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Zur Shop-Startseite › Jura - Datenschutz

Änderungen in der praktischen sozialen Arbeit durch die DSGVO

Titel: Änderungen in der praktischen sozialen Arbeit durch die DSGVO

Hausarbeit , 2019 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sarah H. MacKenzie-Ceman (Autor:in)

Jura - Datenschutz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit schnellen, günstigen, passenden und praxistauglichen Umsetzungsmöglichkeiten der DSGVO im Bereich der sozialen Arbeit.

Nach einem kurzen Exkurs in die historische Entwicklung des Datenschutzes, wird im darauffolgenden Kapitel die DSGVO vorgestellt, gleichzeitig werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den vorherigen Regelungen herausgearbeitet. Vorgestellt werden allerdings nur die Regelungen, die im Rahmen der Forschung im fünften Kapitel, und damit für die praktische soziale Arbeit vor Ort, relevant sind. Abschließend wird ein Fazit gezogen.

Datenschutz ist aufgrund der schnellen Fortschritte und Entwicklungen neuer technischer Innovationen sowie durch die fortschreitende Digitalisierung und korrespondierende Globalisierung ein sehr dynamisches Rechtsfeld. Damit gehen große Herausforderung vor allem seitens der Unternehmen einher, ihre Organisationsstruktur, Prozesse und Dokumente an neue rechtliche Vorgaben anzupassen.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat ebenfalls so einen Prozess ausgelöst. Die DSGVO umfasst weitreichende Regelungen gekoppelt mit abstrakten Ausführungen mit nur wenigen weiterführenden Hinweisen durch die europäischen Datenschutzbehörden – diese sind ebenfalls abstrakt und daher wenig praxistauglich. Zudem liegt ihnen meistens eine (besonders) strenge Auslegung der DSGVO zugrunde, was die Anpassung weiter erschwert. Grundsätzlich zeichnet sich der Datenschutz durch die DSGVO im Moment also durch Umsetzungsdefizite aus.

Daraus ergibt sich Handlungsbedarf seitens der Gesetzgeber, der Gerichte sowie der Datenschutzaufsichtsbehörden, mit Entscheidungs-, Orientierungshilfen, Stellungnahmen, Urteilen und Beschlüssen zur Definition unbestimmter Rechtsbegriffe beizutragen und weitere Konkretisierungen zu schaffen, womit sie ihren Teil zur verbesserten Datenschutzpraxis und Entwicklung von "Best Practices" beitragen werden.

Aufgrund der Dauer dieser Verfahren wird die DSGVO uns daher noch lange beschäftigen. Bis die genannten Institutionen soweit sind, müssen Unternehmen, die ihre Prozesse an die DSGVO anpassen (müssen), in Eigenregie die Relevanz der eigenen Datenverarbeitung ermitteln und notwendige Anpassungen ableiten und umsetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung des Datenschutzes

3. Die Datenschutzgrundverordnung

4. Datenschutzrechtliche Bestimmungen der DSGVO

4.1 Allgemeine Regelungen

4.2 Die Grundsätze

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf die Soziale Arbeit, identifiziert bestehende Umsetzungsdefizite und analysiert, wie trotz eines komplexen europäischen Regelungsgeflechts praxisnahe und rechtskonforme Lösungen für soziale Einrichtungen entwickelt werden können.

  • Historische Genese und Grundlagen des Datenschutzes
  • Analyse der DSGVO im Kontext sozialer Arbeitsfelder
  • Bedeutung von Einwilligung, Zweckbindung und Transparenz
  • Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung und Dokumentation
  • Verhältnis zwischen Datenschutzrecht und effizientem Verwaltungshandeln

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Grundsätze

Es folgen nun die acht (noch relativ abstrakt) definierten Grundsätze der Datenverarbeitung, die verpflichtend erfüllt sein müssen: Der Rechtmäßigkeitsgrundsatz entspricht dem deutschen generellen Datenerhebungsverbot mit Erlaubnisvorbehalt. Die Erlaubnisvorschriften sind abschließend definiert. Hierfür bildet die GrCh die Grundlage, welche ebenfalls Erhebungsrechtfertigungsgründe nach Treu und Glauben, für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person oder auf einer sonstigen gesetzlich geregelten legitimen Grundlage erlaubt.

Für die praktische Soziale Arbeit, aber auch für andere Bereiche, ist die Einwilligung einer der wichtigsten Erlaubnisvorschriften, dem beim Gesetzgebungsverfahren daher besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Auch hier finden sich Wurzeln in der GrCh-EU.

