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Sprechakttheorie nach John Langshaw Austin und John Rogers Searle

Title: Sprechakttheorie nach John Langshaw Austin und John Rogers Searle

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 27 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Yuelin Yang (Author)

German Studies - Semiotics, Pragmatics, Semantics

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit analysiert der Autor einige Kapitel des Buches "Zur Theorie der Sprechakte" von John Langshaw Austin. Des Weiteren wird Austin mit der Theorie von John Rogers Searle verglichen. Hierfür werden Konstative und Performative verglichen. Anschließend erklärt der Autor, wie man einen Sprechakt vollziehen kann beziehungsweise welche Voraussetzungen die Aussage dabei erfüllen muss. Danach werden Austins drei Teilakte des Sprechakts (Aufbau für Sprechakt) mit Searles vier Teilakten des Sprechakts verglichen. Abschließend erklärt der Autor erkläre die Unterschiede zwischen Austins und Searles Taxonomie der illokutionären Akte.

Wahrheit ist ein immer wiederkehrendes Thema in der Philosophie: Gegenstände, die man als "wahr" oder "nicht wahr" einstufen kann, sind für Philosophen besonders interessant. Einer davon ist die Aussage. Philosophen haben lange nach einer Bedingung gesucht, auf deren Basis man feststellen kann, ob eine Aussage wahr oder nicht wahr ist.

Nach Meinung von damaligen Philosophen haben Aussagen nur eine Beschreibungsfunktion. Und diese Beschreibung muss entweder echt oder unecht sein. Diese Ansicht ist aber einseitig. John L. Austin hat in seiner Vorlesung aufgezeigt, dass die Definition für Aussagen oder Aussagesätze nicht zufriedenstellend ist. Austin hat die Gedanken seiner zeitgenössischen Philosophen stark kritisiert. Dadurch hat er auch die Entwicklung der Sprachwissenschaft gefördert. Diesbezüglich folgte ihm sein Student John R. Searle. Er hat die Sprechakttheorie auf eine wissenschaftlichere Weise verbessert. Dies gilt insbesondere für die Klassifikation von Sprechakten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hintergrund

1.2 Vergleichsmaterial

2. Forschungsgegenstand der Sprechakttheorie

2.1 Pragmatik: eine kontext- und benutzerabhängige Teildisziplin der Linguistik

2.2 Sprechakt als die Einheit der sprachlichen Kommunikation

2.3 Diagramm des Forschungsgegenstandes

3. Konstative und Performative

3.1 Zwei Kriterien von Austin: Wahrheitsbedingung und Unglücksfälle

3.2 Misserfolg des Dualismus

3.3 Indirekter Beweis von Searle

4. Wie kann man einen Sprechakt richtig vollziehen?

4.1 Austins Kriterium für Unglücksfälle

4.2 Fünf Kriterien von Searle

4.3 Der Kontrast zwischen Searles Kriterien und dem Bewertungsprogramm

5. Aufbau für Sprechakt bei Austin

5.1 Aufbau für Sprechakt bei Searle

5.2 Perlokutionärer Akt

6. Die Taxonomien illokutionärer Akte von Austin

6.1 Die Taxonomien illokutionärer Akte von Searle

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die Sprechakttheorien von John L. Austin und John R. Searle, um die Entwicklung der Konzepte von den ursprünglichen Vorlesungen Austins hin zu den methodisch präziseren Modellen Searles nachzuvollziehen. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich das Verständnis von Sprechakten, deren Vollzugsbedingungen und deren Klassifikation durch den wissenschaftlichen Diskurs gewandelt hat.

  • Vergleich der Konzepte von konstativen und performativen Äußerungen.
  • Analyse der Vollzugsbedingungen von Sprechakten und der Fehlerkategorien (Unglücksfälle).
  • Gegenüberstellung des strukturellen Aufbaus von Sprechakten nach Austin und Searle.
  • Kritische Betrachtung der Taxonomien illokutionärer Akte beider Autoren.

Auszug aus dem Buch

1.1 Hintergrund

Wahrheit ist ein immer wiederkehrendes Thema in der Philosophie: Gegenstände, die man als „wahr” oder „nicht wahr” einstufen kann, sind für Philosophen besonders interessant. Einer davon ist die Aussage. Man kann durch den Vergleich zwischen einer Aussage und der Welt die Wahrheit eines Satzes überprüfen. Deshalb haben Philosophen lange nach einer Bedingung gesucht, auf deren Basis man feststellen kann, ob eine Aussage wahr oder nicht wahr ist. Diese Bedingung wurde als „Wahrheitsbedingung” bezeichnet. Nach Meinung von damaligen Philosophen haben Aussagen nur eine Beschreibungsfunktion. Das heißt, dass eine Aussage oder eine Äußerung unbedingt etwas beschreibt. Und diese Beschreibung muss entweder echt oder unecht sein. Diese Ansicht ist aber einseitig. John L. Austin hat in seiner Vorlesung daher aufgezeigt, dass die Definition für Aussagen oder Aussagesätze nicht zufriedenstellend ist. Die Philosophen haben oft ,,Äußerung” oder direkt ,,Satz” statt ,,Aussage” benutzt, obwohl diese Begriffe nicht gleichbedeutend sind. Außerdem hat Austin auch angemerkt, dass nicht alle Aussagen unbedingt etwas beschreiben oder behaupten. Ihre Funktion besteht eher darin, etwas zu tun – zu denken ist an den Vollzug einer Handlung. Austin hat in seiner Vorlesung Trauung, Taufe, Testament und Wette als Beispiele verwendet. Mal angenommen, dass bei einer Trauung die Neuvermählten zueinander ,,Ja, ich will” sagen: Diese Aussage beschreibt oder verkündet die Hochzeit nicht. Stattdessen wird dadurch eine Handlung (heiraten) vollzogen. Diese Idee entstammt der sogenannten Sprechakttheorie. Die Grundidee ist dabei: Etwas zu sagen = etwas zu tun.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der traditionellen Wahrheitsbedingungen ein und begründet die Relevanz der Sprechakttheorie, indem sie den Grundgedanken "Etwas zu sagen = etwas zu tun" postuliert.

