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Ist die Existenz Gottes kosmologisch beweisbar? Argumente und Einwände

Title: Ist die Existenz Gottes kosmologisch beweisbar? Argumente und Einwände

Term Paper , 2010 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Eva Stoll (Author)

Theology - Systematic Theology

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Summary Excerpt Details

Ob es einen Gott gibt oder nicht, handelt sich um eine wichtige und sinnvolle Frage. Natürlich kann die Existenz Gottes nicht in der Weise eines mathematischen Lehrsatzes ‚bewiesen’ werden. Die traditionellen sogenannten ‚Gottesbeweise’ wollen keine ‚Beweise’ sein, sondern vielmehr rationale Argumente, welche die Annahme der Existenz Gottes als vernünftig erscheinen lassen. Somit verdienen diese Argumente sowie die Einwände ernst genommen und im Detail diskutiert zu werden. Seit den Anfängen, hauptsächlich im griechischen Denken bis heute, haben sich die Denker des Ostens und des Westens mit den Beweisen für und gegen die Existenz Gottes beschäftigt. Traditionell werden drei Arten von Gottesbeweisen unterschieden: Die ontologischen, die teleologischen und die kosmologischen Gottesbeweise. In der folgenden Arbeit werden die kosmologischen Beweise im Detail betrachtet. .

Die Frage nach dem Existenzbeweis eines monotheistischen Gottes ist primär innerphilosophisch situiert. Notwendige Voraussetzung dafür ist der Gedanke einer letzten Begründung. Der kosmologische Gottesbeweis sucht nach einem letzten Grund allen Seins bzw. der Existenz der Welt. Dies impliziert auch die naturwissenschaftliche Frage nach einer eventuellen Erstursache bzw. einem eventuellen zeitlichen Beginn des Universums. Die kosmologischen Argumente gehen von der konkreten Erfahrungstatsache aus, dass es das Universum gibt. Es finden sich kosmologische Argumente verschiedenster Formen in den Schriften griechischer, arabischer, jüdischer und christlicher Philosophen und Theologen. Klassische Beispiele einer derartigen Argumentation für die Existenz Gottes finden sich in den Texten von Thomas von Aquin und Gottfried Wilhelm Leibniz.

Zunächst werden die historischen Hintergründe der kosmologischen Gottesbeweise erläutert. Danach erfolgt die genaue Vorstellung der kosmologischen Argumente von Thomas von Aquin, Gottfried Willhelm Leibniz und Richard Swinburne. Im Anschluss daran werden die Einwände gegen die kosmologischen Argumente aufgeführt. Abschließend erfolgt ein Fazit und ein Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Hintergründe

3 Kosmologische Argumente

3.1 Thomas von Aquin

3.2 Gottfried Wilhelm Leibniz

3.3 Richard Swinburne

4 Einwände gegen die kosmologischen Argumente

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, ob die Existenz Gottes mittels kosmologischer Argumente rational begründet werden kann. Dabei steht die kritische Auseinandersetzung mit klassischen und modernen Beweisversuchen sowie deren philosophischen Grenzen im Mittelpunkt der Untersuchung.

  • Historische Entwicklung der Gottesbeweise
  • Die "fünf Wege" von Thomas von Aquin
  • Leibniz' Prinzip vom zureichenden Grund
  • Induktive Argumentationsansätze bei Richard Swinburne
  • Kritik und Einwände aus philosophischer Perspektive

Auszug aus dem Buch

3.1 Thomas von Aquin

Thomas von Aquin wird als ‚Fürsten der Scholastik’ bezeichnet. Er erschuf „ein allseitiges System der christlichen Philosophie und Theologie von großer Einheitlichkeit der Prinzipien und Folgerungen“. Daneben gilt Thomas als Schöpfer klassischer Gottesbeweise. Er bezieht sich dabei vor allem auf Aristoteles. Aber er zieht auch Schriften der arabisch-jüdischen Philosophie zu Rate und gliedert platonisch-augustinisches Gedankengut in seine Gedanken ein. Bei den Gottesbeweisen der christlichen Denker der Scholastik ist zu beachten, dass diese auch philosophisch gebildet sind, aber in erster Linie Theologen darstellen. „Sie brauchen Gott nicht zu suchen, weil sie ihn schon durch den Glauben besitzen.“

