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Religiöse und mythologische Darstellungen in Rembrandts zeichnerischem Werk

Titel: Religiöse und mythologische Darstellungen in Rembrandts zeichnerischem Werk

Seminararbeit , 2019 , 29 Seiten , Note: 1

Autor:in: Madeleine Zimmer (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt die vielzähligen religiösen Darstellungen in Rembrandts zeichnerischem Werk. Rembrandts biblische Darstellungen in Form von Malerei, Radierungen, Zeichnungen und Stichen übertreffen in ihrer Anzahl seine künstlerische Tätigkeit auf allen anderen Gebieten, sogar der berühmten Porträtmalerei, die den zweiten Platz in seinem Œuvre einnimmt. Es existieren über 600 Zeichnungen, 160 Gemälde, 80 Radierungen mit biblischen Motiven.

An diesen Zahlen lässt sich das besondere Verhältnis Rembrandts zur Bibel, aber auch zur Zeichnung erkennen, da diese als eigenständige Werke zu betrachten sind. Obwohl unklar ist, wie viele Werke in Auftrag gegeben wurden, kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit für den eigenen Zweck entstanden ist, da das Interesse an religiösen Bildern in den damaligen Niederlanden nicht allzu groß war und man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen kann, dass Rembrandt diese Werke aus eigenem Interesse geschaffen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG UND HISTORISCHER KONTEXT

2. RELIGIÖSE DARSTELLUNGEN IN REMBRANDTS ZEICHNERISCHEM WERK

2.1. FRÜHE SCHAFFENSPHASE. Susanna und die beiden Alten

2.2. MITTLERE SCHAFFENSPHASE. Die Heilung des blinden Tobit

2.3. SPÄTWERK. Christus fällt unter dem Kreuz

3. MYTHOLOGISCHE DARSTELLUNGEN IN REMBRANDTS ZEICHNERISCHEM WERK

3.1. Raub des Ganymed

4. FAZIT

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die religiösen und mythologischen Zeichnungen Rembrandts mit dem Ziel, einen Überblick über sein zeichnerisches Schaffen zu geben und die stilistische Entwicklung sowie die spezifische Herangehensweise des Künstlers an diese Sujets aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie Rembrandt durch eine psychologische Interpretation der Figuren und eine Konzentration auf dramatische Momente die Grenzen traditioneller Bildvorgaben erweiterte.

  • Bedeutung der „schetsen“ als eigenständige Werke im Œuvre Rembrandts.
  • Einfluss des historischen und religiösen Kontextes im 17. Jahrhundert auf die Themenwahl.
  • Stilistische Analyse der frühen, mittleren und späten Schaffensphase anhand ausgewählter Beispiele.
  • Vergleich zwischen biblischen Erzählungen und mythologischen Motiven in der zeichnerischen Umsetzung.
  • Betrachtung der Interaktion von Tradition, Innovation und persönlichem Ausdruck beim Künstler.

Auszug aus dem Buch

2.2. MITTLERE SCHAFFENSPHASE. Die Heilung des blinden Tobit

In dieser Zeichnung(Abb.14.) wird, wie der Titel suggeriert, die Heilung des blinden Tobit durch seinen Sohn Tobias dargestellt. Die Erzählung basiert auf den apokryphen Büchern des Alten Testaments. Dabei handelt es sich um einen der Höhepunkte in der Geschichte Tobias‘. Die Zeichnung zeigt die Szene nach der Rückkehr Tobias`, welcher in Begleitung des Erzengel Raphaels nach Ninive zurückkam, um seinen Eltern zu versichern, dass er noch am Leben sei. Bei der Begegnung mit seinem erblindeten Vater, rieb Tobias die Fischgalle in dessen Augen ein und der alte Mann wurde geheilt. Dabei lässt sich an der Auswahl der Geschichte bzw. der betreffenden Bibelstelle Rembrandts Vorliebe für bewegende und herzerwärmende Erzählungen erkennen— hier als Triumph einfacher Menschen durch Gottes Beistand dargestellt. Rembrandt interessiert sich nicht nur für die beschriebene Wundertat, sondern vielmehr für das innige und liebevolle Verhältnis zwischen den alten Eltern und dem Sohn, darauf die Angst nach seinem Weggang und die Freude, Dankbarkeit und Erleichterung nach seiner Rückkehr.

