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Natura naturata und Natura naturans: Vergleich der Wasserlandschaften von Claude Monet und Paul Cézanne

Titel: Natura naturata und Natura naturans: Vergleich der Wasserlandschaften von Claude Monet und Paul Cézanne

Hausarbeit , 2005 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Lang (Autor:in)

Kunst - Malerei

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Impressionismus, eine Stilrichtung der modernen Kunst, in der Licht- und Farbeindrücke eine zentrale Rolle einnehmen, kam zwischen 1860 und 1870 in Frankreich auf. Der, aus dem französischen Begriff ‚impression’, ‚Eindruck’ entspringende Impressionismus postulierte eine neue, primär optische Beziehung der Malerei zum Gegenstand, in der das Interesse an der atmosphärisch bedingten momenthaften Veränderung von Farbe und Licht bestand. Das Kernstück impressionistischer Ästhetik war „die Betonung der grundsätzlichen Subjektivität der individuellen Wahrnehmung“ jedes Einzelnen, so dass Künstler dieser Stilrichtung nicht durch einen homogenen Stil verbunden waren, sondern vielmehr durch ihre oppositionelle Einstellung gegenüber der Akademie. Die künstlerische Aussage änderte sich im Impressionismus, da der malerische Vorgang ins Zentrum des Interesses gelang und Dargestelltes und Darstellungsweise eins wurden. Konträr zu den historisch komponierten Landschaften früherer Epochen verhielt sich das impressionistische Streben nach einem ursprünglichen Bild von Natur, welches frei von Phantasieanregungen oder Vernunftgedanken war. Das ins Zentrum der Darstellung gelangte Motiv einer momentanen Landschaft eignete sich in besonderem Maße zur Visualisierung des Wahrnehmungsprozesses, woraus eine Reduktion der Objekthaftigkeit der Natur unter Auflösung des Gegenstandes in eine „Vielzahl von Farbstrichen und Farbtupfer“ resultierte.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Bildbeschreibungen sowie einem Bildvergleich von vier, zwischen 1874 und 1900 in Frankreich entstandenen Werken der Künstler Claude Monet und Paul Cézanne. Hierbei liegt der Fokus auf Monets Wasserlandschaften 'Die Straßenbrücke in Argenteuil' und 'Waterloo Bridge', sowie auf Paul Cézannes Darstellungen 'Die Seine bei Bercy' und 'Die Brücke von Maincy'.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildbeschreibung und Bildanalyse

2.1 Claude Monet: Straßenbrücke in Argenteuil 1874

2.2 Claude Monet: Waterloo Bridge 1899-1901

2.3 Paul Cézanne: Die Seine bei Bercy 1876

2.4 Paul Cézanne: Die Brücke von Maincy 1879

3. Bildvergleich

3.1 Farb- und Stilanalyse

3.2 Die Brücke als Bildelement

4. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Impressionismus und Naturdarstellung durch einen vergleichenden Bildvergleich von vier Wasserlandschaften der Künstler Claude Monet und Paul Cézanne. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern die Werke den impressionistischen Ansprüchen gerecht werden und welche unterschiedlichen Naturvorstellungen (Natura naturata vs. Natura naturans) in den Gemälden zum Ausdruck kommen.

  • Impressionistische Ästhetik und die Subjektivität der Wahrnehmung.
  • Detaillierte formale Analyse der Pinseltechnik und Farbgebung.
  • Bedeutung der Architektur (Brücken) als Bildelement und strukturelles Ordnungsprinzip.
  • Gegenüberstellung von Monets atmosphärischer Auflösung und Cézannes konstruktiver Bildauffassung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Farb- und Stilanalyse

Im Hinblick auf die in der Einleitung aufgeworfene Frage, inwiefern die vier Gemälde impressionistisch seien, ist eine präzise Analyse der Maltechnik der beiden Künstler unumgänglich.

