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Die pädagogische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien

Title: Die pädagogische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien

Term Paper , 2019 , 50 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franziska Horn (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen von Kindern aus suchtbelasteten Familien und den pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten. Voraussetzung für eine effiziente und wirksame Hilfe ist das frühzeitige Erkennen der Problematik. Aus diesem Grund richtet sich diese Arbeit an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern in Tageseinrichtungen und Grundschulen arbeiten.

Es wird dabei vorangestellt, unter welcher belastenden Lebenssituation die Kinder leiden und welche Anzeichen auf eine Suchtbelastung der Eltern hindeuten. Außerdem werden potenziellen Auswirkungen und Risikofaktoren beschrieben, die die Suchtmittelabhängigkeit der Eltern für das Kind haben kann und inwieweit die Entstehung einer eigenen Suchtentwicklung dabei eine Rolle spielt. Dabei wird untersucht, welche pädagogischen Handlungskonzepte sich, im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen, ableiten lassen.

Die beschriebenen Angebote können in Kindertagesstätten, im Hort und in Grundschulen Anwendung finden. Diese sind im zweiten Teil der Arbeit genau beschrieben. Hierbei werden vor allem Angebote für die tägliche Arbeit mit den Kindern beschrieben, um staatliche Interventionen zu vermeiden bzw. diese im Notfall konkret einsetzen zu können. Die Arbeit beschränkt sich dabei ausschließlich auf stoffgebundene Süchte der Eltern. Da in einigen Fällen das gesunde Aufwachsen des Kindes, durch den Drogenkonsum der Eltern, gefährdet sein kann, wurde im Anschluss das Thema Kindeswohlgefährdung aufgegriffen und notwendige pädagogische Handlungen dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Lebensbedingungen von Kindern aus suchtbelasteten Familien

2.1 Allgemeine Lebensumstände

2.2 Anzeichen und versteckte Hinweise

2.3 Suchtmittelspezifische Risikofaktoren

3. Potenzielle Auswirkungen für die betroffenen Kinder

3.1 Körperliche Folgen

3.2 Psychische Folgen

3.3 Die Entwicklung eines eigenen Suchtverhaltens

3.4 Stärken von Suchtkindern

4. Pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten speziell für Kinder

4.1 Alltagssituationen

4.2 Die pädagogische Grundhaltung der Fachkräfte

4.3 Gespräche mit den Kindern

4.4 Gespräche mit den Eltern

4.5 Resilienz und Lebenskompetenz fördern

4.6 Notfallplan oder Notfallkoffer

5. Der Schwerpunkt Kindeswohlgefährdung - § 8a SGB VIII

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen für die spezifischen Belastungen von Kindern aus suchtbelasteten Familien zu sensibilisieren und ihnen handlungsorientierte Konzepte für den Berufsalltag sowie für Krisensituationen an die Hand zu geben.

  • Lebensbedingungen und Risikofaktoren in Suchtfamilien
  • Psychische und körperliche Auswirkungen auf betroffene Kinder
  • Pädagogische Handlungskonzepte und Gesprächsführung
  • Förderung von Resilienz und Lebenskompetenzen
  • Umgang mit Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII

Auszug aus dem Buch

3.4 Stärken von Suchtkindern

Aufgrund von vielen Negativerfahrungen, entwickeln Suchtkinder bis zum Erwachsenenalter in ihrem Leben besondere Stärken, die hier herauszustellen sind. BARNOWSKI-GEISER bezeichnet dies als -die Kraft des Dennoch-. Ihr Blick wird dabei vor allem auf die Resilienzen und Widerstandskräfte gelenkt, denen sie in ihrer Arbeit mit erwachsenen Suchtkindern immer wieder begegnet. Sie stellt ebenso fest, dass die Betroffenen selbst oft gar nichts von ihren positiven Eigenschaften wissen, bzw. sie diese sogar als befremdlich empfinden. BARNOSWKI-GEISER beschreibt die hohe Belastbarkeit als eine Stärke der Suchtkinder. Sie haben die Fähigkeit in besonderem Maße schwierige Situationen zu meistern und selbst meist keine Anerkennung oder Wertschätzung dafür zu empfinden oder zu verlangen. In diesem Ausmaß durchstehen sie auch jegliche schwere Krisen, ob es die eigenen sind oder die der anderen. Zu einer hohen Belastbarkeit gehört ebenso großes Durchhaltevermögen. Wenn sie einmal von einer Sache überzeugt sind und daran glauben, werden sie dran bleiben und viel Energie aufbringen, um ihre Ziele durchzusetzen, auch wenn schon viele andere vor ihnen daran gescheitert sind. Sie sind daher auch später, als Erwachsene, meist ausgesprochen gut für Leitungs- und Führungspositionen geeignet. Auch hier können sie ihre stark ausgeprägten Managerqualitäten für sich und andere nutzen. Nichts Unerwartetes bringt sie aus der Fassung und alle Eventualitäten werden von vornherein berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Lebenssituation von Kindern in suchtbelasteten Familien und definiert die Zielgruppe der Arbeit, nämlich pädagogische Fachkräfte in Kitas und Grundschulen.

