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Häusliche Versorgung demenzerkrankter Personen

Welchen physischen und psychischen Belastungen sind pflegende Angehörige ausgesetzt?

Title: Häusliche Versorgung demenzerkrankter Personen

Term Paper , 2019 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniela Kaminski (Author)

Health - Public Health

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, welchen Belastungen pflegende Angehörige ausgesetzt sind, welche Rolle eine Demenzerkrankung der zu Pflegenden dabei spielt und welche Interventionsmöglichkeiten es gibt, um diese Belastungen zu minimieren oder sogar zu verhindern. Die Pflege demenzerkrankter Personen gilt jedoch als hochbelastend, stressauslösend und zeitaufwendig. Die Gesellschaft ist daher auch mit einer wachsenden Anzahl stark seelisch, körperlich und finanziell belasteter Angehöriger konfrontiert. Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten haben somit ein erhöhtes Risiko, von depressiven Störungen und körperlichen Gesundheitsbeeinträchtigungen betroffen zu sein.

Durch die demographische Alterung steigt die Anzahl älterer Menschen mit alters- und krankheitsbedingten Einschränkungen, welche dauerhaft auf pflegerische Versorgung angewiesen sind, stetig an. Die Pflege pflegebedürftiger Personen nimmt daher einen wichtigen Teil der gesundheitlichen Versorgung ein. Zu den Erkrankungen, die am stärksten mit einem hohen Lebensalter kollidieren, zählt die Demenzerkrankung. Demenz ist ein globales Problem, denn die Zahl der Demenzerkrankten steigt rapide an. Die durchschnittliche Krankheitsdauer bei Demenz liegt bei 3-10 Jahren, wodurch die Bedeutung pflegender Angehöriger bei der pflegerischen Versorgung verdeutlicht wird.

Aktuell gibt es ca. 3,4 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland, ca. 2,6 Millionen davon werden zuhause versorgt und ca. 1,7 Millionen allein durch pflegende Angehörige. Insgesamt sind es somit 76 % der Pflegebedürftigen, die zuhause versorgt werden, 51,7 % davon ohne professionelle Hilfe von außen. Lediglich bei 24 % sind somit keine Angehörigen an der Pflege beteiligt. Die Familie gilt als „größter Pflegedienst“ in Deutschland. Ungefähr drei bis fünf Millionen Privatpersonen sind an der Versorgung zuhause lebender Pflegebedürftiger beteiligt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Public Health Relevanz

2. Das Krankheitsbild Demenz

3. Pflegende Angehörige

3.1. Aufgaben und Bedeutung pflegender Angehöriger

3.2. Motive pflegender Angehöriger

4. Herausforderungen für pflegende Angehörige

4.1. Psychische und physische Belastungen pflegender Angehöriger

4.2. Besonderheiten bei der Pflege demenzerkrankter Personen

5. Lösungsansätze

5.1. Voraussetzungen für Veränderungen im Belastungserleben

5.2. Interventionsmöglichkeiten und Verbesserungspotenzial

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die physischen und psychischen Belastungen, denen pflegende Angehörige bei der häuslichen Versorgung von demenzerkrankten Personen ausgesetzt sind, und analysiert Möglichkeiten zur Minimierung dieser Belastungen.

  • Demografischer Wandel und zunehmende Bedeutung häuslicher Pflege
  • Krankheitsbild Demenz und seine Auswirkungen auf Angehörige
  • Motivationslagen bei der Pflegeübernahme
  • Belastungsprofile im Alltag pflegender Angehöriger
  • Interventionsstrategien und Resilienzförderung

Auszug aus dem Buch

4.2. Besonderheiten bei der Pflege demenzerkrankter Personen

Angehörige, die eine demenzerkrankte Person pflegen, sind mit einer Vielzahl zusätzlicher Anforderungen und Belastungen konfrontiert (Poll und Gauggel, 2009). Der Betreuungsaufwand einer demenzerkrankten Person kann schnell 10 Stunden täglich beanspruchen (Bickel, 2001). In einer Querschnittstudie mit 90 pflegenden Angehörigen betreuten diese eine demenzerkrankte Person durchschnittlich 5,3 Jahre, die Spannweite reichte dabei von 1 bis 14 Jahre (Müller, Hinterhuber, Kemmler, Marksteiner, Weiss, Them, 2009). Demenz bedeutet für viele Angehörige eine Krankheit, die mit einer leichten Verwirrtheit beginnt und stetig und unaufhaltsam fortschreitet, bis sie einem geliebten Menschen nahezu alle körperlichen und geistigen Fähigkeiten entzieht, ohne dass es eine Möglichkeit gibt, das Geschehen aufzuhalten.

