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Die E-Portfolio-Methode. Prominenter Baustein zur Förderung der E-Partizipation?

Titel: Die E-Portfolio-Methode. Prominenter Baustein zur Förderung der E-Partizipation?

Akademische Arbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Tamara Rachbauer (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Partizipation sowie ihre digitale Variante, die E-Partizipation, ist derzeit in aller Munde. In Schulen, Hochschulen und Universitäten, ja bereits im Kindergarten soll Partizipation gefördert werden. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Wort? Das ist momentan ganz eindeutig noch der Knackpunkt, da vielfach recht Unterschiedliches unter dem Begriff Partizipation beziehungsweise E-Partizipation verstanden wird. Dieser Frage soll hier nachgegangen werden.

Der Begriff Partizipation leitet sich aus dem lateinischen Wort particeps (= an etwas teilnehmend) ab und bedeutet sinngemäß so viel wie sich beteiligen, an etwas teilhaben, mitwirken, mitbestimmen und auch mitentscheiden. Nach Straßburger und Rieger (2014) bedeutet Partizipation, "an Entscheidungen mitzuwirken und damit Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können. Sie basiert auf klaren Vereinbarungen, die regeln, wie eine Entscheidung gefällt wird und wie weit das Recht auf Mitbestimmung reicht (S. 230). „Unter E-Partizipation wird die Einbindung in Diskussions-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse mittels IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) verstanden. Der Begriff wird oftmals in Zusammenhang mit e-Government, e-Demokratie und e-Administration verwendet“ (schule.at, 2014).

Partizipation kann in der Familie, im Kindergarten und der Schule, aber auch im Unternehmen, im öffentlichen Raum, in Freizeiteinrichtungen oder in der Politik gelebt werden. (Demokratiezentrum Wien, o.D.).Denn E-Partizipation ist keine grundsätzliche Fähigkeit, sondern muss durch Lern- und Erfahrungsprozesse erst erworben werden. Kontinuierliche Erfahrungen mit E-Partizipation im Unterricht stärken die Bereitschaft der Lernenden, sich erneut zu beteiligen, an etwas teilzuhaben, mitzuwirken, mitzubestimmen und auch mitzuentscheiden. Ernst gemeinte Angebote im Unterricht sind daher maßgeblich, um eine aktive Mitgestaltung im schulischen Bereich zu fördern.

Aus diesem Grund erfolgt nach einer einführenden Definition ein Fokus der Arbeit auf den Bereich der Schule. Hier werden nach der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen das E-Portfolio als Lehr-/ Lernwerkzeug ausführlich betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den sogenannten Prozessphasen der E-Portfolio-Methode. Abschließend werden die Ergebnisse gesammelt und ein kurzes Resümee gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

(E-)Partizipation – Was ist das eigentlich?

E-Partizipation macht Schule

Partizipation und LehrplanPLUS

SchülerInnenmitverwaltung im Schulunterrichtsgesetz (SchUG) § 58

Portfolio und E-Portfolio als Lehr-/Lernwerkzeug

Die fünf Prozessphasen der E-Portfolio-Methode

Die fünf Stufen der E-Partizipationspyramide

Die E-Portfolio-Methode als Baustein zur Förderung der E-Partizipation

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der E-Portfolio-Methode als didaktisches Instrument, um Partizipation und digitale Mitbestimmung (E-Partizipation) im schulischen Kontext aktiv zu fördern und Lernende zu eigenverantwortlichem Handeln zu befähigen.

  • Grundlagen der Partizipation und E-Partizipation im Bildungsbereich
  • Die E-Portfolio-Methode als fünfphasiger Prozess
  • Stufenmodell der E-Partizipationspyramide
  • Verzahnung von E-Portfolio-Phasen und Partizipationsstufen
  • Förderung von Selbstbeurteilungskompetenz und eigenständigem Lernen

Auszug aus dem Buch

Die fünf Stufen der E-Partizipationspyramide

Der Partizipationsgrad reicht von der reinen Informationsvermittlung über Mitsprache, Mitentscheidung und Mitbeteiligung bis hin zu Selbstverwaltung. „Jugendliche sehen ‚informiert sein‘ und ‚Wissen‘ als wesentlich für spätere Beteiligung an. Informiert sein oder werden, ist zwar eine Voraussetzung, zählt aber noch nicht zur eigentlichen Partizipation“ (Nittl, 2014, S. 6). Der Partizipationsgrad im schulischen und außerschulischen Bereich lässt sich mit Hilfe der fünfstufigen Pyramide nach Nittl (2014) veranschaulichen, die in Abbildung 2 dargestellt ist und nachfolgend näher beschrieben wird.

