Die Einsendeaufgabe kommt aus dem Bereich der Trainingslehre. Nach einer kurzen Darstellung der Testperson wird geschildert, wie die Beweglichkeitstestung ablief. Anschließend entwirft die Arbeit Trainingsplanungen für die Beweglichkeit sowie die Koordination.
Inhaltsverzeichnis
1. Personendaten
2. Beweglichkeitstestung
3. Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
4. Trainingsplanung Koordinationstraining
5. Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer biometrischen Analyse und manueller Beweglichkeitstests für die Testperson „Herr Mustermann“ individuelle Trainingspläne für ein präventives Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu erstellen, um Defiziten durch eine überwiegend sitzende berufliche Tätigkeit entgegenzuwirken.
- Biometrische Bestandsaufnahme und Anamnese
- Manuelle Beweglichkeitstestung nach Janda
- Erstellung eines strukturierten Beweglichkeits-Trainingsprogramms
- Entwicklung eines koordinativen Trainingsprogramms für Fortgeschrittene
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche zu Dehneffekten
Auszug aus dem Buch
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
In der folgenden Tabelle, ist der Trainingsplan Herr Mustermann dargestellt. Dabei werden die Übungen, bzw. die Durchführung erläutert. Ebenso wird die Zielmuskulatur, die Dehnmethode sowie das Belastungsgefüge genannt.
Das dargestellte Programm wird drei mal die Woche ausgeführt. Jedes mal am Ende des Kraft-, bzw. Fitnesstrainings von Herr Mustermann. Da sich im Beweglichkeitstest keine Beweglichkeitseinschränkungen bemerkbar gemacht haben, wird das erstellte Dehnprogramm dafür genutzt, die bestehende Beweglichkeit zu erhalten und um eventuell eintretenden Beweglichkeitseinschränkungen, durch den sitzenden Beruf, präventiv vorzubeugen. Durch den Kraftsport kennt Herr Mustermann bereits anspruchsvolle Trainingseinheiten. Dadurch kann eine hohe Intensität im Dehnprogramm angestrebt werden, um ein optimales Ergebniss zu erreichen. Beim weichen Dehnen mit einer relativ niedrigen Intensität, bzw. lediglich bis ein Dehnreiz einsetzt, fällt im Hinblick auf die Beweglichkeit ein weniger effektives Trainingsergebniss aus, als bei einem maximalen Dehnen mit tolerierbarem Dehnschmerz (Marschall, 1999).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Personendaten: Dieses Kapitel liefert eine biometrische Übersicht des Breitensportlers „Herr Mustermann“ und stellt dessen gesundheitlichen Ausgangszustand fest.
2. Beweglichkeitstestung: Hier werden die Ergebnisse der manuellen Beweglichkeitstests nach Janda für verschiedene Muskelgruppen tabellarisch dokumentiert und analysiert.
3. Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Es wird ein spezifischer Dehnplan vorgestellt, der darauf abzielt, die Beweglichkeit zu erhalten und präventiven Haltungsschäden entgegenzuwirken.
4. Trainingsplanung Koordinationstraining: Dieses Kapitel definiert anspruchsvolle koordinative Übungen unter variablen Druckbedingungen für die Testperson.
5. Literaturrecherche: Eine Gegenüberstellung zweier wissenschaftlicher Studien untersucht die Effekte verschiedener Dehnmethoden auf die Beweglichkeit.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Prävention, Dehnmethode, Biometrie, Kraftsport, Haltungsschäden, Mobilität, Beweglichkeitstest, Trainingsplanung, Propriozeption, Druckbedingungen, Sportwissenschaft, Muskelfunktionsdiagnostik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Breitensportler, um durch ein präventives Beweglichkeits- und Koordinationstraining gesundheitliche Folgen einer sitzenden Tätigkeit zu minimieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die körperliche Leistungsdiagnostik, die manuelle Beweglichkeitstestung, die methodische Trainingsplanung im Bereich Dehnung und Koordination sowie die wissenschaftliche Begründung durch Fachliteratur.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erhaltung und Förderung der Beweglichkeit sowie die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten der Testperson durch gezielte, anspruchsvolle Trainingsreize.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Für die Beweglichkeitstestung wird die manuelle Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die tabellarische Darstellung der biometrischen Daten, die Durchführung der Beweglichkeitstests, die Erarbeitung der Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie eine Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnübungen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda-Test, Trainingsplanung und präventives Gesundheitsmanagement.
Warum wird bei der Koordination auf „Druckbedingungen“ geachtet?
Die Arbeit nutzt das Konzept von Neumair und Mechling, um durch Variationen wie Zeitdruck oder Komplexitätsdruck (z.B. Bosuball-Kniebeugen) eine kontinuierliche Steigerung der Herausforderung zu erzielen.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche für die Trainingsplanung?
Die Literaturrecherche dient dazu, die Effektivität verschiedener Dehntechniken wie statisches Dehnen oder Foam Rolling evidenzbasiert zu belegen und die Wahl des Belastungsgefüges zu rechtfertigen.
Wie unterscheidet sich das Training für Herrn Mustermann von Anfängern?
Aufgrund seiner Erfahrung im Kraftsport werden in der Planung gezielt Übungen für Fortgeschrittene gewählt, die höhere Anforderungen an Koordination und Intensität stellen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Trainingsplanung zur Beweglichkeit und Koordination für eine männliche Testperson, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/470532