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Außerschulische Lernorte. Betriebserkundung

Betriebserkundung im Rahmen des Fachseminars "Wirtschaft und Arbeit. Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung"

Title: Außerschulische Lernorte. Betriebserkundung

Elaboration , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bianca Pri (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Mit Betriebserkundungen soll ganz allgemein die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft im Sinne einer praxisnahen Ausbildung gefördert werden. Alle Beteiligten verfolgen darüber hinaus noch spezielle Ziele, die gleichzeitig auch die wesentlichen Vorteile von Betriebserkundungen sind. Dazu gehören die realitätsnahe Darstellung der betrieblichen Geschehnisse, da durch Betriebserkundungen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die alltäglichen Abläufe und Anforderungen eines Betriebes erhalten. So wird den Lernenden ein erster Einblick in die mögliche zukünftige Berufs- und Arbeitswelt gewährleistet. Gerade in Bezug auf bevorstehende Praktikumsentscheidungen oder auch für die Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen Betriebserkundungen die Entscheidung zu untermauern. Weiterhin bieten Betriebserkundungen einen praktischen und handlungsorientierten Anschauungsunterricht. Denn so kann ein Einblick in die betrieblichen Abläufe, in Arbeitsvorgänge in Produktionsprozesse oder auch dem beruflichen Alltag erhalten werden. Schulwissen ist nämlich oft nur abstrakt, die Veranschaulichung des Ganzen in der Praxis garantiert einen lebendigen, interessanten und einprägsamen Unterricht. Zudem können sich die Schülerinnen und Schüler besser auf Berufswahlverfahren vorbereiten. Die heutige Berufswelt unterliegt nämlich ständigen und raschen Änderungen und Neuerungen. Dies muss den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden. Auch für den Lehrenden hat eine Betriebserkundung gute Vorteile, denn so kann die Lehrkraft Neues über bestimmte Berufsfelder lernen, Informationen über Berufe und Tätigkeits- und Anforderungsprofile erhalten und diese auf einer konkreteren Ebene im Unterricht vermitteln. Das Unterrichtsgeschehen wird dadurch immer auf den neusten Stand angepasst. Wie eine Berufserkundung in ihren einzelnen theoretischen Phasen aber auch insbesondere in der praktischen Umsetzung verwirklicht werden kann, wird in den folgenden Kapiteln näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorisches

2.1. Betrieb

2.2. Betriebserkundung vs. Betriebsbesichtigung

3. Fachspezifische Legitimation

3.1. Rahmenplanbezug

3.2. Lebensweltbezug

3.3. Zentrales Anliegen der Betriebserkundung ‚Hotel‘ innerhalb des Fachseminars

4. Themenspezifische Aspekte

4.1. Richtlinie laut Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend (2007)

4.2. Aspekte der Betriebserkundung

4.2.1. Funktionaler Aspekt

4.2.2. Sozialer Aspekt

4.2.3. Berufskundlicher Aspekt

4.3. Phasen einer Betriebserkundung

4.3.1. Vorbereitung der Erkundung

4.3.2. Durchführung der Betriebserkundung

4.3.3. Auswertung der Erkundung

4.4. Fragenkatalog zur Betriebserkundung ‚Hotel und Gastronomie‘

4.5. Vor- und Nachteile einer Betriebserkundung

5. Betriebserkundung im Rahmen des Fachseminars ‚Wirtschaft und Arbeit – Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung‘

5.1. Methodische Umsetzung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung und praktische Durchführung von Betriebserkundungen als effektive Methode zur beruflichen Orientierung im schulischen Kontext zu erläutern und deren Integration in das Fachseminar „Wirtschaft und Arbeit“ am Beispiel des Hotel- und Gaststättengewerbes aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Betriebserkundung und Abgrenzung zur Betriebsbesichtigung
  • Rechtliche und fachspezifische Legitimation für den Schulunterricht
  • Strukturierung der Betriebserkundung in Vorbereitung, Durchführung und Auswertung
  • Methodische Aspekte der Informationsbeschaffung und Kompetenzentwicklung
  • Praktische Anwendung anhand eines exemplarischen Fragenkatalogs

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Mit Betriebserkundungen soll ganz allgemein die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft im Sinne einer praxisnahen Ausbildung gefördert werden. Alle Beteiligten verfolgen darüber hinaus noch spezielle Ziele, die gleichzeitig auch die wesentlichen Vorteile von Betriebserkundungen sind. Dazu gehören die realitätsnahe Darstellung der betrieblichen Geschehnisse, da durch Betriebserkundungen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die alltäglichen Abläufe und Anforderungen eines Betriebes erhalten. So wird den Lernenden ein erster Einblick in die mögliche zukünftige Berufs- und Arbeitswelt gewährleistet.

