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Auswirkungen der massenmedialen Veränderungen auf den Onlinejournalismus

Title: Auswirkungen der massenmedialen Veränderungen auf den Onlinejournalismus

Term Paper , 2018 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melissa Rohlfs (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions

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Was genau bedeuten massenmediale Veränderungen für den professionellen Onlinejournalismus? Durch die Beteiligung der Nutzer am Produktionsprozess des Inhalts und der damit verbundenen aktiven Teilnahme an der Medienöffentlichkeit hat sich eine neue Form des Journalismus herausgebildet, der partizipative Journalismus. Die vorliegende Arbeit nimmt sich diesem immer stärker zunehmen Phänomen an. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche qualitativen Unterschiede es zwischen den beiden Formen gibt und ob sich durch den partizipativen Journalismus möglicherweise auch positive Entwicklungschancen für die Zukunft herausbilden. Zu Beginn werde ich eine kurze Begriffsdefinition vornehmen, um die Bereiche des professionellen Journalismus und die des partizipativen Journalismus voneinander abzugrenzen. Anschließend werde ich auf Qualitätsansätze eingehen, um den Grad an Qualität des partizipativen im Verhältnis zum professionellen Webjournalismus zu erörtern. Darauf basierend lassen sich mögliche Entwicklungschancen für den Journalismus detektieren, die ich erläutern werde, bevor ein zusammenfassendes Resümee die Arbeit abschließt.

Der Kommunikationswissenschaftler Sven Engesser bezeichnet die heutige Zeit als eine Art "Umbruchzeit" für den professionellen Journalismus. Dies begründet er auf der schnellen Entwicklung des Internets und der damit einhergehenden Möglichkeit für Laien, unterschiedliche Kanäle der Publikation zu nutzen und so Inhalte nicht mehr nur selbst abrufen, sondern sie auch selbst verfassen und verbreiten zu können. Nach Darstellung von Büffel verschwimmen zudem die Grenzen zwischen Produzent und Rezipient, sodass neue Öffentlichkeitsformen online und offline entstehen können und die massenmedialen Anbieter den direkten Kontakt mit ihrem Publikum suchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition

2.1 Professioneller Onlinejournalismus

2.2 Partizipativer Journalismus

3. Qualität des professionellen Onlinejournalismus

4. Qualität des partizipativen Journalismus

5. Entwicklungschancen und neue Möglichkeiten des Journalismus

6. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die qualitativen Unterschiede zwischen dem professionellen Onlinejournalismus und dem partizipativen Journalismus. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Formen zu analysieren und zu bewerten, inwieweit der partizipative Journalismus als Bedrohung oder als Chance für die zukünftige Entwicklung des Journalismus betrachtet werden kann.

  • Begriffsabgrenzung zwischen professionellem und partizipativem Journalismus
  • Analyse von Qualitätskriterien im Webjournalismus
  • Untersuchung von Entwicklungschancen durch die Beteiligung der Nutzer
  • Einfluss der Mediatisierung auf klassische journalistische Geschäftsmodelle
  • Rolle von Journalisten als Mediatoren und Forum-Leader

Auszug aus dem Buch

2.1. Professioneller Onlinejournalismus

Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Beck sieht den Journalismus als ein Berufsfeld und Funktionsbereich der öffentlichen Kommunikation. Als Aufgabe führt er sowohl die Selektion sowie die Herstellung und Bereitstellung als auch die Präsentation von Themen mit Realitätsanspruch für die Kommunikation in der Öffentlichkeit an (vgl. Beck 2007, S. 135). Klaus Meier erweitert diese Definition um den Aspekt des Neuartigen und die Konstruktion einer gemeinsamen Wirklichkeit, um eine Orientierung in der komplexen Welt zu bieten (vgl. Meier 2007, S.13).

Dem professionellen Onlinejournalismus kommen allerdings noch weitere Charakteristika hinzu. Um nicht alle möglichen Definitionen und Theorien aufzugreifen, soll an dieser Stelle die Systemtheorie des deutschen Soziologen Niklas Luhmann (1996) herangezogen werden, in der er unterschiedliche Teilsysteme der Gesellschaft unterschied, „die sich auf eine Funktion spezialisiert haben, die sie für die Gesellschaft erbringen“ (Neuberger/Kapern 2013, S. 26). Neuberger und Kapern verstehen darin die Notwendigkeit in der Beobachtung der Gesellschaft und den damit einhergehenden Überblick über das wesentliche und existenzielle Geschehen, den der Journalismus verschaffen soll.

