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Ersetzt oder ergänzt die Prozesskostenrechnung traditionelle Kostenrechnungsverfahren?

Title: Ersetzt oder ergänzt die Prozesskostenrechnung traditionelle Kostenrechnungsverfahren?

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 53 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - General

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Summary Excerpt Details

Heutzutage spielen zahlreiche Ursachen für die Entwicklung der Prozesskostenrechnung eine Rolle. So ist das heutige Unternehmen etwa durch den anhaltenden technologischen Fortschritt und durch eine Humanisierung der Arbeitsplätze gekennzeichnet. Zudem verändert sich die Wertschöpfung dahingehend, dass beispielsweise Bereiche wie Forschung und Entwicklung sowie Logistik immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Kundenanforderungen verändern sich zunehmend zu maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen in hoher Qualität und Variantenvielfalt. Die aufgeführten Punkte sorgen allesamt für eine Erhöhung des Gemeinkostenanteils und verstärken somit den Fokus auf die indirekten Leistungsbereiche. An dieser Stelle setzt die Prozesskostenrechnung an. Diese wurde lange Zeit als eine Modeerscheinung abgetan, doch inzwischen entwickelte sie sich zu einer festen Größe in der Unternehmenspraxis. Vor allem in der Industrie, aber auch im Dienstleistungssektor oder sogar in Krankenhäusern stellt die Prozesskostenrechnung ein wertvolles Managementwerkzeug dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gegenstand der Arbeit

1.2 Ziele der Arbeit

2. Einführung in die Prozesskostenrechnung

2.1 Entstehung

2.2 Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung

2.3 Zielsetzung der Prozesskostenrechnung

2.4 Anwendungsbereiche

2.5 Begriffe der Prozesskostenrechnung

3. Vergleich mit traditionellen Kostenrechnungssystemen

4. Einsatzgebiete

4.1 Produktkalkulation

4.2 Gemeinkostenmanagement

5. Durchführung der Prozesskostenrechnung

5.1 Festlegung der in der Prozesskostenrechnung einzubeziehenden Bereiche

5.2 Bestimmung der in den relevanten Kostenstellen ablaufenden Aktivitäten

5.3 Identifizierung und Auswahl der Bezugsgrößen

5.4 Planung der Prozessmengen und -kosten

5.5 Ermittlung der Prozesskostensätze

5.6 Verdichtung der Prozesse zu Hauptprozessen

5.7 Kostenträgerkalkulation mit Prozesskosten

6. Prozessorientierte Kalkulation versus Zuschlagskalkulation

6.1 Kalkulation mit Prozesskosten

6.2 Strategieorientierte Effekte

6.3 Fallbeispiel zu den Effekten

7. Ergebnisrechnung mit Prozesskosten

7.1 Schemata zur prozessorientierten Deckungsbeitragsrechnung

7.2 Vergleich zwischen traditioneller und prozessorientierter Deckungsbeitragsrechnung

8. Prozesskostenrechnung in der Praxis

8.1 Verbreitung der Prozesskostenrechnung

8.2 Einsatz im Hotel Bärlina

9. Kritische Beurteilung

9.1 Ersetzt die die Prozesskostenrechnung die traditionellen Kostenrechnungsverfahren oder ergänzt sie diese lediglich?

9.2 Beurteilung der Prozesskostenrechnung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die Prozesskostenrechnung traditionelle Kostenrechnungsverfahren ersetzt oder lediglich ergänzt. Dabei wird analysiert, wie durch die Prozesskostenrechnung eine verursachungsgerechtere Gemeinkostenverrechnung und eine verbesserte Entscheidungsunterstützung erzielt werden kann.

  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung der Prozesskostenrechnung
  • Vergleich zwischen Prozesskostenrechnung und traditionellen Systemen
  • Methodik der Durchführung einer Prozesskostenrechnung
  • Analyse strategischer Effekte (Allokations-, Komplexitäts- und Degressionseffekte)
  • Praxisanwendung anhand von Kalkulations- und Deckungsbeitragsbeispielen

Auszug aus dem Buch

6.2.2 Komplexitätseffekt

Der Komplexitätseffekt beschreibt im Allgemeinen „die Produktvielfalt in ihren Ausprägungsvarianten und der damit verbundenen Produktkomplexität.“ Je höher die Komplexität eines Produktes bei der Herstellung ist, desto mehr Prozesse werden ausgelöst. Besitzt ein Produkt eine große Anzahl an Komponenten, so werden z.B. viele Einkaufs- und Logistikprozesse ausgelöst. Aus diesem Grund ist bereits beim Produktentwicklungsprozess darauf zu achten, dass die Komplexität des Produktes unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen minimiert wird. Nach (Horsch) werden in dieser Phase nämlich bereits 75-85% der kumulierten Produktlebenszykluskosten festgelegt. In diesem Zusammenhang bedeutet Variantenreichtum, dass viele Unternehmen ein großes Sortiment als wichtiges Verkaufsargument ansehen. Es ist zu berücksichtigen, dass viele Produktvarianten zu höheren Kosten führen. Dies gilt vor allem für folgende Bereiche:

Materialdisposition (größere Zahl an Lieferanten, Ein- und Auslagern, Transport, höherer Materialbestand)

Fertigungssteuerung (Fertigungsplanung, Rüstvorgänge)

Qualitätssicherung

Dieser Einflussfaktor wird von der Zuschlagskalkulation nicht berücksichtigt. Deshalb werden Produkte mit höherer Komplexität tendenziell mit zu niedrigen Gemeinkosten belastet, wohingegen bei Produkten mit geringer Komplexität das Gegenteil gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Ursachen für die steigende Bedeutung der Prozesskostenrechnung und definiert das Ziel der Untersuchung.