Bei einer Farb- und Stilanalyse von Monets Straßenbrücke in Argenteuil ist primär zu konstatieren, dass das Bild eng an die visualisierten Elemente gebunden ist und die, für den Impressionismus charakteristische, strichartige Pinselführung in dem 1874 entstandenen Gemälde nur partiell in Erscheinung tritt. Am deutlichsten ist die Herauskristallisierung der monetschen Kommatechnik anhand der Darstellung des Wassers nachvollziehbar. Durch den waagerechten Pinselduktus, der in seiner leicht diagonalen Ausrichtung rhythmisierend variiert, erzeugt Monet eine wellenförmige Bewegung innerhalb des Gewässers. Auch die Farbgebung des Wassers hebt sich von der Farbigkeit der übrigen Bildelemente ab. So setzt Monet beispielsweise neben die orangefarbigen Reflektionen der Segelstangen im Wasser unmittelbar ein Blau und erzeugt so unter Verwendung eines Komplementärkontrastes die Vorstellung eines tiefen, kalten Gewässers. Die Darstellung des Himmels lässt hingegen jede Dimension und Tiefe vermissen, da kaum wirkungsvolle Farbabstufungen im dominierenden Hellblau vorhanden sind. Hierin äußert sich das, für Impressionisten allgemein thematische, Hauptproblem ihrer Darstellungen: das atmosphärische, sonnendurchflutete Blau des Himmels, das aufgrund seiner lichten Verwendung an Intensität und Tiefe verliert. Auch die, den Himmel durchziehenden und überwiegend weißen, teilweise gelb akzentuierten Wolken scheinen eher flächig als von bewegter Leichtigkeit geprägt. Der beinahe gemalte, lang gezogene Pinselstrich verstärkt zudem die oberflächliche Wirkung und die bildgrundfüllende Aufgabe des Himmels.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Impressionismus als Stilrichtung der Moderne, die Licht- und Farbeindrücke in den Mittelpunkt stellt, und erläutert die Zielsetzung der vergleichenden Werkanalyse.

2. Bildbeschreibung und Bildanalyse: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte formale und inhaltliche Untersuchung von vier spezifischen Gemälden Monets und Cézannes in ihrem jeweiligen künstlerischen Kontext.

3. Bildvergleich: Hier werden die Maltechniken und die Rolle der Architektur in den Werken beider Künstler gegenübergestellt, um Unterschiede in ihrer künstlerischen Entwicklung und Abstraktion aufzuzeigen.

4. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet beide Künstler als Wegbereiter der abstrakten Kunst ein, die trotz unterschiedlicher Ansätze die Naturdeutung nachhaltig prägten.

Schlüsselwörter

Impressionismus, Claude Monet, Paul Cézanne, Wasserlandschaften, Bildvergleich, Pinseltechnik, Natura naturata, Natura naturans, Moderne Kunst, Bildanalyse, Farbe, Licht, Komposition, Abstraktion, Landschaftsmalerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Vergleich der Darstellung von Wasserlandschaften bei den Künstlern Claude Monet und Paul Cézanne im Kontext der modernen Kunst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die impressionistische Maltechnik, der Umgang mit Licht und Farbe sowie die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Künstler an die Naturwahrnehmung.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit fragt danach, inwiefern die gewählten Gemälde die Kriterien des Impressionismus erfüllen und welche unterschiedlichen Naturvorstellungen durch die Werke vermittelt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird eine formale Bildbeschreibung und eine vergleichende Stilanalyse der Pinselduktus-Techniken und Kompositionsprinzipien angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der vier Gemälde sowie eine anschließende vergleichende Analyse der Farb-, Stil- und Strukturelemente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt am besten?

Die zentralen Begriffe sind Impressionismus, Natura naturata, Natura naturans, Pinselduktus, Abstraktionsprozess und Landschaftsmalerei.

Warum wird Monets Arbeit in Argenteuil als Frühwerk bezeichnet?

Die Analyse zeigt, dass Monet hier noch stärker gegenständlich orientiert war und sich die charakteristische impressionistische Pinselführung erst später voll entfaltete.

Inwiefern unterscheidet sich Cézanne in seiner Arbeitsweise von Monet?

Während Monet das Motiv zur Erfassung atmosphärischer Lichteffekte auflöste, legte Cézanne einen größeren Wert auf konstruktive Festigkeit und geometrische Strukturierung des Bildraums.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Natura naturata und Natura naturans: Vergleich der Wasserlandschaften von Claude Monet und Paul Cézanne
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Naturerfahrungen in der Kunst der Moderne
Note
1,0
Autor
Katharina Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
26
Katalognummer
V47719
ISBN (eBook)
9783638446006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Natura Vergleich Wasserlandschaften Claude Monet Paul Cézanne Naturerfahrungen Kunst Moderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Lang (Autor:in), 2005, Natura naturata und Natura naturans: Vergleich der Wasserlandschaften von Claude Monet und Paul Cézanne, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/47719
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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