Geht man Weischenberg's, Malik's und Scholl's Auffassung von Journalismus nach, sind die Bereiche Aktualität, Faktizität und Relevanz unabdingbar, wenn vom Webjournalismus gesprochen wird (vgl. Weischenberg et al. 2006, S. 346; Scholl/Weischenberg 1998, S. 75; Scholl 1997, S. 471 ff.). Durch die Entwicklung des Internets ist es möglich, Barrieren wie Zeitzonen zu umgehen und Inhalte unmittelbar weltweit zu verbreiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den durch das Internet ausgelösten Umbruch im Journalismus und stellt die Forschungsfrage nach den qualitativen Unterschieden zwischen professioneller und partizipativer Berichterstattung.

2. Begriffsdefinition: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung der Konzepte des professionellen Onlinejournalismus und des partizipativen Journalismus unter Einbezug relevanter medienwissenschaftlicher Definitionen.

3. Qualität des professionellen Onlinejournalismus: Hier werden die Qualitätskriterien für den professionellen Onlinejournalismus, basierend auf Ansätzen wie denen von Neuberger, dargelegt und diskutiert.

4. Qualität des partizipativen Journalismus: Das Kapitel erörtert die Herausforderungen bei der Messung von Qualität im partizipativen Journalismus und stellt einen interdisziplinären Ansatz vor, um diese zu bewerten.

5. Entwicklungschancen und neue Möglichkeiten des Journalismus: Es wird untersucht, wie Medienunternehmen von Partizipation profitieren können und welche neuen Wege der Zusammenarbeit zwischen Profis und Nutzern existieren.

6. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Interaktion zwischen professionellen Journalisten und ihrem Publikum.

Schlüsselwörter

Onlinejournalismus, Partizipativer Journalismus, Medienwandel, Qualitätssicherung, Journalistik, Web 2.0, Nutzerbeteiligung, Gatewatching, Mediatisierung, digitale Transformation, Berichterstattung, Kommunikation, Interaktion, Online-Medien, Journalismusforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des Journalismus durch das Internet und vergleicht dabei die Arbeitsweise und Qualität des traditionellen professionellen Onlinejournalismus mit dem partizipativen Journalismus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Begriffsdefinitionen beider Journalismus-Formen, die Frage der Qualitätsmessung im Internet sowie die Entwicklungschancen, die durch die aktive Einbindung von Nutzern entstehen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, welche qualitativen Unterschiede zwischen dem professionellen und dem partizipativen Journalismus bestehen und ob letzterer positive Entwicklungschancen für die Zukunft bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Zusammenführung bestehender medienwissenschaftlicher Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die getrennte Qualitätsanalyse beider Journalismus-Formen sowie eine Diskussion über crossmediale Vernetzung und Kooperationsmöglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Multimedialität, Partizipation, Gatewatcher, Interaktivität und der strukturelle Wandel der Medienöffentlichkeit.

Was unterscheidet den Gatewatcher vom Gatekeeper?

Der Gatewatcher beobachtet im Netz, welche Themen durch die Öffentlichkeit nach oben gespült werden, und agiert daraufhin sofort, während das traditionelle Gatekeeper-Modell auf einer stärkeren Vorauswahl durch Journalisten basiert.

Warum fällt es Journalisten schwer, Qualität im Netz zu definieren?

Die Arbeit führt aus, dass klassische Definitionen im Internet aufgrund neuer technischer Möglichkeiten wie Interaktivität und ständiger Aktualisierung oft an ihre Grenzen stoßen und daher neue, integrative Konzepte notwendig sind.

Welches Beispiel für gelungene Partizipation wird genannt?

Die Arbeit verweist unter anderem auf das Nachrichtenunternehmen Reuters sowie die Tageszeitung "Der Trierische Volksfreund", die durch Weblog-Communities und die Einbindung von Nutzerbeiträgen eine erfolgreiche Verzahnung erreichen.

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Details

Title
Auswirkungen der massenmedialen Veränderungen auf den Onlinejournalismus
College
University of Bremen
Grade
2,0
Author
Melissa Rohlfs (Author)
Publication Year
2018
Pages
19
Catalog Number
V499011
ISBN (eBook)
9783346028822
ISBN (Book)
9783346028839
Language
German
Tags
Journalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melissa Rohlfs (Author), 2018, Auswirkungen der massenmedialen Veränderungen auf den Onlinejournalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/499011
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