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Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells. Was muss Literaturunterricht leisten?

Eine didaktisch-methodische Diskussion

Titel: Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells. Was muss Literaturunterricht leisten?

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,30

Autor:in: Peter Meenken (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert das didaktische Heidelberger Modell. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen des Heidelberger-Modells im Zuge einer methodisch- didaktischen Diskussion herausgestellt, um seine Relevanz für den Literaturunterricht zu bestimmen.

Der Grundgedanke des Heidelberger-Modells beruft sich auf die Hermeneutik, mit der davon ausgegangen werden kann, dass Verstehen ein dynamischer sowie dialogischer Prozess ist, der prinzipiell unabschließbar ist, da im Dialog immer neue Facetten des behandelten Gegenstands zu Tage gefördert werden können. Es handelt es sich um eine Methode des literarischen Gesprächs, welche vor allem durch seine Partizipations- und Deutungsoffenheit dazu einlädt, sich ungezwungen am literarischen Diskurs im Klassenverband zu beteiligen. Weiterhin ist bemerkenswert, dass im Zuge dieser Methode alle Partizipierenden als gleichberechtigt im Hinblick auf ihre literarische Kompetenz betrachtet werden, sodass auch die Lehrkraft idealtypische Lösungsvorschläge vermeidet und von den Schülern und Schülerinnen als kompetenter Anderer in einem Partnerschaftlichen Verhältnis wahrgenommen werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was muss Literaturunterricht im heutigen Deutschunterricht leisten?

2.1 Kompetenzorientierung

2.2 Der Erwerb literarischer Bildung und die Gewährleistung literarischen Lernens

3. Die Charakteristika des Heidelberger Modells

3.1 Die zentralen didaktischen Prinzipien

3.2 Die didaktisch-methodische Verortung

4. Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells

4.1 Grundvoraussetzungen

4.2 Welche Kompetenzen sind mit dem Heidelberger Modell zu erwerben?

4.2.1 Kompetenzbereich „Sprechen und Zuhören“

4.2.2 Kompetenzbereich „Schreiben“

4.2.3 Kompetenzbereich „Lesen - Umgang mit Texten und Medien“

4.2.4 Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“

4.3 Die Eignung zum literarischen Lernen

4.4 Chancen für die Persönlichkeitsbildung der Schüler und Schülerinnen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Heidelberger Modell des literarischen Unterrichtsgesprächs auf seine Eignung hin, den modernen didaktischen Anforderungen an den Deutschunterricht gerecht zu werden, und diskutiert dabei kritisch dessen Chancen und Grenzen im Kontext kompetenzorientierter Bildung.

  • Grundlagen des Heidelberger Modells und seine hermeneutische Ausrichtung.
  • Lehrerrolle als "kompetenter Anderer" und partizipierende Leitung.
  • Vergleich des Konzepts mit den Vorgaben des niedersächsischen Kerncurriculums.
  • Analyse der Kompetenzentwicklung (Sprechen, Zuhören, Lesen) durch dialogische Verfahren.
  • Bedeutung für die Persönlichkeitsbildung und literarische Sozialisation der Schülerinnen und Schüler.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die zentralen didaktischen Prinzipien

Bevor bestimmt werden kann, inwiefern die didaktische Konzeption des Heidelberger Modells den im vorherigen Abschnitt formulierten Ansprüchen des Kompetenzerwerbs und den Zielen des Literarischen Lernens, gerecht werden kann, gilt es im folgenden Abschnitt zu erläutern, welche grundlegenden Intentionen mit dem Modell verbunden sind und welche Bedingungen für die erfolgreiche Durchführung erfüllt werden müssen. Der Grundgedanke des Heidelberger-Modells beruft sich auf die Hermeneutik, mit der davon ausgegangen werden kann, dass Verstehen ein dynamischer sowie dialogischer Prozess ist, der prinzipiell unobschließbar ist, da im Dialog immer neue Facetten des behandelten Gegenstands zu Tage gefördert werden können (vgl. Steinbrenner 2006, S. 14). In diesem Sinne sollen die SuS im Zuge des Heidelberger Modells zu keinen im Vorfeld bestimmten und als richtig befundenen Interpretationen geführt werden (vgl. Zabka 2015, S. 173f.). Stattdessen wird darauf abgezielt, dass jeder Partizipierende seine individuellen Deutungshypothesen, Assoziationen und Lesarten im Gesprächskreis beitragen kann. So entwickeln die SuS während des Gesprächsprozesses ihre Gedanken, artikulieren sie verbal und diskutieren sie gemeinsam im Hinblick auf Kohärenz und Sinnhaftigkeit (vgl. ebd., S. 174). Für das Gelingen des Gesprächs im zuvor beschriebenen Sinne, sind dennoch einige Bedingungen sicherzustellen. So ist eine freundliche, zwanglose und somit zum Gespräch einladende Atmosphäre unabdingbar, um die freie Artikulation der SuS zu gewährleisten (vgl. Steinbrenner/ Wiprächtiger-Geppert 2010, S. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Heidelberger Modell als Methode des literarischen Gesprächs vor und definiert das Ziel, dessen Möglichkeiten und Grenzen kritisch zu beleuchten.

