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Die Interdependenz zwischen Narration und Attraktion in "Chelovek's Kinoapparatom" (1929)

Eine Filmanalyse

Title: Die Interdependenz zwischen Narration und Attraktion in "Chelovek's Kinoapparatom" (1929)

Term Paper , 2019 , 22 Pages , Grade: 2

Autor:in: Nicola Ritter (Author)

Film Science

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Summary Excerpt Details

Der 1929 erschienene Film Chelovek’s Kinoapparatom (deutsche Übersetzung: Der Mann mit der Kamera) des sowjetischen Regisseurs Dziga Vertov gilt als einer der herausragendsten Filme des Avantgarde Kinos der 1920er Jahre und soll als Analysegrundlage für die vorliegende Arbeit dienen. Der Film ist ein Meisterwerk der Montagekunst und zeigt dokumentarisch einen Tagesablauf in einer russischen Stadt. Es soll herausgearbeitet werden, wie sich die Beziehung zwischen Narration und Attraktion im Film darstellt und ob der Film tat-sächlich rein mit Attraktionselementen arbeitet und somit narrative Strukturen ausklammert.

Theoretische Grundlagen dienen hierbei als Einstieg. Im Zuge dessen soll zunächst versucht werden, einen groben Überblick über den theoretischen Diskurs um Narration und Attraktion im Film zu geben, um sich anschließend auf den Forschungsansatz Tom Gunnings zu konzentrieren. Dieser prägte den Begriff des Cinema of Attractions und erläutert in seinem Essay genauer, worin die Attraktion im Film des frühen 19. Jahrhunderts bestand. Er erläutert dabei, dass die Attraktion auch im weiteren Verlauf der Filmpraxis nicht verschwindet. Wie sich die Attraktion also in späteren Filmen zeigt, soll anschließend untersucht werden. Der zweite Teil der Arbeit stellt die Analyse des Films Chelovek’s Kinoapparatom dar. Zunächst soll die Struktur grob skizziert werden und dann versucht werden zu zeigen, worin die Attraktion im Film besteht. Obwohl der Film auf den ersten Blick die Attraktion in den Vordergrund stellt, lassen sich narrative Elemente finden. Diese sollen unter Gliederungspunkt 3.3. herausgearbeitet werden. Des Weiteren soll vor allem der Montage besondere Bedeutung zugemessen und anhand dieses Stilmittels veranschaulicht werden, in welcher Beziehung Narration und Attraktion im Film stehen. In einem letzten Schritt erfolgt eine Betrachtung der Ergebnisse und ein Ausblick auf mögliche Anschlussforschungen zum Thema.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Forschungsansätze

2.1. Narration und Attraktion im Film

2.2. The Cinema of Attractions

2.4. Die Attraktion im Kino der Avantgarde

3. Filmanalyse: Dziga Vertov - Chelovek’s Kinoapparatom

3.1. Struktur

3.2. Attraktionselemente im Film

3.3. Ein Experiment ohne Narration?

3.4. Die Montage

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenz zwischen Narration und Attraktion anhand des Films "Chelovek’s Kinoapparatom" (1929) von Dziga Vertov, um herauszuarbeiten, inwieweit das Werk trotz seines avantgardistischen Anspruchs auf narrative Strukturen zurückgreift oder diese gezielt vermeidet.

  • Die theoretische Einordnung des "Cinema of Attractions" nach Tom Gunning.
  • Die Analyse der formalen Struktur und der Attraktionselemente im gewählten Film.
  • Die Untersuchung der Rolle der Montage als narrationsstiftendes Stilmittel.
  • Der Vergleich zwischen dem theoretischen Anspruch des Regisseurs und der filmischen Umsetzung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Attraktionselemente im Film

Zunächst einmal lässt sich erkennen, dass Dziga Vertov die Stop-Motion-Technik in seinem Werk anwendete, indem er eine Kamera auf einem Stativ zeigt, welches sich wie von Geisterhand zu bewegen scheint. Die Stop-Motion-Technik wurde im frühen Film als Magie bestaunt und erstmals von Georges Méliès angewendet, welcher bis heute des Öfteren als „master of the stop trick“ oder als „Stoptrickpionier“ bezeichnet wird. Die Technik beruht auf der Einzelbildschaltung, bei welcher jedes Bild einzeln aufgenommen wird. Die Aneinanderreihung dieser Bilder lässt den Eindruck eines Bewegungsablaufes entstehen. Je schneller die Bilder aneinandergereiht werden, desto flüssiger wirkt die Bewegung.

