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Das Verhältnis zwischen Eigentümer und Management vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie

Titel: Das Verhältnis zwischen Eigentümer und Management vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie

Hausarbeit , 2018 , 21 Seiten

Autor:in: Niklas Schelle (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf welche Art ist eine Organisation zusammengesetzt und aufgebaut, wie funktioniert die Zusammenarbeit der Organisationsmitglieder? Eine grobe Struktur liefert die Zweiteilung in Aufbauorganisation und Ablauforganisation. Erstere beschreibt die Gliederung von Stellen, Abteilungen und Instanzen, zweitere die räumliche und zeitliche Handhabung von Arbeitsabläufen.

Dieser konzeptionellen Einteilung stehen Modelle beiseite, welche das Funktionieren eines Unternehmens weiter zu beschreiben versuchen. Angesprochen sind Organisations-theorien. Unter ihnen findet sich auch die Principal-Agent-Theorie, die sich mit zwei Protagonisten im organisationalen Gefüge beschäftigt: Dem Principal und dem Agent.

In dieser Arbeit steht der Eigentümer stellvertretend für den Principal, das Management für den Agent. Wie ist die Beziehung zwischen ihnen aus dieser theoretischen Perspektive zu betrachten und welche Möglichkeiten lassen sich aus der Theorie für ein konstruktives Verhältnis ableiten?

Dazu wird eine definitorische Einleitung gegeben. Mit Hilfe von praktischen Beispielen wird die Theorie erläutert. Aufbauend ergibt sich in Abschnitt 3 ein Bild, was den Umgang des Eigentümers mit dem Management aus dieser theoretischen Perspektive prägt. Aus dieser Konstellation heraus stellt sich die Frage nach sinnvoller Gestaltung. Da dem Eigentümer bei der Umsetzung eines konstruktiven Verhältnisses Aufwendungen entstehen, betitelt die Theorie Agenturkosten, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Ein abschließendes Fazit bezieht kritisch Stellung zu den Annahmen der Theorie und eröffnet Forschungsfragen, die sich ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Darstellung der Theorie und Problemerläuterung

2.1 Beispielhafte definitorische Annäherung

2.2 Moral Hazard und Adverse Selection

3 Einbindung des Eigentümers und des Managements in die Theorie

3.1 Beziehung der beiden Hauptakteure auf Basis der Pricipal Agent Theorie

3.2 Hidden Actions

3.3 Hidden Informations

3.4 Adverse Selektion oder Hidden Characteristics

4 Agenturkosten und Lösungsansätze

4.1 Ausgleich der Informationsasymmetrie

4.2 Bestrafung und Belohung

4.3 Beteiligung von Aktionären an Entscheidungen

4.4 Corporate Governance

4.5 Gestaltung der Entscheidungshierarchie

5 Praktischer Teil

6 Fazit und Ausblick

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Eigentümer und Management vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie, um aufzuzeigen, wie Informationsasymmetrien entstehen und welche strategischen Möglichkeiten zur Etablierung eines konstruktiven Verhältnisses bestehen.

  • Grundlagen der Prinzipal-Agent-Theorie und definitorische Annäherung
  • Analyse von Informationsasymmetrien (Hidden Actions, Hidden Informations, Adverse Selection)
  • Diskussion von Agenturkosten und Lösungsansätzen
  • Corporate Governance als Steuerungsmechanismus
  • Praktische Fallstudie am Beispiel der NKD Deutschland GmbH

Auszug aus dem Buch

2.1 Beispielhafte definitorische Annäherung

Die Theorie beschränkt sich auf die Betrachtung des Principals und des Agenten. Man spricht von diesen Begriffen „Whenever one individual depends on the action of another, an agency relationship arises“2. Eine weitere Definition treffen Jensen und Meckling3: “An agency relationship can be defined as a contract, under which one ore more persons (principal(s)) engage another person (the agent), to perform some service on their behalf which involves delegating some decicion making authority to the agent.“. Der Principal überträgt dem Agenten also gegen ein Entgelt Aufgaben. Denkbar sind ebenfalls Verfügungsrechte4, wie auch die theoretische Sichtweise auf die Beziehung von Arzt und Patient, Anwalt und Klient. Die beiden Hauptakteure sind dabei über einen Vertrag aneinander gebunden. Die Gründe für diese Konstellation sieht die Theorie im Ausgleich mangelnder zeitlicher, kognitiver oder informativer Ressourcen auf Seiten des Principals. Beispielsweise beauftragt eine Versicherung einen Gutachter, der mit Hilfe seines Fachwissens den Verdacht eines Betruges überprüfen soll.

