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Der sino-amerikanische Handelskonflikt als wirtschaftlicher Gewinn für die USA

Title: Der sino-amerikanische Handelskonflikt als wirtschaftlicher Gewinn für die USA

Pre-University Paper , 2019 , 46 Pages , Grade: 15,00

Autor:in: Tobias Mai (Author)

Politics - Region: USA

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Summary Excerpt Details

Im Spannungsfeld zwischen Protektionismus und Freihandel versucht meine Arbeit mit Hilfe von Wirtschaftstheorien folgende Fragen zu beantworten: Welche Hintergründe liegen dem Ausbruch des Konfliktes zu Grunde? Besteht eine wirtschaftstheoretische Begründung für den Protektionismus? Überhaupt, ist der Freihandel für die beteiligten Länder von Vorteil?

Und schlussendlich: Was spricht dafür, dass die Vereinigten Staaten von Amerika als Profiteur aus dem Konflikt herausgehen? Dabei werden folgende vier Größen im Einzelnen untersucht: Die Handelsbilanz, die Beschäftigung und die Veränderung der Wohlfahrt, sowie der Preise. Im Rahmen dieser Seminararbeit können Entwicklungen bis einschließlich dem ersten Quartal des Jahres 2019 berücksichtigt werden.

In den Zeiten des absolutistischen Europas und des Merkantilismus standen "Handelsschlachten" auf der Tagesordnung, weil Staaten damals das Ziel verfolgten, ausschließlich die heimische Wirtschaft zu stärken. In den Zeiten von globaler-wirtschaftlicher Vernetzung und dem weit verbreitetem Wirtschaftsliberalismus, der sich gerade für einen freien Handel einsetzt, erscheint der im Jahre 2017 beginnende Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China wie ein Relikt aus dieser alten Zeit. Doch auch hier ringen zwei Großmächte um die wirtschaftliche Hegemonialstellung und nehmen dabei eine Verletzung der globalen Handelsordnung in Kauf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 HINTERGRUND

2.1 WIRTSCHAFTLICHER AUFSCHWUNG IN CHINA UND INTENSIVIERUNG DER SINO-AMERIKANISCHEN HANDELSBEZIEHUNGEN

2.2 DISPUTE ZWISCHEN CHINA UND DEN USA IM VERGANGENEN JAHRZEHNT

2.2.1 Abwertung der chinesischen Währung (Yuan)

2.2.2 Disput um chinesische Antidumpingzölle auf amerikanische Automobile

2.3 KRITISCHE BETRACHTUNG DER CHINESISCHEN HANDELSPRAKTIKEN

2.3.1 Der chinesische „Staatskapitalismus“

2.3.2 Mangelhafter Schutz von geistigem Eigentum und Technologietransfer in China

2.3.3 Erschwerter Zugang zu chinesischen Märkten durch nichttarifäre Handelshemmnisse

2.4 DAS AMERIKANISCHE HANDELSDEFIZIT

2.5 DIE BESCHÄFTIGUNGSLAGE IN DER AMERIKANISCHEN HERSTELLUNGSINDUSTRIE

3 DER HANDELSKONFLIKT – EINE ÜBERSICHT

3.1 DER AUSLÖSER DES HANDELSKONFLIKTS: AMERIKANISCHE ZÖLLE AUF WASCHMASCHINEN UND SOLARMODULE

3.2 DIE AUSWEITUNG DES HANDELSKONFLIKTS: STAHL UND ALUMINIUM

3.3 DIE ESKALATION DES KONFLIKTS: UNFAIRE HANDELSPRAKTIKEN IN BEZUG AUF TECHNOLOGIETRANSFER UND GEISTIGES EIGENTUM

3.4 BEGINN UND ABBRUCH DER VERHANDLUNGEN

4 DER UNTERSCHWELLIGE KONFLIKT ZWISCHEN FREIHANDEL UND PROTEKTIONISMUS

4.1 MODELLTHEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR VORTEILHAFTIGKEIT DES FREIHANDELS: ABSOLUTE UND KOMPARATIVE KOSTENVORTEILE