Gerade in Bezug auf bevorstehende Praktikumsentscheidungen oder auch für die Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen Betriebserkundungen die Entscheidung zu untermauern. Weiterhin bieten Betriebserkundungen einen praktischen und handlungsorientierten Anschauungsunterricht. Denn so kann ein Einblick in die betrieblichen Abläufe, in Arbeitsvorgänge in Produktionsprozesse oder auch dem beruflichen Alltag erhalten werden. Schulwissen ist nämlich oft nur abstrakt, die Veranschaulichung des Ganzen in der Praxis garantiert einen lebendigen, interessanten und einprägsamen Unterricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die allgemeine Zielsetzung von Betriebserkundungen zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft sowie zur praxisnahen Berufsvorbereitung.

2. Definitorisches: Definiert den Begriff Betrieb und stellt eine differenzierte Gegenüberstellung zwischen Betriebserkundung und Betriebsbesichtigung auf.

3. Fachspezifische Legitimation: Erläutert die Verankerung der Betriebserkundung im Rahmenplan und den Lebensweltbezug für Schüler sowie das Anliegen innerhalb des Fachseminars.

4. Themenspezifische Aspekte: Behandelt gesetzliche Rahmenrichtlinien, die inhaltlichen Aspekte der Erkundung, deren Phasenmodell und einen konkreten Fragenkatalog.

5. Betriebserkundung im Rahmen des Fachseminars ‚Wirtschaft und Arbeit – Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung‘: Beschreibt die konkrete Anwendung der Methode im Fachseminar am Beispiel eines Hotelbesuchs.

6. Fazit: Fasst die Bedeutung der Betriebserkundung als handlungsorientierte Methode zur Kompetenzentwicklung in der Berufsorientierung zusammen.

Schlüsselwörter

Betriebserkundung, Berufsorientierung, Schule, Wirtschaft, Praxisbezug, Handlungsorientierung, Fachseminar, Ausbildung, Hotel, Gastronomie, Kompetenzerwerb, Fragenkatalog, Methodik, Lernorte, Berufswahl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Betriebserkundung als unterrichtliches Verfahren, um Schülern einen praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen und deren Berufswahlentscheidung fundiert zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition, die rechtlichen Voraussetzungen für Schulfahrten, die methodische Strukturierung (Vorbereitung, Durchführung, Auswertung) sowie die praktische Umsetzung innerhalb des Fachseminars „Wirtschaft und Arbeit“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von Betriebserkundungen aufzuzeigen und Lehrkräften einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie diese methodisch korrekt und zielgerichtet geplant und umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein handlungsorientierter Ansatz gewählt, der durch Literaturanalyse und die Darstellung praktischer Beispiele (Fragenkataloge, Ablaufschemata) begründet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verankerung, die gesetzlichen Richtlinien, die detaillierte Beschreibung der drei Phasen einer Erkundung sowie die konkrete Anwendung auf die Hotel- und Gastronomiebranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Berufsorientierung, Betriebserkundung, Handlungsorientierung, Praxisbezug, Kompetenzerwerb und methodische Planung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Betriebserkundung und Betriebsbesichtigung wichtig?

Weil die Betriebserkundung eine aktive, durch den Unterricht vorbereitete Auseinandersetzung mit Teilbereichen des Betriebs vorsieht, während die Betriebsbesichtigung meist passiv und ungeplant abläuft, was den Lernerfolg deutlich reduziert.

Welche Rolle spielt der Fragenkatalog in der Vorbereitungsphase?

Er dient als essenzielles Instrument der Schüleraktivierung, um gezielte Informationsbeschaffung vor Ort zu gewährleisten und den Kontakt zum Betrieb bereits im Vorfeld professionell zu gestalten.

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Details

Title
Außerschulische Lernorte. Betriebserkundung
Subtitle
Betriebserkundung im Rahmen des Fachseminars "Wirtschaft und Arbeit. Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung"
College
University of Koblenz-Landau  (Bildungswissenschaften)
Course
Allgemeine Didaktik
Grade
1,3
Author
Bianca Pri (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V510570
ISBN (eBook)
9783346084200
ISBN (Book)
9783346084217
Language
German
Tags
Betriebserkundung Betriebsbesichtigung Unterrichtsgang Außerschulische Lernorte Lernorte Didaktik Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bianca Pri (Author), 2019, Außerschulische Lernorte. Betriebserkundung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/510570
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