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Das Trauma der Juden vor der Staatsgründung Israels

Titel: Das Trauma der Juden vor der Staatsgründung Israels

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julian Grasser (Autor:in)

Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll eine nähere Betrachtung der Ereignisse und Aspekte vor, während und nach der NS-Zeit vorgenommen werden, welche letztendlich zum Staat Israel geführt haben. Um eine mögliche Verbindung zum Holocaust zu überprüfen, lautet die Forschungsfrage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Staatsgründung Israels und dem Holocaust?

Dazu soll eine Analyse von Primär- und Sekundärliteratur zu diesem Thema erfolgen. Bei den Quellen sind vor allem die Untersuchungsberichte des UNSCOP anzuführen, da diese einen Einblick in den Entscheidungsprozess der Vereinten Nationen liefern können. Bei den Werken, die sich bereits mit dem Forschungsproblem beschäftigen und welche als Grundlage für diese Arbeit dienen, sind die Forschungsarbeiten von Neil Caplan und Gert Krell zu nennen. Eine umfassende Gesamtdarstellung über die Geschichte des Nahost-Konflikts liefert Gudrun Krämer.

Der Hauptteil dieser Arbeit behandelt die Entwicklung in Palästina von der ersten jüdischen Einwanderungswelle 1882 bis zur Staatsgründung in Israel im Jahr 1948. Eine vollständige Aufarbeitung des Nahost-Konflikts in dieser Zeitspanne soll dabei nicht vorgenommen werden. Vielmehr sollen einzelne Ereignisse und Aspekte auf deren Relevanz bezüglich der Fragestellung überprüft werden. Trotzdem soll ein kurzer Exkurs über die Vorgeschichte in den Jahren 1882 bis 1933 auf die Ereignisse während und nach der NS-Zeit thematisch hinführen, um die Forschungsfrage ganzheitlicher analysieren zu können. Diese Vorgeschichte ist notwendig um den Nahost-Konflikt zu diesem Zeitpunkt nachvollziehen zu können. Die Gliederung und Aufarbeitung soll dabei so gut wie möglich chronologisch erfolgen. Im Anschluss soll die Arbeit im Fazit noch einmal kurz zusammengefasst sowie eine Antwort auf die Forschungsfrage gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung in Palästina von 1882 bis 1933

3 Die Entwicklung in Palästina von 1933 bis 1939

4 Die Entwicklung in Palästina von 1939 bis 1945

5 Die Entwicklung in Palästina nach 1945 bis zur Staatsgründung Israels 1948

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung in Palästina zwischen 1882 und 1948, um die Forschungsfrage zu klären, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Holocaust und der Staatsgründung Israels besteht.

  • Historische Einwanderungswellen jüdischer Bevölkerung nach Palästina
  • Die Rolle des Zionismus und des "Jischuw" im Staatsbildungsprozess
  • Einfluss der britischen Mandatsmacht und internationale politische Rahmenbedingungen
  • Analyse der Auswirkungen des Holocaust als Katalysator für die israelische Staatsgründung
  • Abwägung zwischen Dekolonisationsprozessen und Holocaust-Folgen als Ursachen

Auszug aus dem Buch

3 Die Entwicklung in Palästina von 1933 bis 1939

1933 schließlich übernahm Adolf Hitler im Deutschen Reich die Macht und veranlasste erste Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung dort. Ab dieser Zeit begann in etwa auch die fünfte und bisher größte jüdische Einwanderungswelle nach Palästina, in welcher von 1932 bis 1938 ca. 200.000 Juden nach Palästina emigrierten. Palästina als Einwanderungsland galt dabei nicht nur aus religiösen Gründen als erklärtes Wunschziel der Juden, auch waren die wirtschaftliche Ausgangslage zu dieser Zeit aufgrund einer Wirtschaftshochphase in Palästina günstig und die britische Einwanderungspolitik großzügig. Durch diese Einwanderungswelle wuchs der Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung im britischen Mandatsgebiet von ca. 18 % 1932 auf ca. 30 % im Jahr 1939.

