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Das Tripelmandat in der Sozialen Arbeit

Unter Einbeziehung der Berufsethik

Title: Das Tripelmandat in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marie-Theres Bönsel (Author)

Social Work

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Die Arbeit will herausarbeiten, dass die Berufsethik gerade in der Sozialen Arbeit eine sehr bedeutsame Rolle spielt. Weiterhin versucht die Arbeit zu zeigen, in welcher Verbindung das Tripelmandat zu den ethischen Grundprinzipen steht. Dafür wird zu Beginn das Tripelmandat, dessen Entwicklung, sowie dessen Ziele betrachtet. Nachfolgend werden die Berufsethik und die ethischen Grundprinzipien Sozialer Arbeit dargelegt. Mit dem Blick auf das berufsethische Selbstverständnis und die professionelle Haltung lässt sich diese Arbeit abrunden.

Wie kann Berufsethik zielführend angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme und der unterschiedlichen Anforderung an soziale Arbeit im Tripelmandat zum Ausdruck gebracht werden?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Tripelmandat der Sozialen Arbeit

2.1 Definition des Tripelmandats

2.2 Entwicklung vom Doppelmandat zum Tripelmandat

3. Berufsethik und ethische Grundprinzipien Sozialer Arbeit

3.1 Berufsethik und ihre Legitimation

3.1.1 Soziale Arbeit im politischen Kontext

3.2 Erläuterung der Grundprinzipien unter Einbeziehung des DBSH

4. Berufsethisches Selbstverständnis u. professionelle Haltung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Berufsethik in der Sozialen Arbeit unter besonderer Berücksichtigung des Tripelmandats. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sozialarbeiter in einem komplexen Spannungsfeld zwischen Adressaten, Gesellschaft und professionellen Ansprüchen ethisch legitimiert handeln können und welche Rolle dabei die Menschenrechte spielen.

  • Grundlagen und Entwicklung des Tripelmandats
  • Verbindung zwischen Berufsethik und Menschenrechten
  • Herausforderungen im politischen Kontext der Sozialen Arbeit
  • Ethische Grundprinzipien des Deutschen Berufsverbandes für Sozialarbeit (DBSH)
  • Förderung eines professionellen berufsethischen Selbstverständnisses

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Soziale Arbeit im politischen Kontext

Die „Soziale Arbeit ist Teil des gesellschaftlichen Handelns [und] steht in einer Wechselbeziehung von aktivem Einfluss auf und Beeinflussung durch Politik, Gesellschaft und Lebenswelt“ (Schilling/Klus, 2018, S.230). Die Profession Sozialer Arbeit versteht sich also immer im Zusammenhang mit Politik und Wirtschaft (vgl. ebd., S.230).

„Soziale Arbeit ist immer politisch, so oder so. Man muss sich entscheiden, wem man dienen will“ (AKS – Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Berlin) (Staub-Bernasconi, 2017, S.1)

Bezugnehmend auf das Zitat, kann davon ausgegangen werden, dass sich die Soziale Arbeit immer wieder neu in ihrer Offenheit und in ihrer Empathie entwirft (vgl. Lutz, 2018, S.99). Die politische Einmischung eröffnet die Perspektiven für die Soziale Arbeit und meint damit, „dass das Soziale immer neu zu gestalten ist da es nie endgültig festgestellt sein kann“ (ebd., S.99).