Thomas von Aquin erachtet die Existenz Gottes als grundsätzlich beweisbar. Er formuliert die sogenannten fünf Wege zu Gott, die ‚quinque viae’. Sie finden sich im ersten Teil seines theologischen Hauptwerkes, der Summa Theologiae, bei der zweiten Frage im dritten Artikel. Er legt darin fünf Beweisformen vor, die die Existenz Gottes beweisen sollen. Diese Beweise stellen aus seiner Sicht keinen apriorischen Schluss auf die Existenz Gottes dar. Im Gegensatz zum Argument von Anselm, der allein aus dem ‚Begriff Gottes’ auf dessen Dasein schließen will. Vielmehr sieht Thomas seine Beweisführung als aposteriorisch an, da sie von erfahrbaren, faktisch vorliegenden Strukturen der Welt ausgeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Gottesbeweise ein und definiert das Ziel der Arbeit, die kosmologischen Argumente kritisch zu betrachten.

2 Historische Hintergründe: Dieses Kapitel skizziert die philosophiegeschichtlichen Entwicklungen und die Einordnung der kosmologischen Argumente in den Kontext des antiken und mittelalterlichen Denkens.

3 Kosmologische Argumente: Hier werden die verschiedenen Ansätze von Thomas von Aquin, Leibniz und Swinburne detailliert vorgestellt und analysiert.

4 Einwände gegen die kosmologischen Argumente: Dieser Abschnitt versammelt kritische Positionen von Philosophen wie Kant, Russell und Mackie, die die logische Tragfähigkeit der Beweise in Frage stellen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass ein zwingender Beweis für Gott bisher aussteht, ordnet aber die Bedeutung der Argumente für das Verständnis von Glauben und Rationalität ein.

Schlüsselwörter

Gottesbeweise, Kosmologische Argumente, Thomas von Aquin, Leibniz, Richard Swinburne, Existenz Gottes, Scholastik, Kontingenz, Ursache-Wirkung-Prinzip, Metaphysik, Religionsphilosophie, Vernunft, Glaube, Erste Ursache, Transzendentalphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Frage, ob die Existenz Gottes durch kosmologische Überlegungen, also das Nachdenken über die Ursachen und die Beschaffenheit der Welt, bewiesen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historischen Wurzeln der Gottesbeweise, die Analyse spezifischer kosmologischer Argumente und die Auseinandersetzung mit atheistischen und kritischen Gegenargumenten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwiefern kosmologische Argumente als rationale Stütze für den Gottesglauben dienen können und wo die logischen Grenzen dieser Beweisführungen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine philosophiegeschichtliche und systematisch-theologische Analyse, um die Argumentationen verschiedener Denker gegenüberzustellen und kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Positionen von Thomas von Aquin, Leibniz und Swinburne sowie eine ausführliche Diskussion der Einwände gegen diese Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kontingenz, metaphysische Notwendigkeit, Kausalitätsprinzip, quinque viae und Religionsphilosophie bestimmt.

Inwiefern unterscheidet sich Swinburnes Ansatz von dem von Thomas von Aquin?

Während Thomas von Aquin deduktiv argumentiert und zwingende Schlüsse aus den Strukturen der Welt zieht, wählt Swinburne einen induktiven Weg, bei dem die Existenz Gottes als Hypothese zur Erklärung der Welt dient.

Wie lautet Kants Hauptkritik an den kosmologischen Gottesbeweisen?

Kant argumentiert, dass diese Beweise einen illegitimen Gebrauch der reinen Vernunft darstellen, da sie Begriffe über die Grenzen der menschlichen Sinneswahrnehmung und empirischen Welt hinaus ausdehnen.

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Details

Title
Ist die Existenz Gottes kosmologisch beweisbar? Argumente und Einwände
College
Saarland University  (Katholische Theologie)
Course
Einführung in die systematische Theologie
Grade
1,0
Author
Eva Stoll (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V495294
ISBN (eBook)
9783668986893
ISBN (Book)
9783668986909
Language
German
Tags
Gottfried Wilhelm Leibniz Richard Swinburne Thomas von Aquin Kosmologische Argumente Historische Hintergründe Gottesbeweise Kosmologie kosmologischer Gottesbeweis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Stoll (Author), 2010, Ist die Existenz Gottes kosmologisch beweisbar? Argumente und Einwände, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/495294
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