Ein direkter Zusammenhang zwischen Nationalsozialismus und fünfter Einwanderungswelle kann jedoch nicht hergestellt werden. Dafür ist der Anteil der aus dem Herrschaftsbereich des Deutschen Reiches emigrierten Juden zu gering. Lediglich ca. 25 % aller nach Palästina ausgewanderten Juden stammten aus diesem, die restlichen 75 % verteilten sich auf die europäischen Länder außerhalb des Deutschen Reichs. Nach Krell liegen die Gründe für die geringe Auswanderung aus dem Deutschen Reich vor allem in der Tatsache, dass der politische Zionismus dort noch nicht sehr bedeutend ausgeprägt und die meisten deutschen Juden bereits assimiliert waren und vorerst keine Veranlassung sahen, das Deutsche Reich zu verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage zum kausalen Zusammenhang zwischen Holocaust und israelischer Staatsgründung sowie Vorstellung des methodischen Vorgehens.

2 Die Entwicklung in Palästina von 1882 bis 1933: Analyse der ersten großen Einwanderungswellen, der Entstehung des zionistischen Projekts und der britischen Mandatsübernahme.

3 Die Entwicklung in Palästina von 1933 bis 1939: Untersuchung der Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Einwanderung nach Palästina und der daraus resultierenden wirtschaftlichen und demographischen Verschiebungen.

4 Die Entwicklung in Palästina von 1939 bis 1945: Darstellung der Einwanderungsbeschränkungen durch das britische Weißbuch und die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und Holocausts auf das jüdische Untergrund-Engagement.

5 Die Entwicklung in Palästina nach 1945 bis zur Staatsgründung Israels 1948: Analyse der Nachkriegsphase, der Rolle der Vereinten Nationen und des endgültigen Prozesses zur Staatsgründung.

6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass der Holocaust primär als Verstärker, nicht als alleiniger Auslöser der Staatsgründung zu werten ist.

Schlüsselwörter

Nahostkonflikt, Staatsgründung Israel, Holocaust, Zionismus, Jischuw, Einwanderung, Mandatsgebiet Palästina, Britische Mandatsmacht, Peel-Kommission, Vereinte Nationen, Antisemitismus, Dekolonisation, Haawara-Abkommen, Biltmore-Erklärung, Flucht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historischen Entwicklungen im britischen Mandatsgebiet Palästina zwischen 1882 und 1948 unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses des Holocaust auf die Gründung des Staates Israel.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die jüdischen Einwanderungswellen, die Entwicklung des Zionismus, das britische Mandat, die arabisch-jüdischen Spannungen sowie die Rolle der internationalen Staatengemeinschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob zwischen dem Holocaust und der Staatsgründung Israels ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob der Staatsbildungsprozess anderen historischen Dynamiken folgte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Primärquellen, wie den Untersuchungsberichten des UNSCOP, sowie einer fundierten Auswertung relevanter politikwissenschaftlicher und historischer Sekundärliteratur.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch in Phasen der jüdischen Einwanderung, beginnend bei 1882, über die NS-Zeit, bis hin zur Mandatsabgabe durch Großbritannien und der Gründung Israels 1948.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Zionismus, Jischuw, Holocaust, Mandatsmacht, Dekolonisation, Biltmore-Erklärung und Haawara-Abkommen.

Welche Rolle spielte das Haawara-Abkommen für die jüdische Bevölkerung in Palästina?

Das Abkommen ermöglichte deutschen Juden während der 1930er Jahre den legalen Transfer ihres Vermögens in Form von deutschen Exportgütern nach Palästina, was zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Jischuw beitrug.

Warum wird der Holocaust im Fazit als "Verstärker" und nicht als "Auslöser" bezeichnet?

Die Autorin argumentiert, dass der zionistische Staatsbildungsprozess und die Einwanderung bereits lange vor dem Holocaust in vollem Gange waren und auch durch globale Dekolonisationstendenzen vorangetrieben wurden.

Welche Bedeutung hatte die Peel-Kommission von 1937 für den weiteren Verlauf?

Der Vorschlag der Kommission zur Teilung Palästinas bildete eine wichtige inhaltliche Grundlage, auf die auch bei der UN-Resolution 1947 zurückgegriffen wurde.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Trauma der Juden vor der Staatsgründung Israels
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,0
Autor
Julian Grasser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V497288
ISBN (eBook)
9783346013392
ISBN (Buch)
9783346013408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
trauma juden staatsgründung israels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Grasser (Autor:in), 2016, Das Trauma der Juden vor der Staatsgründung Israels, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/497288
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Leseprobe aus  20  Seiten
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