Die Fähigkeit, eine Einwilligung zu geben, setzt das individuelle Bewusstsein über Risiken, Folgen und Garantien sowie Kenntnis über korrespondierende Rechte voraus, was auch das bisherige deutsche Recht als Bedingung gesehen hat. Um diesen Voraussetzungen gerecht zu werden, muss der Verantwortliche u.a. umfassenden Informationspflichten nachkommen, auf die unter dem Grundsatz „Transparenz“ weiter eingegangen wird.

Darüber hinaus muss eine Einwilligung der Freiwilligkeit unterliegen. Dies umfasst eine echte freie Wahl – muss also mit einer Möglichkeit der Einwilligungsverweigerung und/oder mit einem jederzeit für die Zukunft möglichen Widerruf einhergehen, ohne dadurch Nachteile zu erleiden. Der Abschluss einer Einwilligung muss dokumentiert werden. Dabei kommt man dieser Dokumentationspflicht nicht entsprechend nach, wenn lediglich ein schriftlicher Vermerk hinterlegt ist, eine Kopie in irgendeiner Form ist also notwendig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen durch Digitalisierung und technische Innovationen, die zur DSGVO führten, und skizziert den Handlungsbedarf für Unternehmen und Soziale Arbeit bei der praktischen Umsetzung.

2. Historische Entwicklung des Datenschutzes: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung des Datenschutzes vom Artikel „The Right to Privacy“ im Jahr 1890 bis hin zu den europäischen Konventionen und dem deutschen Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung nach.

3. Die Datenschutzgrundverordnung: Das Kapitel analysiert die Ziele der EU-weiten Harmonisierung durch die DSGVO, ihre Geltung ab Mai 2018 und die notwendige Anpassung nationaler Gesetze wie dem BDSG.

4. Datenschutzrechtliche Bestimmungen der DSGVO: Hier werden zentrale regulatorische Anforderungen wie die Beweislastumkehr, das Verarbeitungsverzeichnis und die datenschutzrechtlichen Grundsätze detailliert für die Soziale Arbeit aufbereitet.

4.1 Allgemeine Regelungen: Dieser Unterabschnitt definiert den Schutzumfang, die Anforderungen an personenbezogene Daten sowie die Verantwortlichkeit bei der Datenverarbeitung in der sozialen Praxis.

4.2 Die Grundsätze: Hier werden die zentralen Pfeiler der Datenverarbeitung wie Rechtmäßigkeit, Einwilligung, Zweckbindung und Transparenz erläutert und ihre Bedeutung für die tägliche Arbeit herausgearbeitet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Problematik zwischen notwendigem Datenschutz und praktischem Arbeitsalltag zusammen und betont die zukünftige Bedeutung der Kooperation mit Datenschutzbeauftragten.

Schlüsselwörter

DSGVO, Soziale Arbeit, Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Einwilligung, Datenverarbeitung, Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Transparenz, BDSG, Datenschutzbeauftragte, Datensicherheit, Dokumentationspflicht, Rechtsunsicherheit, Verhältnismäßigkeitsprinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen und praktischen Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf das Feld der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die historische Entwicklung des Datenschutzes, die spezifischen Anforderungen der DSGVO, Betroffenenrechte sowie die praktische Anwendung in sozialen Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Einrichtungen ihre Prozesse effizient und rechtskonform an die DSGVO anpassen können, trotz der Herausforderungen durch unbestimmte Rechtsbegriffe.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit geltenden Gesetzen, Erwägungsgründen und fachspezifischer Literatur zur Einordnung der DSGVO in den Kontext der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der DSGVO, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die detaillierte Analyse der Grundsätze wie Einwilligung, Zweckbindung und Transparenz.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe umfassen DSGVO, Soziale Arbeit, Datenschutz, Einwilligung, Verantwortlichkeit und informationelle Selbstbestimmung.

Warum ist das Thema der Einwilligung für Soziale Einrichtungen so essenziell?

Da die Soziale Arbeit oft auf sensiblen Klientendaten basiert, ist eine rechtskonforme, dokumentierte Einwilligung eine zentrale Erlaubnisvorschrift, um die Tätigkeit rechtssicher ausüben zu können.

Welche Herausforderung sieht die Autorin im Spannungsfeld zwischen DSGVO und Sozialer Arbeit?

Es besteht ein Konflikt zwischen dem hohen bürokratischen Aufwand der DSGVO und der notwendigen Dynamik im täglichen, oft schnellen Handeln in Arbeitskontexten mit Klienten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Änderungen in der praktischen sozialen Arbeit durch die DSGVO
Note
1,3
Autor
Sarah H. MacKenzie-Ceman (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V491539
ISBN (eBook)
9783668989689
ISBN (Buch)
9783668989696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
änderungen arbeit dsgvo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah H. MacKenzie-Ceman (Autor:in), 2019, Änderungen in der praktischen sozialen Arbeit durch die DSGVO, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/491539
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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