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Die griechischen Stämme und ihre Besiedelung Kleinasiens von 1200 bis 800 v. Chr.

Versuch einer Rekonstruktion der Entstehung unter Berücksichtigung dialektologischer und archäologischer Aspekte

Title: Die griechischen Stämme und ihre Besiedelung Kleinasiens von 1200 bis 800 v. Chr.

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Onno Suntken (Author)

World History - Early and Ancient History

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In der Mitte des ersten Jahrtausends entfernten sich viele germanische Stämme aus ihren angestammten Gebieten und siedelten sich in anderen Regionen an. In diesem Zusammenhang entstand in der späteren Forschung der Begriff „Völkerwanderung“. Diese prägte nicht nur den Übergang von Spätantike zum Mittelalter mit, sondern auch die gesamte Lage der Region, die später einmal Europa werden sollte. An diesem kleinen Beispiel ist zu erkennen, dass die Wanderungen und Besiedelungen neuer Gebiete die Geschichte entscheidend mitbestimmt haben und unsere Welt zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Dies gilt auch für die Wanderung, die dieser Arbeit zugrunde liegt. Dabei soll jedoch nicht nur eine bestimmte Wanderung, ein bestimmtes Volk oder ein Ereignis im Einzelnen betrachtet werden, da dies der Tragweite des Phänomens nicht gerecht werden würde. Stattdessen möchte ich die Wanderungen in Griechenland bis zur Besiedelung der kleinasiatischen Westküste als Gesamtphänomen untersuchen. Ziel ist es Kausalzusammenhänge festzustellen und so den Ausgangspunkt dieser Arbeit, nämlich die Besiedelung Kleinasiens, aus verschiedenen Perspektiven erklären zu können. Dabei wird zu klären sein, ob es einen direkten Auslöser für die Wanderungen gab, wie es heutzutage bei der Migration häufig der Fall ist oder ob sich dieser Prozess ohne Ursache vollzog. Ebenso sollen die Auswirkungen auf die Stämme und das spätere Griechenland in die Ergebnisse einbezogen werden.

Um dies zu erreichen werden die Ausführungen dieser Arbeit in zwei unterschiedliche Blickwinkel eingeteilt. Zunächst wird die Perspektive der Archäologie im Fokus stehen. Im Anschluss werden Thesen der Dialektforschung hinzugezogen, hinterfragt und integriert. Beide Forschungsstränge bieten einen Einblick in die Wanderungen dieser Zeit, wodurch sich eine synthetische Rekonstruktion der griechischen Wanderungen ergeben kann. Im Anschluss wird ein weiterer Aspekt hinzugezogen – die antike Geschichtsschreibung. Hier soll ein Vergleich zwischen der Darstellung dieser Arbeit und den Darstellungen antiker Historiker gezogen werden, um abschließend ein stimmiges Bild zu erreichen oder zu hinterfragen, warum ein stimmiges Bild nicht zu erreichen ist.

Da das Phänomen der griechischen Wanderungen jedoch an sich schon viele Aspekte miteinander vereint, muss zunächst eine genaue Bestimmung der Einzelfaktoren vorgenommen werden. Daher soll es im ersten Kapitel grundlegend um die genaue Klärung des Gegenstandes gehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenstandsbestimmung

3. Archäologische Funde dieser Zeit

4. Die Dialekte und ihre Aussagen über die Wanderungen

5. Abgleich mit antiken Autoren

6. Fazit

7. Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur

7.1. Quellen

7.2. Sekundärliteratur

8. Anhang

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die griechischen Wanderungsbewegungen sowie die Besiedelung der kleinasiatischen Westküste im Zeitraum zwischen 1200 und 800 v. Chr. Ziel ist es, unter Einbeziehung archäologischer Funde, dialektologischer Analysen und antiker historiographischer Quellen ein synthetisches Bild der Migrationsprozesse zu rekonstruieren und die Kausalzusammenhänge dieser Entwicklung zu beleuchten.

  • Analyse der Besiedelung Kleinasiens durch die Stämme der Ionier, Dorier und Aioler
  • Untersuchung der Aussagekraft archäologischer Architektur- und Keramikfunde
  • Integration dialektologischer Forschungen zur Rekonstruktion von Stammesbewegungen
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Berichten antiker Historiker wie Thukydides und Herodot
  • Diskussion der Grenzen einer wissenschaftlichen Rekonstruktion komplexer Migrationsphänomene

Auszug aus dem Buch

3. Archäologische Funde dieser Zeit

In diesem Kapitel wird es nicht um die Methoden der Archäologie gehen, sondern darum, welche Aussagen man aufgrund der Archäologie über die Wanderungen in Griechenland treffen kann. Da die sogenannten „Dark Ages“ oder „Dunklen Jahrhunderte“ sehr arm an zeitgenössischen, schriftlichen Quellen sind, ist die Archäologie für das Verständnis über dieser Zeit ein wichtiger Faktor. So lässt sich durch die Archäologie auch ohne die Texte von antiken Schreibern ein grobes Bild dieser Zeit darstellen.

