Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Musicology - Miscellaneous

Werkanalyse Beethoven I. Symphonie, IV. Satz

Title: Werkanalyse Beethoven I. Symphonie, IV. Satz

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 7 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dr. Raphael Thöne (Author)

Musicology - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ludwig van Beethovens I. Symphonie in C-Dur ist während der Jahre 1799/1800 komponiert worden, ihre Uraufführung fand am 2. April 1800 im K. K. National Hoftheater in Wien statt. Bis zu diesem Zeitpunkt finden sich im Beethovenschen Oeuvre vor allem neben den Klaviersonaten (Op. 2, Op. 6, Op. 7, Op. 10, 13, 14) zahlreiche kammermusikalische Werke für unterschiedliche Besetzungen (z. B. Trio: Op. 1, Op. 3, Op. 11; Quintette: z. B. Quintett Es-Dur für Klavier und Bläser Op. 16, Streichquartette: 6 Streichquartette op. 18). Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass die beiden Klavierkonzerte C-Dur (Op. 15) und B-Dur (Op. 19) bereits komponiert waren, somit eine Erfahrung mit dem symphonischen Satz für Beethoven schon vor der Komposition seiner I. Symphonie vorhanden war. Im Hinblick auf die Opusfolge ist zudem interessant, dass sich Beethoven vor der Komposition seiner I. Symphonie intensivst mit der Behandlung des Streichapparates auseinander setzte. Die bereits oben erwähnten 6 Streichquartette Op. 18 zeigen vor allem seine meisterhafte Technik, kleinstmotivisch mit den Hauptthemen zu arbeiten und trotz homophoneren Satzstrukturen dennoch kontrapunktisch zu arbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung/Genesis des Werkes

Werkanalyse

Zielsetzung & Themen

Diese Werkanalyse untersucht den 4. Satz von Ludwig van Beethovens I. Symphonie in C-Dur (Op. 21) hinsichtlich seiner kompositorischen Struktur, Instrumentation und thematischen Verarbeitung, um die musikalischen Strategien und den Humor des Komponisten zu ergründen.

  • Genesis und historische Einordnung des Werkes
  • Instrumentationsanalyse nach klassischem Vorbild
  • Formale Analyse von Exposition und Durchführung
  • Untersuchung motivischer Arbeit und kontrapunktischer Strukturen
  • Deutung musikalischer Humor-Elemente

Auszug aus dem Buch

Werkanalyse

Der 4. Satz beginnt mit einem langsamen Einleitungsteil (Tempobezeichnung: Adagio) in der Dominantregion, wobei sich Beethoven den „Humor“ erlaubt – der Musikwissenschaftler Arno Forchert bezeichnet diese einleitenden Takte als „musikalischen Scherz“ (1994)2 –, nach einem fortefortissimo-G-Durklang des ganzen Orchesters die I. Violinen eine G-Skala im Rahmen eines Dominantspetakkords stufenweise durchschreiten zu lassen. Diese „Durchschreitung“ erfolgt jedoch nicht als einmalige aufsteigende „mixolydische“ Tonleiter, sondern der Tonraum wird konsekutiv erweitert: Terzumfang, Quartumfang, Quinte, Sexte und schließlich Septime stellen die einzelnen fünf Stationen dabei dar. Dabei führen der punktierte Rhythmus, die den Fluss unterbrechenden Pausen sowie das jeweilige erneute Ansetzen beim eingestrichenen g zu einem Verzögerungseffekt beim Zuhörer, der nun gebannt auf den eigentlichen Themeneinsatz wartet.