Bis heute besteht die Frage, „ob Soziale Arbeit ein politisches Mandat hat, haben darf oder soll“ (Staub-Bernasconi, 2017, S.10). Es muss möglich sein, dass man ohne das Warten auf eine Politisierungsphase Sozialer Arbeit, Kritik an der Gesellschaft, am Sozialwesen und an der Sozialen Arbeit äußern kann (vgl. ebd., S.10). Dennoch bezeichnet Staub-Bernasconi das dritte Mandat als eine Form von Selbstmandatierung, wodurch Sozialarbeiter „auch dann aktiv werden können, wenn kein Mandat seitens der Gesellschaft oder eines Trägers vorliegt“ (ebd., S.7). Sozialarbeiter besitzen durch ihren Ethikkodex das Mandat „gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung, sowie gegen die Menschenrechtsverletzungen vorzugehen“ (ebd., S.10). In diesem Kontext erklärt Staub-Bernasconi, dass Gesetze legal, aber nicht unbedingt auch ethisch legitim sind (vgl. ebd., S.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die oft vernachlässigte Rolle ethischer Konflikte im Berufsalltag und führt in die Fragestellung ein, wie Berufsethik innerhalb des Tripelmandats wirksam umgesetzt werden kann.

2. Tripelmandat der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel definiert das Tripelmandat und zeichnet die historische Entwicklung vom Doppelmandat hin zu einer eigenständigen professionellen Basis nach.

3. Berufsethik und ethische Grundprinzipien Sozialer Arbeit: Hier wird die Legitimation der Berufsethik erörtert und die Verknüpfung zur Menschenrechtsprofession sowie politischen Kontexten verdeutlicht.

4. Berufsethisches Selbstverständnis u. professionelle Haltung: Das Kapitel verknüpft das Tripelmandat mit praktischen ethischen Anforderungen und der notwendigen Reflexionsfähigkeit der Fachkräfte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass ein kritisches Selbstbewusstsein und ein ethisch-menschenrechtliches Professionsverständnis für die moderne Soziale Arbeit unumgänglich sind.

Schlüsselwörter

Tripelmandat, Berufsethik, Soziale Arbeit, Menschenrechte, Ethikkodex, Profession, DBSH, Sozialstaat, politische Einmischung, Menschenwürde, professionelle Haltung, Selbstmandatierung, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Handlungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept des Tripelmandats in der Sozialen Arbeit und untersucht, wie Berufsethik und ethische Grundprinzipien den professionellen Alltag von Sozialarbeitern leiten und legitimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Tripelmandat (Adressaten, Gesellschaft, Profession), die ethische Basis der Sozialen Arbeit, die Bedeutung der Menschenrechte und die Entwicklung einer professionellen Haltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialarbeiter angesichts komplexer gesellschaftlicher Anforderungen ihr berufsethisches Handeln ausrichten können, um sowohl den Adressaten gerecht zu werden als auch professionellen Standards zu entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die auf Fachpublikationen und ethischen Kodizes (u.a. des DBSH) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Tripelmandats, die Erläuterung ethischer Grundprinzipien sowie die Diskussion des berufsethischen Selbstverständnisses in der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind das Tripelmandat, die Berufsethik, die Menschenrechte und das professionelle Selbstverständnis der Sozialen Arbeit.

Wie unterscheidet sich das Tripelmandat vom historischen Doppelmandat?

Das Doppelmandat fokussierte sich auf die Hilfeleistung und staatliche Kontrolle. Das Tripelmandat erweitert dies um die eigene Profession, die durch wissenschaftliche, methodische und ethische Grundlagen – insbesondere die Menschenrechte – legitimiert wird.

Welche Bedeutung haben die fünf ethischen Grundprinzipien des DBSH?

Sie dienen als normativer Rahmen für das Handeln von Sozialarbeitern. Sie verpflichten zur Anerkennung und Reflexion ethischer Standards in Situationen wie der Hilfe für Individuen oder beim Umgang mit sozialer Ungerechtigkeit.

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Details

Title
Das Tripelmandat in der Sozialen Arbeit
Subtitle
Unter Einbeziehung der Berufsethik
College
University of Applied Sciences North Hesse; Mannheim
Grade
1,7
Author
Marie-Theres Bönsel (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V505653
ISBN (eBook)
9783346061430
ISBN (Book)
9783346061447
Language
German
Tags
Doppelmandat Tripelmandat Berufsethik Menschenrechtsprofession Spannungsfeld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie-Theres Bönsel (Author), 2019, Das Tripelmandat in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/505653
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