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Die Theorie des Lernens am Modell. Implementierung der sozialkognitiven Lerntheorie in die Medienkommunikation

Titel: Die Theorie des Lernens am Modell. Implementierung der sozialkognitiven Lerntheorie in die Medienkommunikation

Seminararbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Daniel Frychel (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Implementierung der sozialkognitiven Lerntheorie in die Medienkommunikation aufzuzeigen. Vorrangig wird hierbei definiert, welche Modellarten genutzt werden, was für eine Zielgruppeneinteilung vorzunehmen ist und welche Produkte vornehmlich mit dieser Vorgehensweise vorteilhaft zu bewerben sind. Es wird erwartet, dass aus den obigen genannten Punkten keine optimale Lösung erreicht wird, aufgrund von Interdependenz zwischen mehreren Faktoren.

Die Problematik besteht darin, wie die sozialkognitive Lerntheorie als kognitivistisches Theorem in die Unternehmenspraxis, vielmehr in die Medienkommunikation, zu implementieren ist. Es wird die Frage geklärt, in welchem Umfang die Theorie in der Praxis Verwendung findet und welche Problematiken dabei auftreten. Darüber hinaus werden bestimmte Modelle betrachtet, die unterschiedliche Einflüsse auf im Anschluss vorgestellte Zielgruppen besitzen. Diese Zielfraktionen werden altersbedingt differenziert und markante Eigenschaften definiert. Als Drittes ist zu klären, welche Produkte mit der Theorie des Lernens am Modell kombinierbar sind und inwieweit sie mit dem Involvement des Beobachters harmonieren können. Anhand verschiedener Studien wird versucht zu beweisen, dass die Theorie des Modelllernens vielseitig einsetzbar ist und der Erfolg unter Umständen verschiedene Effekte mit sich zieht.

Aus diesen Grundüberlegungen ist folgende Frage abzuleiten: Welches Produkt lässt sich mithilfe des Beobachtungslernens auf was für eine Zielgruppe mit welchem Modell am besten bewerben? Um dies zu ermitteln werden Modellarten, Zielgruppen und Produkteigenschaften auf ihre Erfolgsaussichten kritisch analysiert. Abschließend erfolgt ein Resümee in Form einer Zusammenfassung, welche die Problematik erneut aufgreift und diese, mithilfe der aus dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse, versucht zu lösen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet „Lernen am Modell“?

3. Anwendung in der Medienkommunikation

3.1 Modellarten

3.2 Typische Zielgruppen

3.3 Produkteignung

3.3 Erfolgsaussichten – Eine kritische Betrachtung

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Anwendung der sozialkognitiven Lerntheorie, insbesondere des Konzepts „Lernen am Modell“, innerhalb der modernen Medienkommunikation. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, welche Modelltypen sich für spezifische Zielgruppen und Produkte am besten eignen, um Konsumentscheidungen wirksam zu beeinflussen.

  • Grundlagen der sozialkognitiven Lerntheorie nach Albert Bandura
  • Klassifizierung und Einsatz von Modellarten in der Werbung
  • Altersdifferenzierte Analyse von Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)
  • Kriterien für die Produkteignung und Wirksamkeit von Werbebotschaften
  • Kritische Reflexion der Erfolgsfaktoren und Interdependenzen im Marketing

Auszug aus dem Buch

2. Was bedeutet „Lernen am Modell“?

Das Lernen am Modell, auch genannt sozialkognitive Lerntheorie, wurde 1963 von Albert Bandura entwickelt und ist eine kognitivistische Lerntheorie, neben der instrumentellen beziehungsweise operanten und klassischen Konditionierung. Entscheidende Unterschiede sind, dass eine Reaktion nicht erst ausgeführt werden muss um gelernt zu werden und dass menschliches Verhalten nicht nur anhand von Reiz-Reaktions-Zusammenhängen erklärbar sei. Die Essenz dieser Theorie ist die Beobachtung eines Individuums bei einer gewissen Reaktion woraufhin diese vom Beobachter reproduziert wird. Bandura wählte den Terminus Modellierung, da er auch der Identifikation des Beobachters mit dem Modell hohen Stellenwert zumisst, wohingegen einfache Imitation eine nicht ausreichende Bezeichnung darstellt. Andererseits wirft er dem Begriff Identifikation Verschwommenheit und Zweifelhaftigkeit vor. Somit setzt sich das Beobachtungslernen aus zweierlei Überlegungen auseinander. Zum einen der Nachahmung und zum anderen der Identifikation.

