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Informationsbedarf pflegender Angehöriger von kritisch Kranken auf Intensivstationen

Eine Literaturrecherche zur Darstellung der aktuellen Situation

Titel: Informationsbedarf pflegender Angehöriger von kritisch Kranken auf Intensivstationen

Studienarbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Vivien Fankhänel (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wird ein Mensch auf Intensivstation aufgenommen, geschieht dies meist plötzlich und unerwartet. Diese Situation stellt für den Patienten und seine Angehörigen eine Extremsituation dar. Gerade in der Anfangsphase sind Familienangehörige verunsichert. Sie benötigen Informationen, um besser mit dieser Situation umgehen zu können. Aus diesem Grund ist das Ziel dieser Arbeit einen besseren Überblick über den Informationsbedarf von Angehörigen darzustellen.

Als Methode wurde eine Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken sowie einer Zeitschrift für Intensivpflege gewählt. Die Ergebnisse zeigen, dass Angehörige reichlich Informationen von Pflegenden bekommen können. Sie benötigen Gewissheit über eine gute Versorgung, sie möchten über alles informiert werden und ihrem geliebten Menschen stets nah sein wollen. Die Pflegekraft kann als Schnittstelle zwischen dem Patienten und seiner Familie gesehen werden. Langfristig gesehen hat das Intensivpersonal für eine adäquate Angehörigenbetreuung noch einen erheblichen Schulungsbedarf. Pflegende sehen die Betreuung der Familie immer noch als einen Zusatz zu ihrer eigentlichen Arbeit.

Auf modernen Intensivstationen werden Patienten mit sehr komplexen Krankheitsbildern behandelt, die sich in einer kritischen Lebenssituation befinden. Besendorfer erklärt, dass der Intensivaufenthalt in einer engen Verbindung mit einer lebensbedrohlichen Situation für den Patienten zusammenhängt und, dass dieser Umstand oftmals unvorhersehbar und plötzlich eintritt. Jährlich werden deutschlandweit etwa 2.000.000 Menschen auf Intensivstationen in Krankenhäusern versorgt. 2016 gab es 1.951 Krankenhäuser in Deutschland, davon 1.172 mit der Möglichkeit der intensivmedizinischen Versorgung. Bei 2.162.221 Behandlungsfällen auf den Intensivstationen lagen 425.777 Behandlungen mit einer maschinellen Beatmung im Rahmen intensivtherapeutischer Betreuung vor.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Aufbau der Prüfungs- und Studienarbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Was bedeutet Intensivpflege?

2.2. Was bedeutet pflegender Angehöriger?

2.3. Was bedeutet kritisch Kranker?

2.4. Was bedeuten Angehörige für kritisch kranke Patienten?

2.5. Zusammenfassung theoretischer Aspekte

3. Methodisches Vorgehen

3.1. Grundlegende Aspekte zur Methodik

3.2. Forschungsfrage, Suchbegriffe, Datenbanken- und weitere Recherche

3.3. Ein- und Ausschlusskriterien und Suchstrategie Datenbanken

4. Ergebnisse

4.1. Die Informationsbroschüre für Angehörige

4.2. Das Informationsgespräche

4.3. Die Besuchsregelungen auf der Intensivstation

4.4. Das Intensivtagebuch

5. Diskussion

5.1. Noch erheblicher Schulungsbedarf bei Pflegekräften

5.2. Kritische Würdigung zur Methodik der Suche

6. Künftiger Forschungsbedarf und praktische Implikationen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Informationsbedarf von Angehörigen auf Intensivstationen, um Pflegenden eine bessere Grundlage für die Unterstützung und Betreuung der Familien in dieser existenziellen Krisensituation zu bieten. Dabei wird analysiert, welche spezifischen Informationen benötigt werden und wie pflegerische Interventionen die Angehörigen entlasten können.

  • Analyse des Informationsbedarfs von Angehörigen in der Intensivmedizin
  • Evaluation von Informationsinstrumenten wie Broschüren und Tagebüchern
  • Reflektion der pflegerischen Kommunikation und Gesprächsführung
  • Bedeutung von Besuchsregelungen für den Genesungsprozess
  • Identifikation von Schulungsbedarf für Intensivpflegepersonal