Für pflegende Angehörige bedeutet das, sich einem ständig wechselnden Krankheitsbild anzupassen und den starken Belastungen standzuhalten. Sie bekommen täglich mit, wie der Mensch, den sie geachtet und bewundert haben, von Tag zu Tag hilfloser wird und irgendwann in völliger Abhängigkeit zu seiner Umwelt steht, sodass er rund um die Uhr versorgt werden muss (Steurenthaler, 2013). Die Persönlichkeit des Demenzerkrankten verschwindet nach und nach, sodass Interaktionen mit der Person immer schwieriger werden und gemeinsam geteilte Erlebnisse verloren gehen (Gräßel und Behrndt, 2016). Die Gegenseitigkeit verwandelt sich zunehmend in ein einseitiges Abhängigkeitsverhältnis (Riedijk, Duivenvoorden, Rosso, van Swieten, Niermeijer, Tibben, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Public Health Relevanz: Einleitung in die demografische Entwicklung in Deutschland und die damit steigende Bedeutung informeller Pflege bei Demenzerkrankungen.

2. Das Krankheitsbild Demenz: Medizinische Erläuterung der Demenz, ihrer Symptome, verschiedenen Formen und des progredienten Krankheitsverlaufs.

3. Pflegende Angehörige: Definition informeller Pflegepersonen sowie eine Analyse ihrer Aufgaben, Rollenveränderungen und Motivationsgründe.

4. Herausforderungen für pflegende Angehörige: Darstellung der Belastungsfaktoren durch die Pflegetätigkeit, inklusive psychischer und physischer Auswirkungen sowie spezifischer Schwierigkeiten bei Demenz.

5. Lösungsansätze: Überblick über Unterstützungsangebote, Interventionsmöglichkeiten, Resilienzförderung und Verbesserungspotenziale für die zukünftige Versorgung.

6. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit einer verbesserten Unterstützung pflegender Angehöriger zur Sicherung der häuslichen Versorgung.

Schlüsselwörter

Pflegende Angehörige, Demenz, häusliche Pflege, psychische Belastung, physische Belastung, Resilienz, Unterstützungsangebote, Versorgung, Versorgungsforschung, Interventionsmöglichkeiten, Angehörigenberatung, Pflegealltag, Pflegewissenschaft, Belastungserleben, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation pflegender Angehöriger, die zu Hause demenzerkrankte Familienmitglieder betreuen, und analysiert die daraus resultierenden Belastungen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen der häuslichen Pflege, das Krankheitsbild Demenz und die vorhandenen Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu ermitteln, welchen psychischen und physischen Belastungen Angehörige ausgesetzt sind und welche Strategien zur Minderung dieser Belastungen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung aktueller Studien und Berichte zur Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von Pflegenden, die spezifischen Anforderungen bei Demenz sowie Strategien wie Psychoedukation und Entlastungsangebote.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pflegende Angehörige, Demenz, Belastungserleben und Resilienz definiert.

Warum stellt gerade die Betreuung von Demenzerkrankten eine besondere Belastung dar?

Neben der zeitintensiven Pflege führt der schleichende Verlust der Persönlichkeit und die zunehmende Abhängigkeit zu einer besonderen emotionalen Belastung für die Angehörigen.

Welche Rolle spielt die Resilienz bei der Bewältigung des Pflegealltags?

Resilienz ist entscheidend, da sie die Fähigkeit beschreibt, trotz schwerer Belastungen psychisch gesund zu bleiben und den Pflegealltag erfolgreich zu bewältigen.

Welche Forderungen stellt die Autorin für die Zukunft der Versorgung?

Es wird eine bessere Vernetzung von Hilfsangeboten, flexiblere Arbeitsbedingungen für pflegende Angehörige und eine stärkere flächendeckende Verfügbarkeit von Unterstützungsleistungen gefordert.

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Details

Title
Häusliche Versorgung demenzerkrankter Personen
Subtitle
Welchen physischen und psychischen Belastungen sind pflegende Angehörige ausgesetzt?
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Daniela Kaminski (Author)
Publication Year
2019
Pages
24
Catalog Number
V471262
ISBN (eBook)
9783668953291
ISBN (Book)
9783668953307
Language
German
Tags
Demenz Pflege Pflegende Angehörige Physische Belastungen Psychische Belastungen Alter Demenzerkrankung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Kaminski (Author), 2019, Häusliche Versorgung demenzerkrankter Personen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/471262
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