Im Film wird dem Zuschauer immer wieder gezeigt, wie der Kameramann sich in waghalsige Situationen begibt, um Szenen mit seiner Kamera einzufangen. So zum Beispiel fährt er auf einer fahrenden Pferdekutsche, während er die Personen im nebenherfahrenden Wagen filmt. Der erste Teil von Abbildung 3 veranschaulicht diese Szene. Auch bei Minute ... wird dies deutlich, als der Kameramann auf den Gleisen einen herannahenden Zug filmt und erst im letzten Moment seinen Kopf wegzieht. Abbildungen 1 und 2 zeigen diese Situation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Spannungsfeld zwischen Narrativität und Attraktion im Film ein und definiert das Analyseobjekt "Chelovek’s Kinoapparatom".

2. Theoretische Forschungsansätze: Dieser Abschnitt erläutert die filmtheoretischen Grundlagen, insbesondere das Konzept des "Cinema of Attractions" nach Tom Gunning sowie die Entwicklung des frühen Kinos.

3. Filmanalyse: Dziga Vertov - Chelovek’s Kinoapparatom: Das Hauptkapitel widmet sich der praktischen Untersuchung des Films, wobei Struktur, spezifische Attraktionselemente und die Rolle der Montage analysiert werden.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert das Verhältnis von Narration und Attraktion sowie den dokumentarischen Anspruch des Regisseurs.

Schlüsselwörter

Narration, Attraktion, Cinema of Attractions, Montage, Dziga Vertov, Chelovek’s Kinoapparatom, Avantgarde, Filmtheorie, Filmanalyse, Stop-Motion, Medientheorie, Narrativität, Kinogeschichte, Dokumentarfilm, Experiment

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das theoretische und praktische Spannungsverhältnis zwischen narrativen Filmstrukturen und der "Attraktion" als visuellem Spektakel im avantgardistischen Kino.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Filmtheorie des frühen Kinos, der Begriff des "Cinema of Attractions" nach Tom Gunning sowie die ästhetische Umsetzung dieser Konzepte in der sowjetischen Avantgarde.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach, wie sich die Beziehung zwischen Narration und Attraktion in "Chelovek’s Kinoapparatom" darstellt und ob der Film tatsächlich gänzlich auf narrative Strukturen verzichtet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturelle Filmanalyse angewandt, die durch eine theoretische Einbettung in filmhistorische Diskurse gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die formale Struktur, den Einsatz von Stop-Motion, die Rolle des Kameramannes im Bild sowie die Montagetechnik als Mittel zur Konstruktion von Sinn und Narration.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Montage, Attraktion, Narration, Avantgarde und die spezifische Analyse von Dziga Vertovs "Chelovek’s Kinoapparatom".

Warum ist die Montage für die Argumentation der Autorin so wichtig?

Die Montage fungiert hier nicht nur als Attraktion an sich, sondern wird als Instrument identifiziert, das beim Zuschauer intellektuelle Prozesse anregt und somit trotz des Anspruchs auf "Story-Freiheit" eine narrative Einheit stiftet.

Welche Rolle spielt der Regisseur Dziga Vertov in diesem Kontext?

Vertov dient als Beispiel für einen Avantgarde-Regisseur, der den Anspruch erhob, eine internationale Sprache des Kinos ohne Literatur und Theater zu schaffen, während seine filmische Praxis dennoch narrative Muster bedient.

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Details

Title
Die Interdependenz zwischen Narration und Attraktion in "Chelovek's Kinoapparatom" (1929)
Subtitle
Eine Filmanalyse
College
University of Cologne
Grade
2
Author
Nicola Ritter (Author)
Publication Year
2019
Pages
22
Catalog Number
V478174
ISBN (eBook)
9783668942257
ISBN (Book)
9783668942264
Language
German
Tags
Cheloveks Kinoapparatom Attraktion früher Film
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicola Ritter (Author), 2019, Die Interdependenz zwischen Narration und Attraktion in "Chelovek's Kinoapparatom" (1929), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/478174
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