Diese Arbeit stellt Ansätze und Erklärungsmodelle zur emotionalen Intelligenz vor. Prinzipiell ist es schwierig, eine geltende Definition für den Begriff emotionale Intelligenz (im folgenden EI genannt) zu finden. Auf Grund der enormen Popularität und vorherrschenden Meinung soll hier die Definition von Goleman beschrieben werden. Daniel Goleman beschreibt die emotionale Intelligenz als Fähigkeit, unsere eigenen Emotionen zu erkennen (Selbstwahrnehmung), mit ihnen umzugehen und sie zu kontrollieren (Selbstmanagement). Außerdem geht es darum, Fremdemotionen zu beurteilen und zu steuern (soziales Bewusstsein) sowie Beziehungen mit unseren Mitmenschen aufbauen und pflegen zu können (Beziehungsmanagement). Demnach vermag die emotionale Intelligenz zu erkennen, wenn wir beispielsweise von Wut erfüllt sind. Aber auch, dass diese Wut durch das Selbstmanagement kontrolliert werden kann. Emotional intelligente Menschen haben zudem die Fähigkeit, die Emotionen ihrer Mitmenschen durch ihre Gestik oder Mimik zu erkennen und sie zu steuern, zum Beispiel indem man jemanden beruhigt, der im Moment wütend ist. Durch das Beziehungsmanagement ist man in der Lage, eine emotionale Beziehung mit seinen Mitmenschen aufzubauen und diese des Weiteren zu pflegen, beispielsweise durch Anteilnahme an Trauer oder die gemeinsame Freude über eine gute Note des Freundes.
Inhaltsverzeichnis
1. Emotionale Intelligenz
1.1 Ansätze zur emotionalen Intelligenz
1.1.1 Ansatz EI nach Salovey und Mayer
1.1.2 Ansatz EI nach Goleman
1.1.3 Ansatz EI nach Bar-On
1.2 Emotionale Intelligenz und ihre Rolle innerhalb der Teambildung
1.3 Diskussion EI
2. Definition Emotionen
2.1 Entstehungsweise von Emotionen
2.2 Emotionen kontrollieren – Die Emotionsregulation
2.2.1 Ziele der Emotionsregulation
2.2.2. Emotionen und die Emotionsregulation im beruflichen Kontext
2.2.3 Die Emotionsarbeit
3. Motivinkongruenz
3.1 Implizite und explizite Motive
3.2 Definition Motivinkongruenz
3.3 Folgen einer Motivinkongruenz
3.4 Interventionsmaßnahmen bei einer Motivinkongruenz
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Konzepte der emotionalen Intelligenz, die Entstehung und Regulation von Emotionen sowie das Phänomen der Motivinkongruenz, um deren Relevanz für den beruflichen Kontext und die Teambildung darzulegen.
- Definition und Ansätze emotionaler Intelligenz
- Die Rolle emotionaler Intelligenz in Teams und Führung
- Mechanismen der Emotionsentstehung und -regulation
- Unterscheidung zwischen impliziten und expliziten Motiven
- Ursachen, Auswirkungen und Bewältigung von Motivinkongruenz
Auszug aus dem Buch
1. Emotionale Intelligenz
Prinzipiell ist es schwierig eine geltende Definition für den Begriff emotionale Intelligenz (im folgenden EI genannt) zu finden. Auf Grund der enormen Popularität und vorherrschenden Meinung soll hier die Definition von Goleman beschrieben werden. Daniel Goleman beschreibt die emotionale Intelligenz als Fähigkeit unsere eigenen Emotionen zu erkennen (Selbstwahrnehmung), mit ihnen umzugehen und sie zu kontrollieren (Selbstmanagement). Außerdem geht es darum, Fremdemotionen zu beurteilen und zu steuern (soziales Bewusstsein) sowie Beziehungen mit unseren Mitmenschen aufbauen und pflegen zu können (Beziehungsmanagement). Demnach vermag die emotionale Intelligenz zu erkennen, wenn wir z.B. von Wut erfüllt sind. Aber auch, dass diese Wut durch das Selbstmanagement kontrolliert werden kann. Emotional intelligente Menschen haben zudem die Fähigkeit, die Emotionen ihrer Mitmenschen z.B. durch ihre Gestik oder Mimik zu erkennen und sie zu steuern, z.B. in dem man jemanden beruhigt der im Moment wütend ist. Durch das Beziehungsmanagement ist man in der Lage eine emotionale Beziehung mit seinen Mitmenschen aufzubauen und diese des Weiteren zu pflegen z.B. durch Anteilnahme an Trauer oder die gemeinsame Freude über eine gute Note des Freundes. (Becker 2014, S. 113)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Emotionale Intelligenz: Dieses Kapitel erläutert verschiedene wissenschaftliche Ansätze zu EI, deren Bedeutung für die Teambildung und führt eine Diskussion über die Abgrenzbarkeit und Messbarkeit dieser Konstrukte.
2. Definition Emotionen: Hier werden die Grundlagen von Emotionen, deren Entstehungsweise, physiologische Aspekte sowie die vielfältigen Strategien zur Emotionsregulation und deren praktische Anwendung im Beruf dargelegt.
3. Motivinkongruenz: Der Fokus liegt auf der Diskrepanz zwischen impliziten und expliziten Motiven, den daraus resultierenden psychischen Belastungen und den Ansätzen zur diagnostischen und beratenden Intervention.
Schlüsselwörter
Emotionale Intelligenz, Emotionsregulation, Teambildung, Selbstmanagement, Soziales Bewusstsein, Emotionen, Motivinkongruenz, Implizite Motive, Explizite Motive, Stressor, Führungskraft, Empathie, Motivdiagnostik, Psychologie, Emotionsarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen emotionaler Intelligenz, der bewussten Steuerung von Emotionen und der motivationalen Ausrichtung einer Person.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder sind emotionale Intelligenz, die Entstehung und Regulation von Gefühlen sowie die psychologischen Auswirkungen von Motivinkongruenzen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen psychologischen Prozesse zu schaffen, die im beruflichen Alltag, insbesondere in Teams und Führungspositionen, eine Rolle spielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse relevanter psychologischer Konzepte und Studien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Sektionen: die Analyse der EI-Ansätze, die Mechanismen der Emotionsregulation und die Problematik sowie Lösungsmöglichkeiten bei Motivinkongruenz.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Emotionale Intelligenz, Motivinkongruenz, Emotionsregulation und Teambildung.
Welche Bedeutung spielt die Führungskraft im Zusammenhang mit emotionaler Intelligenz?
Die Führungskraft fungiert als Vorbild, deren emotionale Kompetenzen maßgeblich das Arbeitsklima, die Teambildung und die Auflösung von Konflikten beeinflussen.
Warum ist Motivinkongruenz ein dauerhafter Stressor?
Im Gegensatz zu vorübergehenden Alltagsproblemen hat Motivinkongruenz eine inhärente Dauerhaftigkeit, da sie tief verwurzelte, oft unbewusste Motive betrifft, die mit bewussten Zielen kollidieren.
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- Sascha Heller (Author), 2019, Emotionen, emotionale Intelligenz und Motive. Deutungen und Erklärungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/512664