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Die Hinweispflicht des Steuerberaters im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses bei drohender Insolvenz einer juristischen Person

Title: Die Hinweispflicht des Steuerberaters im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses bei drohender Insolvenz einer juristischen Person

Term Paper , 2018 , 22 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Julian Heester (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Hinweis- und Informationspflicht von Steuerberatern im Rahmen der Jahresabschlusserstellung bei drohender Insolvenz einer juristischen Person.

Schwerpunkte dieser Arbeit liegen sowohl auf den Rechten und Pflichten der Steuerberater, die bei der Zusammenarbeit mit Mandanten zu beachten sind, als auch auf Haftungsrisiken, die bei der Nichtbeachtung einer drohenden Insolvenz im Jahresabschluss einer juristischen Person auftreten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz der drohenden Insolvenz im Rahmen der Jahresabschlusserstellung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Grundlagen der Arbeit

2.1 Einführung in die Insolvenztatbestände

2.2 Definition der drohenden Zahlungsunfähigkeit

2.3 Rechte und Pflichten des Steuerberaters

3 Haftungsrisiko des Steuerberaters im Fall der drohenden Insolvenz

3.1 Frühere Rechtsprechung des BGH

3.2 Neue Rechtsprechung des BGH

3.3 Konsequenzen des Urteils

3.4 Beurteilung aus der Sicht des steuerberatenden Berufsstandes

3.5 Möglichkeiten der Haftungsminimierung

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die durch aktuelle Rechtsprechung verschärften Hinweis- und Informationspflichten von Steuerberatern bei der Erstellung von Jahresabschlüssen für juristische Personen in einer drohenden Insolvenzsituation sowie die daraus resultierenden Haftungsrisiken.

  • Analyse der insolvenzrechtlichen Grundlagen für Unternehmen.
  • Untersuchung der Pflichten des Steuerberaters im Mandantenverhältnis.
  • Gegenüberstellung der früheren und aktuellen BGH-Rechtsprechung zur Haftung bei drohender Insolvenz.
  • Bewertung der Konsequenzen für den steuerberatenden Berufsstand.
  • Darstellung von Strategien zur Haftungsminimierung in Krisenmandaten.

Auszug aus dem Buch

3.2 Neue Rechtsprechung des BGH

In seinem Urteil vom 26.01.2017 hat der BGH das Haftungsrisiko und die Hinweispflicht verschärft. Hiernach müssen die mit der Erstellung des Jahresabschlusses beauftragten Steuerberater den Mandanten auf mögliche Insolvenzgründe und die daran anknüpfende Prüfungspflicht des Unternehmers bzw. Geschäftsführers hinweisen, sofern hierfür Anhaltspunkte vorliegen und sie gleichzeitig annehmen müssen, dass die drohende Insolvenzreife dem Mandanten nicht bewusst ist.

In dem zuvor genannten Fall gab es keine Aussicht für den Unternehmer, dass sich seine wirtschaftliche Lage verbessern würde. Der angeklagte Steuerberater hat sich im Einklang mit der Rechtsprechung aus 2013 darauf berufen, dass es die Aufgabe des Unternehmers sei, die Insolvenzreife zu überprüfen. Zwar wies der Steuerberater knapp 19 Monate vor Stellung des Insolvenzantrages darauf hin, dass der Unternehmer einen Umsatzrückgang von 50 % im Vergleich zum Vorjahr bei gleichzeitigem Anstieg des Personalaufwands von 20 % hatte und sich damit die Überschuldung durch den Jahresfehlbetrag weiter erhöht habe. Dem Steuerberater waren die wiederholten Jahresfehlbeträge jedoch schon viel früher als erst mit Insolvenzantragstellung im Jahr 2009 bekannt. Aus diesem Grund hätte er den Unternehmer laut Insolvenzverwalter viel früher und deutlicher auf die bestehenden Risiken hinweisen müssen. Der gleichen Ansicht war auch der BGH, weshalb er diesen Fall zum Anlass nahm, seine Rechtsprechung aus dem Jahr 2013 zu revidieren und die Möglichkeit der Haftung des Steuerberaters unter den folgenden zwei Aspekten zu erweitern:

