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Partnerschaft und Sexualität im Multimedia-Zeitalter

Das Internet ein Liebestöter?

Title: Partnerschaft und Sexualität im Multimedia-Zeitalter

Term Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Ramona Schneider (Author)

Psychology - Consulting and Therapy

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Summary Excerpt Details

Ständige Verfügbarkeit, Reize bis zur Reizüberflutung, Aufklärung per Mausklick und Partnersuche über Dating-Apps : Die Kinder des Multimedia-Zeitalters stehen in Sachen Partnerschaft und Sexualität vor ganz neuen Herausforderungen. Wie haben sich Beziehungsmodelle, Partnerschaften, Liebe und Sexualität durch den Einfluss moderner Medien verändert? Ist Monogamie noch zeitgemäß? Wie kann eine glückliche, beständige Bindung im Multimedia-Zeitalter aussehen und welchen Beitrag kann psychologische Beratung leisten, um KlientInnen in diesem Wunsch zu unterstützen? Diese Fragen untersucht diese Arbeit.

Das Internet kann durchaus ein Liebestöter sein. Ein Zusammenhang zwischen der Nutzung des Internets und dem Verhalten des Individuums in Bezug auf Partnerschaft und Sexualität ist jedoch abhängig von persönlicher Affinität und Konsumverhalten. Der regelmäßige Konsum von Internetpornografie ebenso wie eine aktive Nutzung von Dating-Apps und Plattformen, die bestehende Konventionen innerhalb der Beziehung gefährden, können sich negativ auf Partnerschaft und Sexualität auswirken. Darüber hinaus besteht die Gefahr einer Dependenz hinsichtlich exzessiven Konsums von Pornografie und Computerspielen. Grundsätzlich gilt: Die Dosis macht das Gift.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Generation Y – Die Kinder des Multimedia-Zeitalters

2.1 Definition und Einordnung

2.2 Liebe und Partnerschaft: Die Qual der Wahl

2.3 Sexualität und ihre Abspaltung von Liebe

3. Das Internet- Ein Liebestöter?

3.1 Gefahren durch unsachgemäßen Konsum von Webinhalten

3.1.1 Internetpornografie

3.1.2 Online-Dating

3.1.3 Sonstige Faktoren

3.2 Das Internet als Beziehungsretter

4. Auswertung

4.1 Zusammenhänge: Neue Medien- Neue Werte?

4.2 Einfluss des Internets auf Partnerschaft und Sexualität

4.3 Möglichkeiten und Grenzen Psychologischer Beratung

4.4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die Nutzung des Internets die Konzepte von Partnerschaft und Sexualität im Multimedia-Zeitalter verändert und ob daraus eine Gefährdung für zwischenmenschliche Beziehungen resultiert. Dabei wird analysiert, wie sich das veränderte Medienverhalten auf die Beziehungsfähigkeit auswirkt und welche unterstützenden Ansätze in der psychologischen Beratung bei Problemen in diesem Kontext sinnvoll sind.

  • Einfluss der Digitalisierung auf das Beziehungsleben der Generation Y
  • Die Rolle von Internetpornografie und Online-Dating als potenzielle Beziehungsbelastung
  • Digitale Eifersucht und veränderte Kommunikationsformen in sozialen Netzwerken
  • Das Internet als ambivalentes Werkzeug: Gefahren vs. Chancen für Partnerschaften
  • Beratungsstrategien zur Förderung von Selbstliebe und bewusstem Medienkonsum

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Internetpornografie

Die Verfügbarkeit von Pornografie im Internet ermöglicht bereits Minderjährigen den schnellen und einfachen Zugriff. Über 40% der 13jährigen und über 80% aller 17jährigen Jugendlichen geben an, über einschlägige Erfahrungen mit Internetpornografie zu verfügen (vgl. Weller 2010, S.56). Was aus harmloser Neugier beginnt, kann sich im Erwachsenenalter zu einer negativen Angewohnheit verfestigen und mit wachsender Häufigkeit durchaus zu psychischen und partnerschaftlichen Problemen führen: Eine Studie der Psychiatrie des Berliner Charité zufolge verändert regelmäßiger Pornokonsum neuronale Hirnstrukturen nachhaltig und verkleinert den Schweifkern, der für die Funktion des zerebralen Belohnungssystems maßgeblich ist. Auch eine Korrelation zwischen erhöhtem Konsum von Pornografie und jenem von Alkohol sowie ein höheres Aufkommen von Depressionen wurde in der Studie nachgewiesen (vgl.www.aerztezeitung.de/panorama/article/905287/veraenderungen-belohnungssystem-pornos-gehirn-anrichten, aufgerufen am 29.09.2017).

