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Untersuchung und Deutung des Testaments des heiligen Franziskus von Assisi

Verhältnis zu den Regeln bullata und non bullata der Franziskaner

Title: Untersuchung und Deutung des Testaments des heiligen Franziskus von Assisi

Term Paper , 2017 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Franziskus von Assisi ist der Begründer des Ordens der Minderen Brüder. Unter den ´Franziskanern´ versteht man besonders die Ordensgemeinschaften innerhalb der katholischen Kirche, die ihre Gründung auf Franziskus von Assisi zurückführen. In dieser Arbeit soll vor allem sein Testament analysiert werden. Ebenfalls betrachtet werden soll, inwiefern sich dieses Testament mit den Regeln bullata und non-bullata vereinbaren lässt. Der aktuelle Forschungsstand ist in seiner Betrachtung des Verhältnisses gespalten. Auf der einen Seite wird das Testament als Aufruf zur ursprünglichen Lebensform verstanden, auf der anderen Seite als Unterstützung der Regel bullata (Eßer). Es sollen die Unterschiede und Widersprüche aber auch Gemeinsamkeiten erschlossen und gedeutet werden. Zudem soll im Zuge des Testaments betrachtet werden, inwiefern dieses die damalige Situation im Orden wiederspiegelt. Was wollte Franziskus mit seinem Testament erreichen? Welches Ziel verfolgte er sowohl für die damalige Zeit, aber auch für die Nachwelt?

Das Testament wurde in den letzten Lebensjahren des Franziskus verfasst. Er diktierte dies einem Mitbruder im September/Oktober 1226. Als Übersetzung wird die von Freeman in ´Nachlass eines Armen´ und die von Dieter Berg in ´Franziskus von Assisi – Sämtliche Schriften´ genutzt. Eine große Rolle in der Interpretation nimmt das Werk von Eßer ´Das Testament des heiligen Franziskus von Assisi´ ein. Eßer selbst war Franziskaner. An sich selbst wird er den Anspruch der Neutralität in seinen wissenschaftlichen Arbeiten stellen, dennoch ist ein kritischer Blick auf diese wichtig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zeitliche Einordnung

2.1 Ordenssituation

2.2 Kirchliche Situation

3 Darstellung und Deutung des Testaments

3.1 Inhalt des Testaments

3.2 Aufbau des Testaments

3.3 Interpretation des Testaments

4 Darstellung der regula non bullata und regula bullata

4.1 Inhalt der regula non bullata

4.2 Inhalt der regula bullata

5 Verhältnis der Regeln zum Testament

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Testament des Franziskus von Assisi im Hinblick auf dessen Intention und das Verhältnis zu den beiden Ordensregeln, der regula non bullata und der regula bullata. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob das Testament als bloße Unterstützung der offiziellen Regel oder als notwendige Ergänzung und Korrektur zu verstehen ist, die an die ursprünglichen Ideale des Ordens erinnern soll.

  • Analyse der Entstehungsgeschichte und des Aufbaus des Testaments
  • Untersuchung der historischen Situation im Orden und in der Kirche
  • Vergleichende Betrachtung der regula non bullata und regula bullata
  • Diskussion der Diskrepanzen zwischen dem Testament und den offiziellen Regeln
  • Erörterung der Rolle des Testaments für die Wahrung des franziskanischen Geistes

Auszug aus dem Buch

3.1 Inhalt des Testaments

Das Testament beginnt mit dem Wort ´Herr´, der Franziskus zu einem Leben in Armut verholfen hat. Das Leben in Armut kam ihm bitter vor, hat sich aber in „Süßigkeit der Seele und des Leibes verwandelt“ (Testament 3, im folgenden abgekürzt ´Test´.)11. Am Anfang des Testaments steht dementsprechend die Wandlung des Franziskus und seines Lebensstils im Vordergrund. Er stellt heraus, dass der Herr ihn unter die „Aussätzigen“ geführt hat, er „verließ die Welt.“12 Freeman behauptet, dass Franziskus durch die Berufung durch Gott seine Sonderstellung herausstellt, die er gegenüber den anderen Brüdern hat. Er ist eine Art Lebensmodell. (Test 1-6)13

Im weiteren Verlauf des Anfangs schildert er weitere Situationen, die zu Beginn seiner Wandlung geschahen. Wie er Christus anbetete, wie er täglich an der Feier der Eucharistie teilnahm, wie der Herr täglich in die Hände der Priester hinabstieg. Zudem beschreibt er, dass auf dieser Welt nichts als der Leib und das Blut Christi in Gestalt von Brot und Wein zu sehen ist. Die Priester empfangen dies, daher verehrt er diese (Test 6-13).14

