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Cyber-Mobbing. Harmloser Spaß oder Gefahr?

Unterrichtsentwurf im Fach Katholische Religion an der Berufsfachschule

Title: Cyber-Mobbing. Harmloser Spaß oder Gefahr?

Lesson Plan , 2013 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Eva Stoll (Author)

Theology - Religion (For Pre-University Students)

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Summary Excerpt Details

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Lehrprobe an einer Berufsbildenden Schule in Rheinland-Pfalz. Die Unterrichtsstunde mit dem Thema "Cyber-Mobbing – Harmloser Spaß oder Gefahr?" findet im Fach Katholische Religion in der Berufsfachschule I, Fachrichtung Metall, statt.

Die Schüler lernen Cyber-Mobbing als Form von Mobbing kennen und entwickeln ein Problembewusstsein für dieses Thema. Die gezeigte Unterrichtsstunde ist in die Lernsituation "Gewalt erkennen und dagegen vorgehen!" eingebettet. In den vorhergehenden Stunden setzten sich die Schüler mit dem Thema Gewalt auseinander. Sie lernen Mobbing als Form von Gewalt kennen und erarbeiten die Merkmale von Mobbing. In den Folgestunden steht das Handeln gegen Mobbing bzw. Cyber-Mobbing im Vordergrund und welche (Rechts-)folgen Mobbing für den Täter haben kann. Die Unterrichtseinheit schließt mit einem Blick auf den Umgang mit Gewalt in der Bibel.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Rahmenbedingungen

1.1 Schulische und unterrichtliche Rahmenbedingungen

1.2 Lerngruppe und Lernvoraussetzungen

1.3 Didaktische Abschnittsplanung

2 Didaktische Entscheidungen

2.1 Analyse des Sachverhalts und didaktische Reduktion

2.2 Gestaltung der Lernaufgabe

3 Konzeptionelle Schwerpunktsetzung

3.1 Zielformulierung

3.2 Kompetenzen

4 Methodisch-didaktische Aspekte der Lernhandlung

4.1 Einstieg

4.2 Strukturierung

4.3 Erarbeitung in Expertengruppen

4.4 Austausch in gemischten Gruppen

4.5 Präsentation und Reflexion

4.6 Transfer

5 Freiräume

6 Besprechungsschwerpunkte

7 Lernschleife

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel des Unterrichtsentwurfs ist es, den Schülern der Berufsfachschule I ein fundiertes Problembewusstsein für das Phänomen Cyber-Mobbing zu vermitteln. Die Forschungsfrage untersucht hierbei, wie durch eine konsequente Auseinandersetzung mit realen Fallbeispielen und kooperativen Lernformen eine nachhaltige Sensibilisierung sowie eine Stärkung der Medienkompetenz und sozialen Verantwortung im digitalen Raum erreicht werden kann.

  • Analyse der Ursachen und Folgen von Cyber-Mobbing
  • Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten gegen digitale Gewalt
  • Förderung der Fach-, Methoden-, Personal- und Sozialkompetenz
  • Kooperatives Lernen mittels Gruppenmixverfahren
  • Medienethische Reflexion im Kontext des Religionsunterrichts

Auszug aus dem Buch

2.1 Analyse des Sachverhalts und didaktische Reduktion

Mobbing unter Schülern ist kein neues Phänomen, hat aber im Internet einen neuen Tatort gefunden. Das was früher auf dem Schulhof geschah, spielt sich heute vor aller Augen im virtuellen Raum ab: Herabsetzende Kommentare auf sozialen Netzwerken, entwürdigende Videos auf YouTube und nächtlicher Terror über Smartphones. Auch Fotos und Handyfilme von Mitschülern in unangenehmen und peinlichen Situationen bei Verprügelungen, aber auch die Erstellung von „Fakeprofilen“ und Hassgruppen in sozialen Netzwerken zählen dazu. Bei Cyber-Mobbing (auch Cyber-Bullying) bleiben die Täter weitgehend anonym oder verwenden eine falsche Identität. Als häufigste Motive gelten „Langeweile“ oder „Spaß“. Cyber-Mobbing ist aber auch ein Mittel, um sich zu wehren: Mehr als ein Drittel der Täter war selbst schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing. Die Folgen für die Opfer sind vielfältig und können zu psychosomatischen Beschwerden und dauerhaften Langzeitbelastungen führen bis hin zu selbstverletzendem Verhalten und Suizid.

