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Do Nukes Matter? Argumentationen von Waltz, Sagan, Mueller und Colby zur Relevanz von Atomwaffen

Title: Do Nukes Matter? Argumentationen von Waltz, Sagan, Mueller und Colby zur Relevanz von Atomwaffen

Presentation (Elaboration) , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patrick Schulze (Author)

Politics - Topic: International relations

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Summary Excerpt Details

Welchen Einfluss hatten die Atomwaffen während des Kalten Kriegs auf die Politik, auf internationale Beziehungen, auf staatliche Akteure und auf die Gesellschaft? Und welchen Einfluss haben sie auf die aktuellen internationalen Beziehungen?
Die amerikanischen Politikwissenschaftler Kenneth Waltz (Begründer der Neorealismus), John Mueller, Scott Sagan (Professor of Political Science an der Stanford University) und der „Deputy Assistant Secretary of Defense for Strategy and Force Develoment“ Elbridge Colby stellen unterschiedliche Ansätze und Argumentationen dar, ob und welchen Einfluss Atomwaffen auf die Internationalen Beziehungen hatten und haben werden. Die Ansätze werden kurz vorgestellt und daraufhin diskutiert.

Nuklearwaffen spielen seit dem Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle in den internationalen Beziehungen. Besonders durch das Wettrüsten im Kalten Krieg zwischen Russland und den USA erlangten die Waffen einen bedrohlichen und zerstörerischen Ruf. Eine unvorstellbare Menge von staatlichen Investitionen wurden zu dieser Zeit in die Aufrüstung des Nuklearwaffenarsenals gesteckt. Offiziell besitzen aktuell, neben Russland und den USA, die Mächte Frankreich, China und Großbritannien Atomwaffen. Der Besitz dieser Waffen in diesen Staaten ist durch den Atomwaffensperrvertrag, der die Abrüstung erweitern, die Proliferation verhindern und die „friedliche“ Nutzung von Nuklearenergie gewährleisten soll, (Non-Proliferation Treaty, NPT) international akzeptiert und festgehalten. Die Staaten Indien, Pakistan und Nordkorea besitzen ebenfalls Atomwaffen, haben den Vertrag aber weder unterzeichnet noch ratifiziert.

Zudem geht man davon aus, dass Israel Atomwaffen besitzt. Dies haben sie aber nie offiziell bestätigt und konnte ihnen offiziell auch nicht nachgewiesen werden. In letzter Zeit sind vor allem die Debatten das Atomwaffenprogramm von Nordkorea und die Debatte um den Iran (USA kündigt IRAN-Atomabkommen) in die Schlagzeilen der internationalen Medien geraten. Seit dem zweiten Weltkrieg wurden Atomwaffen nicht mehr zu Kriegszwecken eingesetzt (Tests sind hiervon ausgenommen). Lediglich die Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki (August 1945) verzeichnen die einzigen kriegerischen Einsätze von Atomwaffen (Einsatz mündetet in der Kapitulation Japans im WW II). Die Welt hat sich seit diesen Vorfällen drastisch verändert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kenneth Waltz: Die Abschreckung als Friedensgarant?

2.1 Allgemeines

2.2 Diskussion

3 Scott. D. Sagan: „Non-Proliferation“ und “Global Zero“ als Lösungsansatz?

3.1 Allgemeines

3.2 Diskussion

4 John Mueller: Nuklearwaffen sind ein nutzloses Statussymbol

4.1 Allgemeines

4.2 Diskussion

5 Elbridge Colby: „If you want war, prepare for nuclear war”

5.1 Allgemeines

5.2 Diskussion

6 Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Frage, welchen Einfluss Atomwaffen auf die internationalen Beziehungen hatten und zukünftig haben werden, indem sie vier unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven analysiert und diskutiert.

  • Die neorealistische Abschreckungstheorie von Kenneth Waltz
  • Die Sicherheitsbedenken und Proliferationsrisiken nach Scott D. Sagan
  • Die These von der Bedeutungslosigkeit von Atomwaffen nach John Mueller
  • Die moderne strategische Perspektive auf taktische Nuklearwaffen durch Elbridge Colby

Auszug aus dem Buch

3 Scott. D. Sagan: „Non-Proliferation“ und “Global Zero“ als Lösungsansatz?

Scott D. Sagan, ebenfalls amerikanischer Politikwissenschaftler an der Stanford Universität, beschäftigt sich politikwissenschaftlich hauptsächlich mit der Internationalen Sicherheit in Bezug auf Atomwaffen und deren Abrüstung. Er ist der „Gegenspieler“ zu Waltz` Argumentation Atomwaffen weiter zu verbreiten, um den Frieden durch Abschreckung zu wahren. Sagan spricht sich für eine Verhinderung der Proliferation und eine komplette Abrüstung von Nuklearwaffen aus. Das es noch zu keinem Atomunglück oder -unfall kam ist für ich nur ein glücklicher Zufall:

"Das tägliche Risiko eines Atomwaffenunfalls mag noch so klein sein - langfristig ist die Wahrscheinlichkeit für eine solche Katastrophe extrem groß und kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar zum Atomkrieg führen"

(Sagan, 1993; übersetzt vom Spiegel Online).

