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Star Wars - Zwei Gesellschaftsformen und das Ende der Thematisierung gesellschaftlicher Komplexe

Titel: Star Wars - Zwei Gesellschaftsformen und das Ende der Thematisierung gesellschaftlicher Komplexe

Hausarbeit , 2000 , 15 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Christoph Kohlhöfer (Autor:in)

Amerikanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als George Lucas` Film Star Wars 1977 in den USA in die Kinos kam, lief er nur in gerade mal 32 Kinos an, da man nicht mit einem großen Erfolg gerechnet hatte. Innerhalb einer Woche belief sich das Einspielergebnis von Star Wars auf 3 Millionen Dollar, und das trotz dieser geringen Anzahl der Kinos. Die Verleihfirma 20th Century Fox ließ daraufhin weitere Kopien anfertigen und belieferte damit so viele Kinos wie nur möglich war. Die Popularität des ersten Films ist auch 30 Jahre nach Erscheinen ungebrochen. Dabei ist sie kein ausschließliches Produkt einer bis dato unvergleichbaren Merchandising–Kampagne, sondern ist bereits in der Struktur des Films angelegt. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf einen einzigen Aspekt der Narrationsform, nämlich der Darstellung der beiden Gesellschaften, die in Star Wars aufeinandertreffen. Die Darstellungsart dieser beiden Gruppen ist zum einen eine Folge der Übernahme der mythologischen Narration, beinhaltet jedoch auch eine Reihe anderer Querverweise. Die Arbeit macht deutlich inwiefern Star Wars, besonders durch die Form des Dargestellten, eine Veränderung in dem Science Fiction-Film der siebziger Jahre darstellte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

eins. Einleitung

zwei. Der Science Fiction – Film der siebziger Jahre

drei. Der Kampf zweier Gesellschaften

a) Die Darstellungen der Gesellschaftsformen

b) Die Musik

vier. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie der Film Star Wars als Wendepunkt im Science-Fiction-Genre fungierte, indem er sich von der gesellschaftskritischen Thematisierung der 1970er Jahre distanzierte und durch eine simplifizierte, mythologische Erzählstruktur und ein konservatives Wertebild populäre Unterhaltung etablierte.

  • Wandel des Science-Fiction-Genres in den 1970er Jahren
  • Narrative Strukturen und mythologische Einflüsse in Star Wars
  • Gegenüberstellung und visuelle Codierung der Gesellschaftsformen
  • Funktion der Filmmusik für die Charakterisierung
  • Star Wars als konservatives Werk populärer Kultur

Auszug aus dem Buch

a) Die Darstellungen der Gesellschaftsformen

In Star Wars treffen zwei unterschiedliche Pole aufeinander, welche klar durch „gut“ und „böse“ definiert sind. Welcher Seite die Rolle des Bösen zukommt wird zugleich schon vor Beginn des eigentlichen Films anhand der Rollschrift gezeigt. Dort lautet es: „Es herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellen, deren Raumschiffe von einem geheimen Stützpunkt aus angreifen, haben ihren ersten Sieg gegen das böse galaktische Imperium errungen.“ (Sequenz 1) Der Einleitungstext teilt also nicht nur die beiden Seiten in ihre jeweilige Kategorie ein, sondern zeigt zudem auch noch deren Verhältnisse auf. Die böse Seite erfährt mit der Beschreibung als „galaktisches Imperium“ eine übermächtige und allzeit bedrohliche Definition. Mit dem Wort „Rebellen“ assoziiert der Rezipient eine Gruppe von geheim agierenden Untergrundkämpfern, deren Mittel längst nicht den Mitteln ihrer Gegenspieler entsprechen. Die gute Seite ist in ihrer Ausgangssituation dem Imperium also unterlegen. Letztlich liegt es dann auch nur an einem Mann, dem auserwählten Luke Skywalker, der die Mittel hat, die Herrschaft des Bösen zu beenden. (Sequenz 105)

Darüber hinaus findet eine simple optische Einteilung von gut und böse in weiß und schwarz statt. Prinzessin Leia, welche die gute Seite repräsentiert, ist in ein weißes Gewand gekleidet, Darth Vader und der Imperator tragen schwarz.(In allen Sequenzen des ersten Teils, in denen sie auftauchen wird dieses Prinzip beibehalten) Auch Luke Skywalker trägt ein weißes Gewand solange er noch nichts von seiner eigenen dunklen Seite weiß. Erst danach, nach der Sequenz des zweiten Teils, in der Luke seinem Vater im Traum begegnet und von seiner dunklen Seite erfährt, ist auch er in schwarz gekleidet.