2. Was muss Literaturunterricht im heutigen Deutschunterricht leisten?: Das Kapitel erläutert den aktuellen Diskurs zur Kompetenzorientierung und verknüpft diesen mit den Begriffen der literarischen Bildung und des literarischen Lernens.

3. Die Charakteristika des Heidelberger Modells: Hier werden die hermeneutischen Prinzipien sowie die spezifische Lehrerrolle der partizipierenden Leitung im Modell analysiert.

4. Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells: Das Hauptkapitel diskutiert die praktische Anwendbarkeit des Modells unter Berücksichtigung der Kompetenzbereiche des Kerncurriculums sowie der Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Schlüsselwörter

Heidelberger Modell, Literaturunterricht, literarisches Gespräch, Kompetenzorientierung, Hermeneutik, literarisches Lernen, Partizipation, Deutschunterricht, Schülerzentrierung, Lehrerrolle, Persönlichkeitsbildung, Kerncurriculum, Deutungsoffenheit, Textanalyse, didaktische Diskussion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Ausarbeitung befasst sich mit dem didaktischen Konzept des Heidelberger Modells im Literaturunterricht und analysiert, wie dieses Methode der dialogischen Textverarbeitung in den modernen Schulkontext passt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit thematisiert die Kompetenzorientierung, die Rolle der Lehrkraft als "kompetenter Anderer", das literarische Lernen und die Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen eines schülerzentrierten Literaturunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Heidelberger Modells methodisch-didaktisch zu bestimmen und es an den Anforderungen des niedersächsischen Kerncurriculums für Gymnasien zu messen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine didaktisch-methodische Diskussion, die auf einer Literaturanalyse aktueller fachwissenschaftlicher Diskurse basiert und diese als Vergleichsfolie auf das Modell anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Charakteristika des Modells, die anschließende kritische Diskussion der Grundvoraussetzungen sowie eine detaillierte Analyse der Kompetenzbereiche (Sprechen, Zuhören, Schreiben, Lesen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind das Heidelberger Modell, die Kompetenzorientierung, das literarische Gespräch, die Hermeneutik sowie die Forderung nach einer schülerzentrierten Unterrichtsgestaltung.

Warum ist die Rolle der Lehrkraft im Heidelberger Modell so besonders?

Die Lehrkraft gibt ihre dominante, steuernde Rolle im klassischen Frontalunterricht auf und fungiert stattdessen als "partizipierende Leitung" oder "kompetenter Anderer", der durch Impulse den Prozess der gemeinsamen Deutungsfindung unterstützt.

Inwiefern ist das Heidelberger Modell für das literarische Lernen geeignet?

Das Modell wird als sehr geeignet bewertet, da es durch seine Deutungsoffenheit und den Fokus auf den Austausch subjektiver Sichtweisen ein "Wechselspiel zwischen subjektiver Involviertheit und genauer Textwahrnehmung" ermöglicht, das die literarische Kompetenz fördert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells. Was muss Literaturunterricht leisten?
Untertitel
Eine didaktisch-methodische Diskussion
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,30
Autor
Peter Meenken (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V507145
ISBN (eBook)
9783346057280
ISBN (Buch)
9783346057297
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen grenzen heidelberger modells literaturunterricht eine diskussion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Meenken (Autor:in), 2017, Die Chancen und Grenzen des Heidelberger Modells. Was muss Literaturunterricht leisten?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/507145
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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