4.1.1 Die Theorie der absoluten Kostenvorteile im Zwei-Güter-Modell

4.1.2 Die Theorie der komparativen Kostenvorteile im Zwei-Güter-Modell

4.1.3 Die Vorteilhaftigkeit des Freihandels bei unterschiedlichen Austauschverhältnissen

4.2 DIE AUSWIRKUNGEN DES FREIHANDELS AUF EINEN IMPORTMARKT IN AUTARKIE

4.3 DIE WIRKUNGSWEISE VON IMPORTZÖLLEN AUF DIE PREISE UND WOHLFAHRT

4.4 KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT ARGUMENTEN FÜR HANDELSBESCHRÄNKUNGEN

4.4.1 Das Beschäftigungsargument

4.4.2 Das Sicherheitsargument

4.4.3 Das Argument des unfairen Wettbewerbes und des Verhandlungsvorteils

5 ANALYSE DER AUSWIRKUNGEN DES HANDELSKONFLIKTS

5.1 VERÄNDERUNGEN IN DER HANDELSBILANZ

5.2 VERÄNDERUNGEN IN DER BESCHÄFTIGUNG

5.3 AUSWIRKUNGEN AUF DIE WOHLFAHRT UND PREISE

6 WÜRDIGUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den seit 2017 eskalierenden sino-amerikanischen Handelskonflikt vor dem Hintergrund ökonomischer Theorien, um zu klären, ob die USA aus diesem Konflikt tatsächlich einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen können. Dabei stehen die Auswirkungen auf die Handelsbilanz, die Beschäftigung, die Wohlfahrt und das Preisniveau im Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung.

  • Wirtschaftliche Hintergründe und Ursachen des sino-amerikanischen Handelskonflikts
  • Modelltheoretische Analyse von Freihandel versus Protektionismus
  • Empirische Untersuchung der Folgen für Handelsbilanz und Arbeitsmarkt
  • Kritische Würdigung der Wohlfahrtsverluste und Preissteigerungen für Konsumenten

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Die Theorie der komparativen Kostenvorteile im Zwei-Güter-Modell

Durch ein weiteres Zwei-Güter-Modell kann demonstriert werden, dass der Freihandel zwischen zwei Ländern auch vorteilhaft ist, wenn ein Land keine absoluten, sondern komparative Kostenvorteile hat. Dabei übernehmen wir die Bedingungen des obigen Beispiels und passen lediglich die Produktion von Stahl im Ausland nach oben an (siehe Tabelle 4). Nach angepasster Produktion benötigt das Ausland für eine ME Stahl 5,56 AE (100:18), während das Inland für dieselbe 6,25 AE (100:16) benötigt. Somit hat das Inland bei der Produktion von Stahl nicht länger einen absoluten Kostenvorteil, welcher jetzt im Ausland liegt. Da sich die Bedingungen für die Produktion von Weizen nicht verändert haben, bleibt der absolute Kostenvorteil in dieser Domäne im Ausland. Zusammenfassend bedeutet dies, dass das Ausland für die Produktion beider Güter einen absoluten Kostenvorteil hat. Es ist jedoch zu beachten, dass das Ausland pro Periode einen Produktionsvorteil von 140% (100:4,167*10 = 240) bei der Herstellung von Weizen, bei der Herstellung von Stahl gegenüber dem Inland aber lediglich einen Produktionsvorteil von ungefähr 12,5% (100:5,56*6,25=112,4) hat. Im Folgenden möchte ich zeigen, warum das Ausland nicht nur einen absoluten, sondern auch einen komparativen Kostenvorteil bei der Erzeugung von Weizen hat: Die unterschiedlichen Produktionsvorteile des Inlandes oder Auslandes können mit Hilfe der sogenannten Opportunitätskosten (Verzichtskosten) ausgedrückt werden. Die Opportunitätskosten geben dabei das Verhältnis zwischen dem Verzicht auf das Gut A und der Mehrproduktion des Guts B (Siehe Formel 1) an und die höchste Gesamtproduktion ergibt sich schlussendlich, wenn sich jedes Land auf die Produktion der Güter fokussiert, deren Herstellung die geringsten Opportunitätskosten verlangen. Hat ein Land A bei der Produktion eines Guts geringere Opportunitätskosten als das Land B, spricht man hierbei von komparativen Kostenvorteilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung skizziert den Handelskonflikt zwischen den USA und China als Rückkehr zu protektionistischen Tendenzen und definiert die Forschungsfrage nach dem wirtschaftlichen Nutzen für die USA.

