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Autonomie statt Macht. Die "l'école moderne" Célestin Freinets und ihre pädagogischen Ansichten

Title: Autonomie statt Macht. Die "l'école moderne" Célestin Freinets und ihre pädagogischen Ansichten

Term Paper , 2018 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Reform Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Gegenstand der bevorstehenden Arbeit sind die abgeschafften Machtstrukturen in der Pädagogik des französischen Reformpädagogen und Begründer der "l’Ècole Moderne": Célestin Freinet.

Um ein umfassendes Bild der Konzeption Freinets zu schaffen, stellt der erste Teil dieser Arbeit konventionelle Schulen zur Zeit Freinets und die herrschenden Machtstrukturen vor. Daraufhin soll die Kritik und Sichtweise der Reformpädagogik auf diese Machtprozesse in den Schulen vorgestellt werden. Daran knüpft der zweite Teil an, welcher die konkreten Neuerungen Freinets vorstellen soll. Durch welche Neuerungen Freinet seine Schüler befähigte, in der demokratischen Institution des Klassenrats mitwirken zu können, soll im Folgenden erläutert werden. Ferner soll auf die neue autoritätslose Beziehung zwischen dem Lehrer und dem Schüler eingegangen werden. Der letzte Teil widmet sich der Frage, wie eine Schule ohne Disziplin und Überwachung aussehen kann und wie Freinet die Leistungsbewertung zwangsfrei gestaltet hat.

Die Arbeit schließt mit einem Fazit und versucht hierin zusammenfassend zu beantworten, welche Rahmenbedingungen Freinets Meinung nach geschaffen werden müssen, um die Schule zu einem Macht- und Zwangsfreiem Ort des Lebens zu verwandeln, in dem der Schüler durch Emanzipation und ohne Fremdbestimmung seine Persönlichkeit voll entfalten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reformpädagogik gegen Kontroll- und Machtverhältnisse in der Schule

2.1 Machtstrukturen in den Regelschulen

2.2 Reformpädagogik – Erziehung und Lernen in Freiheit

3. Autonomie statt Macht: Die "Ècole moderne" Célestine Freinets

3.1 Die Emanzipation des Kindes

3.2 Die laizistische Schule

3.3 Die individuellen Interessen des Kindes und die Bedeutung der Arbeit

3.4 Autoritätsfreie Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

3.5 Der „freie Ausdruck“

3.6 Der Klassenrat

3.7 Individuelle Arbeitspläne

3.8 Disziplin und Überwachung

3.9 Leistungsbewertung

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Konzeption von Célestin Freinet mit dem Ziel aufzuzeigen, wie durch eine Abkehr von traditionellen, machtbasierten Strukturen eine befreiende, demokratische Lernumgebung geschaffen werden kann, in der Kinder eigenverantwortlich und autonom ihre Persönlichkeit entfalten.

  • Kritik an den Machtstrukturen und Kontrollmechanismen konventioneller Schulen
  • Die Bedeutung von Selbstbestimmung, Arbeit und Emanzipation in der "École moderne"
  • Gestaltung autoritätsfreier Beziehungen und demokratischer Teilhabe durch den Klassenrat
  • Innovative Unterrichtstechniken wie der freie Ausdruck und individuelle Arbeitspläne
  • Transformation der Leistungsbewertung hin zu kompetenzorientierten, zwangsfreien Formen

Auszug aus dem Buch

3.4 Autoritätsfreie Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

Es soll nach Freinet keinen Wesensunterschied zwischen den Schülern und dem Lehrer geben. Der Lehrer soll bei der Selbstverwirklichung des Schülers eine lenkende und helfende Person sein, ein erfahrener Berater und Freund der ihm hilft, seinen Weg zu finden (Jörg 1979: 165). Er ist kein allwissendes Universalgenie, der als ständiger Bezugspunkt die Vorgehensweisen der Arbeit bestimmt. Er bereitet für die Schüler lediglich das Material vor und steht ihnen mit Ratschlägen zu Seite. Das Kind andererseits, nimmt von dem Lehrer in diesem Fall gerne Empfehlungen und Anregungen an (Kock 1996: 99).

Eine der zunächst äußerlichen Zeichen für die Gleichwertigkeit des Lehrers und Schülers ist die Abschaffung des Katheders. Indem der Lehrer an einem gewöhnlichen Tisch und Platz sitzt, wird er anders betrachtet (Jörg 1979: 128). Außerdem sind bei den Mahlzeiten alle vereint, was ebenso auf eine Gleichstellung von Kind und Erwachsenem deuten. (Kock 1996: 92).

