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Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen als unterstützendes Medium im therapeutischen Prozess

Title: Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen als unterstützendes
Medium im therapeutischen Prozess

Research Paper (undergraduate) , 2013 , 19 Pages

Autor:in: Judith Wölfel (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Mit dieser Arbeit soll untersucht werden, wie das Klettern therapeutische Prozesse unterstützen und somit die Auffälligkeit des Kindes bzw. des Jugendlichen behandelt werden kann. Zunächst wird dafür auf die Grundlagen des Kletterns eingegangen, d.h. unter anderem, warum sich das Klettern aus entwicklungspsychologischer Sicht für den Einsatz in Therapien eignet und welche Kletterarten sinnvoll im therapeutischen Kontext eingesetzt werden können.

Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt danach auf der allgemeinen unterstützenden Wirkung des Kletterns bei Therapien. Hierfür werden verschiedene Voraussetzungen genannt, die für den Einsatz des Kletterns im therapeutischen Bereich geklärt werden müssen. Es folgt ein beispielhafter Ablauf einer klettergestützten Therapie-Einheit und abschließend werden die Chancen des Kletterns vorgestellt. Hierzu zählt neben der realen Handlungssituation und der Reaktivierung verschiedener Fähigkeiten, die Schulung von Sozialkompetenzen auf Basis einer ressourcenorientierten Herangehensweise. Ferner soll mit Hilfe des Kletterns ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, der mit Hilfe der natürlichen Ernsthaftigkeit, die das Klettern von Natur aus mit sich bringt, u.a. Aufmerksamkeit und Konzentration des Kindes bzw. des Jugendlichen fördern kann. Im Anschluss wird der hohe Aufforderungscharakter, den das Klettern aufweist und somit eine große Bereitschaft dem Klettern gegenüber aufgebracht wird, beleuchtet. Am Ende der vorliegenden Arbeit werden Schlüsse aus den verschiedenen Chancen, die das Klettern im Rahmen einer Therapie verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher ermöglicht, gezogen und weiterführende Handlungsempfehlungen gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Bedeutung des Kletterns mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Bereich

2. Klettern aus entwicklungspsychologischer Sicht

3. Vergleich verschiedener Kletterarten

3.1. Bouldern

3.2. Hallenklettern

4. Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Prozess

4.1. Begründung der Wahl des Mediums „Klettern“

4.2. Zielgruppe des therapeutischen Einsatzes des Kletterns

4.3. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher

4.3. Möglicher Ablauf einer klettergestützten Therapie-Einheit

4.4. Chancen der klettergestützten Therapie bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen

4.4.1. Reale Handlungssituation

4.4.2. Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten

4.4.3. Reaktivierung verschiedener Fähigkeiten

4.4.4. Sozialkompetenzen

4.4.5. Ressourcenorientierung

4.4.6. Ganzheitlichkeit

4.4.7. Natürliche Ernsthaftigkeit

4.4.8. Förderung der Aufmerksamkeit und Konzentration

4.4.9. Motivation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial des Kletterns als unterstützendes Medium in der therapeutischen Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie klettergestützte Interventionen motorische, kognitive und soziale Defizite adressieren und durch einen ressourcenorientierten Ansatz die Persönlichkeitsentwicklung sowie das Selbstvertrauen der Klienten fördern können.

  • Grundlagen des Kletterns aus entwicklungspsychologischer Sicht
  • Vergleich von Bouldern und Hallenklettern als therapeutische Settings
  • Methodische Voraussetzungen und Ablauf klettergestützter Therapieeinheiten
  • Analyse der therapeutischen Chancen: Förderung von Sozialkompetenz, Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Ressourcenorientierung und ganzheitliche Wirksamkeit des Mediums

Auszug aus dem Buch

4.4.1. Reale Handlungssituation

Als eine Stärke des Kletterns im therapeutischen Kontext zählt zunächst die reale Handlungssituation (Adler, Kovert & Roling, 2012). Darunter versteht man die gedankliche und theoretische Herangehensweise an eine Problemstellung mit nachfolgender, praktischer und aktiver Umsetzung. Im Gegensatz zum sonst sterilen therapeutischen Setting muss sich der Klient nicht erst in ein Problem hineinversetzen, sondern kann die Kletterwand direkt wahrnehmen und be-greifen.