Auszug aus dem Buch

4.4. Das Intensivtagebuch

Unter dem Intensivtagebuch, wird ein Tagebuch verstanden, dass während der Zeit der Bewusstlosigkeit geschrieben wird sodass PatientInnen, aber auch ihre Angehörigen, das Erlebte besser verarbeiten können. „Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation berichten Patienten häufig über unwirklich erscheinende Erinnerungen und Erinnerungslücken“ (Moser, Haubner, Stolz-Baskett, 2017). Das Tagebuch wird meist von Pflegenden und Angehörigen chronologisch geschrieben. Begonnen wird mit dem Ereignis, warum es zur Aufnahme und zur Therapie auf der Intensivstation kam. Des Weiteren werden Entwicklungsschritte beschrieben, z.B. das erste Sitzen an der Bettkante, der erste positive Schluckversuch, aber auch Situationen, welche in der Familie außerhalb der Klinik passieren. Wichtig ist, dass täglich Notizen gemacht werden. „Patienten können, unterstützt durch die festgehaltenen Geschehnisse im Tagebuch, ihre eigene Geschichte rekonstruieren und in einen logischen Zusammenhang bringen“ (Moser et al, 2017). Tage, bei denen Einträge fehlen, weil kein Familienmitglied zu Besuch kommen kann, werden vom Pflegepersonal oder anderen Mitgliedern des Betreuungsteams übernommen. Es sollte eine für Laien verständliche Wortwahl genutzt werde.

Es können ebenfalls Fotos von der Intensivstation oder des Patienten, nur mit dem Einverständnis des kritisch Kranken, oder aber auch Bilder und Gedichte die Kinder oder Enkelkinder gemacht haben, eingeklebt werden.

Das Intensivtagebuch hilft auch bei der Beziehung zwischen Angehörigen und dem kritisch Kranken, denn sie sprechen über die Intensivzeit und können sich so über unterschiedliche Erfahrungen austauschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage auf Intensivstationen als existenzielle Krise für Patienten und Angehörige sowie die Relevanz der pflegerischen Unterstützung.

2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe Intensivpflege, pflegende Angehörige und kritisch Kranke im Kontext der pflegewissenschaftlichen Theorie.

3. Methodisches Vorgehen: Erläutert die durchgeführte Literaturrecherche in Datenbanken sowie die angewandten Ein- und Ausschlusskriterien zur Studienauswahl.

4. Ergebnisse: Stellt Interventionen wie die Informationsbroschüre, das Informationsgespräch, Besuchsregelungen und das Intensivtagebuch vor.

5. Diskussion: Reflektiert den hohen Schulungsbedarf bei Pflegekräften bezüglich der Kommunikation und kritisiert die methodische Limitation der Suche.

6. Künftiger Forschungsbedarf und praktische Implikationen: Zeigt auf, dass trotz positiver Ansätze noch einheitliche Schemata und evidente Studien für die Angehörigenintegration fehlen.

Schlüsselwörter

Angehörige, kritisch kranke Patienten, Information, Angehörigenbetreuung, Intensivstation, Intensivpflege, Kommunikation, Angehörigenfreundliche Intensivstation, Intensivtagebuch, Pflegeprozess, Besuchszeiten, Patienten, Angehörigenunterstützung, Pflegewissenschaft, Gesundheits- und Krankenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den spezifischen Informationsbedarf von Angehörigen, deren Familienmitglieder kritisch krank auf einer Intensivstation liegen, um die pflegerische Betreuung in dieser Ausnahmesituation zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Angehörigen, verschiedene Kommunikationsinstrumente wie Broschüren und Tagebücher sowie die Gestaltung pflegerischer Besuchsregelungen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, einen besseren Überblick über den Informationsbedarf von Angehörigen zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Pflegekräfte diesen Bedarf durch professionelle Interventionen decken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine strukturierte Literaturrecherche in elektronischen Datenbanken wie PubMed und CINAHL sowie eine Handsuche in einschlägigen Fachzeitschriften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise sowie die Vorstellung praktischer Maßnahmen zur Angehörigenbetreuung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert primär auf die Konzepte Angehörigenbetreuung, Informationsbedarf, kritisch kranke Patienten und Intensivstation.

Warum wird das Intensivtagebuch als so bedeutsam eingestuft?

Das Tagebuch hilft Patienten, ihre Erinnerungslücken nach der Intensivzeit zu schließen, und ermöglicht es den Angehörigen, das Erlebte besser zu verarbeiten und in den Genesungsprozess einzubeziehen.

Welches Fazit zieht die Autorin zum Schulungsbedarf?

Es besteht ein erheblicher Schulungsbedarf bei Pflegekräften, da die Betreuung der Angehörigen oft als zusätzliche Belastung wahrgenommen wird und Kommunikationskompetenzen systematisch gestärkt werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Informationsbedarf pflegender Angehöriger von kritisch Kranken auf Intensivstationen
Untertitel
Eine Literaturrecherche zur Darstellung der aktuellen Situation
Hochschule
Hochschule Deggendorf
Note
1,0
Autor
Vivien Fankhänel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V508722
ISBN (eBook)
9783346077349
ISBN (Buch)
9783346077356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Angehörige Informationen kritisch kranke Patienten Angehörigenbetreuung Intensivstation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vivien Fankhänel (Autor:in), 2018, Informationsbedarf pflegender Angehöriger von kritisch Kranken auf Intensivstationen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/508722
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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