Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Sociology - Miscellaneous

Diw Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten bei deutschen Touristen

Title: Diw Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten bei deutschen Touristen

Term Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Burghardt (Author)

Sociology - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der anthropogene Klimawandel ist seit einigen Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Greenpeace und andere Institutionen fordern immer vehementer zum Handeln auf und spätestens seit der Einberufung des Weltklimarats (IPCC) sieht sich auch die Politik zum Handeln berufen. Infolgedessen geben immer mehr Journalisten, Wissenschaftler und Politiker Verhaltensratschläge für die Einsparung von klimaschädlichen Emissionen.

Neben Energieeinsparungen im Alltag, wie beispielsweise dem effizienten Heizen oder dem Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad bei Kurzstrecken, ist aufgrund des stetigen Anstiegs des Tourismusaufkommens das Urlaubs- und Reiseverhalten immer häufiger Ansatzpunkt für Appelle zum klimabewussten Handeln. Gleichzeitig bildeten sich in den letzten Jahren vermehrt Organisationen, die es sich zum Ziel machten, ein Angebot für klimafreundlichere Urlaube zu erschaffen oder Handlungsalternativen im Bereich Reisen anzubieten. Es entstanden spezielle Reiseveranstalter für nachhaltigen Tourismus (nachhaltiger-reisen.de) und Unternehmen (wie beispielsweise die atmosfair gGmbH) die CO²-Kompensationen für Flüge, Kreuzfahrten oder ganze Urlaube anbieten.

Dennoch bleiben die Angebote bisher größtenteils ungenutzt und verharren ausschließlich als Nischenprodukt. Es stellt sich somit die Frage, warum das geforderte Klimabewusstsein sich nicht im Verhalten deutscher Touristen widerspiegelt. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Diskrepanz zwischen Klimabewusstsein und Klimaverhalten deutscher Touristen zu analysieren und infolgedessen die vielschichtigen Gründe dieser Differenz aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsdefinitionen

1.1 Umweltbewusstsein

1.2 Umweltverhalten

2. Statistische Daten

2.1 Allgemeines Klimabewusstsein der deutschen Bevölkerung

2.2 Klimabewusstsein, -verhalten bei deutschen Touristen

2.2.1 Klimabewusstsein, -verhalten allgemein

2.2.2 Verkehrsmittelwahl und Entfernung zum Urlaubsort

2.2.3 Urlaubsdauer

2.2.4 Unterkunft und Urlaubsaktivitäten

2.2.5 Nachhaltiger Tourismus

3. Theorieansätze

3.1 Low-Cost-Theorie

3.2 Andere Erklärungsansätze

3.3 Sonderstatus Urlaub

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der Diskrepanz zwischen dem vorhandenen Klimabewusstsein und dem tatsächlichen Urlaubsverhalten deutscher Touristen, um die vielschichtigen Gründe für diese Differenz zu identifizieren.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Umweltbewusstsein und -verhalten.
  • Untersuchung statistischer Daten zum touristischen Reiseverhalten.
  • Anwendung der Low-Cost-Theorie auf das touristische Handeln.
  • Erörterung soziokultureller Einflussfaktoren und des Sonderstatus von Urlaubsreisen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Low-Cost-Theorie

Wie bereits in der Einleitung erwähnt wurde, widmete sich Diekmann 1992 der Diskrepanz zwischen Klimabewusstsein und Klimaverhalten und formulierte daraufhin die Low-Cost-Theorie. Voraussetzung für diese Theorie ist, dass eine Entscheidungssituation zwischen mindestens einer umweltfreundlichen und einer weniger umweltfreundlichen Aktivität die zugleich mit weniger oder zumindest gleich viel Kosten verbunden ist, vorliegt. Die Low-Cost-Theorie besagt nun, dass das Umweltbewusstsein das Verhalten am stärksten in sogenannten Low-Cost Situationen beeinflusst. Solche Situationen zeichnen sich durch ein geringes Maß an Kosten, welche sich in Zeitaufwand, monetären Kosten, Mühen oder sozialen Missbilligungen kennzeichnet, ab. Mit steigenden Kosten wird das Verhalten wiederum immer weniger vom Umweltbewusstsein beeinflusst. Da die unabhängigen variablen Kosten und Umweltbewusstsein nicht additiv, sondern in Interaktion wirken, spricht man statistisch in diesem Fall von einem Interaktionseffekt (vgl. Best/Kroneberg 2012 : 535 ff.).

