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Diskuswurf im Sportunterricht - In 60 Minuten zum Erfolg

Titel: Diskuswurf im Sportunterricht - In 60 Minuten zum Erfolg

Seminararbeit , 2003 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Michel Allendörfer (Autor:in), Pierre Banek (Autor:in)

Sport - Theorie und Praxis der Sportarten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Diskuswurf gehört zu den wenigen Disziplinen in der Leichtathletik, die selten oder meist gar nicht im Schulsport durchgeführt werden. Viele Lehrkräfte denken, dass die dafür erforderlichen Bewegungsabläufe zu anspruchsvoll für die Schüler sind. In der Tat gehört der Diskuswurf zu den schwierigsten Disziplinen, doch das soll kein Wiederspruch zur Durchführbarkeit im Schulunterricht darstellen. Mit unserer Lehrprobe möchten wir zeigen, dass es durchaus möglich ist die Bewegungsabläufe in komprimierter Form zu erlernen, so dass Kinder und Jugendliche in kürzester Zeit zu Erfolgserlebnissen kommen. Dazu stellen wir ein Zirkelsystem vor, dass es den Schülern ermöglicht ohne lange Wartezeiten häufig üben und werfen zu können.
Somit zielt unsere Hausarbeit darauf ab, Lehrkräfte sowie Studenten dazu zu ermutigen diese interessante Disziplin im Unterricht durchzuführen. Sie gibt darüber hinaus Unterrichtsanregungen, wie man innerhalb von wenigen oder sogar nur einer Unterrichtseinheit zu einem positiven Ergebnis kommt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Vorwort

1 Geschichte und Regeln

2 Technik

2.1 Leistungsbestimmende Faktoren

2.2. Haltetechnik

2.3 Technikbeschreibung

2.3.1 Anschwungphase

2.3.2 Drehbeginn

2.3.3 Umsprungphase

2.3.4 Hauptbeschleunigungsphase

2.3.5 Abwurf

3 Vorführstunde

3.1 Ziel der Unterrichtsstunde

3.2 Verlauf der Vorführstunde und Begründung der ausgewählten Unterrichtsinhalte

3.2.1 Einstieg

3.2.1.1 Vorstellen der Disziplin „Diskuswurf“

3.2.1.2 Aufwärmen

3.2.1.3 Informationen zu Dehn- und Gymnastikübungen

3.2.2 Hauptteil

3.2.2.1 Technikeinführung mit dem Schleuderball

3.2.2.2 Übungen mit dem Diskus

3.2.2.3 Diskusparcours

3.2.3 Diskuswettbewerb

3.3 Reflexion der Unterrichtsstunde

3.4 Beobachtete Fehlerquellen

3.4.1 Fehler 1: Der Diskus flattert

3.4.2 Fehler 2: Der Diskus dreht sich gegen den Uhrzeigersinn

3.4.3 Fehler 3: Der Diskus fliegt „aufgestellt“

3.4.4 Fehler 4: Einleitende Drehung mit dem Oberkörper

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Sportlehrkräften und Studierenden aufzuzeigen, dass der Diskuswurf trotz seiner technischen Komplexität in kompakter Form innerhalb kurzer Zeit, etwa einer Unterrichtseinheit, erfolgreich im Schulsport vermittelt werden kann. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, ob ein methodisch strukturiertes Zirkelsystem Schülern ohne Vorerfahrung zu schnellen Erfolgserlebnissen verhilft.

  • Vermittlung komplexer Diskuswurf-Bewegungsabläufe in komprimierter Form.
  • Einsatz eines motivierenden Zirkelsystems zur Minimierung von Wartezeiten.
  • Einführung disziplinspezifischer Technikelemente mittels Schleuderball und Diskus.
  • Etablierung eines wertungsorientierten Diskuswettbewerbs zur Leistungsmessung.
  • Analyse typischer Anfängerfehler und deren Korrekturmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Anschwungphase