Interessant erscheint mir in diesem Zusammenhang eine Erhebung des Statistischen Bundesamts, aus der hervorgeht, dass sich die Zahl der in Deutschland aufgrund einer Depression vollstationär im Krankenhaus behandelter PatientInnen von 2000 bis 2015 mehr als verdoppelte, bei Kindern und Jugendlichen sogar verzehnfachte (vgl. www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/ImFokus/Gesundheit/DepressionKinderJugendliche , aufgerufen am 29.09.2017).

In einer Zweierbeziehung leiden beide Beteiligten unter den Folgen exzessiven Pornografiekonsums: "Männer glauben oft, die gezeigten bizarren Variationen ohne weiteren Erklärungsbedarf übernehmen zu können. Doch gelebte Sexualität beinhaltet im Unterschied zu den kurzen Pornovideos Beziehung." . Währenddessen nagt an den Frauen der Selbstzweifel. Sie fühlen sich „überfordert oder bloß noch als unzureichende Sexobjekte“ (Senger, 2016, www.pressetext.com/news/20120601018 aufgerufen am 29.09.2017). Zusammengefasst: Internetpornografie hat Einfluss auf eine potentielle Abhängigkeitsentwicklung sowie beeinträchtigte partnerschaftliche Intimität, ebenso auf Empathie- und Bindungsfähigkeit (vgl. Freitag, 2012, S. 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die allgemeine Verunsicherung in Partnerschaftsfragen, die durch die globale Vernetzung und digitale Angebote wie Dating-Apps verschärft wird.

2. Generation Y – Die Kinder des Multimedia-Zeitalters: Dieses Kapitel definiert die Digital Natives und beleuchtet deren verändertes Mediennutzungsverhalten sowie die zunehmende Abspaltung von Liebe und Sexualität.

3. Das Internet- Ein Liebestöter?: Hier werden die Risiken des Internetkonsums, insbesondere durch Pornografie und Dating-Plattformen, sowie die ambivalente Rolle des Internets als potenzielle Beziehungsressource diskutiert.

4. Auswertung: Das Kapitel reflektiert die soziologischen Zusammenhänge zwischen neuen Medien und Werten und leitet daraus konkrete Beratungsansätze für die psychologische Arbeit ab.

Schlüsselwörter

Internet, Partnerschaft, Sexualität, Generation Y, Digital Natives, Pornografie, Online-Dating, digitale Eifersucht, psychologische Beratung, Beziehungsunfähigkeit, Liebestöter, Medienkonsum, Selbstliebe, Beziehungsmodelle, Sozialkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie das Internet und digitale Medien die modernen Beziehungsmodelle und das Sexualverhalten beeinflussen und ob diese Technologien als "Liebestöter" fungieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediensoziologie, der Auswirkung von Internetpornografie und Online-Dating auf feste Partnerschaften sowie auf Beratungsansätzen für eine erfüllende Beziehungsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, in welchem Maße neue Medien Einfluss auf Partnerschaft und Sexualität nehmen und wie Psychologische Berater Klienten bei den damit verbundenen Herausforderungen unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien, um die theoretischen Zusammenhänge zu erörtern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Gefahren des unkontrollierten Webinhaltskonsums, die Rolle sozialer Netzwerke bei Eifersucht sowie positive Gegenentwürfe, wie das Internet zur Beziehungsstärkung beitragen kann.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Generation Y, digitale Eifersucht, Pornografiekonsum und die Balance zwischen Autonomie und Bindung stehen im Zentrum der Untersuchung.

Welche Rolle spielt die "digitale Eifersucht" in modernen Beziehungen?

Digitale Eifersucht entsteht durch die mehrdeutige Kommunikation in sozialen Netzwerken und das ständige Überangebot an potenziellen Partnern, was zu Misstrauen und realen Konflikten im Zusammenleben führen kann.

Gibt es einen klaren Beleg dafür, dass das Internet Beziehungen zerstört?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es kein allgemeingültiges "Ja" gibt; das Internet fungiert als Verstärker, wobei ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang die negativen Auswirkungen minimieren kann.

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Details

Title
Partnerschaft und Sexualität im Multimedia-Zeitalter
Subtitle
Das Internet ein Liebestöter?
College
Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe
Grade
1.0
Author
Ramona Schneider (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V510348
ISBN (eBook)
9783346086396
ISBN (Book)
9783346086402
Language
German
Tags
Sexualität Internet Liebe Partnerschaft Coaching Psychologie Psychologische Beratung Beratung Personal Coach Sex Jugendliche Beziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ramona Schneider (Author), 2017, Partnerschaft und Sexualität im Multimedia-Zeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/510348
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