Im Falle des Tourismus müssen somit mindestens zwei Handlungsalternativen bestehen, die sich in ihrer Umweltfreundlichkeit unterscheiden. Mit Bezug auf die Handlungsoptionen des F.U.R. sind diese Alternativen, neben der Option seine Urlaubsreise wie bisher zu gestalten, beispielsweise eine Reise zu buchen, welche bestimmte Umweltstandards erfüllt, zukünftig mit Bus oder Bahn anzureisen, ein Reiseziel in der Nähe zu wählen oder etwa ganz auf seine Urlaubsreise zu verzichten. Alle Handlungsoptionen weisen jedoch verhältnismäßig hohe Kosten auf, welche sich entweder in Zeitaufwand, Verzicht, Mühen oder monetären Kosten niederschlagen. Da es sich somit bei einer Urlaubsreise nicht um eine Low-Cost-Situation handelt, wäre mit dieser Theorie zu erklären, warum sich das Umweltbewusstsein bei Reisen kaum im Verhalten wiederspiegelt. Ausschließlich bei den Reisenden, die sich höhere monetäre Kosten oder einen größeren Zeitaufwand leisten können, kommen daher die genannten Optionen in Frage. Diese Gruppe ist jedoch, wie alle anderen Touristentypen auch, weiteren Einflussfaktoren ausgesetzt, welche zu einer geringen Umsetzung klimafreundlichen Reisens führen. Welche Einflüsse die Reiseentscheidung der Touristen dabei besonders tangieren, soll im nächsten Kapitel beleuchtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Hinführung zur Problematik des anthropogenen Klimawandels und Darstellung der Diskrepanz zwischen Klimabewusstsein und Urlaubsverhalten.

1. Begriffsdefinitionen: Erläuterung der theoretischen Konzepte von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten zur wissenschaftlichen Einordnung.

2. Statistische Daten: Empirische Aufarbeitung des Klimabewusstseins und des tatsächlichen Reiseverhaltens deutscher Touristen anhand aktueller Studien.

3. Theorieansätze: Anwendung der Low-Cost-Theorie und weiterer soziologischer Erklärungsansätze auf das Reiseverhalten.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Förderung eines nachhaltigeren Tourismus.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Umweltbewusstsein, Umweltverhalten, Tourismus, Low-Cost-Theorie, Reiseentscheidung, CO2-Emissionen, Nachhaltiger Tourismus, Urlaubsverhalten, Klimaschutz, Konsumentenverhalten, Reisebranche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, warum bei deutschen Touristen trotz eines vorhandenen Klimabewusstseins oft ein klimaschädliches Urlaubsverhalten vorliegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Umweltbewusstsein, der statistischen Analyse von Reisetrends und der theoretischen Begründung von Verhaltensweisen im Urlaub.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit fragt nach den Gründen für die Diskrepanz zwischen Klimabewusstsein und Klimaverhalten bei deutschen Reisenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine Literatur- und Datenanalyse, um empirische Studien und soziologische Theorieansätze, insbesondere die Low-Cost-Theorie, miteinander zu verknüpfen.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, statistische Daten zu Reisemotiven und verschiedene theoretische Erklärungsansätze für das beobachtete Verhalten dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem Klimabewusstsein, Low-Cost-Theorie, nachhaltiger Tourismus und die Analyse des touristischen Konsumverhaltens.

Warum wird Urlaub in der Arbeit als Sonderstatus bezeichnet?

Urlaub nimmt eine Sonderstellung ein, da Reisende im Urlaub öfter bereit sind, Geld für Luxus auszugeben, und das Reiseverhalten oft durch Traditionen und Prestige bestimmt ist.

Inwieweit trägt die Low-Cost-Theorie zur Erklärung des Verhaltens bei?

Die Theorie erklärt, dass Umweltbewusstsein nur in Situationen mit geringen Kosten (Zeit, Geld, Mühe) das Handeln steuert; da Urlaubsreisen hohe Kosten verursachen, greift dieser Mechanismus hier nur eingeschränkt.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Diw Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten bei deutschen Touristen
College
University of Hamburg
Grade
2,3
Author
Daniel Burghardt (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V490079
ISBN (eBook)
9783668971776
ISBN (Book)
9783668971783
Language
German
Tags
eine analyse diskrepanzen umweltbewusstsein umweltverhalten touristen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Burghardt (Author), 2013, Diw Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten bei deutschen Touristen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/490079
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint