Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Partizipation von Kindern und Jugendlichen als zentrale Strukturmaxime einer lebensweltorientierten Jugendhilfe

Titel: Partizipation von Kindern und Jugendlichen als zentrale Strukturmaxime einer lebensweltorientierten Jugendhilfe

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Romy Riebe (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit wird darlegen, wie Professionelle der Sozialen Arbeit mit Hilfe unterschiedlicher Methoden die Partizipation von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Hilfeplanung gewährleisten und fördern können.

Zur inhaltlichen Annäherung an die Thematik wird zunächst der Begriff Hilfeplanung definiert, die rechtlich relevanten Paragraphen aufgeführt sowie die Ziele beschrieben. Nachfolgend wird Hilfeplanung im Anspruch der Partizipation beschrieben. Beginnend mit einer Begriffsbestimmung der Partizipation werden zusätzlich rechtliche Grundlagen bestimmt, um sich nachfolgend mit dem Schwerpunkt der Arbeit auseinanderzusetzen.

Neben der Theorie soll ein Transfer in die Praxis gegeben werden. Aus einer Vielzahl an Methoden der individuellen Hilfeplanung wurden drei ausgewählt, die die Partizipation der AdressatInnen ermöglichen sollen. Zum einen das "5-Schritte-Modell" nach Hiltrud von Spiegel, die "S.M.A.R.T Kriterien" und zuletzt die "Family Group Conference". Sie werden in ihrem Ablauf und im Hinblick auf mögliche Partizipationsmerkmale genauer betrachtet. Aufgrund der Ganzheitlichkeit der Thematik wird abschließend ein Fazit formuliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Hilfeplanung

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Hilfeplanung im Kontext des SGB VIII

3. Hilfeplanung im Anspruch der Partizipation

3.1 Begriffsbestimmung – Partizipation

3.2 Partizipation als Strukturmaxime

3.3 Rechtliche Grundlagen der Partizipation in der Hilfeplanung

4. Umsetzung der Partizipation in der Jugendhilfe

4.1. Modell nach Hiltrud von Spiegel

4.2 Family Group Conference

4.3 Methode der S.M.A.R.T Kriterien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Professionelle der Sozialen Arbeit Partizipation als zentrales Leitprinzip innerhalb der Hilfeplanung umsetzen und fördern können, wobei der Fokus auf dem Transfer theoretischer Grundlagen in die praktische Anwendung liegt.

  • Bedeutung der Partizipation in der lebensweltorientierten Jugendhilfe
  • Rechtlicher Rahmen der Hilfeplanung gemäß SGB VIII
  • Analyse des 5-Schritte-Modells nach Hiltrud von Spiegel
  • Potenziale der Family Group Conference zur Aktivierung privater Netzwerke
  • Anwendung der S.M.A.R.T-Kriterien zur konkreten Zielformulierung

Auszug aus dem Buch

4.1. Modell nach Hiltrud von Spiegel

Das 5-Stufen Modell ist ein mehrstufiges systematisches kommunikatives Aushandlungsverfahren, dass der Gestaltung von Zielen in der Hilfeplanung dient. Das stringente Verfahren wurde in fünf Schritte unterteilt (vgl. Schwabe 2010: 292ff.).

Schritt 1- Perspektiven der Adressat*innen erkennen und gegenüberstellen

Die erste Aufgabe des Professionellen besteht darin, die unterschiedlichen Meinungen der Adressat*innen zu erkennen. Zur Erfassung der Sichtweisen eignen sich verschiedene Methoden. Neben Einzelgesprächen, dessen Inhalte tabellarisch festgehalten werden, „[…] kann man die Positionen auch im gemeinsamen Gespräch mit allen Familienmitgliedern herausarbeiten […]“ (von Spiegel 2000: 10). Auch hier werden Inhalte in einer Tabelle erfasst, wobei diese als Visualisierungs- und Klärungsmöglichkeit fungiert (vgl. ebd.). „Stilistisch empfiehlt es sich, authentische Aussagen der Familienmitglieder (sog. Signalsätze) [wortwörtlich] aufzuzeichnen, weil sie häufig inhaltlich mehr transportieren als die Fachbegriffe der Professionellen“ (vgl. ebd.). Partizipation ist hier entscheidend. Nach Schwabe (2010: 296) ist die Haltung der Professionellen von Bedeutung. Von ihr hängt ab, in welchen Maß innerhalb der Hilfeplanung partizipiert wird. Die Professionellen erhalten eine Entscheidungsmacht und bestimmen, welche der sogenannten Signalsätze formuliert und welche erneut mit den Adressat*innen ausgehandelt werden (vgl. Schwabe 2010: 296ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Partizipation als sozialpädagogisches Leitprinzip ein und beschreibt das Ziel der Arbeit, Methoden der Hilfeplanung auf ihre Partizipationsmöglichkeiten hin zu untersuchen.