Eine wichtige archäologische Quelle ist der seltene Fund ganzer Häuser oder sogar Siedlungen. Durch die Entdeckung architektonischer Bauten und keramischer Scherben lässt sich über die Bauweise und den Stil der Keramik eine Datierung vornehmen. Außerdem kann man so verschiedene Ausgrabungsorte in Beziehung setzen. In der Zeit der Wanderungen war der protogeometrische, beziehungsweise der geometrische Stil sowohl in der Architektur, als auch in der Keramik vorherrschend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Wanderungen in Griechenland ein und stellt die Forschungsziele sowie die methodische Vorgehensweise unter Einbeziehung von Archäologie und Dialektforschung vor.

2. Gegenstandsbestimmung: Hier wird der historische und zeitliche Rahmen der Arbeit definiert, wobei insbesondere die drei griechischen Hauptstämme Ionier, Dorier und Aioler sowie der Zeitraum der „Dunklen Jahrhunderte“ abgegrenzt werden.

3. Archäologische Funde dieser Zeit: Dieses Kapitel evaluiert die archäologischen Evidenzen, insbesondere durch Architektur und Keramikstile, um Zusammenhänge zwischen den Siedlungen auf dem Festland und in Kleinasien aufzuzeigen.

4. Die Dialekte und ihre Aussagen über die Wanderungen: Die Analyse konzentriert sich auf die sprachliche Differenzierung der Stämme und untersucht, wie Dialektgruppen zur Rekonstruktion der Wanderungsbewegungen beitragen können.

5. Abgleich mit antiken Autoren: Hier werden die Befunde der modernen Forschung mit den schriftlichen Überlieferungen antiker Autoren wie Pausanias, Thukydides und Strabon verglichen und kritisch hinterfragt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine exakte Rekonstruktion aufgrund der Komplexität des Phänomens schwierig ist, zieht jedoch Synthesen aus den untersuchten Forschungsfeldern.

7. Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur: Dieses Kapitel listet alle herangezogenen antiken Quellen und die verwendete moderne Sekundärliteratur auf.

8. Anhang: Der Anhang bietet ergänzendes Kartenmaterial zur Veranschaulichung der Stammesgebiete bis 800 v. Chr.

Schlüsselwörter

Griechische Wanderungen, Besiedelung Kleinasiens, Dunkle Jahrhunderte, Ionier, Dorier, Aioler, Dialektforschung, Archäologie, Antike Geschichtsschreibung, Migration, Siedlungsgeschichte, Stammesbildung, protogeometrischer Stil, Epohenübergang, griechische Frühgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den griechischen Stammesbewegungen und der Besiedelung der kleinasiatischen Küste zwischen 1200 und 800 v. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Rekonstruktion von Migrationsprozessen, die Identitätsbildung griechischer Stämme und die kulturellen Verschiebungen nach dem Zerfall der mykenischen Kultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kausalzusammenhänge der Besiedelung Kleinasiens zu bestimmen und die Wanderung als Gesamtphänomen durch verschiedene wissenschaftliche Perspektiven zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert archäologische Analysen von Architektur und Keramik mit dialektologischen Untersuchungen und einem Vergleich mit antiken historiographischen Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine archäologische Untersuchung, eine dialektologische Analyse sowie einen kritischen Abgleich der Befunde mit antiken Schriftstellern wie Thukydides und Herodot.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind griechische Wanderungen, Besiedelung Kleinasiens, Archäologie, Dialektforschung und antike Geschichtsschreibung.

Warum ist die Abgrenzung der Stämme in der Arbeit problematisch?

Wie im Fazit dargelegt, ist eine strikte Trennung der Stämme (Ionier, Dorier, Aioler) in der Realität kaum haltbar, da es sich um fließende Prozesse der Vermischung handelte, nicht um starre Gruppen.

Welche Bedeutung misst die Arbeit antiken Autoren bei?

Antike Autoren dienen als wichtige, aber mit Vorsicht zu betrachtende Hinweise, da sie oft erst Jahrhunderte später schrieben und ihre Informationen in anderen Kontexten, wie etwa dem Peloponnesischen Krieg, verarbeiteten.

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Details

Title
Die griechischen Stämme und ihre Besiedelung Kleinasiens von 1200 bis 800 v. Chr.
Subtitle
Versuch einer Rekonstruktion der Entstehung unter Berücksichtigung dialektologischer und archäologischer Aspekte
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Onno Suntken (Author)
Publication Year
2017
Pages
21
Catalog Number
V537109
ISBN (eBook)
9783346131355
ISBN (Book)
9783346131362
Language
German
Tags
stämme besiedelung kleinasiens versuch rekonstruktion entstehung berücksichtigung aspekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Onno Suntken (Author), 2017, Die griechischen Stämme und ihre Besiedelung Kleinasiens von 1200 bis 800 v. Chr., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/537109
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