In der Basis beschäftigt sich die Theorie mit Informationsasymmetrien, die sich in solchen Beziehungen ergeben. Einerseits sind diese erwünscht; der Agent übernimmt schließlich seine Aufgaben, weil er dem Prinzipal in dieser Hinsicht überlegen ist. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass beide Parteien so entstandene Spielräume zum eigenen Vorteil ausnutzen können, wobei das Modell solch opportunistisches Verhalten auf Seiten des Agenten verortet. Möglich sind auch wechselnde Rollen. So wären Rückversicherer wie die Munich Re und Versicherungen für Privatkunden gegenseitig voneinander abhängig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Themengebiete Aufbau- und Ablauforganisation ein und verortet die Prinzipal-Agent-Theorie als Modell zur Beschreibung der Interaktion zwischen Eigentümer (Principal) und Management (Agent).

2 Darstellung der Theorie und Problemerläuterung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Principal-Agent-Verhältnisses und führt die zentralen Begriffe Moral Hazard und Adverse Selection ein.

3 Einbindung des Eigentümers und des Managements in die Theorie: Hier wird die abstrakte Theorie auf die konkrete Beziehung zwischen Eigentümer und Management übertragen und Konzepte wie Hidden Actions und Hidden Informations näher beleuchtet.

4 Agenturkosten und Lösungsansätze: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Arten von Agenturkosten und zeigt Mechanismen wie Auditing, Corporate Governance und die Gestaltung von Entscheidungshierarchien als Lösungswege auf.

5 Praktischer Teil: Die theoretischen Erkenntnisse werden anhand der NKD Deutschland GmbH und des Fallbeispiels eines ehemaligen Managers illustriert und kritisch diskutiert.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit kritisiert die einseitige Fokussierung auf eigennütziges Verhalten und regt eine breitere Betrachtung von Motivationsfaktoren und Mitarbeiterrechten in der künftigen Forschung an.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Prinzipal-Agent-Theorie, Eigentümer, Management, Informationsasymmetrie, Agenturkosten, Moral Hazard, Adverse Selection, Corporate Governance, Hidden Actions, Hidden Informations, NKD, Opportunismus, Kontrolle, Entscheidungshierarchie, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsverhältnis zwischen Unternehmenseigentümern und dem Management unter Verwendung der ökonomischen Prinzipal-Agent-Theorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Informationsasymmetrien, opportunistisches Verhalten, die Entstehung von Agenturkosten sowie Mechanismen der Kontrolle und Steuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Beziehung zwischen Principal und Agent theoretisch zu durchdringen und daraus Möglichkeiten für eine sinnvollere Gestaltung der Unternehmensführung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Theorieanalyse in Kombination mit einer praxisbezogenen Fallstudie (NKD Deutschland GmbH), um die abstrakten Konzepte zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine definitorische Einführung der Theorie, eine detaillierte Übertragung auf das Management-Eigentümer-Verhältnis sowie eine Diskussion von Kontrollinstrumenten und Lösungsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Prinzipal-Agent-Theorie, Informationsasymmetrie, Agenturkosten, Moral Hazard, Adverse Selection und Corporate Governance.

Welcher Fall wird im praktischen Teil analysiert?

Es wird das Beispiel der NKD Deutschland GmbH herangezogen, speziell der Vorfall um einen ehemaligen Manager, der durch fingierte Rechnungen versuchte, geheime Brancheninformationen zu erlangen.

Wie bewertet der Verfasser die Theorie am Ende?

Der Verfasser kritisiert, dass die Theorie dazu neigt, dem Agenten pauschal eigennütziges Verhalten zu unterstellen, und fordert eine ergänzende Betrachtung von Faktoren wie Motivation und Mitarbeiterloyalität.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Verhältnis zwischen Eigentümer und Management vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Autor
Niklas Schelle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V478159
ISBN (eBook)
9783668962538
ISBN (Buch)
9783668962545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhältnis eigentümer management hintergrund prinzipal-agent-theorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niklas Schelle (Autor:in), 2018, Das Verhältnis zwischen Eigentümer und Management vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/478159
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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