Der Werfer befindet sich im hinteren Bereich des Diskusringes und blickt gegen die Wurfrichtung. Der Diskus wird beim sogenannten Auftakt zunächst zur linken Körperseite geschwungen. Das Körpergewicht verlagert sich dabei je nach Athlet mehr oder weniger auf das linke Bein. Im Anschluss beginnt der eigentlich Anschwung, bei dem der Diskus mit einer Gewichtsverlagerung auf das leicht gebeugte rechte Bein hinter den Körper geschwungen wird. Der Wurfarm bleibt gestreckt und befindet sich leicht unter Schulterhöhe, so dass der Diskus etwa parallel zur Erdoberfläche zeigt. Der Oberkörper dreht mit, bleibt aber aufrecht.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Vorwort: Die Autoren begründen die Relevanz der Arbeit und das Ziel, den Diskuswurf als anspruchsvolle Disziplin durch ein Zirkelsystem für den Schulsport zugänglich zu machen.

1 Geschichte und Regeln: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss des Diskuswurfs und erläutert die aktuellen Wettkampfregeln, Normen und die Bedeutung der Disziplin.

2 Technik: Hier werden die leistungsbestimmenden Faktoren sowie die einzelnen Bewegungsphasen, von der Haltetechnik bis zum Abwurf, detailliert beschrieben.

3 Vorführstunde: Dieses Kapitel dokumentiert den praktischen Ablauf einer Unterrichtsstunde, inklusive Zielsetzung, methodischem Aufbau des Zirkeltrainings, Reflexion und Fehleranalyse.

Schlüsselwörter

Diskuswurf, Sportunterricht, Leichtathletik, Zirkelsystem, Technikvermittlung, Bewegungsablauf, Schleuderball, Unterrichtseinheit, Anfängerfehler, Koordinationsvermögen, Wurfdisziplinen, Diskusparcours, Vorführstunde, Leistungsbestimmung, Bewegungslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Aufbereitung des Diskuswurfs für den Schulsport und zeigt auf, wie diese komplexe Disziplin durch ein spezielles Zirkelsystem in kompakter Zeit erlernt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Arbeit umfasst die sportwissenschaftlichen Grundlagen der Technik, methodische Übungsreihen mit alternativen Geräten wie dem Schleuderball sowie praktische Organisationsformen für die Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräfte dazu zu ermutigen, den Diskuswurf im Unterricht einzuführen, indem gezeigt wird, dass Schüler auch ohne Vorerfahrung in nur 60 Minuten positive Lernergebnisse erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Vermittlung verwendet?

Es wird ein strukturiertes Zirkelsystem angewendet, das durch vereinfachte Übungsstationen und motivierende Spielformen eine hohe Bewegungszeit für die Lernenden sicherstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der Diskuswurf-Phasen sowie die konkrete Darstellung und Reflexion einer durchgeführten Vorführstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich primär durch Begriffe wie Diskuswurf, Zirkelsystem, Unterrichtsorganisation, Bewegungsanalyse und methodische Vermittlung aus.

Warum wird im methodischen Teil der Schleuderball anstelle von Gummiringen empfohlen?

Da Gummiringe bei Anfängern oft zu einem falschen Abrollverhalten führen und sich beim Abwurf entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen, stellt der Schleuderball ein didaktisch sinnvolleres Übergangsgerät dar.

Wie gehen die Autoren mit dem Leistungsgefälle zwischen Mädchen und Jungen um?

Um die Motivation beider Geschlechter zu erhalten, wird ein spezielles Punktesystem eingeführt, das sowohl die erzielte Weite als auch die saubere technische Ausführung gleichermaßen bewertet.

Welche Rolle spielt die Bodenmarkierung im Zirkeltraining?

Die Markierungen dienen der räumlichen Orientierung der Schüler während der komplexen Drehbewegung und helfen ihnen, die korrekte Fußstellung bei der 1¼-Drehung einzunehmen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diskuswurf im Sportunterricht - In 60 Minuten zum Erfolg
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
1,0
Autoren
Michel Allendörfer (Autor:in), Pierre Banek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V47065
ISBN (eBook)
9783638441025
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diskuswurf Sportunterricht Minuten Erfolg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michel Allendörfer (Autor:in), Pierre Banek (Autor:in), 2003, Diskuswurf im Sportunterricht - In 60 Minuten zum Erfolg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/47065
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Leseprobe aus  22  Seiten
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