2. Forschungsgegenstand der Sprechakttheorie: Das Kapitel verortet die Sprechakttheorie innerhalb der Linguistik und erläutert die Abhängigkeit von Kontext und Benutzer, um das Forschungsobjekt methodisch einzugrenzen.

3. Konstative und Performative: Hier werden Austins ursprüngliche Unterscheidung zwischen konstativen und performativen Äußerungen sowie deren Weiterentwicklung und Searles indirekte Kritik daran thematisiert.

4. Wie kann man einen Sprechakt richtig vollziehen?: Dieses Kapitel untersucht die Bedingungen für das Gelingen eines Sprechaktes und vergleicht die Ansätze von Austin (Unglücksfälle) mit den fünf Kriterien von Searle.

5. Aufbau für Sprechakt bei Austin: Es wird die Unterteilung in lokutionäre, illokutionäre und perlokutionäre Akte bei Austin dargestellt und diese dem Modell von Searle gegenübergestellt.

6. Die Taxonomien illokutionärer Akte von Austin: Dieses Kapitel analysiert die fünf von Austin vorgeschlagenen Typen illokutionärer Akte und kontrastiert diese mit Searles systematischerer Klassifizierung.

7. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse des Vergleichs zwischen Austin und Searle gebündelt und die wissenschaftliche Bedeutung beider Ansätze für die moderne Linguistik gewürdigt.

Schlüsselwörter

Sprechakttheorie, John L. Austin, John R. Searle, Performative, Konstative, Pragmatik, Illokutionärer Akt, Perlokutionärer Akt, Lokutionärer Akt, Wahrheitsbedingung, Unglücksfälle, Sprachphilosophie, Taxonomie, Proposition, Redesituation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vergleich der Sprechakttheorien von John L. Austin und John R. Searle, um die Entwicklung der pragmatischen Sprachwissenschaft aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Definition von Performative und Konstative, die Gelingensbedingungen für Sprechakte, die Teilakte der Sprechakte sowie die Klassifikation illokutionärer Akte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, Austins ursprüngliche Überlegungen in "How to do things with Words" methodisch zu analysieren und den wissenschaftlichen Fortschritt durch die Weiterentwicklung dieser Theorie durch seinen Studenten John R. Searle zu dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden, sprachwissenschaftlich-analytischen Ansatz unter Zuhilfenahme von Modellierungen, wie etwa der Umsetzung von Austins Bedingungen für Unglücksfälle in eine programmatische Struktur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Sprechakt-Kategorien, die Analyse von Bedingungen für den erfolgreichen Vollzug (einschließlich formaler Tests) und den Vergleich der Taxonomien illokutionärer Akte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprechakttheorie, Performative, Illokutionärer Akt, Kontextabhängigkeit, Pragmatik und die theoretischen Modelle von Austin und Searle.

Wie unterscheidet sich Searles Ansatz in der Klassifikation illokutionärer Akte von dem Austins?

Searle kritisiert an Austin das Fehlen eines durchgängigen Prinzips und führt eine systematischere Klassifikation ein, die auf Prinzipien wie der "Ausrichtung" (Welt-auf-Wort/Wort-auf-Welt) und dem propositionalen Gehalt basiert.

Welche Rolle spielen "Unglücksfälle" bei der Bewertung von Sprechakten?

Unglücksfälle sind Bedingungen, unter denen ein Sprechakt (speziell ein Performativ) nicht erfolgreich vollzogen werden kann, was Austin als Basis für ein allgemeines Prüfungsprogramm nutzt.

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Details

Title
Sprechakttheorie nach John Langshaw Austin und John Rogers Searle
College
University of Rostock  (Germanistik)
Grade
1.7
Author
Yuelin Yang (Author)
Publication Year
2019
Pages
27
Catalog Number
V512226
ISBN (eBook)
9783346088000
ISBN (Book)
9783346088017
Language
German
Tags
Sprechakttheorie Austin Searle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yuelin Yang (Author), 2019, Sprechakttheorie nach John Langshaw Austin und John Rogers Searle, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/512226
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