2. Die Hilfeplanung: Dieses Kapitel definiert die Hilfeplanung als sozialpädagogischen Prozess und beleuchtet deren rechtliche Verankerung sowie Ziele im Kontext des SGB VIII.

3. Hilfeplanung im Anspruch der Partizipation: Hier werden die theoretischen Begriffsbestimmungen von Partizipation sowie deren Status als Strukturmaxime und rechtliche Grundlage in der Kinder- und Jugendhilfe erörtert.

4. Umsetzung der Partizipation in der Jugendhilfe: Das Kapitel analysiert drei ausgewählte Methoden – das 5-Schritte-Modell, die Family Group Conference und die S.M.A.R.T-Kriterien – hinsichtlich ihres praktischen Beitrags zur Partizipation der Adressat*innen.

Schlüsselwörter

Partizipation, Hilfeplanung, Jugendhilfe, SGB VIII, Sozialpädagogik, Strukturmaxime, 5-Schritte-Modell, Family Group Conference, S.M.A.R.T-Kriterien, Zielformulierung, Selbstwirksamkeit, Adressatenbeteiligung, Fachkraft, Aushandlungsprozess, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Partizipation innerhalb der Hilfeplanung in der Kinder- und Jugendhilfe und untersucht, wie Fachkräfte Kinder und Jugendliche aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Partizipation, die rechtlichen Vorgaben des SGB VIII sowie die praktische Umsetzung durch konkrete Methoden der Zielentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Transfer von theoretischen Partizipationsansprüchen in die praktische Arbeit zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie verschiedene Methoden die aktive Mitwirkung der Betroffenen fördern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse verschiedener Ansätze zur Hilfeplanung, insbesondere das 5-Schritte-Modell von Hiltrud von Spiegel, die Family Group Conference und die S.M.A.R.T-Kriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse des rechtlichen Rahmens und eine detaillierte Untersuchung dreier Methoden auf ihre Partizipationsmerkmale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Partizipation, Hilfeplanung, SGB VIII, Selbstwirksamkeit und Lebensweltorientierung charakterisiert.

Warum ist das 5-Schritte-Modell nach Hiltrud von Spiegel für die Partizipation wichtig?

Es bietet einen transparenten Leitfaden, der durch kleinschrittige Kriterien eine aktive Beteiligung der Adressat*innen ermöglicht, insbesondere bei der individuellen Zielfindung.

Welche Bedeutung kommt der "Family Group Conference" zu?

Dieses Verfahren stärkt das private Netzwerk der Betroffenen und schafft einen profifreien Raum, in dem die Familie eigenständig Lösungen erarbeiten kann, was die Partizipation maßgeblich fördert.

Inwiefern beeinflusst die Haltung der Fachkraft die Partizipation?

Die Haltung der Fachkraft ist entscheidend, da sie entweder den Freiraum für echte Mitbestimmung schaffen oder durch eine einseitige Machtposition die Partizipation einschränken kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Partizipation von Kindern und Jugendlichen als zentrale Strukturmaxime einer lebensweltorientierten Jugendhilfe
Hochschule
Hochschule RheinMain
Veranstaltung
Methoden Sozialer Arbeit
Note
1,7
Autor
Romy Riebe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V477601
ISBN (eBook)
9783668970250
ISBN (Buch)
9783668970267
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendhilfe Strukturmaxime
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Romy Riebe (Autor:in), 2018, Partizipation von Kindern und Jugendlichen als zentrale Strukturmaxime einer lebensweltorientierten Jugendhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/477601
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum