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Rauf- und Rangelspiele als Mittel der Gewaltprävention. Körperkontakt als pädagogisches Mittel einer Sportstunde

Titel: Rauf- und Rangelspiele als Mittel der Gewaltprävention. Körperkontakt als pädagogisches Mittel einer Sportstunde

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Litza Feld (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich im Rahmen einer Schulsportstunde mit Rauf- und Rangelspielen als pädagogische Auseinandersetzung mir Körperkontakt.

Hierzu werden in ein einem ersten Schritt die ausgeführten Spiele jeweils kurz beschrieben, bevor nochmals expliziter auf die Zielsetzung des Praxisimpulses eingegangen wird. Anschließend erfolgt eine dezidierte Aufstellung und Planungsübersicht der angeleiteten Stunde.

In einem letzten Schritt erfolgt eine persönliche Reflexion der Unterrichtsstunde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Köperteile begrüßen sich

1.2 Der Ball gehört mir:

2. Zielsetzung des Praxisimpuls

2.1 Seidentücher-Klau

2.2 Fangspiele

3. Hauptteil und Ausklang der Stunde

3.1 Balldieb

3.2 Pizzapassage

4. Verlaufsplan „Ringen und Raufen‘

5. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, pädagogische Möglichkeiten der Gewaltprävention durch Rauf- und Rangelspiele in einer Sportstunde aufzuzeigen, um Kindern einen kontrollierten Rahmen für körperliche Auseinandersetzungen zu bieten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch gezielte, regelgeleitete Bewegungsangebote soziale Kompetenzen gefördert und aggressives Verhalten in positive Bahnen gelenkt werden kann.

  • Pädagogische Grundlagen des Raufens und Ringens zur Gewaltprävention
  • Anleitung für körperkontaktbasierte Aufwärm- und Gruppenspiele
  • Methodische Gestaltung von Sportstunden für Anfänger
  • Reflexion der Sicherheit, Motivation und Regeleinhaltung

Auszug aus dem Buch

1. EINLEITUNG

„Kämpfen ist die aktive Auseinandersetzung mit Anderen, wobei das Ziel darin besteht, unter Zuhilfenahme von Armen, Händen und Beinen unter Einsatz des gesamten Körpers, teilweise auch in Verbindung mit Spiel- und Sportgeräten, sich einen Vorteil zu verschaffen“ (Günther, 2016, S. 5). Jungen und Mädchen leben in jedem Alter das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt über das Rangeln und Raufen aus (Beitzen, 2014, S. 4). Fast überall kann man Kinder beim Toben und miteinander Rangeln beobachten (ebd.). Als zwei erfahrene Mitarbeiter der OGS begegnen wir zudem einer Vielzahl an aggressiven und verhaltensauffälligen Kindern auf unserem Schulhof, deren Handlungsgewohnheiten sich oftmals fernab der Norm bewegen. Aufgrund der entwicklungsbedingt, noch fehlenden Möglichkeiten, Konflikte und Streit auf kognitiver und verbaler Ebene auszutragen haben wir uns als Gruppe, für das Thema ‚Ringen und Raufen‘ entschieden.

Die körperliche Auseinandersetzung war schon immer ein Mittel gewesen Kräfte zu messen und sich durchzusetzen (ebd). Kleinere Raufereien zwischen Kindern sind also etwas Natürliches, aber sie dürfen nicht ausarten. In den letzten Jahren haben Rauf- und Rangelspiele, das bedeutet eine bewusste, regelgeleitete, pädagogische Auseinandersetzung mit Formen des Körperkontaktes, an Bedeutung und erzieherischem Potential enorm zugenommen (Bächle, Hecklele, 2010, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die theoretische Notwendigkeit von Rauf- und Rangelspielen als pädagogisches Mittel zur Gewaltprävention bei Kindern.

1.1 Köperteile begrüßen sich: Stellt ein spielerisches Aufwärmritual vor, das den ersten vorsichtigen Körperkontakt ermöglicht.

1.2 Der Ball gehört mir:: Erläutert ein Spiel, bei dem durch das Abluchsen eines Gegenstandes indirekter Körperkontakt und Fairness geübt werden.

2. Zielsetzung des Praxisimpuls: Definiert die Sicherheitsregeln und die pädagogischen Lernziele für eine Sportgruppe ohne Vorkenntnisse.

2.1 Seidentücher-Klau: Beschreibt ein Fangspiel, das Reaktion und Koordination durch das gegenseitige Entwenden von Tüchern schult.

2.2 Fangspiele: Analysiert den pädagogischen Wert von Laufspielen und die Möglichkeiten, Regeln flexibel anzupassen.

3. Hauptteil und Ausklang der Stunde: Bündelt die praktischen Übungen zur Durchführung sowie den methodischen Abschluss einer Sportstunde.

3.1 Balldieb: Detailliert ein Spiel zur Förderung der Bewegungskoordination und des indirekten Zweikampfes mit einem Ball.

3.2 Pizzapassage: Stellt eine Entspannungsübung vor, die nach der intensiven körperlichen Arbeit den gemeinsamen Ausklang bildet.

4. Verlaufsplan „Ringen und Raufen‘: Liefert eine tabellarische Übersicht über Zeitrahmen, Inhalte und Organisation der gesamten Unterrichtseinheit.

5. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit dem durchgeführten Sportangebot hinsichtlich Sicherheit, Anleitung und Lernerfolg.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Ringen und Raufen, Rangelspiele, Körperkontakt, Sozialarbeit, Sportunterricht, OGS, Sozialpädagogik, Bewegungsförderung, Zweikampf, Sicherheit, Gruppenpädagogik, Konfliktlösung, Koordination, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Rauf- und Rangelspielen als pädagogisches Instrument der Gewaltprävention in der Arbeit mit Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von Körperkontakt für die kindliche Entwicklung, die methodische Gestaltung von Sportstunden und die Vermittlung von fairem Verhalten bei körperlichen Auseinandersetzungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch kontrollierte und regelgeleitete Bewegungsangebote ein sicherer Rahmen geschaffen wird, um soziale Kompetenzen zu fördern und Aggressionen abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, der theoretische Literatur mit einem konkreten Verlaufsplan und einer anschließenden pädagogischen Reflexion verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Spieleinheiten (Balldieb, Seidentuch-Klau, Pizzapassage), die methodisch aufeinander aufbauen – von der Erwärmung über den Zweikampf bis zur Entspannung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Gewaltprävention, Ringen und Raufen, Körperkontakt und Sozialpädagogik.

Warum ist die "Pizzapassage" ein wichtiger Bestandteil der Stunde?

Die Pizzapassage dient dem entspannten Abschluss der Einheit und ermöglicht den Teilnehmern einen bewussten Übergang von der aktiven, körperbetonten Phase zur Ruhe.

Welche Bedeutung haben die Sicherheitsregeln vor Beginn des Trainings?

Da beim Ringen und Raufen enger Körperkontakt entsteht, ist die Einhaltung von Sicherheitsregeln (Ablegen von Schmuck, Brillen etc.) essenziell, um Verletzungen vorzubeugen und einen geschützten Rahmen zu gewährleisten.

Wie wurde die Wirksamkeit der Spiele evaluiert?

Die Autoren reflektieren den Verlauf kritisch anhand ihrer Beobachtungen während der Durchführung, insbesondere in Bezug auf die Anleitung, die Einhaltung der Stopp-Regeln und die Motivation der Kinder.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rauf- und Rangelspiele als Mittel der Gewaltprävention. Körperkontakt als pädagogisches Mittel einer Sportstunde
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
1,2
Autor
Litza Feld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V497947
ISBN (eBook)
9783346015402
ISBN (Buch)
9783346015419
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rauf- rangelspiele mittel gewaltprävention körperkontakt sportstunde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Litza Feld (Autor:in), 2019, Rauf- und Rangelspiele als Mittel der Gewaltprävention. Körperkontakt als pädagogisches Mittel einer Sportstunde, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/497947
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Leseprobe aus  14  Seiten
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