Der alte Tobit sitzt leicht zurückgelehnt in einem Stuhl, während um ihn der Rest der Figurengruppe versammelt ist. Die Köpfe des Engels Raphael, Tobias und Tobits bilden eine geschlossene Gruppe. Die Flügel des Engels ragen über das Fenster hinaus und bis zur Figur der Mutter Anna, welche mit ihrer großen Brille ihrem Sohn neugierig über die Schulter schaut. Etwas isoliert von den anderen erscheint die Figur der Sara. Sie ist im Halbprofil und als Ganzfigur wiedergegeben. Obwohl wir ihren Gesichtsausdruck nicht sehen, verrät ihre Haltung, dass auch sie gespannt und hoffnungsvoll dem Geschehen folgt. Ihre Anwesenheit in dieser Szene steht in Diskrepanz zur betreffenden Textstelle und verweist auf den zukünftigen Moment der Geschichte bzw. auf das Treffen von Sara und Tobit vor den Mauern der Stadt Ninive. Mit höchster Konzentration wendet sich Tobias zum Gesicht seines Vaters und scheint mit einem Gegenstand in der Hand an sein Auge heranzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG UND HISTORISCHER KONTEXT: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Rembrandts biblischen und mythologischen Zeichnungen sowie den soziokulturellen Hintergrund der Niederlande im 17. Jahrhundert, der durch den Calvinismus und den Bildersturm geprägt war.

2. RELIGIÖSE DARSTELLUNGEN IN REMBRANDTS ZEICHNERISCHEM WERK: Hier wird Rembrandts intensives, persönliches Interesse an biblischen Motiven analysiert, wobei der Fokus auf seiner innovativen Interpretation der Geschichten und der psychologischen Tiefe der Figurendarstellung liegt.

3. MYTHOLOGISCHE DARSTELLUNGEN IN REMBRANDTS ZEICHNERISCHEM WERK: Dieses Kapitel behandelt Rembrandts limitierte, aber bedeutende Auseinandersetzung mit mythologischen Themen wie Ovids Metamorphosen und untersucht exemplarisch das Werk "Der Raub des Ganymed".

4. FAZIT: Das Fazit fasst die stilistische Entwicklung und die künstlerische Intention Rembrandts zusammen, wobei die Lebendigkeit und die psychologische Ausdruckskraft seiner Zeichnungen hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Rembrandt, Zeichnung, biblische Darstellungen, mythologische Motive, 17. Jahrhundert, Susanna und die beiden Alten, Die Heilung des blinden Tobit, Christus fällt unter dem Kreuz, Raub des Ganymed, Psychologisierung, Federzeichnung, Schaffensphasen, Lastman, Barock, Erzählerische Tiefe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem zeichnerischen Werk Rembrandts, speziell mit seinen religiösen und mythologischen Darstellungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die thematische Vielfalt der Zeichnungen, der historische Kontext des niederländischen Barocks und die stilistische Entwicklung des Künstlers im Laufe seiner Karriere.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die biblischen und mythologischen Zeichnungen zu geben und Rembrandts einzigartige Herangehensweise an die Psychologisierung seiner Figuren zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine kunsthistorische Analyse der Werke durchgeführt, die auf der chronologischen Einordnung, dem Vergleich mit Vorlagen und der stilistischen Untersuchung der Linienführung und Komposition basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der religiösen Zeichnungen (unterteilt in Früh-, Mittel- und Spätwerk) sowie ein Kapitel zu den mythologischen Darstellungen mit spezifischen Bildanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rembrandt, Zeichnung, biblische Darstellungen, mythologische Motive, Psychologisierung und die verschiedenen Schaffensphasen.

Wie unterscheidet sich Rembrandts Darstellung der Susanna von seinem Lehrer Pieter Lastman?

Während Lastman als Historienmaler den Fokus auf den narrativen Aspekt legte, betonte Rembrandt stärker die Dramatik, das psychologische Potenzial und die menschliche Reaktion der Figuren.

Warum wird die Zeichnung „Die Heilung des blinden Tobit“ in der Arbeit als besonders bemerkenswert hervorgehoben?

Sie wird hervorgehoben, weil sie einerseits die medizinische Genauigkeit der Darstellung – fast wie eine Operation – zeigt und andererseits Rembrandts tiefe Empathie für das innige Verhältnis zwischen dem Sohn Tobias und seinem Vater widerspiegelt.

Welche Rolle spielt die Zeichnung „Christus fällt unter dem Kreuz“ für das Verständnis von Rembrandts Spätwerk?

Dieses Werk illustriert den zunehmend eckigen und abstrakten Stil der späteren Schaffensjahre und zeigt, wie Rembrandt durch gezielte Reduktion und Konzentration auf das Leid die emotionale Intensität seiner Zeichnungen steigerte.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Religiöse und mythologische Darstellungen in Rembrandts zeichnerischem Werk
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Übung
Note
1
Autor
Madeleine Zimmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
29
Katalognummer
V520115
ISBN (eBook)
9783346113788
ISBN (Buch)
9783346113795
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rembrandt zeichnungen zeichner religiöse darstellungen bibel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Madeleine Zimmer (Autor:in), 2019, Religiöse und mythologische Darstellungen in Rembrandts zeichnerischem Werk, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/520115
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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