2. Lebensbedingungen von Kindern aus suchtbelasteten Familien: Dieses Kapitel beschreibt die familiäre Dynamik, typische Verhaltensauffälligkeiten und die spezifischen Risiken, denen Kinder in Suchtfamilien ausgesetzt sind.

3. Potenzielle Auswirkungen für die betroffenen Kinder: Hier werden die physischen und psychischen Folgen, inklusive der Gefahr der eigenen Suchtentwicklung, sowie die bei betroffenen Kindern entwickelten Stärken analysiert.

4. Pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten speziell für Kinder: Dieses Hauptkapitel bietet konkrete Methoden für Fachkräfte, wie z.B. Gesprächsführung, Notfallplanung und die Förderung von Resilienz im pädagogischen Alltag.

5. Der Schwerpunkt Kindeswohlgefährdung - § 8a SGB VIII: Es werden notwendige Schritte bei drohender oder bestehender Kindeswohlgefährdung erörtert und die Zusammenarbeit mit Jugendhilfe und Trägern erläutert.

6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass pädagogische Unterstützung wesentlich zur Stärkung der Kinder beiträgt, aber professionelle therapeutische Maßnahmen nicht ersetzt und individuelle Lösungen erfordert.

Schlüsselwörter

Suchtbelastete Familien, Pädagogische Arbeit, Kindeswohlgefährdung, Resilienz, Co-Abhängigkeit, Psychische Folgen, Suchtprävention, Kinder aus Suchtfamilien, Lebenskompetenzen, Beratung, Kinderschutz, § 8a SGB VIII, Gesprächsführung, Entwicklungsrisiken, Unterstützungsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die pädagogische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien und zeigt auf, wie Fachkräfte in Kindertagesstätten und Grundschulen diese Kinder unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Lebensbedingungen in Suchtfamilien, die Auswirkungen auf die betroffenen Kinder, pädagogische Hilfsangebote, Resilienzförderung sowie das Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Fachkräfte zu sensibilisieren und ihnen praxisnahe Handlungskonzepte an die Hand zu geben, um negative Auswirkungen der elterlichen Sucht auf das Kind abzufedern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender Fachliteratur und pädagogischer Handlungskonzepte, ergänzt durch die Einbeziehung von rechtlichen Rahmenbedingungen wie dem § 8a SGB VIII.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden körperliche und psychische Folgen erläutert, Möglichkeiten zur Stärkung der Kinder im Alltag aufgezeigt und Prozesse bei Kindeswohlgefährdung detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suchtbelastung, Resilienz, Kinderschutz, Pädagogische Handlungskonzepte und Kindeswohlgefährdung charakterisiert.

Wie gehen betroffene Kinder mit ihrer Situation um?

Kinder entwickeln oft Bewältigungsstrategien wie das Geheimhalten der familiären Sucht oder die Übernahme von Verantwortung für jüngere Geschwister, was jedoch auch psychisch belasten kann.

Welche Rolle spielt die Resilienzförderung?

Die Förderung der Resilienz ist essenziell, da sie Kindern hilft, trotz der belastenden häuslichen Situation ihre psychosoziale Kompetenz zu stärken und gesundheitliche Folgen abzuwenden.

Was ist bei einem kritischen Elterngespräch zu beachten?

Es sollte wertschätzend, zielorientiert (SMART) und mit einem Fokus auf das Kindeswohl geführt werden, wobei Schuldzuweisungen unbedingt zu vermeiden sind.

Wann muss bei Kindeswohlgefährdung gehandelt werden?

Ein Handlungsbedarf besteht, wenn die Grundbedürfnisse des Kindes nicht mehr gesichert sind oder eine unmittelbare Gefährdung vorliegt, wobei hierbei der § 8a SGB VIII den rechtlichen Rahmen vorgibt.

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Details

Title
Die pädagogische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien
Grade
1,0
Author
Franziska Horn (Author)
Publication Year
2019
Pages
50
Catalog Number
V520965
ISBN (eBook)
9783346123343
ISBN (Book)
9783346123350
Language
German
Tags
Sucht Kinder Eltern Hilfen Mutter Vater
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Horn (Author), 2019, Die pädagogische Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/520965
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