Die Sätze 14 und 15 berichten von der Offenbarung des Herrn, der ihm gezeigt hat, dass er nach der Vorschrift des heiligen Testaments leben soll. Er versieht es mit dem wichtigen Zusatz, dass der Papst (Innozenz) ihm dies bestätigt hat. Wichtig ist festzuhalten, dass es hier noch um den Beginn des Ordens geht. Franziskus spricht hier nur von der Regel, oder eher von der Vision, nur nach der Vorgabe des Evangeliums zu leben. Dies zeigt, dass Franziskus dies zu Beginn als einzige Vorgabe vorgesehen hatte. Erst später, als einige seiner Brüder gelernt hatten im Alltag durch viele Möglichkeiten vom ´rechten´ Weg abzuweichen, erkannte Franziskus, dass die Regeln weiter ausgeführt werden müssten.15

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Person Franziskus von Assisi ein, stellt die Forschungsfrage zur Funktion des Testaments und skizziert den methodischen Ansatz der Arbeit.

2 Zeitliche Einordnung: Dieses Kapitel beleuchtet die schwierige Ordenssituation und die kirchlichen Rahmenbedingungen im Mittelalter, die den Kontext für die Entstehung der Regeln bildeten.

3 Darstellung und Deutung des Testaments: Hier wird das Testament auf seine Echtheit geprüft, sein inhaltlicher Aufbau analysiert und die Motivation hinter seiner Niederschrift kritisch hinterfragt.

4 Darstellung der regula non bullata und regula bullata: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die beiden offiziellen Ordensregeln und arbeitet die Unterschiede in Struktur und Inhalt heraus.

5 Verhältnis der Regeln zum Testament: Die Untersuchung zeigt auf, wie Franziskus durch das Testament gezielt Ergänzungen vornahm, um ursprüngliche Ideale zu bewahren, die in der gestrafften regula bullata verloren gingen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stützt die These, dass das Testament als bewusste Ergänzung und Ermahnung zur ursprünglichen Lebensweise fungiert.

Schlüsselwörter

Franziskus von Assisi, Testament, regula non bullata, regula bullata, Armutsideal, Ordensgeschichte, Kirche, Mittelalter, Gehorsam, Franziskaner, Evangelium, Regelinterpretation, Ordensregel, Ordensgründung, Spiritualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Testament des heiligen Franziskus von Assisi und seiner spezifischen Rolle als Ergänzung oder Korrektur zu den offiziellen Ordensregeln des Franziskanerordens.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören die historischen Umstände der Ordensentstehung, die inhaltliche Entwicklung der franziskanischen Regeln und die unterschiedlichen Interpretationsansätze der Forschung zum Testament.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, warum Franziskus kurz vor seinem Tod nochmals schriftlich Stellung bezog und inwiefern er damit versuchte, die ursprünglichen Ideale seines Ordens gegen die zunehmende Institutionalisierung zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der verschiedene wissenschaftliche Meinungen (u.a. von Eßer, Feld und Freeman) gegenübergestellt und kritisch bewertet werden.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf den Vergleich zwischen dem Testament und den beiden Regeln (non bullata und bullata) sowie auf die Analyse von Franziskus' Absichten, seine Brüder zur ursprünglichen Lebensweise zu ermahnen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Armutsideal, Gehorsam, Ordensregel und die Auseinandersetzung mit der kirchlichen Hierarchie sind zentral für das Verständnis der Argumentation.

Wie bewertet der Autor das "Testament" gegenüber der "regula bullata"?

Der Autor neigt zur Ansicht, dass das Testament eine notwendige Ergänzung darstellt, da die regula bullata wesentliche Elemente der franziskanischen Identität zugunsten einer juristischen Straffung opferte.

Inwiefern beeinflussten andere Brüder das Testament?

Die Arbeit stellt heraus, dass Franziskus während des Diktierens unter dem Einfluss idealistisch gesinnter Brüder stand, was erklärt, warum bestimmte Anliegen explizit im Testament verankert wurden.

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Details

Title
Untersuchung und Deutung des Testaments des heiligen Franziskus von Assisi
Subtitle
Verhältnis zu den Regeln bullata und non bullata der Franziskaner
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
20
Catalog Number
V535092
ISBN (eBook)
9783346125927
ISBN (Book)
9783346125934
Language
German
Tags
untersuchung deutung testaments franziskus assisi verhältnis regeln franziskaner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Untersuchung und Deutung des Testaments des heiligen Franziskus von Assisi, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/535092
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