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Betriebliches Gesundheitsmanagement. Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Unternehmen anhand eines Praxisbeispiels

Titel: Betriebliches Gesundheitsmanagement. Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Unternehmen anhand eines Praxisbeispiels

Hausarbeit , 2018 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christin Hoffmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dem vorliegenden Konzept werden zunächst in einer Analysephase die Ausgangssituation und die Ursachenanalyse durchgeführt. Auf der Basis dieser Ergebnisse werden mit den teilnehmenden Akteuren des Unternehmens Maßnahmen entwickelt, die für die Betriebsangehörigen gesundheitliche und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen schaffen, um einen Verbleib im Beruf bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu ermöglichen sowie gleichzeitig die Bindung des bestehenden Personals zu fördern. In einer sich anschließenden Evaluationsphase wird die Wirksamkeit der eingeführten Verbesserungsmaßnahmen abschließend überprüft.

Die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ist durch tiefgreifende Wandlungsprozesse gekennzeichnet. Der zunehmende Wettbewerb erfordert eine rasante Anpassung an den technischen Fortschritt und führt zu einer Beschleunigung aller Produktions-, Dienstleistungs- und Kommunikationsprozesse. Die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft erfordert eine Zunahme von geistigen und interaktiven Tätigkeiten und geht mit steigenden emotionalen und kognitiven Anforderungen einher.

Diese spiegeln sich in einer Arbeitsverdichtung, beschleunigte Arbeitsprozesse, zunehmenden sowie andauernden Zeit- und Leistungsdruck wider. Eine ausweitende Informatisierung führt zu einer Durchdringung der Arbeitswelt durch moderne Kommunikationstechnologien, die in immer höherem Maße ortsunabhängiges, zeitlich flexibles Erledigen von Aufgaben ermöglichen bzw. abverlangen und somit zu einer Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben beitragen.

Ein ergebnisorientiertes Management und entsprechende Entlohnungssysteme vergrößern die Eigenverantwortung für den Ablauf und den Erfolg von Arbeitsprozessen. Weiterhin sind die diskontinuierlichen und flexiblen Beschäftigungsformen, die zunehmenden räumlichen Mobilitätsanforderungen und häufige betriebliche Umstrukturierungen als weitere Faktoren für eine wachsende Instabilität sozialer Positionen und Beziehungen zu nennen..

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Einführung Gesundheitsbegriff

2.2 Begriffsabgrenzung betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Gesundheitsförderung

2.3 Strategien des betrieblichen Gesundheitsmanagements

2.4 Vorgehensweise zur Implementierung des BGM

3 Analyse der LUNI AG

3.1 Rahmenbedingungen

3.1.1 Ausgangssituation und Ursachenanalyse

3.1.2 Zielformulierung

4 Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements

4.1 Bildung eines Steuerungsgremiums

4.2 Bedarfsanalyse IST-Zustand

4.3 Interventionsplanung und Durchführung

4.4 Evaluation und Qualitätssicherung

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, ein strukturiertes und fundiertes Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) für die LUNI AG zu entwickeln, um auf die steigende Fehlzeitenquote und den demografischen Wandel zu reagieren sowie die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern.

  • Analyse der aktuellen gesundheitlichen Ausgangssituation und Ursachenforschung
  • Implementierung eines Steuerungsgremiums zur zielgerichteten Maßnahmenplanung
  • Einsatz wissenschaftlich fundierter Analyseinstrumente wie des COPSOQ-Fragebogens
  • Stärkung gesundheitsorientierter Führungskompetenzen
  • Systematische Evaluation und Qualitätssicherung betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

Mitarbeiterbefragung

Als Herausforderung bei der Durchführung der Befragung gelten zunächst als entscheidende Grundlagen die Bereitschaft zur Mitarbeit, eine Offenheit und das Interesse gegenüber der Thematik. Die Teilnehmer können dabei die Befragung als Wahrung der eigenen Interessen ansehen, denn wenn die arbeitsplatzspezifischen Belastungen und Beanspruchungen erfasst sind, gilt dieses auch als Handlungsverpflichtung seitens des Arbeitsgebers. Da im Arbeitsschutzgesetz ganzheitliche Ansätze vertreten sind, ergibt sich damit die Verpflichtung auch psychische Belastungen in den Gefährdungsbeurteilungen zu berücksichtigen. Hierbei kann beispielsweise der Betriebsarzt den Arbeitgeber beraten und unterstützen (ArbSchuG, 2005).

