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Die Ausbildung von Töchtern im mittelalterlichen Bürgertum

Title: Die Ausbildung von Töchtern im mittelalterlichen Bürgertum

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Philipp Knaus (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Handwerk und Handel sind fest mit dem Bild der mittelalterlichen Stadt verbunden. Auch Frauen spielten eine wichtige Rolle im urbanen Wirtschaftsleben. Welche Wege standen ihnen in dieser Hinsicht offen und inwiefern bestimmte das Geschlecht im Mittelalter über die wirtschaftliche Rolle und Bildung? Der folgende Text soll eine Übersicht über die Formen der Ausbildung von Bürgertöchtern in mittelalterlichen Städten des Heiligen Römischen Reiches geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick zur mittelalterlichen Stadtkultur und -struktur

3. Institutionelle Bildung im spätmittelalterlichen Bürgertum mit Blick auf die Töchter

4. Belege aus den Städten

4.1. Belege aus Nördlingen

4.2. Belege aus Augsburg

4.3. Belege aus Köln

5. Frauenanteil bei den Steuerzahlern und Bedeutung für die Situation der bürgerlichen Töchter

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Formen der Ausbildung von Töchtern im spätmittelalterlichen Bürgertum und analysiert, inwieweit die damaligen gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche Erfordernisse den Bildungszugang für Frauen beeinflussten.

  • Mittelalterliche Stadtkultur und wirtschaftliche Strukturen
  • Formen der institutionellen Schulbildung für Mädchen
  • Zunftordnungen und beruflicher Zugang für Frauen
  • Fallbeispiele aus den Städten Nördlingen, Augsburg und Köln
  • Sozioökonomische Hintergründe der Ausbildung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Handwerk und Handel sind fest mit dem Bild der mittelalterlichen Stadt verbunden. Auch Frauen spielten eine wichtige Rolle im urbanen Wirtschaftsleben. Welche Wege standen ihnen in dieser Hinsicht offen und inwiefern bestimmte das Geschlecht im Mittelalter über die wirtschaftliche Rolle und Bildung? Der folgende Text soll eine Übersicht über die Formen der Ausbildung von Bürgertöchtern in mittelalterlichen Städten geben. Da sich bei einem solchen Thema die einzelnen Kategorien kaum verallgemeinern lassen, ist es zunächst vonnöten, eine räumliche und auch zeitliche Eingrenzung vorzunehmen.

Der Begriff „Mittelalter“ umfasst eine ca. tausendjährige Epoche, für die sich kaum für die gesamte Periode gültige Aussagen treffen lassen. Da für das Spätmittelalter - im Vergleich zu den vorherigen Phasen - ein gewisser Reichtum an Quellen zum Thema vorfindbar ist, ist diese Zeitspanne auch der Fokus meiner Ausarbeitung. Edith Ennen setzt den Beginn des Spätmittelalters um ca. 1250 an, also bereits ein Jahrhundert nach dem Beginn einer Welle von Gründungen bedeutender Städte. Dieser Definition folgend werden Informationen zur Mädchen- und Frauenbildung ab diesem Zeitpunkt gesucht und ausgewertet.

Der Blick auf die Gliederung des Mittelalters in eine frühe, hohe und späte Phase verdeutlicht, dass eine weitere Eingrenzung zu machen ist: So kennt nach Ennen beispielsweise Italien kein Spätmittelalter, sondern nur eine früh einsetzende Renaissance. Auch die Tradition und Geschichte der Städte unterscheidet sich hier deutlich von der in Mitteleuropa. Um die Vergleichbarkeit zu erhöhen, werden im folgenden Text nur Städte des Heiligen Römischen Reiches für die Untersuchung herangezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den zeitlichen und räumlichen Rahmen der Untersuchung und legt den Fokus auf die Bildungsmöglichkeiten bürgerlicher Töchter im Spätmittelalter.

2. Überblick zur mittelalterlichen Stadtkultur und -struktur: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den spätmittelalterlichen Städten und beleuchtet die Bedeutung von Handwerk und Zunftwesen.

3. Institutionelle Bildung im spätmittelalterlichen Bürgertum mit Blick auf die Töchter: Hier wird der Zugang zu Schulen sowie die Rolle der Bildung als Investition in die berufliche Zukunft der Kinder untersucht.

4. Belege aus den Städten: Anhand der konkreten Beispiele Nördlingen, Augsburg und Köln wird die tatsächliche Teilhabe von Frauen an wirtschaftlichen Prozessen und ihre Ausbildung dargelegt.

5. Frauenanteil bei den Steuerzahlern und Bedeutung für die Situation der bürgerlichen Töchter: Dieses Kapitel analysiert statistische Daten aus Steuerlisten, um Rückschlüsse auf die sozioökonomische Stellung der Frau zu ziehen.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und reflektiert das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Bedarf und der traditionellen Mutterrolle.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Bürgertum, Mädchenbildung, Handwerk, Zunftwesen, Nördlingen, Köln, Wirtschaft, Sozialgeschichte, Ausbildung, Steuerlisten, Frauenerwerbstätigkeit, Stadtgeschichte, Spätmittelalter, Bildungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Bildungsmöglichkeiten und Ausbildungswegen von Töchtern im Bürgertum während des Spätmittelalters im Heiligen Römischen Reich.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die städtische Wirtschaft, das Schul- und Bildungswesen, rechtliche Rahmenbedingungen durch Zunftordnungen sowie die soziale Stellung der Frau.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die tatsächlichen Ausbildungsmöglichkeiten für Mädchen in dieser Zeit zu geben und den Einfluss wirtschaftlicher Bedürfnisse auf diese Prozesse zu analysieren.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Es wird eine quellenbasierte Analyse durchgeführt, bei der städtische Steuerlisten, Zunftordnungen, Heiratsbriefe und historische Literatur ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Überblick über die städtische Struktur, eine Analyse der schulischen Institutionen sowie detaillierte Fallbeispiele aus Nördlingen, Augsburg und Köln.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschung?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Bildungsinvestition, Zunftzwang, weibliche Erwerbstätigkeit, städtische Wirtschaftsstruktur und soziale Mobilität.

Welche Rolle spielten die Zünfte für die Ausbildung von Mädchen?

In einigen Städten und Wirtschaftszweigen gab es Möglichkeiten für Frauen, einen Beruf innerhalb des Zunftsystems zu erlernen, wobei dies oft durch familiäre Verbindungen begünstigt wurde.

Welche Bedeutung hatten die Steuerlisten für die Untersuchung?

Steuerlisten dienen als quantifizierbare Quelle, um den Anteil berufstätiger Frauen oder Witwen in den verschiedenen Städten sichtbar zu machen.

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Details

Title
Die Ausbildung von Töchtern im mittelalterlichen Bürgertum
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Philipp Knaus (Author)
Publication Year
2019
Pages
25
Catalog Number
V506800
ISBN (eBook)
9783346057693
ISBN (Book)
9783346057709
Language
German
Tags
Töchter Mädchen Frauen Mittelalter Köln Bürgertum Nördlingen Bildung Ausbildung Stadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Knaus (Author), 2019, Die Ausbildung von Töchtern im mittelalterlichen Bürgertum, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/506800
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