Zusammenfassung der Kapitel

eins. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den immensen kommerziellen Erfolg von Star Wars und stellt die These auf, dass der Film mehr als nur ein soziales Phänomen ist, sondern durch seine narrative Struktur die Zukunftsfurcht des zeitgenössischen Kinos überwand.

zwei. Der Science Fiction – Film der siebziger Jahre: Dieses Kapitel analysiert den Science-Fiction-Film der 1970er Jahre als Aufklärungsmedium, das sich kritisch mit sozio-kulturellen Problemen, technologischem Fortschritt und ökologischen Ängsten auseinandersetzte.

drei. Der Kampf zweier Gesellschaften: Der Hauptteil untersucht die visuelle, inhaltliche und musikalische Dichotomie zwischen den Rebellen und dem Imperium sowie deren Einbettung in konservative amerikanische Wertevorstellungen.

vier. Fazit: Das Fazit resümiert, dass Star Wars trotz technischer Innovationen narrativ als regressiv einzustufen ist, da er komplexe gesellschaftliche Thematisierungen zugunsten einer simplifizierten, mythologisch geprägten Space Opera aufgab.

Schlüsselwörter

Star Wars, Science Fiction, Gesellschaftsformen, Mythologie, Dystopie, Utopie, George Lucas, Narrationsform, Filmmusik, Christian Wessely, Populärkultur, Amerikanischer Traum, Konservatismus, Gut und Böse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturellen und inhaltlichen Veränderungen, die Star Wars im Science-Fiction-Genre der späten 1970er Jahre bewirkt hat, insbesondere den Übergang von gesellschaftskritischen Dystopien hin zur mythologisch fundierten Space Opera.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Gegenüberstellung der Gesellschaftsformen (Rebellen vs. Imperium), die Verwendung mythologischer Erzählmuster, die Rolle der Filmmusik zur Charakterisierung und die politische bzw. gesellschaftliche Symbolik innerhalb des Films.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, wie Star Wars durch die einfache Darstellung zweier Gesellschaften und die Rückkehr zu alten narrativen Formen den Science-Fiction-Film von der Thematisierung zeitgenössischer Probleme distanzierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse angewandt, die sich auf narratologische Aspekte, die visuelle Symbolik sowie die musikwissenschaftliche Interpretation von Leitmotiven stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der optischen und inhaltlichen Differenzierung von Gut und Böse (Dresscode, Rollenzuschreibung) und die detaillierte Analyse der musikalischen Leitmotive nach Christian Wessely.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Science Fiction, Mythologie, Dystopie, Konservatismus und Populärkultur charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der Darstellung von Rebellen und dem Imperium?

Der Autor zeigt eine klare optische Trennung auf (weiß vs. schwarz) und verknüpft die Rebellen mit demokratischen und amerikanischen Werten, während das Imperium durch Technologie, Uniformität und faschistoide Züge als mechanisiertes, bedrohliches Kollektiv charakterisiert wird.

Welche Rolle spielt die Musik laut der Arbeit für die Wahrnehmung der Figuren?

Die Musik unterstützt die Einteilung in Gut und Böse durch spezifische Leitmotive (Skywalker-Motiv, Imperiums-Motiv, Offenbarungs-Motiv), wobei Rhythmik und Tonalität gezielt eingesetzt werden, um entweder eine positive Aufbruchstimmung oder ein Gefühl von Unruhe und Bedrohung beim Rezipienten zu erzeugen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Star Wars - Zwei Gesellschaftsformen und das Ende der Thematisierung gesellschaftlicher Komplexe
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,8
Autor
Christoph Kohlhöfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
15
Katalognummer
V48813
ISBN (eBook)
9783638454056
ISBN (Buch)
9783638764339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Star Wars Zwei Gesellschaftsformen Ende Thematisierung Komplexe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Kohlhöfer (Autor:in), 2000, Star Wars - Zwei Gesellschaftsformen und das Ende der Thematisierung gesellschaftlicher Komplexe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48813
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Leseprobe aus  15  Seiten
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