Die fortschreitende Digitalisierung bringt laufend neue Innovationen hervor, welche disruptiv in den Unternehmensalltag einwirken und bestehende Abläufe aushebeln, um eine nachhaltige industrielle Wertschöpfung zu generieren. Während einst technische Systeme für sich allein gearbeitet haben, werden diese heute durch Informationssysteme unterstützt und in naher Zukunft durch die Komponente biologisches System ergänzt, wodurch sich ein biointelligentes System ergibt, das die Qualität und den Lebensstandard der Bevölkerung hebt. Die Zusammenarbeit dieser drei Systeme und die parallel ablaufenden Prozesse bewirken, dass Innovationen wie neuronale Netze oder Evolutionsalgorithmen zu disruptiven Revolutionen führen. Diese Innovationen können in drei verschiedene Entwicklungsmodi unterteilt werden. Zum einen werden Technologien von biologischen, über die Jahrhunderte entstandenen Phänomene inspiriert, wie z.B. die Winglets bei Flugzeugen, zum anderen werden biologische Systeme in Produktionsabläufe integriert, wie beispielsweise Mikroorganismen die Zersetzung von menschlichen Ausscheidungen übernehmen, wodurch neuer Humus entsteht und zum letzten die Interaktion von technischen, informatorischen und biologischen Systemen, welche neue, unabhängige, biointelligente Wertschöpfungssysteme hervorbringen (Miehe, Robert: Full, Johannes, Bauernhansl & Sauer, 2019).
Inhaltsverzeichnis
1. Literaturteil
1.1. Ausgangslage und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3. Wissenschaftliche Methode
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Empirischer Teil
2.1. Entwicklung des Forschungsdesigns
2.2. Ergebniszusammenfassung
2.2.1. Ergebnisse zur Leitfrage 1
2.2.2. Ergebnisse zur Leitfrage 2
2.2.3. Ergebnisse zur Leitfrage 3
3. Conclusio
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen biointelligenter Systeme auf Produktionsmitarbeiter und analysiert, wie sich Unternehmen langfristig aufstellen müssen, um durch diese disruptive Technologie marktfähig zu bleiben.
- Grundlagen biointelligenter Systeme in der Produktion
- Veränderung von Arbeitsalltag und Tätigkeitsbereichen
- Herausforderungen für die Personalbedarfsplanung
- Qualitative Analyse mittels World Café Methode
- Strategien zur Bewältigung des industriellen Wandels
Auszug aus dem Buch
1.1. Ausgangslage und Problemstellung
Die fortschreitende Digitalisierung bringt laufend neue Innovationen hervor, welche disruptiv in den Unternehmensalltag einwirken und bestehende Abläufe aushebeln, um eine nachhaltige industrielle Wertschöpfung zu generieren. Während einst technische Systeme für sich allein gearbeitet haben, werden diese heute durch Informationssysteme unterstützt und in naher Zukunft durch die Komponente biologisches System ergänzt, wodurch sich ein biointelligentes System ergibt, das die Qualität und den Lebensstandard der Bevölkerung hebt. Die Zusammenarbeit dieser drei Systeme und die parallel ablaufenden Prozesse bewirken, dass Innovationen wie neuronale Netze oder Evolutionsalgorithmen zu disruptiven Revolutionen führen. Diese Innovationen können in drei verschiedene Entwicklungsmodi unterteilt werden. Zum einen werden Technologien von biologischen, über die Jahrhunderte entstandenen Phänomene inspiriert, wie z.B. die Winglets bei Flugzeugen, zum anderen werden biologische Systeme in Produktionsabläufe integriert, wie beispielsweise Mikroorganismen die Zersetzung von menschlichen Ausscheidungen übernehmen, wodurch neuer Humus entsteht und zum letzten die Interaktion von technischen, informatorischen und biologischen Systemen, welche neue, unabhängige, biointelligente Wertschöpfungssysteme hervorbringen.
Biointelligente Systeme können Prozesse optimieren, indem sie Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Systemen in einem Unternehmen generieren und diese miteinander kommunizieren lassen, um zum Beispiel den Energiehaushalt an die Produktionsplanung, oder auch umgekehrt, selbständig anzupassen und in weiterer Folge dem Produktionsprozess dahingehend hilft, sich selbst zu regulieren, um die höchstmögliche Effizienz bei der Produktion zu erreichen. Um dies zu erreichen ist die Implementierung von, die Natur nachahmenden, genetischen Algorithmen notwendig.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Literaturteil: Dieser Abschnitt beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Biointelligenz und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf Produktionsmitarbeiter.
2. Empirischer Teil: Hier wird die Methodik des World Cafés beschrieben und die Ergebnisse zur technologischen Zukunft, Personalplanung und Berufsfeldveränderung präsentiert.
3. Conclusio: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse kritisch und betont die Notwendigkeit von frühzeitigen Bildungs- und Umschulungsmaßnahmen durch die Unternehmen.
Schlüsselwörter
Biointelligente Systeme, Produktion, Digitalisierung, Disruptive Innovation, Arbeitswelt, Personalbedarfsplanung, World Café, Wertschöpfung, Automatisierung, Transformation, Wissensmanagement, Industrie, Evolutionsalgorithmen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Integration biointelligenter Systeme in Produktionsbetriebe und der daraus resultierenden notwendigen Anpassung der Arbeitsweisen und Unternehmensstrukturen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Entwicklung biointelligenter Systeme, der Veränderung des Arbeitsumfeldes und den Auswirkungen auf die Personalplanung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Auswirkungen der Implementierung biointelligenter Systeme auf die Produktionsmitarbeiter eines Industrieunternehmens zu identifizieren und abzuschätzen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde die qualitative Methode des "World Cafés" angewandt, um kollektives Wissen und Expertenmeinungen zu den Forschungsfragen zu generieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil enthält die Herleitung des Forschungsdesigns, die Ergebnisse der World Café-Diskussionen zu verschiedenen Leitfragen sowie eine Analyse der Transformation von Berufsfeldern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Biointelligenz, industrielle Wertschöpfung, Personalbedarfsplanung, disruptive Veränderung und Automatisierung.
Wie könnten Produktionsmaschinen in der Zukunft eigenständig agieren?
Durch die Nachahmung biologischer Prozesse, wie z.B. Zellteilung oder Wachstumszyklen, könnten Maschinen sich selbst reproduzieren oder Produktionsprozesse eigenständig anpassen.
Warum stellt der Mensch laut Arbeit eine "unflexible Variable" dar?
Im Gegensatz zu biointelligenten Systemen, die sich extrem schnell an Marktveränderungen anpassen können, benötigen Menschen Zeit für Rekrutierung und Umschulung, was sie in hochdynamischen Systemen weniger flexibel macht.
- Quote paper
- Johannes Wagner (Author), Lukas Höck (Author), Lukas Kocznar (Author), Carina Röder (Author), Benjamin Scherer (Author), 2019, Bewältigung von Veränderungen im Produktionsbetrieb durch biointelligente Systeme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/489911