Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › World History - Early and Ancient History

Der Serapiskult bei Tacitus. Eine Quelleninterpretation

Title: Der Serapiskult bei Tacitus. Eine Quelleninterpretation

Term Paper , 2018 , 8 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Early and Ancient History

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Quelleninterpretation von Tacitus, Historien , Buch 4, Fragment 83. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der Darstellung des Serapiskultes.

Dafür wird der betreffende Abschnitt zunächst in einer deutschen Übersetzung wiedergegeben, bevor er dann eingehender analysiert wird. Zunächst erfolgt dafür eine inhaltliche Zusammenfassung der Textstelle, bevor in einem zweiten Schritt die Einordnung in den historischen Kontext und den Enstehungszeitraum der Quelle erfolgt. Schließlich wird in einem dritten Schritt näher auf die Quelle eingegangen, wobei speziell die Darstellungsabsicht Tacitus näher in Augenschein genommen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Einführung des Serapis-Kultes

2. Analyse der Quelle

3. Historischer Kontext und Autor

4. Interpretation der Serapis-Problematik

5. Objektivität und kaiserfeindliche Einstellung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der quellenkritischen Analyse eines Berichts von Tacitus über die Einführung des Serapis-Kultes unter König Ptolemäus. Ziel ist es, die narrative Struktur der Ursprungserzählung zu beleuchten und diese vor dem Hintergrund der antiken historiographischen Praxis sowie des spezifischen Werkskontexts von Tacitus zu interpretieren.

  • Analyse des Tacitus-Berichts zur Herkunft des Gottes Serapis
  • Untersuchung der antiken Deutungs- und Identitätsvielfalt bezüglich der Gottheit
  • Diskussion des historiographischen Objektivitätsanspruchs bei Tacitus
  • Biographische Einordnung von Publius Cornelius Tacitus
  • Kontrastierung von narrativer Neutralität mit persönlicher politischer Haltung

Auszug aus dem Buch

Die Einführung des Serapis-Kultes (Tacitus, Historien, Buch 4, Fragment 83.)

„Über den Ursprung der genannten Gottheit haben sich unsere Schriftsteller noch nicht ausführlicher geäußert. Die ägyptischen Oberpriester geben den folgenden Bericht: Dem König Ptolemäus, der als Erster unter den Mazedoniern Ägyptens Macht fest begründete, sei, als er das neuangelegte Alexandria mit Mauern, Tempeln und dem entsprechenden Kultus versah, im Traum ein Jüngling von ungewöhnlicher Schönheit und übermenschlich großer Gestalt erschienen. Der habe ihn aufgefordert, die Getreuesten der königlichen Freunde nach dem Pontus zu senden und sein, des Gottes, Bild holen zu lassen; das werde glückverheißend für sein Reich sein, die Stätte aber, die das Bild aufnehme, werde es zu großer Bedeutung und Berühmtheit bringen. Unmittelbar nach der Erscheinung habe sich die gleiche Jünglingsgestalt in einem Flammenmeer in den Himmel erhoben.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Einführung des Serapis-Kultes: Dieser Abschnitt präsentiert das primäre Quellenmaterial in Form des Tacitus-Fragments, das die visionäre Herkunft des Kultes unter Ptolemäus schildert.

2. Analyse der Quelle: Hier wird der Bericht des Tacitus inhaltlich zusammengefasst und die zentrale Fragestellung zur Herbeiholung der Gottheit sowie deren kontroverse Identität skizziert.

3. Historischer Kontext und Autor: Dieses Kapitel bettet die Historien in ihren zeitlichen Rahmen ein und liefert biographische Eckdaten zu Publius Cornelius Tacitus und seiner politischen Laufbahn.

4. Interpretation der Serapis-Problematik: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der antiken Pluralität der Ursprungserzählungen und den verschiedenen antiken Identitätszuschreibungen.

5. Objektivität und kaiserfeindliche Einstellung: Das abschließende Kapitel kontrastiert das historiographische Ideal des „sine ira et studio“ mit der nachweisbaren kaiserfeindlichen Tendenz des Autors gegenüber Domitian.

Schlüsselwörter

Tacitus, Serapis-Kult, Ptolemäus, Historien, Alexandria, Quelleninterpretation, Antike, Historiographie, Sinope, Osiris, Jupiter, Vater Dis, Mythos, Kultgründung, Objektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der quellenkritischen Analyse eines Fragments aus den „Historien“ des Tacitus, das die Einführung des Serapis-Kultes im ptolemäischen Ägypten beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Analyse antiker Ursprungsmythen, die Vielfalt der Identitätszuschreibungen bei antiken Gottheiten und die Frage nach dem historiographischen Objektivitätsanspruch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Interpretation der Quelle vor dem Hintergrund der Arbeitsweise des Historikers Tacitus, insbesondere im Hinblick auf seine Absicht bei der Darstellung rivalisierender Überlieferungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der klassischen Quelleninterpretation und vergleicht den Text mit anderen antiken Zeugnissen sowie modernen historischen Forschungsmeinungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Zusammenfassung der Quelle, die historische Kontextualisierung des Autors und eine kritische Interpretation der berichteten Serapis-Problematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Tacitus, Serapis-Kult, Alexandria, Historiographie, Objektivität und antike Mythologie.

Warum wird der Kult des Serapis in der Quelle so unterschiedlich gedeutet?

Die antike Tradition war uneins über die Identität des Serapis; Tacitus spiegelt diese Vielfalt wider, indem er ihn mit Gottheiten wie Asklepios, Osiris oder Jupiter assoziiert.

Wie bewertet Tacitus Kaiser Domitian im Vergleich zu seinem Objektivitätsanspruch?

Während Tacitus bei der Darstellung des Serapis weitgehend neutral berichtet, zeigt er bei Domitian eine deutliche, kaiserfeindliche Voreingenommenheit, was seinem Prinzip des „sine ira et studio“ widerspricht.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Der Serapiskult bei Tacitus. Eine Quelleninterpretation
College
University of Hamburg  (Alte Geschichte)
Course
Von Alexander bis Kleopatra. Das Ptolemäerreich in Ägypten
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
8
Catalog Number
V513977
ISBN (eBook)
9783346120090
Language
German
Tags
Tacitus Serapis Kult
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Der Serapiskult bei Tacitus. Eine Quelleninterpretation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/513977
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint