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Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG

Title: Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG

Term Paper , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Ullrich Michael Rasche (Author)

History of Europe - Ages of World Wars

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung eines europäischen Gedankens beginnend mit Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahr 1957. Dabei analysiert sie, was in unterschiedlichen Phasen "Europa" bedeutet hat. Die Schwierigkeiten einer Begriffsbestimmung beginnen bei dem Versuch der ethnischen und geographischen Umschreibung von "Europa". Die meisten Europäer stammen ihrer Herkunft nach aus dem Bereich der germanisch-romanischen und slawischen Völker, die alle der indo-europäischen Völkerfamilie angehören.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Vorgeschichte.

2. Die Zäsur des 1. Weltkrieges—Rahmenbedingungen für Transfer und Umsetzung des Europa-Gedankens.

3. Das besondere Beispiel der „Paneuropa-Union“.

4. Niedergang der „Europa-Netzwerke“ mit der Wirtschaftskrise und dem Erstarken des europäischen Faschismus.

5. Stillstand: Die „dunklen Jahre“ 1933-45.

6. Neubeginn auf den Trümmern Europas.

7. Der Weg bis zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des europäischen Einigungsgedankens von 1918 bis zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und beleuchtet dabei maßgebliche Akteure sowie politische Strömungen.

  • Historische Herleitung des Europa-Begriffs und der Friedensutopien.
  • Die Rolle der Paneuropa-Union und Richard Coudenhove-Kalergis.
  • Einfluss von Weltwirtschaftskrise und Faschismus auf die Einigungsbestrebungen.
  • Entwicklungen im europäischen Widerstand während der NS-Zeit.
  • Konstituierung europäischer Institutionen nach 1945 bis hin zu den Römischen Verträgen.

Auszug aus dem Buch

3. Das besondere Beispiel der „Paneuropa-Union“.

Ein besonderer Vertreter der europäischen Einigungsbestrebungen war der aus Böhmen stammende Richard Coudenhove-Kalergi. Er brachte mit seinem Buch Pan-Europa die „europäische Welle“ ins Rollen. Coudenhove-Kalergi war schon in der Weimarer Zeit nicht unumstritten, da er seine Person oft in den Vordergrund stellte, kein Berufspolitiker war und seine Absichten und Erkenntnisse vereinfacht und plakativ darstellte. Allerdings gelang es ihm, mit teils spektakulären Aktionen, die Europa-Thematik dauerhaft in den Focus zu stellen; mindestens bis zum Machtantritt Hitlers. Er leitete aus der Diagnose des europäischen Niedergangs, des Endes der europäischen Hegemonie, der bestehenden Unruhe, des zwischen den europäischen Völkern dominierenden Hasses und der gegenseitigen Furcht ein Programm für eine europäische Einigung her. Europa so sagte er, sei so zersplittert wie das späte Heilige Römische Reich kurz vor seiner Auflösung. Sein Europa-Entwurf schloss England, Russland und die Türkei aus. Gründe waren die geographische Lage, die differente Entwicklung und das Commonwealth. Er sah ein Überleben Europas zwischen den sich abzeichnenden großen Mächten Asiens und Amerikas nur gewährleistet, wenn es politisch und wirtschaftlich zusammenfinden würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Vorgeschichte.: Dieses Kapitel erläutert die Wurzeln des Europa-Begriffs von der Antike bis zum 18. Jahrhundert, geprägt durch kulturelle und christliche Identität.

2. Die Zäsur des 1. Weltkrieges—Rahmenbedingungen für Transfer und Umsetzung des Europa-Gedankens.: Hier werden die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf das Machtgefüge und die daraus resultierende Notwendigkeit neuer, grenzüberschreitender politischer Netzwerke analysiert.

3. Das besondere Beispiel der „Paneuropa-Union“.: Der Abschnitt widmet sich dem Wirken Richard Coudenhove-Kalergis und dem von ihm initiierten Paneuropa-Programm zur Einigung des Kontinents.

4. Niedergang der „Europa-Netzwerke“ mit der Wirtschaftskrise und dem Erstarken des europäischen Faschismus.: Es wird beschrieben, wie ökonomische Instabilität und das Aufkommen totalitärer Regime die Einigungsbestrebungen der Zwischenkriegszeit marginalisierten.

5. Stillstand: Die „dunklen Jahre“ 1933-45.: Diese Kapitel analysieren die feindliche Umgestaltung Europas durch das NS-Regime sowie die gegenteiligen Visionen des europäischen Widerstands.

6. Neubeginn auf den Trümmern Europas.: Hier steht die Aufarbeitung des Kriegsendes und die Gründung des Europarates als institutionelle Basis für ein geeintes Europa im Fokus.

7. Der Weg bis zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).: Das Kapitel beschreibt den finalen Prozess, der mit den Römischen Verträgen 1957 zur Gründung der EWG und einem einheitlichen Wirtschaftsraum führte.

Schlüsselwörter

Europa, Paneuropa-Union, Richard Coudenhove-Kalergi, europäische Integration, EWG, Europarat, Völkerbund, Weltwirtschaftskrise, Nationalismus, Römische Verträge, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Supranationalität, Friedenssicherung, Wiederaufbau, Europäische Bewegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des europäischen Einigungsgedankens und der konkreten politischen Institutionalisierung in der Zeit von 1918 bis zur Gründung der EWG 1957.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Paneuropa-Bewegung, der Einfluss von Weltkriegen und Faschismus auf Integrationsideen sowie die Gründung wichtiger Organisationen wie des Europarates und der Montanunion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Weg von intellektuellen europäischen Visionen der Zwischenkriegszeit hin zur praktischen, politisch-wirtschaftlichen Integration in den 1950er Jahren nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Untersuchung zeitgenössischer Dokumente und Reden basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den Ursprüngen über die Krise der Zwischenkriegszeit, die Zäsur des Zweiten Weltkriegs, bis hin zum institutionellen Neuanfang ab 1945.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie europäische Integration, Paneuropa-Union, Souveränität, Römische Verträge und supranationale Organisationen charakterisiert.

Welche Rolle spielte die Person Richard Coudenhove-Kalergi für das europäische Projekt?

Er gilt als einer der maßgeblichen Wegbereiter, der mit seinem Buch "Pan-Europa" und der Gründung der Paneuropa-Union die Debatte über eine europäische Union aktiv befeuerte.

Warum wird der Zweite Weltkrieg als Zäsur für die Europa-Idee dargestellt?

Der Krieg führte einerseits zur zeitweiligen Zerstörung der grenzüberschreitenden Netzwerke durch den NS-Totalitarismus, war aber gleichzeitig Katalysator für den Willen zum nachkriegszeitlichen Neuanfang.

Was unterscheidet das Ziel der EWG von den frühen Paneuropa-Ideen?

Während die frühen Bewegungen stark intellektuell und visionär geprägt waren, fokussierte die EWG auf eine funktionale, wirtschaftliche Integration als Basis für politische Stabilität.

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Details

Title
Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG
College
Technical University of Chemnitz  (Europäische Geschichte)
Course
Was ist Europa?
Grade
1,5
Author
Ullrich Michael Rasche (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V508858
ISBN (eBook)
9783346077578
ISBN (Book)
9783346077585
Language
German
Tags
gedanke europäische einigungsbestrebungen gründung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ullrich Michael Rasche (Author), 2016, Der europäische Gedanke. Europäische Einigungsbestrebungen von 1918 bis zur Gründung der EWG, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/508858
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