Das 1. Thema (nun mit Allegro molto e vivace bezeichnet) in C-Dur beginnt mit dem Auftakt zur nachfolgenden Eins in Takt 7, I. Violinen und ist formal als geschlossene, regelmäßig gebaute Periode aus zweimal acht Takten zu bezeichnen (T. 7-22). Der Begriff der „Periode“ wird hier in der Definition von Stockmeier3 verwendet, der als Kriterien zum einen die Begrenzung im Sinne von Abgeschlossenheit, zum anderen die Teilbarkeit nennt. Beiden „Anforderungen“ wird das 1. Thema gerecht, wobei anzumerken ist, dass der Vordersatz nach 8 Takten auf der Dominante endet, in Takt 22 auf der Tonika endet. Die Phrasenstruktur des Vordersatz kann als aa’, der Nachsatz als bb’ analysiert werden. „a“ besitzt als Charakteristika zum einen die zu Beginn erfolgende Dreiklangsbrechung (T. 7f: Töne der I. Violinen ergeben einen C-Dur-Dreiklang), das spielerische Umspielen einzelner Töne (T. 9, Zählzeit 2: 16-tel umspielen Zielton e T. 10) sowie die aufwärts durchschrittene G-Skala, welche aus der Einleitung stammt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung/Genesis des Werkes: Das Kapitel beleuchtet den Entstehungskontext der I. Symphonie um 1800 und analysiert die für die Zeit typische Instrumentationsanordnung sowie Beethovens kompositorische Vorerfahrungen durch Kammermusik und Klavierkonzerte.

Werkanalyse: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte formale und motivische Untersuchung des 4. Satzes, wobei insbesondere die Struktur der Themen, die Durchführung und der Einsatz musikalischer Humor-Elemente besprochen werden.

Schlüsselwörter

Ludwig van Beethoven, I. Symphonie, Werkanalyse, Kompositionstechnik, Sonatenform, Instrumentation, Durchführung, Kontrapunkt, Motivik, musikalischer Humor, Exposition, Themenverarbeitung, Klassik, Adagio, Allegro molto e vivace

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine detaillierte musikwissenschaftliche Werkanalyse des 4. Satzes von Ludwig van Beethovens I. Symphonie in C-Dur (Op. 21) dar.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Genesis des Werkes, die klassische Instrumentationsweise, die formale Gliederung sowie die spezifischen kompositorischen Techniken, die Beethoven zur Themenentwicklung einsetzt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die strukturellen Feinheiten und die motivische Ökonomie des Satzes aufzuzeigen und zu erläutern, wie Beethoven traditionelle Formen nutzt und mit überraschenden, humorvollen Elementen durchbricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine klassische musiktheoretische Werkanalyse, die formale Analysen (Periode, Durchführung) mit instrumentatorischen Beobachtungen und musikwissenschaftlicher Literatur verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den langsamen Einleitungsteil, die Struktur des 1. und 2. Themas, den Überleitungsteil sowie die kontrapunktische Gestaltung der Durchführung und den abschließenden Coda-Bereich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Beethoven, Symphonie, Werkanalyse, Instrumentation, Kontrapunktik, Durchführung und musikalischer Humor.

Wie beurteilt der Autor den „musikalischen Scherz“ in der Einleitung?

Der Autor stützt sich auf die Definition von Arno Forchert und beschreibt die Einleitung als ein bewusstes Spiel mit Verzögerungseffekten und motivischer Dehnung, um die Spannung auf den Themeneinsatz zu erhöhen.

Welche Rolle spielt das Gegenmotiv im 1. Thema?

Das Gegenmotiv in den Violoncelli und Bratschen wird als eine Ableitung aus dem ersten Teil des Hauptthemas identifiziert, was Beethovens kleinstmotivische Arbeitsweise unterstreicht.

Wie geht Beethoven mit dem Kontrast zwischen Instrumentengruppen um?

Der Autor stellt fest, dass Beethoven den instrumentatorischen Kontrast zwischen Holzbläsern, Blechbläsern und Streichern gezielt blockhaft einsetzt, um die Spannung in den Überleitungen und Themenwiederholungen zu steigern.

Excerpt out of 7 pages  - scroll top

Details

Title
Werkanalyse Beethoven I. Symphonie, IV. Satz
College
University of Music Duesseldorf
Grade
1,0
Author
Dr. Raphael Thöne (Author)
Publication Year
2002
Pages
7
Catalog Number
V52064
ISBN (eBook)
9783638478694
ISBN (Book)
9783656814498
Language
German
Tags
Werkanalyse Beethoven Symphonie Satz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Raphael Thöne (Author), 2002, Werkanalyse Beethoven I. Symphonie, IV. Satz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/52064
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  7  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint