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Suchtprävention bei Jugendlichen. Einführung in das Arbeitsfeld der Jugendhilfe

Title: Suchtprävention bei Jugendlichen. Einführung in das Arbeitsfeld der Jugendhilfe

Term Paper , 2019 , 8 Pages , Grade: bestanden (ohne Note)

Autor:in: Daniel Burchardt (Author)

Sociology - Children and Youth

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt mit den Handlungsmöglichkeiten zur Prävention und Intervention von Alkoholabhängigkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Zu Beginn werden die begünstigenden Faktoren in die Alkoholsucht Heranwachsender dargestellt, um ein einheitliches Verständnis für gelingende Präventionsarbeit zu schaffen. Des Weiteren werden die Aufgaben der freien Träger der Jugendhilfe dargestellt, da sich ihre Arbeit innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen bewegt. Im Anschluss setzt sich die Arbeit mit Handlungsmöglichkeiten im Sinne von Verhalten und Verhältnis auseinander, um dann ausgewählte Handlungsmethoden zu konkretisieren.

Jugendliche gelten als besonders experimentierfreudig und sammeln mit Beginn der Pubertät oft erste Erfahrungen beim Konsum von Alkohol. So kommt es, dass bereits Zwei Drittel der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen wenigstens einmal Alkohol zu sich genommen haben und im Alter von 16 bis 17 Jahren jeder Vierte regelmäßig mindestens einmal in der Woche trinkt. Heranwachsenden geht es häufig nicht um den Genuss, sondern um die berauschende Wirkung, welche sie erleben möchten. Somit sind gerade Jugendliche besonders von der Gefahr betroffen, in eine Alkoholsucht zu geraten, da davon auszugehen ist, dass das notwendige Verantwortungsbewusstsein sich nicht herausgebildet hat. In der Sucht hineingeraten, ist es für die Betroffenen ein langwieriger, oftmals von Rückfällen geprägter Weg, wie-der ein geordnetes und autonomes Leben zu führen. Um überhaupt den Einstieg in eine mögliche Sucht zu verhindern, ist die Suchtpräventionsarbeit mit Jugendlichen ein wichtiges Aufgabengebiet der Jugendhilfe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begünstigende Faktoren zur Alkoholabhängigkeit im Jugendalter

2 Aufgaben der Jugendhilfe

3 Handlungsmöglichkeiten zur Suchtprävention

4 Darstellung verschiedener Methoden

4.1 Aufklärungsveranstaltungen im Rahmen von Schule

4.2 Ambulante familiäre Hilfe bei Heranwachsenden

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Handlungsmöglichkeiten der Kinder- und Jugendhilfe bei der Prävention und Intervention von Alkoholabhängigkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren, um suchtgefährdete Heranwachsende effektiv zu unterstützen.

  • Neurobiologische und soziokulturelle Einflussfaktoren auf den Alkoholkonsum
  • Rechtlicher Rahmen und Kernaufgaben der öffentlichen und freien Jugendhilfe
  • Unterscheidung zwischen Verhältnis- und Verhaltensprävention
  • Kategorisierung präventiver Maßnahmen (universell, selektiv, indiziert)
  • Vergleich der Methoden: Aufklärungsveranstaltungen vs. ambulante familiäre Hilfen

Auszug aus dem Buch

4 DARSTELLUNG VERSCHIEDENER METHODEN

Jugendliche sind einer Masse von Botschaften ausgesetzt, die Alkohol positiv darstellen. Ziel ist es den positiven Image von Alkohol etwas entgegenzusetzen. Die Methoden setzen vor der Entwicklung und Stabilisierung missbräuchlicher Konsummuster an. Dies ist den Tatsachen geschuldet, dass Jugendliche die höchste Vulnerabilität bezüglich Alkohol aufzeigen, aber auch das Methoden effizienter wirken, wenn Jugendliche nicht regelmäßig Alkohol konsumieren. Die verschiedenen Methoden sollen dahingehend Wissenszuwachs, Einstellungs- sowie Verhaltensänderungen erzielen.