Nittl (2014, S. 6) unterscheidet zwei Vorstufen der E-Partizipation. Diese bilden die Basis bzw. die Voraussetzung dafür, dass echte Partizipation überhaupt stattfinden kann:

Stufe 1 Information. Hierbei handelt es sich um einen einseitigen kommunikativen Akt, der überwiegend von Seiten der Lehrenden erfolgt. Das heißt, dass die Lernenden von ihren Lehrenden genaue Informationen zu den Klassenregeln oder zu einem geplanten Vorhaben beispielsweise eine Projektwoche, ein Schulfest, Spielnachmittage etc. erhalten. Durch diese Informationsvermittlung haben die Lernenden die Möglichkeit sich auf das Vorhaben einzustellen (Marty, 2013, S. 10; Nittl, 2014, S. 6).

Stufe 2 Anhörung. Die Lernenden werden von ihren Lehrenden befragt und können ihre Meinung z.B. zum geplanten Vorhaben äußern. Die Lernenden haben aber keinen Einfluss darauf, ob ihre Meinung bei den Lehrenden auch Beachtung findet. Der Großteil der Partizipationsmöglichkeiten für Lernende bewegt sich auf dieser Stufe (Marty, 2013, S. 10; Nittl, 2014, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

(E-)Partizipation – Was ist das eigentlich?: Definitorische Abgrenzung der Begriffe Partizipation und E-Partizipation im pädagogischen Kontext.

E-Partizipation macht Schule: Darstellung der Notwendigkeit aktiver Mitgestaltungsprozesse für die Lernentwicklung im Schulalltag.

Partizipation und LehrplanPLUS: Einordnung der Partizipation als verankertes Kinderrecht im bayerischen Lehrplan.

SchülerInnenmitverwaltung im Schulunterrichtsgesetz (SchUG) § 58: Überblick über rechtliche Grundlagen und innovative Formen der Mitbestimmung an österreichischen Schulen.

Portfolio und E-Portfolio als Lehr-/Lernwerkzeug: Etymologische Herleitung und Erläuterung der Vorteile des E-Portfolios gegenüber papierbasierten Ansätzen.

Die fünf Prozessphasen der E-Portfolio-Methode: Detaillierte Beschreibung des idealtypischen fünfphasigen Ablaufs der E-Portfolio-Arbeit.

Die fünf Stufen der E-Partizipationspyramide: Vorstellung eines Stufenmodells zur Einordnung von Partizipationsgraden von der Information bis zur Selbstverwaltung.

Die E-Portfolio-Methode als Baustein zur Förderung der E-Partizipation: Zusammenführung der Prozessphasen mit der Partizipationspyramide in einem konkreten Unterrichtsbeispiel.

Resümee: Zusammenfassendes Fazit über das kooperative Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden durch E-Portfolio-Arbeit.

Schlüsselwörter

E-Portfolio, E-Partizipation, Partizipationspyramide, SchülerInnenmitverwaltung, Lernprozesssteuerung, Kompetenzaufbau, Selbstbestimmung, Mitentscheidung, Bildungsrecht, LehrplanPLUS, digitale Medien, Selbstreflexion, Feedback-Kultur, Unterrichtsgestaltung, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Möglichkeiten der E-Portfolio-Methode, um Partizipation im schulischen Umfeld zu stärken und Lernende aktiv in Bildungsentscheidungen einzubinden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Partizipation, das E-Portfolio als digitales Arbeitswerkzeug sowie die Verschränkung dieser Elemente mittels spezifischer Prozessmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch den gezielten Einsatz der E-Portfolio-Methode verschiedene Stufen der Partizipation erreicht und gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Verknüpfung von didaktischen Modellen wie der E-Portfolio-Prozessphasen und der E-Partizipationspyramide.

Was wird im Hauptteil der Arbeit vermittelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begrifflichkeiten, die Vorstellung des E-Portfolio-Prozessmodells, die Einordnung in Partizipationsstufen sowie ein praktisches Anwendungsbeispiel.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe E-Portfolio, Partizipation, E-Partizipation, Selbstbestimmung und digitale Bildung geprägt.

Wie unterscheidet sich E-Partizipation von herkömmlicher Partizipation?

E-Partizipation zeichnet sich durch die Einbindung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) in Diskussions- und Entscheidungsprozesse aus.

Warum ist die E-Portfolio-Methode besonders für Partizipation geeignet?

Sie fördert durch die Dokumentation von Lernfortschritten und die ständige Feedback-Möglichkeit eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die E-Portfolio-Methode. Prominenter Baustein zur Förderung der E-Partizipation?
Hochschule
Universität Passau
Note
1.3
Autor
Tamara Rachbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V510337
ISBN (eBook)
9783346091079
ISBN (Buch)
9783346091086
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Partizipation E-Portfolio-Methode
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tamara Rachbauer (Autor:in), 2019, Die E-Portfolio-Methode. Prominenter Baustein zur Förderung der E-Partizipation?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/510337
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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