Um eine Route klettern zu können, sind Realitätsbezogenheit und Selbsteinschätzung wichtige Voraussetzungen. Im Rahmen der Therapie in der Kletterhalle kann das Kind oder der Jugendliche lernen, seine eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, bspw. welche Schwierigkeitsstufe bewältigt werden kann. Dies fällt aber vor allem Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, wie bspw. ADHS, besonders schwer. Das Klettern im therapeutischen Bereich bietet aber gerade dieser Zielgruppe die Möglichkeit, eigene Grenzen im sicheren Rahmen auszutesten (Enkelmann-Schulthess & Weigelt, 2010). Die Gefahr bspw. des Stürzens ist dabei real – auch wenn zu keiner Zeit ernsthaft die Gesundheit des Kletternden gefährdet ist.

Klassische Therapieformen zeichnen sich vor allem durch kognitive und kommunikative Vorgehensweisen während der Sitzungen aus. Beim zusätzlichen Einsatz erlebnispädagogischer Medien, wie bspw. dem Klettern, wird diese Komponente um die soziale und emotionale Ebene erweitert. Gefühle, die im Alltag leicht unterdrückt werden, können beispielsweise beim Blick in die Tiefe während dem Klettern nicht überspielt werden. Stattdessen rücken sie in den Fokus und werden gezielt besprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Bedeutung des Kletterns mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Bereich: Einführung in die Thematik und Darlegung des Ziels, die unterstützende Wirkung des Kletterns in therapeutischen Prozessen zu untersuchen.

2. Klettern aus entwicklungspsychologischer Sicht: Erläuterung der Bedeutung des Kletterns als natürliche Bewegungsform für die menschliche Entwicklung und dessen Eignung als bewusste Therapieform.

3. Vergleich verschiedener Kletterarten: Abgrenzung von Bouldern und Hallenklettern sowie deren spezifische Eignung für den therapeutischen Einsatz.

4. Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen im therapeutischen Prozess: Detaillierte Untersuchung der Begründung, Zielgruppen und Chancen des Kletterns im therapeutischen Kontext, inklusive der Darstellung konkreter Wirkfaktoren.

5. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Wirksamkeit des Kletterns als ergänzende Therapieform sowie der Bedarf an weiteren standardisierten Forschungsmethoden.

Schlüsselwörter

Klettern, therapeutisches Klettern, Verhaltensauffälligkeiten, Erlebnispädagogik, Bouldern, Sozialkompetenz, Motorik, Konzentration, Aufmerksamkeit, Ressourcenorientierung, Selbsteinschätzung, Persönlichkeitsentwicklung, Psychomotorik, Therapiebegleitung, Bewegungsdrang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern das Medium Klettern therapeutische Prozesse bei Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten effektiv unterstützen und fördern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die entwicklungspsychologischen Grundlagen, den Vergleich von Bouldern und Hallenklettern sowie die spezifischen Chancen, die das Klettern für die Persönlichkeits- und Sozialkompetenzentwicklung bietet.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie das Klettern als ergänzende Methode in der Therapie eingesetzt werden kann, um Defizite in motorischen, kognitiven und sozialen Bereichen zu mildern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender erlebnispädagogischer Studien zur Wirksamkeit des klettergestützten Therapieansatzes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Begründung, die Darstellung notwendiger Voraussetzungen für das Setting sowie die ausführliche Analyse der therapeutischen Wirkfaktoren wie reale Handlungssituation, Förderung der Konzentration und Ressourcenerfahrung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Klettern und Therapie auch Verhaltensauffälligkeiten, Sozialkompetenz, Psychomotorik, Ressourcenorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Welche Rolle spielt die soziale Komponente beim Klettern?

Durch die notwendige Partnersicherung und gegenseitige Unterstützung erlernen die Kinder Verantwortungsbewusstsein, Vertrauen und verbessern ihre Kommunikationsfähigkeit sowie ihre soziale Interaktion.

Warum wird das Klettern als "ganzheitlicher Ansatz" bezeichnet?

Es wird als ganzheitlich bezeichnet, da es kognitive, kommunikative, emotionale und soziale Komponenten verbindet und den Patienten individuell an seinem aktuellen Entwicklungsstand abholt.

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Details

Title
Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen als unterstützendes Medium im therapeutischen Prozess
Author
Judith Wölfel (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V471384
ISBN (eBook)
9783668936850
ISBN (Book)
9783668936867
Language
German
Tags
klettern kindern jugendlichen prozess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Wölfel (Author), 2013, Klettern mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen als unterstützendes Medium im therapeutischen Prozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/471384
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