4.1 Aufklärungsveranstaltungen im Rahmen von Schule

Begegnet man Heranwachsenden in der Lebenswelt Schule, ist die Bereitschaft größer als wenn man diesen in der Freizeit begegnet. Die dort vorherrschenden Klassenstrukturen begünstigen die Arbeit in Gruppen. Die Gefahr einer Alkoholerkrankung sowie gesundheitlichen Schäden wird hierbei nicht vordergründig dargestellt, stattdessen lenken die Inhalte von Aufklärungsveranstaltungen, die Aufmerksamkeit auf wahrscheinliche Konsequenzen des Verhaltens, wie den Verlust des Ansehens oder verminderte Attraktivität. Angedacht ist, dass sich durch die zu vermittelnden Botschaften in der Zielgruppe die notwendigen Kenntnisse herausbilden und die Fähigkeit entsteht, ein neues Verhalten zu praktizieren. Das neu erworbene Verhalten soll die Heranwachsenden darin bekräftigen sich gegenseitig zu unterstützen und ein lebensnahes Präventionsnetz im Sinne von Peer-Education aufzubauen. Die Bereitstellung von Massenmedien wie Internetseiten, Jugendbroschüren oder Wissenstests sollen diesen Vorgang begünstigen. Jedoch erzielt diese Methode oftmals nur eine kurzfristige Einstellungs- und Verhaltensänderung. Grund dafür ist, dass die Inhalte gruppenspezifisch und nicht individualisiert vermittelt werden. Des Weiteren erfolgt eine weiterführende Begleitung seitens der Lehrkräfte und Eltern nur unzureichend.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema des riskanten Alkoholkonsums Jugendlicher und Darstellung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Interventionsmöglichkeiten der Jugendhilfe.

1 Begünstigende Faktoren zur Alkoholabhängigkeit im Jugendalter: Analyse der neurobiologisch-genetischen sowie soziokulturellen Einflüsse, die zur Suchtentwicklung im Jugendalter beitragen.

2 Aufgaben der Jugendhilfe: Erläuterung des staatlichen Auftrags und der verschiedenen Schwerpunkte der Jugendhilfe in Bezug auf Förderung, Beratung und Unterstützung.

3 Handlungsmöglichkeiten zur Suchtprävention: Theoretische Abgrenzung von Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie Erläuterung universeller, selektiver und indizierter Ansätze.

4 Darstellung verschiedener Methoden: Evaluation konkreter präventiver Methoden wie schulisches Aufklärungstraining und ambulante familiäre Hilfsangebote.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Handlungsmöglichkeiten und deren Bedeutung für den Resilienzaufbau bei Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Alkoholabhängigkeit, Jugendhilfe, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Heranwachsende, Peer-Groups, Schutzfaktoren, Resilienz, Familienhilfe, Intervention, Aufklärungsarbeit, Sozialpädagogik, Suchtgefährdung, Jugendalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Strategien und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendhilfe, um dem riskanten Alkoholkonsum bei 12- bis 17-jährigen Jugendlichen präventiv und intervenierend zu begegnen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Ursachen von Suchtverhalten im Jugendalter, die Rolle der Jugendhilfe als Erziehungspartner und die verschiedenen methodischen Ansätze der Präventionsarbeit.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Handlungsmöglichkeiten der Jugendhilfe bestehen, um effektive Präventions- und Interventionsarbeit bei suchtgefährdeten Jugendlichen zu leisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die bestehende Erkenntnisse aus der Fachliteratur und gesetzliche Rahmenbedingungen analysiert und strukturiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Sucht bei Jugendlichen, die rechtlichen Aufgaben der Jugendhilfe, die Unterscheidung zwischen Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie spezifische Interventionsmethoden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Suchtprävention, Jugendhilfe, Alkoholabhängigkeit, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention und Resilienz.

Warum spielt die Schule als Ort für Prävention eine Rolle?

Die Schule bietet als Lebenswelt einen direkten Zugang zu Gruppen von Heranwachsenden, was die Arbeit in Gruppenstrukturen und die Peer-Education erleichtert.

Was unterscheidet universelle von selektiver Prävention?

Universelle Prävention richtet sich an die breite Masse (z.B. Schulklassen), während die selektive Prävention gezielt Risikogruppen wie Kinder aus suchtbelasteten Familien anspricht.

Warum ist die familiäre Einbindung bei Interventionen wichtig?

Da viele Suchtproblematiken in defizitären häuslichen Rahmenbedingungen verwurzelt sind, zielen ambulante familiäre Hilfen direkt auf das Umfeld ab, um Schutzfaktoren zu stärken.

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Details

Title
Suchtprävention bei Jugendlichen. Einführung in das Arbeitsfeld der Jugendhilfe
Course
Einführung in die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit
Grade
bestanden (ohne Note)
Author
Daniel Burchardt (Author)
Publication Year
2019
Pages
8
Catalog Number
V502348
ISBN (eBook)
9783346040879
Language
German
Tags
Jugend Jugendhilfe Hilfe Jugendarbeit Sozial Soziale Arbeit Sucht Alkohol Suchtprävention Prävention Handlung Methode Handlungsmethode Amt Jugendamt Maßnahme Handlungsmaßnahme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Burchardt (Author), 2019, Suchtprävention bei Jugendlichen. Einführung in das Arbeitsfeld der Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/502348
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