Weiter führt Bandura an, dass die Theorie des Imitationslernen drei differenzierbare Wirkungsarten hervorbringt. Der Erwerb neuer Verhaltensmuster durch das beobachtende Individuum ist an die Wahrnehmung der Leistung des Modells gekoppelt. Beim sogenannten Lerneffekt wird eine identische Reproduktion mit einer immer wiederkehrenden Nachahmung der Reaktion erreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Anwendung der sozialkognitiven Lerntheorie in der Unternehmenspraxis und legt die methodische Vorgehensweise fest.

2. Was bedeutet „Lernen am Modell“?: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der von Albert Bandura entwickelten sozialkognitiven Lerntheorie und die verschiedenen Phasen des Beobachtungslernens.

3. Anwendung in der Medienkommunikation: Hier wird der Transfer der Theorie in die Werbepraxis vollzogen, wobei verschiedene Modelltypen, Zielgruppensegmente und die Eignung für diverse Produktkategorien diskutiert werden.

3.1 Modellarten: Dieses Kapitel differenziert zwischen prominenten „Endorsern“ und sogenannten „Alltagsmodellen“ in der TV- und Online-Werbung.

3.2 Typische Zielgruppen: Das Kapitel analysiert altersbedingte Unterschiede im Konsumverhalten und der Empfänglichkeit für Modellreize bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

3.3 Produkteignung: Hier wird untersucht, inwiefern die Komplexität eines Produkts und das Involvement des Beobachters die Wirksamkeit von Werbebotschaften beeinflussen.

3.3 Erfolgsaussichten – Eine kritische Betrachtung: Eine kritische Reflexion darüber, dass es keine universelle optimale Werbelösung gibt und welche Risiken bei der Anwendung des Modelllernens bestehen.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die zentralen Erkenntnisse über die Abhängigkeit zwischen dem Alter des Beobachters, der Produktkomplexität und dem Lernerfolg im Marketingkontext zusammen.

Schlüsselwörter

Sozialkognitive Lerntheorie, Albert Bandura, Beobachtungslernen, Medienkommunikation, Werbepsychologie, Modellierung, Imitationslernen, Zielgruppenanalyse, Konsumentenverhalten, Celebrity Endorser, Alltagsmodell, Produktinvolvement, Kaufentscheidung, Marketingstrategie, Markentreue

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Übertragung der sozialkognitiven Lerntheorie von Albert Bandura auf das Gebiet der Medienkommunikation und untersucht, wie Lernen am Modell im Marketing eingesetzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Beobachtungslernens, die Typologie von Werbemodellen sowie die psychologischen Faktoren bei verschiedenen Alterszielgruppen wie Kindern und Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ermitteln, welche Kombination aus Modellart und Werbebotschaft für spezifische Zielgruppen am effektivsten ist, um positive Konsumentscheidungen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene psychologische Studien und marketingrelevante Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit von Modelllernen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Phasen des Lernens dargelegt, die Einteilung von Werbemodellen vorgenommen und der Einfluss von Alter, Markenbindung und Produktkomplexität detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Sozialkognitive Lerntheorie“, „Beobachtungslernen“, „Medienkommunikation“, „Konsumentenverhalten“ und „Modellierung“ geprägt.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen „prominenten Endorsern“ und „Alltagsmodellen“ eine so große Rolle?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da die Identifikation des Beobachters mit dem Modell durch unterschiedliche psychologische Faktoren wie Status, Nähe oder Sympathie gesteuert wird, was die Wirksamkeit der Werbung massiv beeinflusst.

Welche Bedeutung kommt der Altersdifferenzierung bei der Zielgruppenanalyse zu?

Die Altersdifferenzierung ist essentiell, da sich die kognitiven Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Realitätsunterscheidung (z. B. bei Kindern im Vergleich zu jungen Erwachsenen) stark unterscheiden, was die jeweilige Anfälligkeit für Modellreize bestimmt.

Ist das Lernen am Modell immer eine Erfolgsgarantie im Marketing?

Nein, der Autor betont in der kritischen Betrachtung, dass keine optimale Universallösung existiert und der Erfolg stark von der Interdependenz zwischen Modellreiz, Produktkomplexität und individuellem Nutzerprofil abhängt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Theorie des Lernens am Modell. Implementierung der sozialkognitiven Lerntheorie in die Medienkommunikation
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
2,3
Autor
Daniel Frychel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V499891
ISBN (eBook)
9783346032935
ISBN (Buch)
9783346032942
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marketing Lernen am Modell Medienkommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Frychel (Autor:in), 2018, Die Theorie des Lernens am Modell. Implementierung der sozialkognitiven Lerntheorie in die Medienkommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/499891
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Leseprobe aus  18  Seiten
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