Hierbei bezieht er sich besonders auf Situationen die beinahe zum Einsatz von Atomwaffen geführt hätten und dadurch einen zerstörerischen Krieg verursacht hätten. Den Ansatz von Kenneth Waltz sieht er als nicht mehr aktuell und nur auf die bipolare Konstellation des Kalten Krieges bezogen an. Die größte Gefahr ginge aktuell von terroristischen Gruppierungen und unberechenbaren Staatsführern aus, die durch weitere Proliferation mehr Möglichkeiten bekommen an Atomwaffen heranzukommen. Terroristische Gruppierungen sind gefährlich, da sie keine Angst vor einem Vergeltungsschlag haben und irrational handeln (Sagan, 2010, S.89). Diese Gefahr ist das zentrale Element seiner Argumentation zur Abrüstung und „Non-Proliferation“. Als ersten Schritt sieht Sagan die Erhöhung von Kontrollen und Sicherheitsmechanismen, um die Proliferation einzuschränken. Sein angestrebtes Ziel, ist ein „Global Zero“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische und aktuelle Bedeutung von Atomwaffen in den internationalen Beziehungen ein und stellt die vier zu untersuchenden wissenschaftlichen Positionen vor.

2 Kenneth Waltz: Die Abschreckung als Friedensgarant?: Dieses Kapitel erläutert Waltz' neorealistische Sichtweise, in der Atomwaffen durch das Prinzip der Abschreckung maßgeblich zur Friedenssicherung und zur Vermeidung eines dritten Weltkriegs beigetragen haben.

3 Scott. D. Sagan: „Non-Proliferation“ und “Global Zero“ als Lösungsansatz?: Hier wird Sagans Gegenposition dargestellt, die vor den Risiken von Unfällen und der Proliferation an irrationale Akteure warnt und daher eine vollständige Abrüstung fordert.

4 John Mueller: Nuklearwaffen sind ein nutzloses Statussymbol: Dieses Kapitel präsentiert Muellers kritische Haltung, der Atomwaffen als ökonomisch ineffiziente Statussymbole betrachtet, die keine reale sicherheitspolitische Rolle spielen und deren Gefahrenpotenzial übertrieben wird.

5 Elbridge Colby: „If you want war, prepare for nuclear war”: Dieses Kapitel befasst sich mit Colbys Fokus auf die aktuelle Großmachtrivalität und die Notwendigkeit einer taktischen nuklearen Überlegenheit zur Abschreckung gegenüber China und Russland.

6 Persönliches Fazit: Der Autor reflektiert die vorgestellten Ansätze, bewertet deren Anwendbarkeit auf die gegenwärtige politische Lage und zieht ein Resümee über die zukünftige Relevanz nuklearer Bewaffnung.

Schlüsselwörter

Atomwaffen, Internationale Beziehungen, Abschreckung, Proliferation, Global Zero, Wettrüsten, Nukleare Sicherheit, Kalter Krieg, Sicherheitspolitik, Abrüstung, Neorealismus, Geopolitik, Terrorismus, Nukleare Strategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sicherheitspolitische Rolle und den Einfluss von Atomwaffen auf die internationalen Beziehungen aus vier verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernpunkten gehören die Abschreckungstheorie, das Risiko der Proliferation, die Kosten-Nutzen-Analyse von Atomwaffen als Statussymbole sowie die strategische Vorbereitung auf mögliche moderne Konflikte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu erörtern, ob und welchen Einfluss Atomwaffen auf die internationalen Beziehungen hatten und in Zukunft haben werden, indem die Ansätze von Waltz, Sagan, Mueller und Colby gegenübergestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und komparative Diskussion bestehender politikwissenschaftlicher Fachliteratur und Strategieansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Kapitel, die jeweils die Positionen der genannten Autoren vorstellen und anschließend kritisch in Bezug auf die aktuelle weltpolitische Lage diskutieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Atomwaffen, Abschreckung, Proliferation, Global Zero, Sicherheitspolitik und internationale Beziehungen.

Wie bewertet der Autor die neorealistische Sichtweise von Kenneth Waltz heute?

Der Autor erkennt die historische Relevanz der Abschreckung an, kritisiert jedoch, dass Waltz aktuelle Entwicklungen wie die taktische Kriegsführung und das Risiko von Fehlentscheidungen in seinem Modell nicht ausreichend berücksichtigt.

Inwiefern unterscheidet sich Elbridge Colbys Sichtweise von den anderen Autoren?

Im Gegensatz zu den Autoren, die auf Abrüstung setzen, sieht Colby die Modernisierung und Bereitstellung taktischer Atomwaffen als notwendiges Instrument zur Aufrechterhaltung der Dominanz gegenüber Großmächten wie China und Russland.

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Details

Title
Do Nukes Matter? Argumentationen von Waltz, Sagan, Mueller und Colby zur Relevanz von Atomwaffen
College
University of Kaiserslautern
Course
Nukleare Nonproliferation und Abrüstung
Grade
1,7
Author
Patrick Schulze (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V512706
ISBN (eBook)
9783346137838
ISBN (Book)
9783346137845
Language
German
Tags
nukes matter argumentationen waltz sagan mueller colby relevanz atomwaffen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Schulze (Author), 2019, Do Nukes Matter? Argumentationen von Waltz, Sagan, Mueller und Colby zur Relevanz von Atomwaffen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/512706
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