Aktuelle Studien belegen, dass Cyber-Mobbing zum Schulalltag gehört. 17 Prozent der Schüler waren schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing-Attacken. Außerdem räumten 19 Prozent der Schüler ein, selbst einmal Täter gewesen zu sein. Dabei sind Beschimpfungen und Beleidigungen, gefolgt von Gerüchten und Verleumdungen die häufigsten Formen von Cyber-Mobbing. Am stärksten betroffen sind Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. In der ersten Stunden der Unterrichtsreihe wurde bei der Methode Gewaltbarometer deutlich, dass die meisten Schüler der Klasse verbale Gewalt, wie z.B. Beleidigungen, nicht als Gewalt definieren und auch Mobbinghandlungen als „nicht so schlimm“ einstufen. Dabei wurde ich in der Entscheidung bestärkt, insbesondere das Thema Mobbing in der Unterrichtseinheit „Gewalt erkennen und dagegen vorgehen“ zu vertiefen, um eine Sensibilität der Schüler dafür zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die schulischen Voraussetzungen, die Zusammensetzung der Lerngruppe sowie die methodische Planung der Unterrichtssequenz.

2 Didaktische Entscheidungen: Hier erfolgt eine theoretische Einbettung des Themas Cyber-Mobbing sowie eine Begründung für die Auswahl der Lernaufgaben unter Berücksichtigung didaktischer Gütekriterien.

3 Konzeptionelle Schwerpunktsetzung: Dieses Kapitel definiert die Lernziele und die angestrebten Kompetenzen, die durch die Unterrichtseinheit bei den Schülern gefördert werden sollen.

4 Methodisch-didaktische Aspekte der Lernhandlung: Hier wird der konkrete Unterrichtsverlauf von der Einführung bis zur Reflexion detailliert beschrieben und methodisch begründet.

5 Freiräume: Dieses Kapitel beschreibt Flexibilitätsoptionen für die Lehrkraft bei zeitlichen Abweichungen im Unterrichtsverlauf.

6 Besprechungsschwerpunkte: Hier werden die zentralen Aspekte der Unterrichtsstunde benannt, die einer besonderen Nachbesprechung bedürfen.

7 Lernschleife: Dieses Kapitel visualisiert den schematischen Ablauf der Unterrichtseinheit in einer Übersichtsgrafik.

Schlüsselwörter

Cyber-Mobbing, Medienkompetenz, Religionsunterricht, Amanda Todd, Soziale Netzwerke, Gruppenmixverfahren, Gewaltprävention, Berufsbildende Schule, Medienethik, Kooperatives Lernen, Online-Verhalten, Digitale Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung, Fallbeispielanalyse, Sozialkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundlegend?

Der Entwurf befasst sich mit der Konzeption einer Unterrichtsstunde im Fach Katholische Religion, die das Phänomen Cyber-Mobbing kritisch thematisiert.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Definition, Ursachen und Folgen von Cyber-Mobbing sowie die medienethische Einordnung und Möglichkeiten der Gewaltprävention im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines tiefgreifenden Problembewusstseins bei den Schülern für die Gefahren von Cyber-Mobbing und die Förderung verantwortungsvollen Handelns im digitalen Raum.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die methodische Umsetzung erfolgt primär über kooperative Lernformen wie das Gruppenmixverfahren, unterstützt durch Fallbeispielarbeit, Plenumsdiskussionen und Reflexionsphasen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse des Fallbeispiels "Amanda Todd", die Bearbeitung von Informationstexten in Expertengruppen und den Austausch in gemischten Gruppen.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Cyber-Mobbing, Medienkompetenz, Prävention, Fallbeispielanalyse, Sozialkompetenz und kooperatives Lernen.

Welche Rolle spielt das Fallbeispiel "Amanda Todd" in diesem Entwurf?

Der Fall dient als zentraler Aufhänger, um an einem konkreten Beispiel die Mechanismen und tragischen Konsequenzen von Cyber-Mobbing lebensnah zu illustrieren.

Wie reagieren die Schüler laut Entwurf auf die Lernaufgaben?

Die Lernaufgaben sind so gestaltet, dass die Schüler durch einen Alltagsbezug (soziale Netzwerke) aktiviert werden und durch einen Perspektivwechsel (Täter/Opfer) ihre eigene Medienkompetenz reflektieren.

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Details

Title
Cyber-Mobbing. Harmloser Spaß oder Gefahr?
Subtitle
Unterrichtsentwurf im Fach Katholische Religion an der Berufsfachschule
Course
Katholische Religion / Ethik
Grade
1,0
Author
Eva Stoll (Author)
Publication Year
2013
Pages
26
Catalog Number
V495314
ISBN (eBook)
9783668986954
ISBN (Book)
9783668986961
Language
German
Tags
Mobbing Cybermobbing Gewalt Gruppenmixverfahren Gruppenarbeit Unterrichtseinheit Lernsituation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Stoll (Author), 2013, Cyber-Mobbing. Harmloser Spaß oder Gefahr?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/495314
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