Eine Befragung der Beschäftigten kann mündlich, schriftlich oder online durchgeführt werden. Hintergrund ist eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen aus Sicht der Mitarbeiter. Weiterhin erfolgt eine Erfassung von weichen Faktoren, wie das Image des Unternehmens oder die betriebliche Stimmung. Eine Legitimierung dieses Instruments liegt darin, dass oft noch keine vollständige Beschreibung der aufgedeckten Problemfelder möglich ist und Maßnahmen nicht immer direkt ableitbar sind.

Im Betrieb wurde bereits eine Befragung mit zwei offenen Fragen zur Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse stehen noch aus und die Aussagekraft dieser Erhebung ist begrenzt anzusehen. Daher wird empfohlen die Mitarbeiter für eine weitere Befragung zu gewinnen, in der aufgrund der bekannten Fehlzeiten die Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeiter erhoben werden.

Zur Datenerhebung wurde der COPSOQ-Fragebogen (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) als ein wissenschaftlich validierter, inhaltlich breit gefasster Fragebogen zur Erfassung psychosozialer Faktoren am Arbeitsplatz ausgewählt. Es handelt sich dabei um ein Screeninginstrument, das versucht, der Breite und Unbestimmtheit des Konstrukts der psychischen Belastung und seiner vielfältigen Operationalisierungen durch ein multidimensionales Verfahren mit einem breitem Spektrum erhobener Aspekte abzudecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die durch Wandlungsprozesse geprägte moderne Arbeitswelt und die daraus resultierende Notwendigkeit für betriebliches Gesundheitsmanagement zur Sicherung der Leistungsfähigkeit.

2 Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten rund um Gesundheit und Gesundheitsförderung definiert und das BGM als übergeordnetes System abgegrenzt.

3 Analyse der LUNI AG: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der LUNI AG, beleuchtet die aktuelle Fehlzeitenproblematik und definiert strategische Ziele.

4 Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Hier wird der konkrete Implementierungsprozess beschrieben, inklusive Gremienbildung, Bedarfsanalyse und Interventionsplanung.

5 Diskussion: Abschließend reflektiert das Kapitel die Bedeutung ganzheitlicher Ansätze und betont die Rolle der Führungskultur für den Erfolg von Gesundheitsinterventionen.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit, Demografischer Wandel, Prävention, Gefährdungsbeurteilung, Mitarbeiterbefragung, COPSOQ, Gesundheitszirkel, Führungskultur, Arbeitsbelastung, Evaluation, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements bei der LUNI AG zur Bewältigung steigender krankheitsbedingter Fehlzeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von BGM und BGF, die Analyse betrieblicher Fehlzeiten, die methodische Bedarfsanalyse sowie die zielgerichtete Interventionsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Primäres Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts, das durch verbesserte Arbeitsbedingungen die Gesundheit der Mitarbeiter schützt und deren Bindung an das Unternehmen stärkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die SMART-Methode zur Zielformulierung sowie Konzepte zur datengestützten Bedarfsanalyse und Evaluation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ist-Situation des Unternehmens, die strategische Zielplanung sowie die Beschreibung der Umsetzungsschritte im Bereich BGM.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention, Fehlzeitenanalyse, Gefährdungsbeurteilung, COPSOQ-Fragebogen und gesundheitsorientierte Führung.

Welche Rolle spielt die Führungskraft im BGM der LUNI AG?

Führungskräfte tragen eine Vorbildfunktion und sollen durch gesundheitsorientierte Selbstführung und die Unterstützung von Maßnahmen die Glaubwürdigkeit des Prozesses sichern.

Warum wird der COPSOQ-Fragebogen empfohlen?

Der COPSOQ wird aufgrund seiner wissenschaftlichen Validität und seines multidimensionalen Ansatzes zur Erfassung psychosozialer Belastungen und Beanspruchungen empfohlen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Betriebliches Gesundheitsmanagement. Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Unternehmen anhand eines Praxisbeispiels
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Veranstaltung
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Note
2,0
Autor
Christin Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V537079
ISBN (eBook)
9783346146922
ISBN (Buch)
9783346146939
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BGM Prävention Gesundheitspsychologie Gesundheitsmanagement Gesundheitsschutz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christin Hoffmann (Autor:in), 2018, Betriebliches Gesundheitsmanagement. Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Unternehmen anhand eines Praxisbeispiels, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/537079
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Leseprobe aus  26  Seiten
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