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Die Gefahren von Cyber-Mobbing in sozialen Netzwerken

Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen das Mobbing im Internet

Title: Die Gefahren von Cyber-Mobbing in sozialen Netzwerken

Term Paper , 2019 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tu Anh Nguyen (Author)

Psychology - Media Psychology

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt das Thema Cybermobbing. Das Ziel ist es, bereits vorhandene Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Cybermobbing zu durchleuchten und anhand von aktuellen Beispielen die Folgen von Cybermobbing und dessen Bewältigungsstrategien zu erarbeiten.

Die Arbeit befasst sich zunächst mit einem theoretischen Teil, der grundlegende Definitionen behandelt, um die Basis für die weitere Diskussion zu schaffen. Hierbei wird geklärt, was man unter den Begriffen Mobbing und Cybermobbing versteht, wer die Beteiligten dabei sind und welche Formen und Kategorien von Cybermobbing existieren. Anschließend thematisiert der Autor bekannte aktuelle Beispiele von Cybermobbing und stellt anhand der beiden Fälle die Folgen von Cybermobbing heraus. Des Weiteren werden die erarbeiteten Definitionen und Formen von Mobbing sowie Cybermobbing auf die zwei Beispiele übertragen und näher erklärt. Danach werden Präventions- und Interventionsangebote gegen das Mobbing im Internet analysiert.

Jugendliche wachsen heutzutage mit digitalen Medien auf, welche fester Bestandteil in ihrem Leben geworden sind. Der Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien stellt viele Herausforderungen an die Gesellschaft, bietet aber auch eine Menge positive Aspekten. Neue Medien bergen aber auch eine Vielzahl an Risiken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Cybermobbing

2.1 Definition Mobbing und Cybermobbing

2.2 Formen von Cybermobbing

3. Aktuelle Beispiele von Cybermobbing in sozialen Netzwerken

3.1 Amanda Todd

3.2 Drachenlord

4. Intervention und Prävention von Cybermobbing

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, bestehende Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Cybermobbing kritisch zu beleuchten und anhand aktueller Fallbeispiele die schwerwiegenden Folgen sowie mögliche Bewältigungsstrategien zu analysieren.

  • Definition und Abgrenzung von Mobbing und Cybermobbing
  • Analyse der spezifischen Merkmale digitaler Gewalt
  • Fallstudien zu Amanda Todd und dem Drachenlord
  • Untersuchung von Interventions- und Präventionsangeboten
  • Reflektion über die Rolle von Bildungseinrichtungen und sozialen Medien

Auszug aus dem Buch

3.1 Amanda Todd

Amanda Todd war ein fünfzehnjähriges Mädchen aus Vancouver, welches aufgrund von Cybermobbing 2012 Suizid beging. Sie veröffentlichte ihre Erfahrungen mit Mobbing in einem fast neunminütigen Video auf YouTube. Auf geschriebenen Karteikarten berichtet sie ihre Leidensgeschichte und wie diese den Anfang gefunden hat. 2009 besuchte Todd die siebte Klasse und traf sich regelmäßig mit Menschen im Internet auf einer Videochat-Plattform. Ihr gefiel die Aufmerksamkeit und die Komplimente, die sie bekam. Als ein Fremder sie darum bittet, ihr T-Shirt hochzuziehen, folgte sie der Anweisung. Ein Jahr später erhält sie eine Drohung über Facebook. Es ist der selbe Fremde und erpresst sie mit ihrem Nacktfoto. Er kannte ihre Adresse, die Namen ihrer Schulfreunde, ihrer Familie und ihrer Verwandten. Das Foto ihrer Brüste hat er an Todds Freunden und Familie weitergeleitet. Auch nach mehrmaligem Wechseln der Schule verfolgt ihr Erpresser sie und schickt ihr weiterhin Drohungen. Er erstellte eine Facebookseite mit ihren Brüsten als Profilbild. Auch an jeder neuen Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt. Als sich ein Junge für Todd interessiert, ließ sie sich auf ihn ein. Auf einer der Karteikarten stand: „Ich dachte, er mag mich.“ Der Junge war jedoch vergeben und als seine Freundin das Geschehen bemerkte, lauerte sie Todd auf. Das Mädchen beschimpfte und verprügelte sie vor ihren Schulkameraden. Zuhause versuchte sie mit Bleichmittel einen Suizid zu begehen, den sie aber überlebte. Nach ihrem Selbstmordversuch bekam sie weiterhin Hassnachrichten: „Ich hoffe, sie stirbt.“ Auch nach einem weiteren Schulwechsel entkam sie dem Mobbing nicht und beging einen Monat nach der Veröffentlichung des Videos Selbstmord (vgl. Peters 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien für Jugendliche ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Präventionsansätze sowie Fallbeispiele von Cybermobbing zu untersuchen.

