen Terminus für die Bestimmung des richtigen Maßes oder der richtigen Menge zwischen zwei Extremen, die er beide für falsch und schlecht hält. Diese falschen Extreme bezeichnet Aristoteles in der Nikomachischen Ethik als Unzulänglichkeit (Zuwenig) beziehungsweise als Übermaß (Zuviel). Die richtige Mitte zwischen zwei Extremen, die beide nicht richtig sind, gibt es für Aristoteles in den Bereichen der Handlungen und der irrationalen Regungen, was heute eher als Gefühle oder auch als Affekte/Leidenschaften übersetzt werden würde. Somit gibt es für Aristoteles bei den meisten Handlungen genauso wie bei Gefühlen, Affekten oder Leidenschaften drei Maße: Ein Zuviel, Ein Zuwenig, und eine Mitte, die den Bestzustand (griechisch: arete) der Handlung oder des Gefühls darstellt. In Bezug auf Emotionen schreibt Jens Halfwasser dazu, mesotes beschreibe die Einheit zweier Emotionen, die gegensätzlich sind, „in der Arete aber ausgeglichen und harmonisch miteinander vereinbar sind.“ Dieser Bestzustand (arete) einer Handlung sollte nach Aristoteles von jedem Menschen angestrebt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Mäßigung als Gegenentwurf zu Extremen ein und erläutert den Aufbau sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit zur Untersuchung der aristotelischen Mesotes-Lehre.

2. Definition der aristotelischen Mesotes - Lehre: In diesem Kapitel wird der Begriff Mesotes als Bestzustand zwischen den Extremen Mangel und Übermaß definiert und in den Kontext von Handlungen und Emotionen gesetzt.

2.1 Darstellung der Mesotes- Lehre in der Nikomachischen Ethik: Dieses Kapitel erläutert, wie durch das Streben nach der Mitte im Rahmen der Eudaimonia tugendhafte Charaktereigenschaften durch Gewöhnung ausgebildet werden.

2.2 Anwendungen der Mesotes Lehre: Hier wird anhand praktischer Beispiele, wie dem Umgang mit Geld oder persönlichen Lüsten, veranschaulicht, wie die Mesotes-Lehre konkrete Handlungsanweisungen zur Tugend bietet.

2.3 Stärken der Mesotes Lehre: Dieses Kapitel arbeitet die Alltagsrelevanz und die individuelle Freiheit der Mesotes-Lehre als zentrale Vorteile der aristotelischen Ethik heraus.

2.4 Schwächen und Probleme der Mesotes-Lehre: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, insbesondere die Schwierigkeit der objektiven Bestimmbarkeit der Mitte und die Grenzen der Anwendbarkeit bei intrinsisch schlechten Handlungen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Mesotes-Lehre als relevanten, wenngleich ergänzungsbedürftigen Beitrag zur antiken Ethik.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Mesotes-Lehre, Nikomachische Ethik, Tugendethik, Eudaimonia, Arete, Mitte, Übermaß, Mangel, Charakterbildung, Handlungslehre, Ethik, Philosophie, Antike, Lebensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Mesotes-Lehre, also der Lehre von der „richtigen Mitte“, als einem Kernbestandteil der Tugendethik des Aristoteles.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, der Verortung innerhalb der Nikomachischen Ethik, praktischen Beispielen der Anwendung sowie einer kritischen Abwägung der Vor- und Nachteile.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Darstellung der Mesotes-Lehre bei Aristoteles wissenschaftlich zu analysieren und aufzuzeigen, wie sie heute als Modell für menschliches Handeln und Charakterbildung dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer textnahen Analyse der „Nikomachischen Ethik“, ergänzt durch fachwissenschaftliche Sekundärliteratur zu antiker Philosophie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Definition, eine detaillierte Darstellung innerhalb des aristotelischen Werks, Anwendungsbeispiele und eine kritische Auseinandersetzung mit Schwächen der Lehre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Aristoteles, Mesotes, Arete, Eudaimonia, Tugendethik sowie das Spannungsfeld zwischen Übermaß und Mangel.

Warum betont Aristoteles die Subjektivität der Lehre?

Da die „Mitte“ nicht mathematisch fixiert ist, sondern von der einsichtigen Person auf ihre jeweilige Lebenssituation bezogen werden muss, macht Aristoteles das Individuum selbst zum Akteur seiner ethischen Entwicklung.

Gibt es Handlungen, für die die Mesotes-Lehre nicht gilt?

Ja, Aristoteles selbst grenzt die Lehre explizit ein, indem er feststellt, dass für intrinsisch schlechte Handlungen wie Mord oder Ehebruch kein „richtiges Mittelmaß“ existiert.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mesoteslehre. Aristoteles' Konzept der guten Mitte
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Einleitung in die Ethik
Note
1,7
Autor
Tobi Fröhlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V537692
ISBN (eBook)
9783346141774
ISBN (Buch)
9783346141781
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles Ethik Mesotes Lehre Tugendethik Moral Mesotes Philosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobi Fröhlich (Autor:in), 2019, Mesoteslehre. Aristoteles' Konzept der guten Mitte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/537692
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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