Zwänge, die das Kind aus dem Gleichgewicht bringen und die ihn in eine unterlegene und machtlose Position versetzen, werden als ein „gefährlicher Bruch des notwendigen Gleichgewichts empfunden“ (Kock 2006: 42). Ziel ist es, die Fremdbestimmung des Kindes zu vermeiden. Dies geschieht am besten durch die Kinder selbst. Die Aufgabe der Erziehungsanstalten ist es demnach lediglich die Kinder dabei zu unterstützen (Skiera 2003: 311). In der Pädagogik Freinets soll es demnach keinen Zwang, Konformismus und strukturelle Gewalt geben (Jörg 1979: 156).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Kritik Célestin Freinets an den Machtstrukturen traditioneller Schulen ein und skizziert das Ziel, die Schule zu einer befreienden, zwangsfreien Institution zu transformieren.

2. Reformpädagogik gegen Kontroll- und Machtverhältnisse in der Schule: Es werden die negativen Auswirkungen von Selektion, Leistungsdruck und autoritärer Kontrolle in Regelschulen beleuchtet und dem reformpädagogischen Ideal der Erziehung zur Freiheit gegenübergestellt.

3. Autonomie statt Macht: Die "Ècole moderne" Célestine Freinets: Dieses Kapitel detailliert Freinets konkrete Methoden wie den Klassenrat, freie Arbeit und individuelle Arbeitspläne zur Förderung von Eigenverantwortung und Persönlichkeitsentfaltung.

4. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Transformation der Schule durch Freinet zusammen und betont, wie die Verlagerung der Verantwortung vom Lehrer auf das Kind ein machtfreies und entlastendes Lernumfeld schafft.

Schlüsselwörter

Célestin Freinet, Reformpädagogik, École moderne, Autonomie, Emanzipation, Machtstrukturen, Klassenrat, freier Ausdruck, individuelle Arbeitspläne, Leistungsbewertung, Laizismus, Selbstbestimmung, befreiende Pädagogik, demokratische Schule, Erziehung zur Freiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das reformpädagogische Konzept von Célestin Freinet, das darauf abzielt, durch die Abschaffung hierarchischer Machtstrukturen eine befreiende und demokratische Lernumgebung für Kinder zu schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kritik an autoritären Regelschulen, der Bedeutung von Laizität, der Förderung der kindlichen Eigenständigkeit, dem Einsatz neuer Unterrichtstechniken und einer grundlegenden Umgestaltung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ermittlung der Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um Schule als einen macht- und zwangsfreien Ort zu gestalten, der dem Kind eine vollumfängliche Entfaltung seiner Persönlichkeit ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse reformpädagogischer Quellen sowie der Schriften von und über Célestin Freinet basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den konkreten Neuerungen Freinets, darunter die Etablierung des Klassenrats, individuelle Arbeitspläne, der freie Ausdruck sowie alternative, zwangsfreie Formen der Leistungsbewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Freinet-Pädagogik, Autonomie, Emanzipation, Machtkritik, Demokratie in der Schule und Eigenständigkeit der Lernenden.

Warum spielt der Klassenrat eine so zentrale Rolle bei Freinet?

Der Klassenrat dient als demokratische Institution, in der jedes Mitglied – ob Kind oder Erwachsener – eine Stimme hat. Er fördert die Mitbestimmung, das Schlichten von Konflikten und die kollektive Organisation des Schulalltags ohne Zwang.

Wie unterscheidet sich Freinets Leistungsbewertung von konventionellen Noten?

Freinet ersetzt traditionelle, selektive Notengebung durch individuelle Leistungskurven und Fertigkeitsbescheinigungen (Brevets), wobei die individuelle Anstrengung und der persönliche Fortschritt anstelle eines Vergleichs mit anderen im Vordergrund stehen.

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Details

Title
Autonomie statt Macht. Die "l'école moderne" Célestin Freinets und ihre pädagogischen Ansichten
College
University of Cologne
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
12
Catalog Number
V537687
ISBN (eBook)
9783346148575
ISBN (Book)
9783346148582
Language
German
Tags
autonomie macht célestin freinets ansichten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Autonomie statt Macht. Die "l'école moderne" Célestin Freinets und ihre pädagogischen Ansichten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/537687
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