2. Cybermobbing: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Mobbing und Cybermobbing, grenzt sie voneinander ab und beleuchtet die verschiedenen Erscheinungsformen digitaler Schikanen.

3. Aktuelle Beispiele von Cybermobbing in sozialen Netzwerken: Anhand der Fälle Amanda Todd und Drachenlord werden die verheerenden Auswirkungen von Cybermobbing und dessen Übergang in die reale Lebenswelt analysiert.

4. Intervention und Prävention von Cybermobbing: Der Abschnitt diskutiert Strategien zur Prävention im familiären, schulischen und politischen Kontext sowie Möglichkeiten der Intervention und Bewältigung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont, dass trotz existierender Interventionsprogramme keine vollständige Eliminierung von Cybermobbing möglich ist.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Mobbing, soziale Netzwerke, digitale Medien, Prävention, Intervention, Amanda Todd, Drachenlord, Online-Sicherheit, Medienkompetenz, Schikanen, Opferberatung, soziale Isolation, digitale Gewalt, Anonymität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing, insbesondere in sozialen Netzwerken, und reflektiert kritisch über dessen Gefahren sowie die Möglichkeiten der Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf Definitionen von Cybermobbing, die Analyse von Fallbeispielen und die Darstellung von Interventions- und Präventionsstrategien in Schulen und anderen Lebensbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, bereits vorhandene Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu durchleuchten und anhand aktueller Fälle die Folgen von Cybermobbing sowie Bewältigungsstrategien aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Literatur und der Fallanalyse bekannter Cybermobbing-Vorfälle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Fallanalyse (Amanda Todd, Drachenlord) und eine systematische Darstellung von Maßnahmen gegen Cybermobbing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Cybermobbing, soziale Netzwerke, Prävention, Intervention und Medienkompetenz definieren.

Wie unterscheidet sich Cybermobbing vom klassischen Mobbing?

Das Hauptmerkmal von Cybermobbing ist die Anonymität, der hohe Öffentlichkeitsgrad und die dauerhafte Verfügbarkeit der Inhalte im Internet, wodurch dem Opfer kaum Rückzugsmöglichkeiten bleiben.

Warum wurde der Fall Drachenlord für die Analyse gewählt?

Der Fall dient als Beispiel für eine langfristige und systematische Schikanierung, bei der der Übergang von virtuellem Cybermobbing hin zu physischen Angriffen in der Realität besonders deutlich wird.

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Details

Title
Die Gefahren von Cyber-Mobbing in sozialen Netzwerken
Subtitle
Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen das Mobbing im Internet
College
University of Cologne
Grade
1,3
Author
Tu Anh Nguyen (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V520076
ISBN (eBook)
9783346111807
ISBN (Book)
9783346111814
Language
German
Tags
gefahren cyber-mobbing netzwerken präventions- interventionsmaßnahmen mobbing internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tu Anh Nguyen (Author), 2019, Die Gefahren von Cyber-Mobbing in sozialen Netzwerken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/520076
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