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Versicherung von Hochwasserschäden

Title: Versicherung von Hochwasserschäden

Seminar Paper , 2004 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Brandt (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies

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Summary Excerpt Details

Neben dem Wissen über die Entstehung und Entwicklung und Auswirkungen von Hochwasserereignissen sowie über den Hochwasserschutz spielt die Versicherung von Hochwasserschäden eine wichtige Rolle. Die Versicherung der Schäden tritt jedoch meistens erst dann in das Blickfeld, wenn es zu Hochwasserereignissen mit Schadenswirkungen gekommen ist. In der vorliegenden Arbeit sollen die grundlegenden Punkte des Versicherungswesens im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen beleuchtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Allgemeines

1.2 Begriffsdefinitionen und – erläuterungen

2 Hochwasserschäden

2.1 Überschwemmungsarten und ihre Versicherbarkeit

2.1.1 Sturmfluten

2.1.2 Flussüberschwemmungen

2.1.3 Sturzfluten

2.2 Bedeutung von Hochwasserschäden

3 Versicherung von Hochwasserschäden

3.1 Risikopartnerschaft

3.1.1 Staat

3.1.2 Betroffene

3.1.3 Versicherung

3.2 Erstversicherung

3.2.1 Tarifierung

3.2.2 Kumulkontrolle

3.3 Rückversicherung

4 ZÜRS

4.1 Grundlagen

4.2 Entwicklung

4.3 Datengrundlage

4.4 Funktionsweise

5 Andere Länder

5.1 USA

5.2 Frankreich

5.3 Spanien

5.4 Schweiz

6 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit beleuchtet die grundlegenden Mechanismen des Versicherungswesens im Kontext von Hochwasserereignissen und analysiert, wie Risikopartnerschaften zwischen Staat, Betroffenen und Versicherungswirtschaft effektiv gestaltet werden können, um Schäden zu minimieren.

  • Grundlagen und Definitionen von Hochwasser und Überschwemmungen
  • Versicherbarkeit verschiedener Überschwemmungstypen (Sturmfluten, Flussüberschwemmungen, Sturzfluten)
  • Die Rolle des ZÜRS-Zonierungssystems der Versicherungswirtschaft
  • Internationale Praxisbeispiele der Hochwasserversicherung (USA, Frankreich, Spanien, Schweiz)
  • Methoden der Risikokalkulation und Kumulkontrolle

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Flussüberschwemmungen

Flussüberschwemmungen können in ihrer Ausdehnung weitaus bedeutsamer sein als Sturmfluten. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten aller weltweit registrierten Überschwemmungen auf Flussüberschwemmungen zurückgeführt werden können (Münchener Rück. 1997, S. 19). Die Ursache liegt normalerweise in intensiven und / oder tagelang anhaltenden Niederschlägen über großen Einzugsgebieten. Nachdem der Boden im Einzugsgebiet mit Wasser gesättigt ist, kommt es zu einem Überlandfließen und der Niederschlag fließt direkt in die Gewässer. Das gleiche ist der Fall wenn Niederschläge auf gefrorenen Boden auftreffen.

Je nach Talform können Schäden unterschiedlicher Art auftreten. In engen Tälern, in denen die Überschwemmungsflächen relativ klein sind, kommt es auf Grund hoher Wassertiefen und hoher Fließgeschwindigkeiten oft zu hohen Sedimenttransportraten und hohen mechanischen Kräften. Dadurch können sich die Schäden enorm erhöhen (Kron 2003, S. 82). Wie beim Elbehochwasser im August 2002 zu sehen war, kam es zwar in der Summe zu höheren Schäden in den flachen Gebieten. Dies waren häufig jedoch Schäden, die nach dem Rückgang des Wassers und Abtrocknung der Bausubstanz wieder behoben werden konnten. In den engeren Tälern der Fließgewässer in den Mittelgebirgen wurden hingegen zahlreiche Gebäude durch die hohe Energie der Wassermassen durch Sturzfluten völlig zerstört.

Auch bei Flussüberschwemmungen existiert, wie bei Sturmfluten, das Problem der Antiselektion. Antiselektion tritt auf, da die Interessen derjenigen, die sich gegen eine Überschwemmung versichern wollen und die Interessen derjenigen, denen die Versicherungsunternehmen eine Überschwemmungsversicherung verkaufen wollen, auseinander klaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Versicherung von Hochwasserschäden ein und definiert die notwendigen Grundbegriffe für die weitere Analyse.

2 Hochwasserschäden: Hier werden verschiedene Überschwemmungstypen hinsichtlich ihrer Charakteristika und ihrer spezifischen Versicherbarkeit untersucht.

3 Versicherung von Hochwasserschäden: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Risikopartnerschaft zwischen Staat, Betroffenen und Versicherern sowie technische Aspekte der Tarifierung und Kumulkontrolle.

4 ZÜRS: Hier wird das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft als wichtiges Analysewerkzeug vorgestellt.

5 Andere Länder: Ein Überblick über verschiedene internationale Ansätze zur Versicherung von Naturgefahren und Hochwasserschäden.

6 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung, dass Versicherungsschutz nur in einem engen Zusammenspiel der beteiligten Akteure erfolgreich sein kann.

Schlüsselwörter

Hochwasserschäden, Überschwemmung, Versicherungswirtschaft, Risikopartnerschaft, Antiselektion, ZÜRS, Elementarschadenversicherung, Kumulkontrolle, Rückversicherung, Naturkatastrophen, Schadensprävention, Risikokalkulation, Modellierung, Eigenvorsorge, Gefahrenzonen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Strategien der Versicherung von Hochwasserschäden sowie die Rolle der beteiligten Akteure bei der Risikominimierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Versicherbarkeit verschiedener Hochwasserarten, die Risikokalkulation in der Versicherung und die Bedeutung von Systemen wie ZÜRS.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die grundlegenden Punkte des Versicherungswesens im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen zu beleuchten und den Bedarf an integrierten Vorgehensweisen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse fachwissenschaftlicher Literatur sowie versicherungstechnischer Daten und Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Arten von Überschwemmungen, die Aufteilung der Verantwortung auf Staat und Versicherer sowie technische Aspekte der Risikobewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Hochwasserschäden, Versicherungswirtschaft, ZÜRS und Risikopartnerschaft charakterisiert.

Warum sind Sturmflutschäden oft schwer versicherbar?

Aufgrund der geringen Ereignisfrequenz, fehlender statistischer Datenreihen und dem fehlenden Einfluss der Versicherer auf staatliche Schutzmaßnahmen ist das Risiko schwer kalkulierbar.

Was ist die Hauptfunktion des ZÜRS-Systems?

ZÜRS dient der deutschlandweiten, methodisch vereinheitlichten Zuordnung von Hochwasserrisiken zu versicherbaren Objekten auf Basis von GIS-Technologie.

Welche Rolle spielt die Rückversicherung bei Elementarschäden?

Rückversicherer ermöglichen den globalen Risikoausgleich, da Erstversicherer bei regionalen Ereignissen schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen würden.

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Details

Title
Versicherung von Hochwasserschäden
College
Martin Luther University
Course
Oberseminar Physische Geographie
Grade
1,7
Author
Sebastian Brandt (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V48041
ISBN (eBook)
9783638448499
ISBN (Book)
9783640319220
Language
German
Tags
Versicherung Hochwasserschäden Oberseminar Physische Geographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Brandt (Author), 2004, Versicherung von Hochwasserschäden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/48041
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