Im Rahmen seines Mandats haftet der Steuerberater nach Werkvertragsrecht beispielsweise, wenn er trotz bestehender Insolvenzreife der Gesellschaft von Fortführungswerten ausgeht, also nicht zu Liquidationswerten bilanziert. Damit liegt ein Mangel bei der Erstellung einer ordnungsgemäßen Bilanz für seinen Mandanten vor, für den er entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden kann. In dem obigen Urteil verweist der BGH jedoch erneut darauf hin, dass der Steuerberater nicht von sich aus aktiv eine Fortführungsprognose erstellen muss. Wenn ihm aber die tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten seines Mandanten bekannt sind, die eine negative Fortführungsprognose erkennen lassen und er dennoch von Fortführungswerten ausgeht, handelt er pflichtwidrig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Hinweis- und Informationspflichten von Steuerberatern bei drohender Insolvenz eines Mandanten sowie Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Grundlagen der Arbeit: Erläuterung der gesetzlichen Insolvenztatbestände, der drohenden Zahlungsunfähigkeit sowie der allgemeinen Rechte und Pflichten von Steuerberatern.

3 Haftungsrisiko des Steuerberaters im Fall der drohenden Insolvenz: Analyse der Rechtsprechungsänderung des BGH, die Konsequenzen für Steuerberater, die berufsständische Einschätzung und Ansätze zur Haftungsminimierung.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der verschärften Haftungssituation und Empfehlungen für den Umgang mit Krisenmandaten.

Schlüsselwörter

Steuerberater, Haftungsrisiko, drohende Insolvenz, Jahresabschluss, Hinweispflicht, BGH-Rechtsprechung, Fortführungsprognose, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenzverschleppung, Mandantenverhältnis, Haftungsminimierung, Insolvenzrecht, Krisenmandat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Haftung von Steuerberatern, wenn bei ihren Mandanten eine drohende Insolvenz vorliegt, insbesondere im Kontext der Erstellung des Jahresabschlusses.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die insolvenzrechtlichen Grundlagen, die spezifischen Hinweis- und Warnpflichten des Steuerberaters gegenüber seinen Mandanten sowie die Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie sich die Anforderungen an Steuerberater durch die aktuelle BGH-Rechtsprechung verschärft haben und welche konkreten Haftungsrisiken dabei entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung relevanter höchstrichterlicher Urteile (BGH) sowie fachspezifischer Kommentierungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die insolvenzrechtlichen Grundlagen, die Entwicklung der BGH-Rechtsprechung seit 2013, die Konsequenzen für die steuerberatende Praxis sowie Strategien zur Haftungsminimierung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Steuerberaterhaftung, drohende Insolvenz, Hinweispflicht, Fortführungsprognose und BGH-Urteile charakterisiert.

Was bedeutet das "Going-Concern-Prinzip" im Kontext dieser Arbeit?

Es bezeichnet das Prinzip der Unternehmensfortführung. Die Arbeit verdeutlicht, dass Steuerberater bei Anzeichen einer drohenden Insolvenz nicht automatisch von einer Fortführung ausgehen dürfen, ohne diese kritisch zu prüfen.

Wie kann ein Steuerberater sein Haftungsrisiko minimieren?

Zu den genannten Strategien gehören der Abschluss schriftlicher Mandatsverträge, die klare Dokumentation von Hinweisen an den Geschäftsführer und im Zweifelsfall die Einholung fachkundigen Rates oder die Niederlegung des Mandats.

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Details

Title
Die Hinweispflicht des Steuerberaters im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses bei drohender Insolvenz einer juristischen Person
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1.0
Author
Julian Heester (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V490187
ISBN (eBook)
9783668976542
ISBN (Book)
9783668976559
Language
German
Tags
Haftung Steuerberatung Hinweispflicht Jahresabschluss
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Heester (Author), 2018, Die Hinweispflicht des Steuerberaters im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses bei drohender Insolvenz einer juristischen Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/490187
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