2. Einführung in die Prozesskostenrechnung: Erläutert die Entstehung, Notwendigkeit, Ziele und Anwendungsbereiche sowie zentrale Fachbegriffe der Prozesskostenrechnung.

3. Vergleich mit traditionellen Kostenrechnungssystemen: Stellt die Prozesskostenrechnung der Vollkosten- und Grenzplankostenrechnung gegenüber.

4. Einsatzgebiete: Unterscheidet zwischen dem Einsatz zur Produktkalkulation und als Instrument des Gemeinkostenmanagements.

5. Durchführung der Prozesskostenrechnung: Detailliert die methodischen Schritte von der Festlegung der Bereiche bis zur Kostenträgerkalkulation.

6. Prozessorientierte Kalkulation versus Zuschlagskalkulation: Analysiert Kalkulationsunterschiede und strategische Effekte wie Allokations-, Komplexitäts- und Degressionseffekte.

7. Ergebnisrechnung mit Prozesskosten: Zeigt die Nutzung der Prozesskosten zur Deckungsbeitragsrechnung auf Ergebnisobjektebene.

8. Prozesskostenrechnung in der Praxis: Belegt die Verbreitung in der Industrie und illustriert die Anwendung an einem Praxisbeispiel im Hotel Bärlina.

9. Kritische Beurteilung: Reflektiert den Nutzen als ergänzendes Instrument und diskutiert Grenzen sowie Schwächen bei der Implementierung.

Schlüsselwörter

Prozesskostenrechnung, Gemeinkosten, Produktkalkulation, Gemeinkostenmanagement, Allokationseffekt, Komplexitätseffekt, Degressionseffekt, Deckungsbeitragsrechnung, Kostentreiber, Prozesskosten, Prozesshierarchie, Tätigkeitsanalyse, Kostenstruktur, Make-or-Buy, Unternehmenspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der grundlegende Gegenstand dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Prozesskostenrechnung im Vergleich zu traditionellen Kostenrechnungssystemen und untersucht, inwieweit sie als Ergänzung oder Ersatz dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen, die methodische Durchführung, strategische Effekte der Kostenallokation sowie die Anwendung in der Unternehmenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob die Prozesskostenrechnung traditionelle Verfahren ersetzt, und dabei die Möglichkeiten sowie Grenzen dieses Instruments aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung und nutzt praxisorientierte Fallbeispiele zur Veranschaulichung der kalkulatorischen Auswirkungen der Prozesskostenrechnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die methodische Durchführung der Prozesskostenrechnung, den Vergleich mit der Zuschlagskalkulation und die Ergebnisrechnung mithilfe von Prozessdaten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Prozesskostensatz, Kostentreiber, Allokationseffekt, Komplexitätseffekt und leistungsmengeninduzierte bzw. -neutrale Kosten.

Wie unterscheiden sich die Effekte bei der Prozesskostenkalkulation im Vergleich zur traditionellen Methode?

Die Prozesskostenrechnung berücksichtigt Allokations-, Komplexitäts- und Degressionseffekte, wodurch die Kosten verursachungsgerechter auf Produkte verteilt werden als bei der traditionellen Zuschlagskalkulation.

Warum ist das Hotelbeispiel im Abschnitt 8.2 relevant?

Es zeigt anschaulich, wie eine Make-or-Buy-Entscheidung bei der Zimmerreinigung durch die Ermittlung präziser Prozesskosten auf eine verursachungsgerechte Basis gestellt wird.

Was ist laut der kritischen Beurteilung das Haupthindernis für die Einführung?

Ein wesentlicher Grund gegen die Implementierung ist vor allem für mittelständische Unternehmen der hohe Arbeits- und Kostenaufwand bei der Erfassung der Istkosten und Kostentreiber.

Stellt die Prozesskostenrechnung ein eigenständiges System dar?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass sie kein völlig neues, eigenständiges System darstellt, sondern die traditionellen Verfahren in den indirekten Leistungsbereichen sinnvoll ergänzt.

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Details

Title
Ersetzt oder ergänzt die Prozesskostenrechnung traditionelle Kostenrechnungsverfahren?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
53
Catalog Number
V496802
ISBN (eBook)
9783346019684
ISBN (Book)
9783346019691
Language
German
Tags
ersetzt prozesskostenrechnung kostenrechnungsverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Ersetzt oder ergänzt die Prozesskostenrechnung traditionelle Kostenrechnungsverfahren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/496802
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