2 HINTERGRUND: Dieses Kapitel beleuchtet die ökonomische Historie der sino-amerikanischen Beziehungen, inklusive Währungspolitik, Handelspraktiken und dem US-Handelsdefizit.

3 DER HANDELSKONFLIKT – EINE ÜBERSICHT: Hier werden die zeitliche Abfolge und die Eskalationsstufen des Konflikts, von den ersten Zöllen bis zu den Verhandlungen, chronologisch dargestellt.

4 DER UNTERSCHWELLIGE KONFLIKT ZWISCHEN FREIHANDEL UND PROTEKTIONISMUS: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament, indem es die Konzepte von absoluten und komparativen Kostenvorteilen erläutert und Argumente für Handelsbeschränkungen kritisch hinterfragt.

5 ANALYSE DER AUSWIRKUNGEN DES HANDELSKONFLIKTS: In diesem Hauptteil werden die theoretischen Erkenntnisse mit empirischen Daten zu Handelsbilanz, Beschäftigung und Wohlfahrtsänderungen abgeglichen.

6 WÜRDIGUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Konflikt als „Negativgeschäft“ für die USA, da die Beschäftigungsgewinne durch Wohlfahrtsverluste und höhere Preise für Konsumenten erkauft werden.

Schlüsselwörter

Handelskonflikt, USA, China, Protektionismus, Freihandel, Handelsdefizit, Zölle, Kostenvorteile, Beschäftigung, Wohlfahrt, Import, Export, Außenhandel, Wirtschaftspolitik, Lieferketten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den sino-amerikanischen Handelskonflikt und hinterfragt kritisch, ob dieser protektionistische Weg für die USA einen wirtschaftlichen Gewinn darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind der Hintergrund der ökonomischen Beziehungen, die theoretischen Grundlagen des Außenhandels sowie die empirische Untersuchung von Handelsbilanz, Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsentwicklung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis wirtschaftstheoretischer Grundlagen zu prüfen, ob die USA als Profiteur aus dem Handelskonflikt hervorgehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Fundierung durch klassische Außenwirtschaftsmodelle (Smith, Ricardo) mit einer anschließenden empirischen Analyse mittels aktueller Statistiken und Studien kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Übersicht der Konflikteskalation, die theoretische Erörterung von Freihandelsargumenten und die detaillierte Analyse der Auswirkungen auf Handelsbilanz, Beschäftigung und Wohlfahrt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Handelskonflikt, Protektionismus, Handelsbilanzdefizit, Zölle, komparative Kostenvorteile und Wohlfahrtsverlust.

Inwiefern beeinflusst das Handelsdefizit die Argumentation der US-Regierung?

Das Handelsdefizit dient als politischer Hebel; die US-Administration betrachtet die Reduzierung dieses Defizits als Erfolg, nimmt dafür jedoch negative Auswirkungen in anderen Bereichen in Kauf.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Auswirkungen auf US-Konsumenten?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Zölle zu höheren Preisen führen, was sich unmittelbar negativ auf die Konsumenten auswirkt und den Konflikt als „Negativgeschäft“ einstufbar macht.

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Details

Title
Der sino-amerikanische Handelskonflikt als wirtschaftlicher Gewinn für die USA
Grade
15,00
Author
Tobias Mai (Author)
Publication Year
2019
Pages
46
Catalog Number
V492879
ISBN (eBook)
9783668989993
ISBN (Book)
9783668990005
Language
German
Tags
Handelskonflikt USA CHINA Auswirkungen Analyse Wirtschaftliche Folgen Trump Sino-amerikanischer Handelskonflikt 2019 Facharbeit Protektionismus Freihandel USA China
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Mai (Author), 2019, Der sino-amerikanische Handelskonflikt als wirtschaftlicher Gewinn für die USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/492879
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